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Sebald (Nürnberg)

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Kreisfreie Stadt Nürnberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9275)&title=Altstadt%2C+St.+Sebald 49° 27′ N, 11° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9275) 49° 27′ 18″ N, 11° 4′ 46″ O
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Höhe: 306 m ü. NHN
Fläche: 80 ha
Einwohner: 9275 (31. Dez. 2015)<ref name="jb_2016_einw">Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).</ref>
Bevölkerungsdichte: 11.594 Einwohner/km²
Postleitzahl: 90403
Vorwahl: 0911
Datei:Nürnberg Statistischer Bezirk 06.svg
Karte
Lage des statistischen Bezirks 06 Altstadt, St. Sebald
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Datei:Nürnberg Gemarkung 3450.svg
Lage der Gemarkung 3450 Nürnberg-Sebald

Sebald, auch Sebalder Altstadt oder Altstadt, St. Sebald genannt, ist der nördliche Teil der Altstadt von Nürnberg und der Name Gemarkung 3450 und des statistischen Bezirks 06.

Geographie

Sebald wird im Westen, Norden und Osten von der Nürnberger Stadtmauer und der Nürnberger Burg entlang dem Neutorgraben, dem Vestnertorgraben, dem Maxtorgraben und dem Laufertorgraben begrenzt. Im Süden bildet die Pegnitz die Grenze zu Lorenz. Der Trödelmarkt und Teile der Insel Schütt gehören zur Gemarkung 3450 Nürnberg-Sebald, jedoch nicht zum Statistischen Bezirk 06 Altstadt, St. Sebald.<ref>Stadtplandienst Nürnberg, abgerufen am 15. März 2012.</ref>

Statistische Nachbarbezirke
Pirckheimerstraße
St. Johannis Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Wöhrd
Himpfelshof Altstadt, St. Lorenz Marienvorstadt

Struktur

Das Viertel ist von vielen Büro- und Geschäftshäusern durchzogen. Es war durch die Luftangriffe des Zweiten Weltkriegs sehr stark zerstört worden, so dass man in den ersten Nachkriegsjahren sogar von der Sebalder Steppe sprach. Während insbesondere große Teile östlich des Hauptmarktes in der einfachen Nachkriegsarchitektur der 1950er und 1960er Jahren neu entstanden, befinden sich im restlichen Viertel viele, teils rekonstruierte historische Gebäude und Straßenzüge.

Seit dem 14. Jahrhundert trieben die Menschen Stollen und Keller in die Nürnberger Felsen. Unter dem Stadtteil befinden sich daher zahlreiche ehemalige Felsenkeller, die im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt wurden. Der bekannteste dieser Bunker ist der Paniersbunker.<ref>Führungen im Paniersbunker</ref>

Siehe auch

Geschichte

Sebald wurde nach dem Heiligen Sebaldus von Nürnberg benannt, der nördlich der Pegnitz vielleicht selbst eine Peterskapelle errichtete. Als Teil der Altstadt ist die Geschichte des Viertels ansonsten großenteils identisch mit der Geschichte der Stadt Nürnberg.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Karl Emil Otto Fritsch-Denkmaeler Deutscher Renaissance-1891-Nuernberg-Pellerhaus zu Nuernberg Aegidienplatz 1605 Facade.jpg
Die Fassade des Pellerhauses von 1605 galt bis zu ihrer Zerstörung 1945 als eine der bedeutendsten profanen Renaissancefassaden. Der Pellerhof im Inneren wird durch die Altstadtfreunde Nürnberg wiederaufgebaut.

Über die Hälfte der unter Historische Meile Nürnberg zusammengefassten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs befinden sich in der Sebalder Altstadt. Zu den bekanntesten zählen:

Auch der weltbekannte Nürnberger Christkindlesmarkt findet jährlich in der Adventszeit auf dem Hauptmarkt statt.

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Öffentliche Einrichtungen

Museen

Bildung

Datei:Henkersmuseum.JPG
Henkersmuseum

Verkehr

Datei:Kaiserburgblick.JPG
Blick zur Kaiserburg vom Paniersplatz aus

Außerdem verläuft durch Sebald der Fränkische Marienweg.

Literatur

Datei:Sebalduskirche.JPG
Sebalduskirche

Weblinks

Commons: Sankt Sebald (Nürnberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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