Stettberg (Geslau)
Stettberg Gemeinde Geslau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(139)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 49° 23′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | Vorlage:Str replace (Vorlage:Str replace–Vorlage:Str replace) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Skriptfehler: Ein solches Modul „Measure“ ist nicht vorhanden.<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Str replace (Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. | |||||
| Postleitzahl: | 91608 | |||||
| Vorwahl: | 09867 | |||||
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Stettberg ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Geslau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Stettberg hat eine Fläche von 4,442 km². Sie ist in 312 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 14.325,94 m² haben.<ref name="Gemarkung">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Geoindex Aktiengesellschaft ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt am Ödenbach, einem linken Zufluss des Kreuthbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Altmühl ist. 0,5 km nordwestlich erhebt sich der Rabenbuck, im Nordosten liegt das Rothfeld, im Osten das Dürrfeld.
Gemeindeverbindungsstraßen führen zur Staatsstraße 2250 (0,9 km südlich), nach Binzwangen (2,3 km östlich), nach Cadolzhofen zur Kreisstraße AN 8 (1,5 km nördlich) und ebenfalls zur AN 8 bei Burghausen (2,5 km nördlich).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Darstellung mit SchummerungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LDBV ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg.
Geschichte
Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Oberamts Colmberg von 1608 wurden für Stettberg 23 Mannschaften verzeichnet: 11 Anwesen unterstanden dem Kastenamt Colmberg, 2 Anwesen dem Hofkastenamt Ansbach, 2 Anwesen dem Klosterverwalteramt Sulz, 1 Anwesen dem Vogtamt Jochsberg und 7 Anwesen der Reichsstadt Rothenburg. Das Hochgericht übte das Vogtamt Colmberg aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 6/1, 9r. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 705.</ref> Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Colmberg von 1681 waren für Stettberg 25 Mannschaften verzeichnet: 12 Anwesen unterstanden dem Kastenamt Colmberg, 2 Anwesen dem Hofkastenamt Ansbach, 2 Anwesen dem Klosterverwalteramt Sulz, 1 Anwesen dem Vogtamt Jochsberg, 7 Anwesen der Reichsstadt Rothenburg und 1 Anwesen dem eichstättischen Stiftskapitel Herrieden. Das Hochgericht wurde vom brandenburg-bayreuthischen Schultheißenamt Markt Bergel strittig gemacht.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 6/2, 25. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 710.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Stettberg 26 Anwesen. Das Hochgericht übte nun das Schultheißenamt Markt Bergel aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogtamt Colmberg. Grundherren waren das Fürstentum Ansbach (13 Anwesen; Hofkastenamt Ansbach: 1 Gut, 1 Mühle; Kastenamt Colmberg: 1 Gütlein, 2 Söldengütlein, 1 Söldengütlein mit Schmiede, 3 Köblergüter, 1 Haus; Klosterverwalteramt Sulz: 1 Hof; Vogtamt Jochsberg: 1 Köblergut mit Wirtshaus; Spital Ansbach: 1 Hof), das Stiftskapitel Herrieden (1 Hof), die Pfarrpfründe Colmberg (4 Köblergüter), die Pfarrei Binzwangen (1 Köblergut), das Hospital Rothenburg (2 Köblergüter) und die Reichsstadt Rothenburg (1 Hof, 1 Halbhof, 3 Köblergüter). Neben den Anwesen gab es noch die Kirche und kommunale Gebäude (Schulhaus, Hirtenhaus, Armenhaus mit Brechhaus).<ref name="J913">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 913 f.</ref><ref>Nach J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 443, soll es nur 15 Untertansfamilien gegeben haben: „Stettberg, eine Stunde von Colmberg, ein an der Bayreuthischen Gränze, 3 Stunden oberhalb Aurach gegen Norden an einem von Windelsbach herabkommenden Bache, der oberhalb Meuchlein in die Altmühl fällt, gelegenes und von Binzwang durch einen dazwischen [Sp. 444] liegenden Berg getrenntes Pfarrdorf von 15 Unterthanen, wovon einer Eichstättisch und zwar zum oberländischen Ober- und Vogtamte Wahrberg-Aurach gehörig ist. Sieben sind Rothenburgisch, die 6 Dienste haben und 2 Wagen stellen. Jeder Unterthan ist seiner Herrschaft vogt- und schatzbar. Die hohe fraischliche Obrigkeit ist seit 1525 Brandenburgisch.“</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.<ref name="J1010">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1010 f.</ref>
1806 kam Stettberg an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Stettberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Binzwangen und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Binzwangen zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 964.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Stettberg. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Leutershausen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Colmberg. Von 1862 bis 1879 gehörte Stettberg zum Bezirksamt Ansbach, ab 1880 zum Bezirksamt Rothenburg ob der Tauber (1939 in Landkreis Rothenburg ob der Tauber umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Leutershausen, von 1880 bis 1973 war das Amtsgericht Rothenburg ob der Tauber zuständig, das seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichts Ansbach ist. Die Finanzverwaltung wurde 1880 vom Rentamt Rothenburg ob der Tauber übernommen (1919 in Finanzamt Rothenburg ob der Tauber umbenannt, seit 1973 Zweigstelle des Finanzamts Ansbach).<ref name="J1010"/> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,429 km².<ref name="OV 1961"/>
Am 1. Januar 1972 wurde Stettberg im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Geslau eingemeindet.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an. </ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Verein für Computergenealogie ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Baudenkmäler
In Stetteberg gibt es vier Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Geslau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- evang.-luth. Pfarrkirche St. Nikolaus, Chorturmkirche, romanisch, spätere Veränderungen; mit Ausstattung; Friedhof, Ummauerung im Kern mittelalterlich, mit Grabsteinen
- Haus Nr. 7: eingeschossiges Wohnstallhaus, Krüppelwalmdach, Fachwerkgiebel, um 1800
- Haus Nr. 21: eingeschossiges Fachwerkwohnstallhaus, um 1800
- Haus Nr. 27a: Bauernhof, Dreiseitanlage, eingeschossiges Fachwerkwohnstallhaus, 1857
- Haus Nr. 27b: Bauernhof, Dreiseitanlage, eingeschossiges Fachwerkwohnstallhaus, Mitte 19. Jahrhundert
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- ehemalige Baudenkmäler
- Haus Nr. 3: massives, eingeschossiges Wohnstallhaus mit verzahnten Eckquadern; in der Giebelwand Relief mit Rothenburger Wappen, bezeichnet „1733 P. K.“ Einfacher Fachwerkgiebel<ref name="R111">H. K. Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber, S. 111. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- zahlreiche, für das Ortsbild bestimmende Fachwerkscheunen des frühen 19. Jahrhunderts.<ref name="R111"/>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 166 | 163 | 190 | 190 | 183 | 185 | 190 | 185 | 204 | 193 | 192 | 196 | 183 | 169 | 157 | 189 | 194 | 196 | 180 | 268 | 221 | 198 | 176 | 185 | 139 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 32 | 35 | 42 | 42 | 41 | 41 | 38 | 36 | 39 | 34 | |||||||||||||||
| Quelle | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846</ref> | <ref name="HGV1">Vorlage:Historisches Gemeindeverzeichnis 1953</ref> | <ref name="HGV1"/> | <ref>Vorlage:Topographisches Verzeichnis Bayern 1867</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1867</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1875</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1885</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> | <ref name="HGV2">Vorlage:Historisches Gemeindeverzeichnis 1953</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1900</ref> | <ref name="HGV2"/> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> | <ref name="HGV2"/> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1925</ref> | <ref name="HGV2"/> | <ref name="HGV2"/> | <ref name="HGV2"/> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1950</ref> | <ref name="HGV2"/> | <ref name="OV 1961">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1961</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1970</ref> | <ref name="OV 1987">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1987</ref> |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Stettberg) gepfarrt.<ref name="J913"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Vorlage:LexikonFranken
- Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.
- Vorlage:Ramisch Landkreis Rothenburg ob der Tauber
- Vorlage:Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Fußnoten
<references responsive />
Aidenau | Dornhausen | Geslau | Gunzendorf | Hürbel | Kreuth | Lauterbach | Oberbreitenau | Oberndorf | Reinswinden | Schwabsroth | Steinach am Wald | Stettberg | Unterbreitenau
Sonstiger Wohnplatz: Neumühle
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ort im Landkreis Ansbach
- Geographie (Geslau)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1971
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Ansbach