Weißer Schöps
| Weißer Schöps {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | ||||||||||||
|
Der Weiße Schöps bei Daubitz | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 58248 | |||||||||||
| Lage | Landkreis Görlitz, Sachsen, Deutschland | |||||||||||
| Flusssystem | Elbe | |||||||||||
| Abfluss über | Schwarzer Schöps → Spree → Havel → Elbe → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | Bei Deutsch-Paulsdorf 51° 5′ 31″ N, 14° 50′ 10″ O {{#coordinates:51,091944444444|14,836041666667|
|
dim= | globe= | name=Quelle Weißer Schöps | region=DE-SN | type=waterbody
}} | ||||||
| Quellhöhe | 301,5 m ü. NN | |||||||||||
| Mündung | Bei Reichwalde in den Schwarzen SchöpsKoordinaten: 51° 22′ 15″ N, 14° 39′ 52″ O
{{#coordinates:51,370833333333|14,664583333333|primary
|
dim= | globe= | name=Mündung Weißer Schöps | region=DE-SN | type=waterbody
}} |
dim= | globe= | name=Mündung Weißer Schöps | region=DE-SN | type=waterbody
}} | |
| Mündungshöhe | 125,3 m ü. NN | |||||||||||
| Höhenunterschied | 176,2 m
| |||||||||||
| Abfluss am Pegel Kringelsdorf<ref name="DE-SN_HH469">Hydrologisches Handbuch. (PDF; 637 kB) Teil 3 – Gewässerkundliche Hauptwerte. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 69, abgerufen am 25. Dezember 2017.</ref> AEo: 367 km² Lage: 200 m oberhalb der Mündung |
NNQ (09.12.2006) MNQ 1985/2005 MQ 1985/2005 Mq 1985/2005 MHQ 1985/2005 HHQ (02.01.1987) |
1,49 m³/s 3,04 m³/s 5,06 m³/s 13,8 l/(s km²) 22,1 m³/s 82,4 m³/s | ||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Schwarzgraben, Raklitza | |||||||||||
| Mittelstädte | Görlitz | |||||||||||
| Gemeinden | Markersdorf, Schöpstal, Kodersdorf, Horka, Hähnichen, Rietschen, Boxberg/O.L. | |||||||||||
Der Weiße Schöps, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein östlicher Zufluss des Schwarzen Schöps im sächsischen Landkreis Görlitz (Deutschland). Er gehört zum Flusssystem der Elbe, er erreicht sie über den Schwarzen Schöps, die Spree und die Havel.
Verlauf
Der Fluss entspringt im Norden des Großen Nonnenwalds, der sich etwa 15 km westsüdwestlich von Görlitz erstreckt. Seine Quelle liegt südsüdwestlich von Deutsch-Paulsdorf zwischen Reichenbach/O.L. im Norden und Bernstadt auf dem Eigen im Süden. Wenige Kilometer westlich entspringt der Schwarze Schöps. Von seiner Quelle aus verläuft der Weiße Schöps in überwiegend nordwestlicher Richtung zwischen der Lausitzer Neiße im Osten und der Spree im Westen.
Als anfangs kleiner Wiesenbach fließt der Weiße Schöps in nordöstliche Richtung, um auf Görlitz zuzusteuern. Die Stadt passiert er westlich und durchfließt die Gemeinde Schöpstal, deren Namensgeber er ist. Anschließend verläuft der Fluss in nördlicher Richtung durch die Gemeinden Kodersdorf, Horka und Hähnichen, bevor er sich allmählich nach Westen wendet. Von der Geheeger „Wasserteile“ fließt der Schwarzgraben als rechter Nebenfluss zu.
In Rietschen angekommen, nimmt er die Raklitza auf. Anschließend floss der Weiße Schöps bis 2014 vollständig kanalisiert am Nordrand des Tagebaus Reichwalde, dessen gereinigtes Grubenwasser er aufnahm, in westlicher Richtung in die Gemeinde Boxberg/O.L. und mündete zwischen den Ortsteilen Kringelsdorf und Boxberg in den von Südosten heranfließenden Schwarzen Schöps. Vor der Verlegung seines Flussbettes zugunsten des Tagebaus, die in drei Bauabschnitten zwischen 1977 und 1991 erfolgte, lag die Mündung zwischen Reichwalde und Kringelsdorf.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Verlegung des Flussbettes
Um die nordöstliche Fortführung des Tagebaus Reichwalde zu ermöglichen, wurde das Flussbett zwischen 2011 und 2014 erneut verlegt.<ref>Regina Weiß: Ein neues Bett für den Weißen Schöps. In: Lausitzer Rundschau, Lokal-Rundschau für Weißwasser und Niesky. 10. Juli 2008. (Online-Artikel)</ref><ref>http://corporate.vattenfall.de/newsroom/pressemeldungen/2014/der-weibe-schops-hat-sein-neues-bett-in-besitz-genommen/</ref> Von Rietschen führt der Weiße Schöps über Werda, Neuliebel, Hammerstadt und Altliebel (Nappatsch) südlich am Tagebau vorbei, wobei ein Teil des Flusslaufs naturnah gestaltet wurde. Die Mündung in den Schwarzen Schöps erfolgt seitdem etwas südlich der ursprünglichen Mündung vor Reichwalde.
Einzelnachweise
<references/>
Literatur
- Vorlage:Landschaften in Deutschland (S. 41ff.)