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Oberlausitzer Grenzurkunde

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Datei:Festung Königstein Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241 1184.jpg
Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241. Festung Königstein

Die Oberlausitzer Grenzurkunde definierte die Grenzen zwischen der zum Königreich Böhmen gehörenden Oberlausitz und den Besitzungen des Bischofs von Meißen. Sie wurde am 7. Mai 1241 von König Wenzel auf dem Königstein unterzeichnet. Viele der zwischen Bautzen, Sebnitz und Stolpen gelegenen Orte, die im Zuge des hochmittelalterlichen Landesausbaus gegründet worden waren, sind in der Oberlausitzer Grenzurkunde zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Name Oberlausitzer Grenzurkunde ist nicht zeitgenössisch, er tritt erst in neuzeitlichen Publikationen auf.

Vorgeschichte

Der Gau der sorbischen Milzener, die spätere Oberlausitz, war seit dem 10. Jahrhundert Expansionsziel der angrenzenden Länder. Das Gebiet war zuerst vom deutschen König abhängig, dann kurze Zeit polnisch, später wechselte der Besitz mehrfach zwischen den böhmischen Königen und den Markgrafen von Meißen, ehe das Land Budissin, wie die Oberlausitz damals hieß, 1158 für mehr als 450 Jahre ein Nebenland des Königreichs Böhmen wurde. Schon seit Anfang des 11. Jahrhunderts hatte aber auch das Hochstift Meißen durch verschiedene Schenkungen Besitzungen in der Oberlausitz erlangt, vor allem um Stolpen, Bischofswerda und Göda. Sowohl die Meißner Bischöfe als auch die Könige von Böhmen holten seit der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts verstärkt Kolonisten ins Land, ließen die Wälder roden und neue Dörfer anlegen. Die meisten Ortsgründungen der Oberlausitz gehen auf die Jahrzehnte zwischen 1150 und 1240 zurück. Um 1220 war das zur Besiedlung geeignete Land weitgehend verteilt und zwischen den Gefolgsleuten des Königs und des Bischofs entstanden zahlreiche Grenzstreitigkeiten. Eine genaue Festlegung, welche Gebiete zu Böhmen gehörten und welche dem Meißner Hochstift, war notwendig geworden.

Die Festlegung der Grenze

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Oberlausitzer Grenzurkunde Karte 1 (östlicher Teil) von Alfred Meiche. Angaben zu den Grenzpunkten unten in „Anmerkungen zu Grenzabschnitt …“.
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Oberlausitzer Grenzurkunde Karte 2 (westlicher Teil) von Alfred Meiche. Angaben zu den Grenzpunkten unten in „Anmerkungen zu Grenzabschnitt …“.

Die Besiegelung der Urkunde durch König Wenzel I. 1241 auf dem Königstein stellte den Abschluss eines längeren Prozesses dar, den Richard Jecht akribisch rekonstruiert hat.<ref name = "Jecht" details="S. 72–73" />

  1. Im Jahre 1213 führten 12 Männer eine Scheidung der Burgwarde innerhalb der Länder Zagost und Budissin durch.
  2. Im Jahre 1223 unternahmen dieselben Männer, im Auftrag des Königs Otakar und des Kronprinzen Wenzel, der damals dux Budissinensis war, sowie des Bischofs Bruno von Meißen, eine neue Berainung ähnlichen Inhalts. Sie fertigten darüber ein Protokoll an, das sich auch auf ihre frühere Arbeit von 1213 stützte und in die spätere Grenzurkunde einging. Es enthielt etwa 100 Geländemerkmale, die den Grenzverlauf bestimmten. Am häufigsten wurden Wasserläufe genannt, die die Grenzlinie über eine längere Strecke definierten, gefolgt von Bergen und Hügeln. Das Fehlen von Grenzmalen, die von Menschen gesetzt sind, zeigt, dass man ihnen möglicherweise in dieser Schlussphase des Landesausbaus noch weniger Authentizität zubilligte als den überkommenen Kennzeichnungen von Grenzen.<ref name="Billig" details="S. 136">Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meissnischen Raum, Berlin 1989</ref>
  3. Auf der Grundlage dieses Berainungsprotokolles von 1223 wurden 1228 durch Vermittlung des Mainzer Bischofs Siegfried II. von Eppstein zwei Urkunden zur Besiegelung durch die beiden böhmischen Könige ausgestellt, die jedoch nicht vollzogen wurden.
  4. Erst 1241 wurde die Urkunde von König Wenzel vollzogen.

Richard Jecht vermutet, dass die Urkunde 1228 nicht ratifiziert wurde, weil die böhmische Seite mit dem Ergebnis unzufrieden war. Nach der Schlacht bei Liegnitz am 7. April 1241 befürchtete König Wenzel jedoch mongolische Einfälle in Mähren und der Oberlausitz und suchte Verbündete. Deshalb unterzeichnete er am 7. Mai 1241 auf dem Königstein im Beisein des Meißner Bischofs Konrad die Urkunde. Die Tatsache, dass vier Ausfertigungen der Urkunde überliefert sind, die sich in einigen Passagen deutlich unterscheiden, erklärt Jecht folgendermaßen: Nachdem Wenzel seine Zustimmung zur Ratifikation gegeben hatte, gab Bischof Konrad seiner Kanzlei den Auftrag, zwei Ausfertigungen, A und B, anzufertigen – eine für das bischöfliche und eine für das königliche Archiv. Die bischöfliche Kanzlei nahm die nicht bestätigte Urkunde von 1228 als Grundlage, ließ aber den Anfang von 1228 stehen, ersetzte jedoch den Schluss (Zeugen und Datierung) nach den geänderten Verhältnissen vom Mai 1241. Die Kanzlei Wenzels fand in diesen Urkunden, die durch ihren Anfang und ihr Ende eine Zwittergestalt hatten, keinen Fehler und versah A und B mit dem königliche Siegel. Danach aber bemerkte man, dass man zwei in sich ganz widersprüchliche Urkunden bestätigt hatte, ließ zwei neue, einwandfreie Urkunden C und D ausfertigen und mit zwei gleichen Siegeln versehen. Alle vier Ausfertigungen liegen heute im Hauptstaatsarchiv Dresden.

Grenzverlauf

Die Grenzurkunde beschreibt sechs Gebiete, von denen vier dem Bischof von Meißen zugeordnet werden:

  1. Das Gebiet zwischen Neiße und Queis (Ia) und der Eigensche Kreis (Ib) – meißnisch.
  2. Das Gebiet um den ehemaligen Burgward Dolgowitz (II) – meißnisch.
  3. Das Gebiet um den ehemaligen Burgward Doberschau (III) – meißnisch.
  4. Das Gebiet des ehemaligen Burgward Seitschen und das Gebiet östlich einer Grenzlinie entlang der Sebnitz, Polenz und Wesenitz bis zur Elbe (IV) – böhmisch.
  5. Das Gebiet um Bischofswerda und Stolpen (V) – meißnisch.
  6. Das Gebiet zwischen einem Ort Prisez und Kamenz (VI) – ohne Herrschaftszuordnung. Prisez wird im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen dem Dorf Prietitz zugeordnet, das heute nach Elstra eingemeindet ist.<ref>Prietitz. In: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, abgerufen am 22. Juni 2024.</ref> Im Anschluss an Max Jäneckes historisch-geografische Untersuchungen<ref>Max Jänecke, Die Oberlausitzer Herrschaften. Leipzig 1923 / Görlitz 2019</ref> sieht Gerhard Billig „Prietiz als Mittelpunkt eines hypothetischen Burgwards, aus dem ein letzter bischöflicher Bezirk hervorging“<ref name="Billig" details="S. 153" />, der aber um 1250 aufgelöst wurde.<ref name="Billig" details="S. 153" /> Alfred Meiche hatte sich aus philologischen Gründen für Prisez = Prischwitz entschieden.

Die Frage nach dem genauen Verlauf der 1241 festgelegten Grenzen beschäftigte die Historiker seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1908 veröffentlichte Alfred Meiche eine umfassende Interpretation der Urkunde, die bis heute weitgehend akzeptiert ist.<ref name="Meiche">Alfred Meiche: Die Oberlausitzer Grenzurkunde vom Jahre 1241 und die Burgwarde Ostrusna, Trebista und Godobi. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 84, 1908, S. 145–251 (digital.slub-dresden.de).</ref> Einschränkend meint Gertraud Eva Schrage: „Die im Zusammenhang mit dem Zagost [Abschnitt Ia] überlieferten Namen sind jedoch auch in dieser Urkunde nicht zu identifizieren, so daß die von Alfred Meiche vorgenommene Interpretation so gut wie nicht nachvollzeihbar ist.“<ref>Gertraud Eva Schrage: Die Oberlausitz bis zum Jahre 1346. In: Joachim Bahlcke (Hrsg.): Geschichte der Oberlausitz. Universitätsverlag, Leipzig 2001, ISBN 3-935693-46-X, S. 55–97.</ref> Die Deutung der Grenzurkunde wird vor allem dadurch erschwert, dass für die Geländemerkmale alte, längst verschwundene Namen verwendet werden. Oft sind sie nur nach dem Hörensagen aufgeschrieben wie z. B. Nakuchipozkaki im Grenzabschnitt Ia, was Meiche als eine phonetische Wiedergabe des slawischen na kuči po kački deutete und als im Winkel an der Katzbach übersetzte, da die Katzbach auch Kočka hieß. Außerdem benutzte Meiche historische Urkunden über Schenkungen und Dienst- bzw. Abgabepflichten, die für einzelne Orte darüber Auskunft geben, ob sie unter meißnischer oder böhmischer Herrschaft standen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass in der Urkunde nur die groben Eckpunkte der Grenzen angegeben sind, weshalb sich Meiche zusätzlich „auf topographische Untersuchungen [stützt], die zeigen, dass sich die alten Herrschaftsgrenzen zumeist dem Laufe heutiger Flurgrenzen anschmiegen.“<ref name="Meiche" details="S. 155" /> Er nutzte vor allem den Topographischen Atlas des Königreichs Sachsen<ref>Topographischer Atlas des Königreichs Sachsen im Kartenforum der SLUB digital.slub-dresden.de</ref>, der von Jakob Andreas Hermann Oberreit erstellt und zwischen 1836 und 1860 veröffentlicht wurde. Die nebenstehenden Karten zeigen den von Meiche rekonstruierten Grenzverlauf. Erklärungen zu einzelnen Grenzpunkten stehen unten in den Anmerkungen zum Urkundentext.

Die Urkunde

Die Oberlausitzer Grenzurkunde liegt in vier im Jahr 1241 von verschiedenen Händen geschriebenen Exemplaren im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden, Signatur 00366a. Die vier Exemplare werden mit den Großbuchstaben A, B, C und D bezeichnet. Der Text des Exemplars A ist abgedruckt im Codex diplomaticus Saxoniae regiae.<ref name="CDS II,2">Nr. 121. 1241. 7. Mai - K. Wenzel von Böhmen bestätigt zur Beseitigung fernerer Streitigkeiten die von Eingesessenen der Oberlausitz festgestellten Grenzen der bischöflichen Güter und der der böhmischen Krone. In: Ernst Gotthelf Gersdorf (Hrsg.): Codex diplomaticus Saxoniae regiae (= Hauptteil II – Die Urkunden der Städte und geistlichen Institutionen in Sachsen). Band 2 – Urkundenbuch des Hochstifts Meißen. Giesecke & Devrient, Leipzig 1864, S. 109–112 (isgv.de).</ref> Die Ausfertigung D und einen Vergleich der vier Exemplare hat Richard Jecht 1919 publiziert.<ref name="Jecht" details="S. 88–93">Richard Jecht: Neues zur Oberlausitzer Grenzurkunde. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 95. Görlitz 1919, S. 63–94 (digital.slub-dresden.de [abgerufen am 6. Mai 2024]).</ref>

Text der Urkunde

Der nachfolgende lateinische Text folgt der Fassung D von Richard Jecht. Die deutsche Übersetzung lehnt sich an die bei Christine Klecker<ref name="Klecker">Christine Klecker, Die Oberlausitzer Grenzurkunde, Bielefeld 1997</ref> und Gerhard Billig<ref name="Billig" details="S. 134–154" /> angegebenen Übersetzungen an, weicht aber ab, um die Zeilenstruktur einzuhalten. Bei topografischen Bezeichnungen wird in der Übersetzung der heutige Name angegeben, wenn die Zuordnung unzweifelhaft ist. Die Überschriften dienen der Gliederung und sind nicht Bestandteil der Urkunde. Die Anmerkungen sind so nummeriert, dass sie den Punkten in Alfred Meiches Karten<ref name="Meiche">Alfred Meiche: Die Oberlausitzer Grenzurkunde vom Jahre 1241 und die Burgwarde Ostrusna, Trebista und Godobi. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 84, 1908, S. 145–251 (digital.slub-dresden.de).</ref> entsprechen, z. B. verweist Anmerkung IV,7 auf Punkt 7 im Grenzabschnitt IV.
Bei ausreichender Fensterbreite werden Original und Übersetzung nebeneinander angezeigt.

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Eingangsprotokoll † In nomine sancte et individue trinitatis. Amen Wenzezlaus, dei gratia rex Boemorum quartus, omnibus in perpetuum. Cum clare memorie<ref group="Anm.">„clare memorie“ fehlt in den Ausfertigungen A und B, Jecht sieht darin den Beweis für eine Textfassung von 1228, also vor Otokars Tod, die 1241 übernommen wurde</ref> karissimus pater noster Otokarus rex illustris cum venerabili domino Brunone Misnensis ecclesie episcopo bona fide limites inter terras Zagost et Bvdissin viris honestis Burkardo de Gnaswitz, Bernardo de Kamentze, Reinhardo de Wichowe, Heidenrico de Dobrvs, Friderico Wertes, Suickero de Ztraele, Christano et Gerlaco, de Landeschrone, Rvdolfo de Godowe, Hermanno de Lvbchowe, Florino de Gorlitz et Heinrico de Woisitz sub debito prestiti sacramenti commiserit distinguendos, quia idem viri burquardos terrarum ipsarum vniformiter distinxerunt, nos factum idem gratum habentes et ratum presentis scripti testimonio et sigilli nostri munimine roboramus auctoritate nostra regia districte mandates, vt eadem distinctio inuiolabiter obseruetur in cultis et colendis et vniuersis pertinentiis subnotatis. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Eingangsprotokoll † Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreifaltigkeit. Amen. Wenzeslaus von Gottes Gnaden vierter König<ref group="Anm.">In der Reihe böhmischer Herrscher war Wenzel erst der vierte König, viele seiner Vorgänger waren nur Herzöge, Klecker übersetzt fälschlich „Wenzel IV.“</ref> von Böhmen, allen für immer. Als unser teuerster Vater Ottokar berühmten Angedenkens, der erlauchte König, mit dem ehrwürdigen Herrn Bruno von Meißen, Bischof der Kirche, um in gutem Vertrauen die Grenzen zwischen den Ländern Zagost und Budissin<ref name="Anm.">Tatsächlich werden Grenzen IN den Ländern Zagost und Busdissin bestimmt, nicht die Grenzen ZWISCHEN ihnen.</ref> zu bestimmen, die ehrbaren Männer Burkhard von Gnaschwitz, Bernhard von Kamenz<ref group="Anm.">Bernhard II. von Kamenz, Vater des späteren Meißner Bischofs Bernhard III. von Kamenz</ref>, Reinhard von Weicha, Heidenreich von Doberschau, Friedrich Wertes, Suidger von Strehla, Christian und Gerlach von der Landeskrone, Rudolf von Göda, Hermann von Lubachau, Florin von Görlitz und Heinrich von Woisitz unter der Verpflichtung des heiligen Eides beauftragte, weil dieselben Männer die Burgwarde derselben Länder einträchtiglich getrennt haben, halten wir diesen Sachverhalt für willkommen und gültig durch das Zeugnis des vorliegenden Schreibens und bekräftigen es durch die Befestigung unseres Siegels. Mit unserer königlichen Autorität weisen wir an, dass die Festlegungen unverletzlich beachtet werden in bebauten, zu bebauenden und allen Zugehörungen, die unten aufgeführt sind. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt Ia (Zeilen 19–24) ................................................ A Niza contra Poloniam: Per directum usque ad mon- tem Yezwinche; abinde in cumulos Kamenikopkidua; inde in angulum Nakuchipozkaki; inde in montem Tizowe; abinde in Moztet; inde in sepulchrum Winichopez; inde in riuum Qviz. Ibi distinctio est suspensa propter distinctionem inter Zagost et Poloniam nodum factam. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt Ia (Meiche S.153–162) Von der Neiße<ref group="Ia">Punkt Ia,1: Neiße nördlich von der Wittig-Mündung bei Radmeritz, Meiche S. 154, Wittigmündung</ref> gegen Polen: Geradewegs bis zum Berg Yezwinche<ref group="Ia">Punkt Ia,2 Yezwinche: Richter-Berg bei Ober-Rudelsdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) nordöstlich von Seidenberg, Meiche S. 159, Richter-Berg</ref>; von dort zu den Hügeln Kamenikopkidua<ref group="Ia">Punkt Ia,3 Kamenikopkidua: Doppelhügel nördlich Altseidenberg, Meiche S. 161, Kamenikopkidua</ref>; von dort zum Winkel Nakuchipozkaki<ref group="Ia">Punkt Ia,4 Nakuchipozkaki: Katzenwinkel nahe der Katzbach-Quelle, Meiche S. 156, Katzenwinkel</ref> von da zum Berg Tizowe<ref group="Ia">Punkt Ia,5 Tizowe: Höllen-Berg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) nahe dem Katzenwinkel, Meiche S. 157, Höllen-Berg</ref>, von da zum Moztet<ref group="Ia">Punkt Ia,6 Moztet: Brücke über das Rothwasser bei Nieder-Ullersdorf, Meiche S. 157, Moztech</ref>; von da zum Grabmal Winichopez;<ref group="Ia">Punkt Ia,7 Grabmal Winichopez: slawischer Begräbnisplatz am Ur-Berg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))südlich Ober-Linda, Meiche S. 158, Ur-Berg</ref>; von da zum Fluss Queis.<ref group="Ia">Punkt Ia,8: Queisbrücke in Örtmannsdorf, Meiche S. 158, Queisbrücke</ref> Dort ist die Festlegung ausgesetzt, weil die Trennung zwischen Zagost und Polen noch nicht getroffen ist. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt Ib (Zeilen 25–31) ................................................ Item contra Boemiam: A montibus Snesnize in Bischowe maiorem; inde in paruam Bischowe; inde in Zvchidol; abinde in Rokitowikeren; abinde in sepulchrum Droszowicoph; inde in riuum Koren; abinde in Nizzam; Nizzam sursum, usque dum influit Kameniza, et usque ad ortum eius. Omnia limitibus hiis inclusa episcopi sunt Misnensis. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt Ib (Meiche S.162–174) Desgleichen [d. h. von der Neiße] gegen Böhmen: Von den Bergen Snesnize<ref group="Ib">Punkt Ib,1 Snesnize: Kuppenlandschaft um den Großen Berg bei Großhennersdorf, Meiche S.163, Goßer Berg</ref> zur großen Bischowe<ref group="Ib">Punkt Ib,2, Große Bischowe: Petersbach südlich Herrnhut als größerer Quellbach der Pließnitz, Meiche S.164–168, Petersbach </ref>; von da zur kleinen Bischowe<ref group="Ib">Punkt Ib,3 Kleinen Bischowe: Strahwalder Bach, Meiche S.166 Karte</ref>; von da nach Zuchidol<ref group="Ib">Punkt Ib,4 Zuchidol: Kemnitztal südlich des Dorfes Kemnitz, Zuchidol übersetzt Meiche als dürres Tal, der Grenzverlauf wird hier durch die Grenze von Abschnitt II mitbestimmt, Meiche S.169, Kemnitztal</ref>; von da nach Rokitowikeren<ref group="Ib">Punkt Ib,5 Rokitowikeren: Buschbach im Nonnenwald, Meiche S.170, Wald-Bach</ref>; von da zum Grabmal Droszowicoph<ref group="Ib">Punkt Ib,6 Grabmal Droszowicoph: Meiche (s.170) lokalisiert es beim Ringelberg am Scheidebach nördlich Berzdorf. Gerhard Billig (Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meissnischen Raum, 1989, S.136) lokalisiert den sippengebundenen Begräbnisplatz 2 km weiter nördlich bei den slawischen Hügelgräbern am Schwarzen Berg von Jauernick. Ringelberg</ref>; von da zum Fluss Koren<ref group="Ib">Punkt Ib,7 Koren: Niechaer Bach, Meiche S.172, Niechaer Bach</ref>; von da zur Neiße<ref group="Ib">Punkt Ib,8: Mündung der Pließnitz in die Neiße, Meiche S.171–172, Karte</ref>; die Neiße aufwärts, bis zur Mündung der Kameniza<ref group="Ib">Punkt Ib,9: Mündung des Steinbachs (Kameniza) in die Neiße bei Feldleuba, Meiche S.163, Steinbach-Mündung</ref>, und bis zu deren Ursprung<ref group="Ib">Punkt Ib,10: Quellgebiet des Steinbachs, Meiche S.163, Karte</ref>. Alles, was diese Grenzen einschließen, gehört dem Bischof von Meißen. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt II (Zeilen 32–44) ................................................ Item de burquardo Dolgawitz: Ab eo loco, vbi influit Lvbotna et Oztsniza, ad defluentem in Oztsnizam riuum Peztowe et ortum eius; abinde in semitam Betozkaziza et in montem Jelenihora; abinde in ortum Camenize et per decur- sum eius usque ad distinctionem Zagost et Bvdissin; abinde in riuum, qui Sprewa dicitur et defluit per Gerhartsdorf, et decursum eius usque ad antiquam stratam contra Jawornik; ab ipsa strata contra Bvdissin in Sprewam, que defluit per villam Zalom, et per decursum eius in riuum Jedle et quendam cumulum ex directo; inde in semitam, qua itur de Glussina in vallem, et per eandem vallem in Lvbotam. Omnis fundus terminis hiis inclusus ad Misnensem pertinet episcopatum. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt II (Meiche S.174–181) Desgleichen über den Burgward Dolgowitz: Von dem Ort, wo zusammenfließen Lubotna<ref group="II">Punkt II,1 Libotna: Löbauer Wasser bei Kleinradmeritz, Meiche S.174</ref> und Oztsniza,<ref group="II">Punkt II,2 Oztsniza: Rosenhainer Wasser, Meiche S. 174 Karte</ref> zur Mündung in die Oztsniza des Baches Peztowe<ref group="II">Punkt II,3 das Grundwasser mündet bei Wendisch-Paulsdorf, Meiche S.175, Karte</ref> und zu dessen Ursprung<ref group="II">Punkt II,4: Quelle des Grundwassers am Jäckel-Berg zwischen Ebersdorf und Herwigsdorf, Meiche S.175, Jäckel-Berg</ref>; von dort zum Pfad Betozkaziza<ref group="II">Punkt II,5 Betozkaziza: nicht mehr vorhandener Weg von Löbau am Jäckel-Berg vorbei zum Zuckmantel, Meiche S.175–176, Zuckmantel</ref> und zum Berg Jelenihora<ref group="II">Punkt II,6 Jelenihora: Hirschberg, Meiche S.175, Hirsch-Berg </ref>; von dort zum Ursprung der Kemnitz<ref group="II">Punkt II,7: Quelle der Kemnitz, Meiche S.176, Kemnitzquelle</ref> und diese abwärts bis zur Grenze zwischen Zagost und Budissin<ref group="II">Punkt II,8: Burgberg nördlich Altbernsorf, Meiche S.176, Burgberg</ref>; von da zum Fluss, der Sprewa genannt wird und durch Gersdorf fließt<ref group="II">Punkt II,9 Sprewa: Weißer Schöps entspringt im Großen Nonnenwald, Meiche S.177–178, Karte</ref>, diesen abwärts bis zur alten Straße gegen Jauernick<ref group="II">Punkt II,10: Nordspitze der Sohländer Gemarkung, Meiche S.178, Karte</ref>; von derselben Straße gegen Budissin zur Sprewa, die fließt durch das Dorf Sohland<ref group="II">Punkt II,11 Sprewa: Schwarzer Schöps</ref>, und an diesem Wasserlauf bis zum Fluss Jedla<ref group="II"> Punkt II,12 Jedla: das Bächlein, das bei Gut Goßwitz in den Schwarzen Schöps mündet, Meiche S.179, Karte</ref> und geradeaus zu einem gewissen Hügel<ref group="II">Punkt II,13: Petschkenberg, Meiche S.179, Petschkenberg, Meiche S.179</ref>; von da zu dem Steig, der führt von Glossen<ref group="II">Punkt II,14: südöstlich Glossen, Meiche S. 179 </ref> in das Tal<ref group="II">Punkt II,15: Tal des Löbauer Wassers</ref>, und durch dasselbe Tal zur Lubota<ref group="II">Punkt II,16 Lubota: Löbauer Wasser, Meiche S.179</ref>. Aller Boden, der in diesen Grenzen eingeschlossen ist, gehört dem Meißner Bischof. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt III (Zeilen 45–56) ............................................... De burquardo Dobrus: Ab antiquo campo trans Sprewam Daniberowobrod; abinde in antiquam semitam, qua itur Weletin, et sic per eam usque in Sebnizam in locum, ubi mansit antiquitus heremita. Item ex alio latere a cumulo, qui est inter Kossiciz et Nowozodliz, in aquam, que dicitur Zehohzere usque Dimin; inde in maiorem stratam contra Niwenkyrchin usque in Ratolfis siffen et per decursum eius in Wazownizam; abinde in Tyzowe et in montem Bvcko- wagora; abinde ad summitatem montis, unde oritur riuus Welewiza et Zlatwina; abinde in Sebnizam et per ascensum eius usque ad locum heremite predicti. Ad Misnensem episcopatum pertinet, que terminis includuntur. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt III (Meiche S.171–189) Über den Burgward Doberschau: Von dem alten Feld<ref group="III">Punkt III,1 altes Feld: Meiche kannte den Flurnamen „Altes Feld“, der auf der rechten Spreeseite in der Nähe von Doberschau lag, Meiche S.182</ref> über die Spree Daniberowobrod<ref group="III">Punkt III,2 Daniberowobrod: Danibor-Furt über die Spree, nahe der „Böhmischen Brücke“ in Obergurig, über die der „Wilthener Steig“ als Teil des Böhmischen Steigs führte, Meiche S.182 Böhmische Brücke</ref>; von da zum alten Steig, der führt nach Wilthen<ref group="III">Punkt III,3: alter Pfad: der Böhmische Steig, der östlich von Wilthen, Weifa, Steinigtwolmsdorf und am Hutberg vorbeiführte und weiter über Hilgersdorf und Lobendau, Meiche S. 182 Karte </ref>, und so auf diesem bis zur Sebnitz<ref group="III">Punkt III,4 bis zur Sebnitz: Nach Meiche heißt das „bis zum Lobendauer Quellbach der Sebnitz“, gemeint ist der Heimichbach, der bei Obereinsiedel in die Sebnitz mündet, Meiche S.182</ref> zu dem Ort, wo von alters her ein Einsiedler wohnt<ref group="III">Punkt III,5 Ort des Einsiedlers: Der Einsiedler soll am Spitzenberg bei Obereinsiedel (Horni Poustevna) gelebt haben, Meiche S.183, Spitzenberg </ref>. Desgleichen von der anderen Seite von dem Hügel<ref group="III">Punkt III,6 Hügel: die Urkunde springt hier zurück zum Ausgangspunkt bei Doberschau, Meiche hält den Hügel (Höhe 261,2 m) in Weißnaußlitz für möglich, wählt in der Karte aber den Tschelentsy, Meiche S.183–184, Tschelentsy</ref>, der zwischen Katschwitz und Weißnaußlitz liegt, zum Wasser, das genannt wird Zehohzere<ref group="III">Punkt III,7 Zehohzere: Der Quellbach des Langen Wassers, der von Arnsdorf nach Dretschen und Diehmen fließt, Meiche S.184</ref>, bis Diehmen<ref group="III">Punkt III,8 Diehmen</ref>; von dort auf der oberen Straße<ref group="III">Punkt III,9: größere Straße: Straße über den Kleebusch nach Neukirch</ref> gegen Neukirch bis zu Ratolfis siffen<ref group="III">Punkt III,10 Ratolfis siffen: ein Bächlein, das zwischen Lämmerberg und Galgenberg entspringt und in Neukirch in die Wesenitz mündet (von „siefen“ mhd. für tröpfeln), Meiche S.185, ‹Ratolfs Siefe›</ref> und diese abwärts bis zur Wesenitz<ref group="III">Punkt III,11: Mündung von Ratolfs Siefe in die Wesenitz, hier lag noch lange die Grenze zwischen den meißnischen und dem lausitzischen Teil Ober-Neukirchs, Meiche S.185</ref>; von dort zur Tyzowe<ref group="III">Punkt III,12 Tyzowe: Das sei der damalige Name des Ringenhainer Wassers gewesen, das erst seit Ende des 16. Jahrhunderts als Oberlauf der Wesenitz angesehen wird, Meiche S.186–187, Tyzowe</ref> und zum Berg Buckowagora<ref group="III">Punkt III,13 Buckowagora: Buchberg nordwestlich von Ober-Hilgersdorf, Meiche S.187, Buchberg</ref>; von dort zum Gipfel des Berges<ref group="III">Punkt III,14: Hoher Hahn im Hohwald, Meiche S.188–189, Hoher Hahn</ref>, wo entspringt der Fluss Welewiza<ref group="III">Punkt III,15 Welewiza: Seifenbach (Bublava), der an der Südostseite des Hohen Hahns entspringt, Meiche S.188</ref> und die Zlatwina<ref group="III">Punkt III,16 Zlatwina: Heimichbach ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), der an der Nordseite des Hohen Hahns entspringt, Meiche S.188–189</ref>; von dort zur Sebnitz<ref group="III">Punkt III,17 zur Sebnitz: südlich des Spitzenbergs trifft der Heimichbach auf den Frohnbach und fließt in die Sebnitz, Meiche S.189, Karte</ref> und aufwärts diese bis zum Ort des vorgenannten Einsiedlers<ref group="III">Ort der Einsiedlers, siehe Punkt III,5</ref>. Zum Meißner Bistum gehört, was in diesen Grenzen eingeschlossen ist. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt IV (Zeilen 57–69) .............................................. Item de burquardo Sizen: Per semitam de Sizen in Godowizam; inde in cumulum Cossowe; ab illo in cumulum prope viam, qua itur de Bvdissin Zocowe; ab eadem via donec prope viam Gvnthersdorf; inde in riuum Guzk et in maiorem riuulum; de Guzk in Radel; de Radel in Camenahora; abinde ad summitatem montis inter Poren et Lipowahora; abinde in Belipotoch et sic usque in Wazownizam; abinde in Isenberch; abinde vbi Lawan et Poliza confluent, per decursum Polize, usque dum confluat cum Lozna; a Lozna in Sabnizam et ita usque ad locum, ubi limites Tyzowe, Bvcowahora, Wele- wiza in Sebnizam protenduntur. Omnia limitibus hiis inclusa ad dominum regem spectant. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt IV (Meiche S.189–202) Desgleichen über den Burgward Seitschen: Auf dem Pfad von Seitschen<ref group="IV">Punkt IV,1 Pfad: der Weg von Kleinseitschen am Langen Wasser entlang nach Göda, Meiche S.190</ref> zum Gödaer Wasser<ref group="IV">Punkt IV,2 Godowiza: Die Bezeichnung Gödaer Wasser galt für das Lange Wasser früher erst ab Göda und für den von Kleinförstchen über Preske zufließenden Bach, im Messtischblatt deuten „L.S.“ für Lausitzer Seite und „M.S.“ für Meißner Seite noch auf die Grenze hin, Meiche S.190, Gödaer Wasser</ref>; von dort zum Hügel Cossowe<ref group="IV">Punkt IV,3 Hügel Cossowe: eine unscheinbare Erhebung zwischen Seitschen und Birkau, Meiche S.191–192, Karte</ref>; von dort zum Hügel<ref group="IV">Punkt IV,4: der etwa 258 m hohe Hügel liegt da, wo die Fluren von Zockau, Günthersdorf und Kleingaußig zusammenstoßen, Meiche S.192, Karte</ref> nahe dem Weg, der von Budissin nach Zockau führt; von diesem Weg bis nahe an den Weg [nach] Günthersdorf<ref group="IV">Punkt IV,5 der Weg von Budissin führte über Techritz, Drauschkowitz, Brösang nach Zockau, der Weg nach Günthersdorf ist entweder der von Zockau oder der von Seitschen kommende Weg, die Grenze läuft nordöstliche an dem bischöflichen Günthersdorf vorbei, Meiche S.192</ref>, von dort zum Bach Gaußiger Wasser<ref group="IV">Punkt IV,6 Gusk: der kleinere bei Günthersdorf entspringende Bach, Meiche S.192</ref>, und zum größeren Bach<ref group="IV">Punkt IV,7 Größerer Bach: der bei Naundorf entspringende Quellbach des Gaußiger Wassers, Meiche S.192</ref>; von Gaußig zum Radel<ref group="IV">Punkt IV,8 Radel: Naundorfer Raubschloss am Gickelsberg, die Grenze verlief über den Liskenhübel zum Radel, Meiche S.192–193, Raubschloss</ref>; vom Radel zum Camenahora<ref group="IV">Punkt IV,9 Camenohora: Steinberg, die Grenze verlief nördlich des Steinbergs und über den Fuchsstein-Rücken, Meiche S. 193</ref>; von dort zum Gipfel des Berges zwischen Poren<ref group="IV">Punkt IV,10 Berg: der Hohe Hahn zwischen Niederneukirch und Tröbigau, Poren deutet Meiche (ebenso Billig) als Klosterberg, Meiche S.193–195, Hoher Hahn</ref> und Lipowahora<ref group="IV">Punkt IV,11 Lipowahora: Linzberg, Meiche S.193–195</ref>; von dort nach Belipotoch<ref group="IV">Punkt IV,12 Belipotoch: das Rinnsal am Südhang des Hohen Hahns, das die Grenze zwischen den meißnischen Oberputzkau und dem lausitzischen Niederneukirch bildete, Meiche S.195</ref> und so bis zur Wesenitz<ref group="IV">Punkt IV,13 Wesenitz: Mündung des Rinnsals vom Hohen Hahn in die Wesenitz</ref>; von dort zum Isenberch<ref group="IV">Punkt IV,14 Isenberch: Valtenberg, wie Meiche aus topographischen Überlegungen schließt, Meiche S.195–199, Valtenberg</ref>; von dort, wo Lawa<ref group="IV">Punkt IV,15 Lawa: Berthelsdorfer Lohe oder Loh-Bach, Meiche S.200, [1]</ref> und Polenz<ref group="IV">Punkt IV,16: die Mündung der Lohe in die Polenz, Meiche verweist auf Besitzverändrungen schon bald nach 1241, Meiche S.200</ref> zusammenfließen, die Polenz abwärts, bis sie mit der Lozna zusammenfließt<ref group="IV">Punkt IV,17 Lozna: Loß-Bach, Meiche S. 200–201, [2]</ref>; von der Lozna zur Sebnitz<ref group="IV">Punkt IV,18: Meiche wählt den Zusammenfluss von Sebnitz und Polenz bei Porschendorf, denn der Unterlauf der Polenz habe damals noch Lozna geheißen. Max Jänecke und Gerhard Billig halten einen Grenzverlauf entlang der nördlichen Flurgrenzen von Cunnersdorf, Ehrenberg, Krummhermsdorf, Schönbach bis Sebnitz für wahrscheinlich. Meiche S.201–202, Billig S.147 Polenz bei Porschendorf</ref> und so bis zu dem Ort, wo die Grenzen von Tyzowe, Bucowahora, Wele- wiza bis an die Sebnitz reichen.<ref group="IV">Damit ist der Grenzpunkt III,17 des Burgwards Doberschau gemeint. Meiches Festlegung des Punktes IV,18 bei Porschendorf ergäbe für den Burgward Seitschen einen Grenzverlauf ohne detaillierte Festlegung, was Meiche damit begründete, dass es hier keine Grenzstreitigkeiten gegeben habe. Meiche S.201–202</ref> Alles, was in diesen Grenzen eingeschlossen ist, gehört dem Herrn, dem König. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt V (Zeilen 70–83) ............................................... Item hii sunt limites, qui distinguunt Godowe et terram regis: A loco, vbi a semita de Syzen per limites Radel, Camenahora, Belipotoch et decursum Lozine in Sabnizam peruenitur, inde in ortum Lozine; abinde in ortum Lezsne sicce et per decursum eius, donec defluat in Wazowenizam; per decursum Weszonize ad Rvbum Erlinum; abinde super montem Scutkowe usque in Visch- pach; de Vischpach usque in Rederam, que fluit per Saelinginstat et usque ad ortum eius; abinde in riuum, qui fluit inter Frankintal et Herte; exinde in mediam paludem, que est inter Ramnowe et Gisilbrehtisdorf; exinde in Album Lapidam et usque in fontem prope Tvtzik; abinde in veram Zrebernizam. Omnia infro hos limites contenta ad Misnensem pertinent ecclesiam. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt V (Meiche S.202–215) Ebenso sind dies die Grenzen, die trennen Göda und das Land des Königs: Von dem Ort, wo der Pfad von Seitschen über die Grenzen Radel, Camenahora, Belipotoch und die Lozina abwärts zur Sebnitz verläuft, von dort zum Ursprung der Lozina<ref group="V">Punkt V,1 Quelle des Loß-Bachs: Meiche wählt die Quelle im Langen Busch bei Rückersdorf, Meiche S.203, Loß-Bach-Quelle. Die am Anfang stehende kurze Rekapitulation der Grenzlinie des Burgwards Seitschen (Punkt III,1 – III,17) macht diese zur Ostgrenze des Burgwards Göda</ref>; von dort zum Ursprung der trockenen Lezsna<ref group="V">Punkt V,2 Letschwasser bei Stolpen, Meiche S.203–204, Letschwasser</ref> und diese abwärts, bis sie mündet in die Wesenitz<ref group="V">Punkt V,3: Mündung in die Wesenitz im Stolpener Ortsteil Altstadt, Meiche S.206, Mündung</ref>; die Wesenitz abwärts zum Wald Erlinum<ref group="V">Punkt V,4 Erlenbusch: Meiche lokalisiert den nicht mehr vorhandenen Erlenbusch beim Rennersdorfer Neudörfel, Meiche S.205–206, Erlenbusch</ref>; von dort über den Berg Scutkowe<ref group="V">Punkt V,5 Berg Scutkowe: Viehwegberg, Meiche S.207, Viewegberg</ref> bis nach/zum Fischbach<ref group="V">Punkt V,6 Ob der Ort Fischbach oder das Fischbacher Dorfwasser gemeint ist, lässt die Urkunde offen, Meiche S.207–208 wählt die Quelle des Fischbacher Dorfwassers</ref>; von Fischbach bis zur Schwarzen Röder, die fließt durch Seeligstadt<ref group="V">Punkt V,7 Mündung des Fischbacher Dorfwassers in die Röder. Die Urkunde bleibt in dieser Gegend vage, was Meiche damit erklärt, dass bischöfliches Gebiet hier an die Mark Meißen grenzt und diese Abgrenzung nicht Aufgabe der Kommission war, Meiche S.208</ref> und bis zu ihrem Ursprung<ref group="V">Punkt V,8 Quelle der Schwarzen Röder zwischen Frankenthal und Bretnig, Meiche S.208, Röderquellgebiet</ref>; von dort zum Bach, der zwischen Frankenthal und Großharthau fließt<ref group="V">Punkt V,9 der Grunabach fließt von Fankenthal nach Großharthau, Meiche S.209, Grunabach</ref>; von dort in den mittleren Sumpf, der zwischen Rammenau und Geißmannsdorf<ref group="V">Punkt V,10: ehemaliger Sumpf am Rammenauer Niederteich, wo auch der Grunabach entspringt, Meiche S.209, Sumpf</ref> ist; von dort zum Weißen Stein<ref group="V">Punkt V,11 Weißer Stein: Meiche schwankt zwischen Butterberg und dem dicht daneben liegenden Scherfling, Meiche S.211, Butterberg/Scherfling </ref> und bis zur Quelle nahe Tutizk<ref group="V">Punkt V,12: Quelle nahe dem ehemaligen Dorf Teutitz oder Teupitz am südöstlichen Abhang des Butterbergs, in der Karte „Die Deubitz“; das Wasser fließt ins Silberwasser, Meiche S.210–211, Quelle</ref>; von dort zur echten Zreberniza<ref group="V">Punkt V,13 Silberwasser oder Schlieferbach: die unechte Zreberniza könnten seine nördlichen Zuflüsse sein, als echte Zreberniza ist dann das Silberwasser etwa ab Wölkau anzusehen. „Das Silberwasser mit seiner Fortsetzung, dem Schwarzwasser, bildete um 1241 im äußersten Nordwesten des Gödaer Bezirks sozusagen die Basislinie einer bischöflich-meißnischen Grauzone gegenüber der königlichen Oberlausitz.“ Meiche S.211–215, Silberwasser</ref>. Alles innerhalb dieser Grenzen enthaltene gehört zur Meißner Kirche. </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt VI (Zeilen 84–97) .............................................. Item inter Prisez et Camentze: Per antiquam stratam, qua itur de Bvdissin contra Albeam, in antiquam vadum trans Alestram et sic usque in Tiffindal; abinde in Polsnizam; de Polsniza ad locum, vbi in eam defluit Lvsna, et usque ad ortum Lusne; abinde in pedem montis Radebizk et usque ad semitam Pribizlai; inde per descensum montis et semite contra Bvdissin in maiorem Polsnizam; per eandem semitam in minorem Polsnizam; abinde in riuum Tvssin usque ad ortum eius; inde in Jawor et per decursum Jawor ad agros antiquitus excultos. In qibusdam autem locis, vbi limites contra terram Bvdissin se extendunt, distinctionis mentio necessaria non fuit, quia ea antiquitas obtinebat. Extremitates vero propter noualia, que dubium generant, sunt distincte. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Grenzabschnitt VI (Meiche S.215–233)<ref group="Anm.">Die Deutung dieses Abschnitts hat alle Forscher vor große Schwierigkeiten gestellt: 1) Es fehlt eine Zuordnung zu Böhmen oder Meißen, Gerhard Billig nimmt aber bischöflichen Besitz an. 2) Wird eine lineare Grenze oder die Umrandung eines Gebiets beschrieben? 3) Steht hier wie bei den anderen Abschnitten ein Burgward im Mittelpunkt? Kamenz wurde 1225 noch als Burgward beschrieben, in Prietitz gibt es noch eine Schanze, in Prischwitz deutet der Flurname Ratkow auf einen Burgplatz hin. Meiche S.215–217</ref> Desgleichen zwischen Prisez und Kamenz: Über die alte Straße<ref group="VI">Punkt VI,1: Meiche deutet Prisez als Prischwitz, während es heute dem Dorf Prietitz zugeordnet wird. Die alte Handelsstraße, die Via Regia Lusatiae Superioris, führte durch Prischwitz und Kamenz. Meiche lässt die Grenze bei Prischwitz beginnen, sie folgt der Straße bis Kamenz und schließt damit an die Grenzen des Burgwards Göda an. Zwischen Wendischbaselitz und Kamenz gibt es zwei mögliche Straßenverläufe. Meiche S.217–220, Prischwitz</ref>, die von Bautzen zur Elbe führt, zur alten Furt durch die Elster<ref group="VI">Punkt VI,2 Elsterfurt bei Kamenz: Die Furt lag damals außerhalb der Stadt, wo heute die Breite Straße über die Elster führt, Meiche S.220, Elsterfurt</ref> und so bis zum Tiefental<ref group="VI">Punkt VI,3 Tiefes Tal: Die Grenze folgte zwischen Gelenau und Lückersdorf dem Marktweg, schwenkte südwestlich Schwosdorf auf die alte Poststraße ein und traf zwischen Reichenau und Königsbrück das Tiefe Tal, Meiche S.220, Tiefes Tal</ref>; von dort zur Pulsnitz<ref group="VI">Punkt VI,4 Die Grenze überquert die Pulsnitz im Tiefen Tal</ref>; von der Pulsnitz zum Ort, wo die Lusna in sie mündet<ref group="VI">Punkt VI,5 Lusna: Meiche hält unter den links in die Pulsnitz mündenden Bächen sowohl das Keulenflüsschen in Reichenau als auch das Gräfenhainer Dorfwasser für möglich. Meiche S.220–222, Keulenflüsschen</ref>, und bis zum Ursprung der Lusna<ref group="VI">Punkt VI,6: Keulenflüsschen und Gräfenhainer Dorfbach entspringen beide am Keulenberg.</ref>, von dort zum Fuße des Keulenbergs<ref group="VI">Punkt VI,7 Radebizk: ist der Keulenberg, Meiche S.222–224</ref> und bis zum Steig des Pribislaus<ref group="VI">Punkt VI,8 Pfad des Pribislaus: nicht mehr auffindbarer Weg, Meiche setzt ihn mit dem Mönchsweg (Mönchsmauer) gleich, der vom Heiligen Berg nordöstlich Gersdorf zum Sibyllenstein führte, und nimmt an, dass er schon am Keulenberg begann und über Bischheim zum Heiligen Berg verlief. Meiche S.224–225 und S.229–230</ref>; von dort über den Abhang des Berges und den Steig gegen Budissin zur großen Pulsnitz<ref group="VI">Punkt VI,9 die Pulsnitz bei Niederlichtenau</ref>; über denselben Seig zur kleinen Pulsnitz<ref group="VI">Punkt VI,10: Als kleine Pulsnitz wurde der Haselbach bezeichnet, der durch Obersteina, Mörsdorf, Gersdorf, Bischheim fließt und bei Reichenau in die Pulsnitz mündet, Meiche S.225, Weißbachmündung</ref>, von dort zum Bach Tussin<ref group="VI">Punkt VI,11 Bach Tussin: der Weißbach</ref> bis zu dessen Ursprung<ref group="VI">Punkt VI,12: Weißbachquelle in Niedersteina, Meiche S.227, Weißbachquelle</ref>; von dort zum Jawor<ref group="VI">Punkt VI,13 Jawor: wurde vielfach als Fluss Jauer angenommen (auch bei Klecker), diese Deutung verwirft Meiche aus mehreren Gründen; er identifiziert Jawor mit dem Höhenzug zwischen Ohorner Steinhübel und Hochstein/Sibyllenstein, Meiche S.226–228, Steinhübel</ref> und vom Jawor abwärts bis zu den seit alters kultivierten Äckern<ref group="VI">Punkt VI,14: schon in slawischer Zeit kultivierte Äcker in der Flur von Rammenau oder Burkau; die ebenfalls mögliche Übersetzung der Zeile mit „ehemals kultivierte Äcker“ würde auf Wüstungen in der Gegend von Oberrammenau führen, Meiche S.231–232, Oberrammenau</ref>. Aber an bestimmten Orten, wo die Grenzen bis zum Land Budissin reichen, war eine Erwähnung der Abgrenzung nicht notwendig, weil diese seit alter Zeit festgelegt sind. Die Flurgrenzen aber, die wegen der neuen Rodungen Zweifel erzeugten, sind tatsächlich entschieden.<ref group="VI">Diese abschließende Feststellung bezieht sich wahrscheinlich auch auf die gesamte Grenzfestlegung.</ref> </poem>

<poem style="margin-left:1em; float:left;"> Poenformel, Beglaubigung und Schlussprotokoll Quia vero ad seruandam distinctionem predictam mouetur fideliter nostra intentio et voluntas in bonis omnibus cultis et incultis et pertinentiis vniuersis, que infra limites prenotatos Misnensi noscuntur episcopatui pertinere, firmamus per regium bannum pacem, sub obtentu gracie nostre distric- tissime inhibentes, ne quis omnio Misnensem ecclesiam aut rectores eius episcopos in posterum pertubare audeant in eisdem, si indignationem nostram et proprii corporis et rerum periculum voluerit euitare. Testes huius rei sunt: Albertus illustris dux Saxonie, Theodericus comes de Bren, Erkimbertus burch- gruius de Strakinberch, Hogerus de Frideberch, Heinricus de Barvth, Gvntherus et Rudolfus fratres de Biberstein, Heinricus de Liebintal, Bernhardus de Kamentze, Wilricus de Landischrone et alii quam plures. Datum in Lapide Regis anno dominice incarnationis MCCXLI. Nonas Maii, indictione quartadecima, pro- xima die post festum beati Johannis ante portam Latinam. </poem> <poem style="margin-left:1em; float:left;"> Poenformel, Beglaubigung und Schlussprotokoll Weil aber unsere Absicht und unser Wille aufrichtig bedacht sind auf die Einhaltung der vereinbarten Grenzfestlegung in allen bebauten und unbebaute Gütern und allem dazugehörenden, das innerhalb der vorbenannten Grenzen zum Meißner Episkopat gehört, bekräftigen wir mit dem königlichen Bann den Frieden, unter dem Schutz unserer Gnade verhängen wir strengstens, dass niemand die gesamte Meißner Kirche oder ihre leitenden Bischöfe in Zukunft zu stören wagen soll, wenn er unserer Entrüstung und der Gefahr für Körper und Eigentum entgehen will. Zeugen dieser Sache sind; Albrecht, erlauchter Herzog von Sachsen, Theodoricus Graf von Brehna<ref group="Anm."> Christine Klecker nennt hier Dietrich von Brehna</ref>, Erkimbert Burg- graf von Starkenberg, Hoyer von Friedeburg<ref group="Anm.">der erste bekannte Besitzer der Burg Hoyerswerda</ref>, Heinrich von Baruth, Günther und Rudolf Gebrüder von Biberstein, Heinrich von Liebethal, Bernhard von Kamenz, Wilrich von Landeskrone und viele mehr. Gegeben auf dem Königstein im Jahre der Menschwerdung des Herrn MCCXLI. Am neunten Mai, in der 14. Indiktion, am Tag nach dem Fest des heiligen Johannes vor dem lateinischen Tor. </poem>

Das doppelseitige Wachssiegel trägt auf der Vorderseite das Bild des Königs Wenzel mit der Umschrift + PAX REGIS WENCEZLAI IN MANV SANCTI WENCEZLAI, auf der Rückseite das Bild des heiligen Wenzel mit der Umschrift + SANCTUS WENCEZLAUS BOEMORUM DUX. Die Siegel aller vier Ausfertigungen sind einheitlich.<ref name="Jecht" details="S. 67" />

Weitere Entwicklung

Durch Besitzwechsel vieler Orte änderte sich die böhmisch-meißnische Grenze im Spätmittelalter mehrfach. So kam z. B. die Herrschaft Seidenberg um 1241 wieder in den Besitz der Böhmischen Krone. Durch Schenkung und Kauf gelangte der Eigensche Kreis zwischen 1248 und 1285 vollständig an das Kloster St. Marienstern. Die Herren von Kamenz, deren Besitz zunächst nördlich der Via Regia lag, dehnten ihre Herrschaft auf weiter südlich gelegenes bischöfliches Gebiet aus. Der nördliche Teil der Grenzlinie, etwa ab dem Keulenberg, blieb rund 400 Jahre bestehen, bis das Markgraftum Oberlausitz 1635 unter die Herrschaft der sächsischen Kurfürsten kam.

Literatur

  • Alfred Meiche: Die Oberlausitzer Grenzurkunde vom Jahre 1241 und die Burgwarde Ostrusna, Trebista und Godobi. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 84, 1908, S. 145–251 ([3]).
  • Richard Jecht: Neues zur Oberlausitzer Grenzurkunde. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 95. Görlitz 1919, S. 63–94 ([4]).
  • Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersächsisch-meissnischen Raum. Archäologisch-archivalisch vergleichende Untersuchungen. In: Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden. Band 20. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1989, ISBN 3-326-00489-3, S. 134–158. Digitalisat: urn:nbn:de:bsz:14-db-id18787738444
  • Christine Klecker: Die Oberlausitzer Grenzurkunde. Landesausbau im Spannungsfeld von Landschaft und Herrschaftsbildung. In: Rainer Aurig u. a. (Hrsg.): Landesgeschichte in Sachsen. Tradition und Innovation. Studien zur Regionalgeschichte. 10. Bielefeld 1997, ISBN 3-89534-210-6, S. 29–40.
  • Kurt Hartmann: Die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241. In: Beiträge zur Heimatkunde der Westlausitz. Band 9, 1999.
  • Diethard Mardek: Die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1241. Der Grenzverlauf durch die Gemeinde Obergurig. In: Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Obergurig. Jahrgang 16, 2005, Nr. 8, S. 10–12.
  • Heinz Schuster-Šewc: Zur Lokalisierung und Deutung der in der Schenkungsurkunde Heinrich des II. aus dem Jahre 1006/07 genannten altsorbischen Ortsbezeichnungen Ostruzna, Trebista und Godobi. In: Oberlausitzer Hausbuch, Bautzen 2007, S. 42–43, 1 Abb.: Ausschnitt der kaiserlichen Urkunde
  • Lutz Mohr: Die „Oberlausitzer Grenzurkunde“ von 1241 aus der Sicht des Neusalzaer Juristen und Heimatforschers Gustav Hermann Schulze (1833–1901) und der älteren und modernen Forschung. In: Günter Hensel (Bearb.): Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg. Band 4, Kultur- und Heimatfreunde e. V. und Interessengemeinschaft Ortsgeschichte (IGO), Neusalza-Spremberg 2011, S. 29–50.
  • Krzysztof Fokt: Terra Zagozd – Ein Beitrag zur Verfassungsgeschichte der Oberlausitz. In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte. Band 84, 2014, S. 223–239, doi:10.52411/nasg.Bd.84.1013.S.223-239.
  • Max Jänecke: Die Oberlausitzer Herrschaften. Spezielle und allgemeine Probleme aus ihrer Geschichte und historischen Topographie. Hrsg.: Lars-Arne Dannenberg, Gerhard Billig (= Beihefte zum Neuen Lausitzischen Magazin). Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften, Görlitz 2019, ISBN 978-3-9819612-2-5 (Reprint der Dissertation, Leipzig, 1923).

Anmerkungen zur Urkunde

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt Ia

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt Ib

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt II

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt III

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt IV

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt V

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Anmerkungen zu Grenzabschnitt VI

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Einzelnachweise

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