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Hübingen

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Hübingen COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 22′ N, 7° 51′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143036}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 22′ N, 7° 51′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143036}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56412
Vorwahl: 06439
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 036
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Website: www.huebingen.de
Ortsbürgermeister: Hendrik Balagny
Lage der Ortsgemeinde Hübingen im Westerwaldkreis
Datei:Hübingen im Westerwaldkreis.png
Karte

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Datei:Huebingen2.jpg
Ansicht von Hübingen (2021)

Hübingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

Geographische Lage

Die Gemeinde liegt im Westerwald südlich von Montabaur im Naturpark Nassau. Hübingen befindet sich am Fuße des Fußbergs, auch Buchenberg genannt, an dessen Nordhang sich ein Familienferiendorf befindet. Es wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Durch den Ort fließt der Dorfbach.

Geschichte

Hübingen wurde im Jahre 1347 in einem Lehensvertrag für ein Gehöft in Horhausen erstmals erwähnt, der am 19. August 1347 zwischen den Eheleuten Friedrich und Aleydt von Hübingen und dem Abt des Klosters Arnstein, Wilhelm und seinem Konvent, geschlossen wurde.<ref name="homepage" />

Wirtschaftlich bedeutsam waren im Jahr 1786 eine Abbaustelle von Silber, die geologisch zu einem größeren Bergwerksgelände auf Gackenbacher Gebiet gehörte, und zwei Schieferbrüche. Die älteste Bevölkerungszählung aus dem Jahr 1563 weist 15 Feuerstätten für Hübingen auf, eine von 1684 13. 1787 sind 180 Einwohner verbürgt und im Jahr 1818 211 Einwohner.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hübingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Hübingen, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Hübingen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 5. September 2024.</ref><ref>Ortsgemeinderat Hübingen. In: Rats- und Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Montabaur, abgerufen am 5. September 2024.</ref>

Bürgermeister

Hendrik Balagny wurde am 3. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Hübingen.<ref>Hendrik Balagny: Vereidigung zum Ortsbürgermeister. In: Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur, Ausgabe 28/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 5. September 2024.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 88,9 % für fünf Jahre gewählt worden.<ref>Hübingen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Hübingen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 5. September 2024.</ref>

Balagnys Vorgänger Thomas Sanner-Brohl hatte das Amt von 2014 bis 2024 ausgeübt,<ref>Bilder des Jahres 2014 – Kommunalwahl. Thomas Sanner-Brohl – Neuer Ortsbürgermeister von Hübingen. Verbandsgemeinde Montabaur, abgerufen am 21. Juni 2020.</ref> dessen Vorgänger Wilfried Noll von 1999 bis 2014.<ref>Markus Müller: Wilfried Noll im Porträt. In 15 Jahren im Dorf viel bewegt. Westerwälder Zeitung, 23. Januar 2018, abgerufen am 21. Juni 2020.</ref> Siegfried Hoffmann war von 1978 bis 1998 Ortsbürgermeister von Hübingen.<ref>Hendrik Balagny, Andree Stein: Nachruf Siegfried Hoffmann. In: Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur, Ausgabe 33/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 5. September 2024.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Hübingen]] Blasonierung: „Gespalten von Silber und Grün, vorne eine rote Garbe, begleitet von einem roten Lindenzweig, über einem roten Wellenbalken, hinten ein gewendeter goldener Lindenzweig, begleitet von einem goldenen auffliegenden Buchfinken, über einem goldenen Wellenbalken.“<ref name="homepage">„Über Hübingen“ auf den Seiten der Ortsgemeinde Hübingen</ref>
Wappenbegründung: Die beiden Lindenzweige deuten auf den Schutzpatron der Gemeinde, den heiligen Wendelinus, hin. Die Garbe symbolisiert die Landwirtschaft. Im unteren Teil stellt der farblich halbierte Wellenbalken die in der Gemarkung Hübingen fließenden und den Ort einrahmenden Bäche Seelbach und Hohentalbach dar. Die Farben Weiß und Rot deuten auf die fast 800-jährige Zugehörigkeit Hübingens zu Kurtrier hin. Das Grün bezieht sich auf den Waldreichtum der Gemeinde und der Buchfink auf das Buchfinkenland, wie die Region um die Gemeinden Hübingen, Gackenbach und Horbach heißt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Hübingen

Eines der bedeutendsten Kulturgebäude der Gemeinde ist die St. Wendelinus-Kapelle in der Dorfmitte. Um dieses gebührend zu feiern findet jedes Jahr, üblicherweise gegen Ende August, das Kirchweihfest, kurz Kirmes, statt. Unterstützt und organisiert wird diese Feierlichkeit größtenteils von der Gemeinde, als auch einer lokalen Kirmesgesellschaft, bestehend aus Jugendlichen des Dorfes.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Montabaur an der A 3 KölnFrankfurt am Main, etwa zehn Kilometer entfernt.

Ein großer Arbeitgeber in der Gemeinde ist das Familienferiendorf Hübingen.<ref name="homepage" />

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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