De Havilland DHC-8
| De Havilland DHC-8 | |
|---|---|
| Datei:Flybe DHC-8-400 (G-JECL) @ FRA, May 2012.jpg Eine DHC-8-400 der flybe | |
| Typ | Regionalflugzeug |
| Entwurfsland | |
| Hersteller | |
| Erstflug | 20. Juni 1983 |
| Indienststellung | 1984 |
| Produktionszeit | Seit 1983 in Serienproduktion |
| Stückzahl | 1.275<ref>Commercial Aircraft Program Status Reports. 30. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Oktober 2018. – Bombardier Q-Series, 30. Juni 2018. (PDF; 25 kB) In: bombardier.com. Bombardier, 30. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: 12. Januar 2020) |
Die De Havilland DHC-8,<ref name="EASA_2021:0"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />EASA-Musterzulassung (TCDS) der DHC-8, 2021 ( vom 13. Mai 2021 im Internet Archive; PDF; 488 kB), abgerufen am 20. Mai 2023. (englisch)</ref> ursprünglich de Havilland Canada DHC-8, später Bombardier DHC-8 und umgangssprachlich sowie in der Ansprache durch die Flugverkehrskontrolle<ref>Stolen Dash-8 makes an Unauthorized Takeoff at SeaTac. In: YouTube. 11. August 2018, abgerufen am 10. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Laufzeit: 8 min 27 s).</ref> nach dem englischen Wort für Gedankenstrich oft kurz Dash 8 genannt, ist eine Familie zweimotoriger Turboprop-Regionalflugzeuge. Sie wurde Anfang der 1980er-Jahre vom Flugzeughersteller de Havilland Canada entwickelt. Bombardier Aerospace erwarb de Havilland 1992 von Boeing; die DHC-8 wurde aus Marketinggründen zeitweise als Bombardier Q Series bezeichnet. Im Jahr 2019 erwarb Longview Aviation Capital das gesamte Dash-8-Programm von Bombardier Aerospace und überführte es in eine neue Tochtergesellschaft, die wieder den Namen De Havilland Aircraft of Canada erhielt.
Geschichte
Die DHC-8 (vom Hersteller Dash 8 genannt) war die erste der neuen Generation von leistungsstarken Turboprop-Maschinen, die in den 1980er Jahren auf den Markt kamen. De Havilland Canada begann mit ihrer Entwicklung als Nachfolger für die viermotorige DHC-7 im Jahre 1980. Ihren Erstflug hatte die DHC-8 am 20. Juni 1983, ein Jahr später begann die Serienproduktion.
Ab dem zweiten Quartal 1996 wurden alle neuen DHC-8 (inklusive der Baureihe 400) mit einer aktiven Geräusch- und Vibrationsdämmung (Noise and Vibration Suppression, NVS) versehen, da Bombardier das Innengeräusch und die Vibrationen während des Fluges denen eines strahlgetriebenen Passagierjets angleichen wollte. Um den höheren Komfort noch zu verdeutlichen, wurde die Herstellerbezeichnung der Maschinen von Dash 8 in Dash 8Q („quiet“) geändert, später bot Bombardier nur noch das Modell Q 400 (Q Series)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bombardier – Aerospace – Products – Overview. ( vom 14. Januar 2010 im Internet Archive) In: bombardier.com (englisch, Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik)</ref> an. Die Hauptkonkurrenten der DHC-8 sind die ATR 42 und ATR 72, wie auch die alternde Fokker 50.
Die erste Version – die DHC-8-100 mit 36 Sitzen – hatte ihren Erstflug am 20. Juni 1983. Es folgte knapp zehn Jahre später die 200er-Serie mit neuen Triebwerken. Mit diesen ist die Maschine knapp 30 km/h schneller und ermöglicht ein höheres Abfluggewicht. Die dann folgende 300er-Version wurde um 3,43 m gestreckt (jetzt 56 Passagiere). Die neueste Version (Erstflug am 31. Januar 1998) ist die DHC-8Q-400 mit bis zu 78 Passagieren und nochmals verbesserten, leiseren Triebwerken. Erstauslieferung dieser Maschinen war im Sommer 1999.
Für die Maschinen der 100-, 200- und 300-Versionen bietet Field Aviation eine Umrüstung der Cockpitausstattung auf fünf EFI-890R-LCD-Bildschirme an. Die erste Maschine wurde im Juni 2011 an die isländische Küstenwache übergeben, nachdem am 12. April 2011 die ergänzende Zulassung durch die kanadische Luftfahrtbehörde erteilt worden war.<ref>Flug Revue Juli 2011, S. 20, Dash 8 erhält Glascockpit.</ref>
Das Dash-8-Q400-Programm wurde Ende 2018 für 300 Millionen US-Dollar an die kanadische Longview Aviation Capital verkauft.<ref name="aerotelegraph.com">Dash 8 Q400 geht an Viking Air: Bombardier will seine Turboprops nicht mehr. aeroTELEGRAPH, 8. November 2018, abgerufen am 4. Januar 2019.</ref> Am 17. Februar 2021 verkündete DHC, dass die Fertigung vorübergehend eingestellt werde, als Grund wurde die Pandemie genannt. Erschwerend käme hinzu, dass der Mietvertrag für die Produktionsstätte Ende 2021 ausläuft (mit einer Verlängerungsoption bis 2023). De Havilland Canada erklärte, dass sie an dem Programm festhalten und bei neuem Bedarf die Produktion an einem anderen Standort wieder aufnehmen könnte.<ref>Jon Hemmerdinger: De Havilland to halt Dash 8 production, exit Downsview assembly site. In: Flightglobal. 17. Februar 2021, abgerufen am 21. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>De Havilland Pause Sparks Relief Demand. In: Canadian Aviator. 20. Februar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Versionen
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. DHC-8-100
Das umgangssprachlich auch als Dash 8-100 bekannte STOL-Flugzeug sollte mit einer Kapazität von bis zu 39 Passagieren die Lücke zwischen der größeren DHC-7 und der kleineren DHC-6 Twin Otter schließen. Die DHC-8-100 hatte ihren Erstflug am 20. Juni 1983, wurde ab Dezember 1984 ausgeliefert und wird seit 2005 nicht mehr als Neuflugzeug angeboten.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. DHC-8-200
Knapp zehn Jahre später folgte mit neuen Triebwerken die 200er-Serie (später Dash 8Q-200) mit bis zu 39 Passagieren. Dadurch erhöhte sich die Reisegeschwindigkeit der Maschine um über 30 km/h und zudem ihr Startgewicht. Sie wird seit 2009 nicht mehr gebaut.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. DHC-8-300
Die 300er-Serie (später als Dash 8Q-300 vermarktet) wurde um 3,43 m gestreckt und bietet Platz für bis zu 56 Passagiere. Entwickelt wurde sie ab 1986, bereits drei Jahre später war sie bei verschiedenen Fluggesellschaften in Diensten. Ihr Erstflug fand am 15. Mai 1987 statt. Die Produktion endete 2009.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. DHC-8-400
Die neueste Version dieses Flugzeugtyps ist die vom Hersteller Dash 8Q-400 genannte mit Platz für maximal 90 (ursprünglich 78) Passagiere<ref name="aerotelegraph">Jetzt kommt der 90-plätzige Turboprop-Flieger. In: aerotelegraph.com, abgerufen am 9. April 2024</ref> und weiterentwickelten, leiseren Triebwerken, größerer Reichweite und deutlich erhöhter Reisegeschwindigkeit. Die Roll-Out-Zeremonie fand am 21. November 1997 statt, der Erstflug am 31. Januar 1998. Zertifizierung und erste Auslieferungen folgten im Sommer des folgenden Jahres.
Die DHC-8-400 hat im Unterschied zu ihren Geschwistern ein elektronisches Fluginstrumentensystem (EFIS) von Thales und eine moderne Avionik.
Seit 2009 wird die Q400 als NextGen-Variante mit einer modernisierten Inneneinrichtung ausgeliefert, diese umfasst unter anderem LED-Beleuchtung und größere Ablagefächer. Auch längere Wartungsintervalle wurden versprochen.<ref>Bombardier’s First Q400 NextGen Turboprop Airliner Bound for Norway. Presseerklärung. In: bombardier.com. Bombardier, 19. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2014 wird die Q400 NextGen auch in einer Bestuhlung mit 86 Sitzen angeboten.<ref>Bombardier Delivers its First 86-Seat Q400 NextGen Aircraft. Presseerklärung. In: bombardier.com. Bombardier, 27. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Februar 2016 hat Bombardier angekündigt, in Zukunft eine Version für bis zu 90 Passagiere anzubieten. Dazu werden Anpassungen am Flugzeugrumpf notwendig, und der Sitzabstand schrumpft auf 71 Zentimeter.<ref name="aerotelegraph" /> Seit 2019 sind 90-Sitzer bei der indischen Fluggesellschaft SpiceJet im Einsatz, 2021 genehmigte die EASA diese Version auch für den europäischen Markt.
Als Q400F werden zu Frachtern mit neun Tonnen Nutzlast umgebaute DHC-8Q-400 bezeichnet. Die erste Maschine wurde von der kanadischen Firma Cascade Aerospace in Vancouver umgerüstet und ist seit Anfang 2009 bei der schwedischen Fluggesellschaft Nord-Flyg im Dienst.
Im August 2011 wurden die ersten zwei DHC-8-400 in VIP-Bestuhlung von Field Aviation an Avitrade Belgium übergeben. Die Zahl der Sitzplätze variiert zwischen 28 und 40.<ref>Bombardier Q400 goes VIP. Business Travel News, 15. August 2011. (englisch)</ref>
Im Juli 2014 bestellte die japanische Fluggesellschaft Ryūkyū Air Commuter als erste eine Combiversion, die vier Tonnen Fracht und 50 Passagiere transportieren kann.<ref>Japanische Ryukyu Air fliegt auf Bombardier. aeroTelegraph, 5. Oktober 2015, abgerufen am 11. November 2020.</ref>
Bombardier untersuchte unter dem Projektnamen Q400X eine weitere Streckung der DHC-8-400, um noch mehr Passagiere befördern zu können, allerdings wurde das Programm eingestellt.
Zwischenfälle
Von 1988 bis Januar 2024 ereigneten sich beim Betrieb der DHC-8 insgesamt 38 Flugunfälle mit Totalverlust der Maschine. Bei neun davon kamen insgesamt 184 Menschen an Bord sowie eine Person am Boden (und evtl. ein Esel) ums Leben; bei diesen neun überlebten mindestens 119.<ref>Angegebene Zahlen im Text zusammengezählt</ref><ref>Unfallstatistik DHC-8, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 31. Juli 2023.</ref> Beispiele:
- Am 21. November 1990 stürzte eine DHC-8-100 der Bangkok Airways (Luftfahrzeugkennzeichen HS-SKI) von Bangkok nach Ko Samui kurz vor der Landung in eine Kokosnussplantage. Die Piloten flogen, verwirrt durch einen misslungenen Landeversuch, in ein Unwetter, in dem sie die Orientierung verloren. Alle 38 Insassen, davon 33 Passagiere, verloren ihr Leben (siehe auch Bangkok-Airways-Flug 125).<ref>Flugunfalldaten und -bericht des Bangkok-Airways-Flugs 125, DHC-8-100, HS-SKI im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 6. Januar 1993 flog eine DHC-8-300 der Lufthansa CityLine (D-BEAT) beim Anflug auf den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle ins Gelände. Der Linienflug von Bremen nach Paris wurde durch das beauftragte Unternehmen Contact Air durchgeführt. Die Maschine flog nach einem missglückten Swing-Over-Manöver um 19:20 Uhr Ortszeit 1,8 Kilometer vor der Landebahnschwelle der Landebahn 28 des Flughafens in den Boden, wobei 4 der 23 Insassen ums Leben kamen. Der Landebahnwechsel wurde nötig, nachdem eine Boeing 747 der Korean Air die für LH 5634 vorgesehene Landebahn 27 mit einem Triebwerk berührt hatte und diese infolgedessen gesperrt wurde. Als Ursache des Unfalls wurde – unabhängig von den schlechten Wetterbedingungen bezogen auf Sichtweite und Bewölkung – vor allem das Fehlverhalten der Piloten festgestellt, die ihre zu hohe Sinkrate trotz der Signale des Höhenwarnsystems, des sogenannten Ground Proximity Warning Systems, nicht bemerkten und vergaßen, die Landeklappen auszufahren (siehe auch Lufthansa-CityLine-Flug 5634).<ref>BEA – Rapport Preliminaire (PDF; 12,9 MB; französisch), abgerufen am 6. Januar 2013</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht D-BEAT im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 9. Juni 1995 unterbrach der Kapitän einer DHC-8-100 der Ansett New Zealand (ZK-NEY), die einen Flug von Auckland zum Flughafen Palmerston North durchführte, im Landeanflug mehrfach den Ersten Offizier, als dieser die Landecheckliste abarbeitete. Der Kapitän wies den Ersten Offizier an, einzelne Punkte der Checkliste zu überspringen und das Fahrwerk auszufahren. Derart abgelenkt von seiner eigentlichen Aufgabe, das Flugzeug zu fliegen, lenkte der Kapitän die Maschine schließlich in hügeliges Gelände (Controlled flight into terrain). Von den 21 Personen an Bord starben vier – die Flugbegleiterin und drei Passagiere (siehe auch Ansett-New-Zealand-Flug 703).<ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-100 ZK-NEY im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 12. Februar 2009 stürzte eine DHC-8-402Q der Colgan Air (N200WQ) auf einem Flug für Continental Airlines auf dem Weg vom Flughafen Newark im Anflug auf den Flughafen Buffalo Niagara International über der Kleinstadt Clarence nahe der Stadt Buffalo im Staat New York ab. Die 49 Menschen an Bord sowie eine Person am Boden starben bei dem Unfall. Es handelte sich um den bis Juli 2023 zweitschwersten Unfall mit diesem Flugzeugmuster. Hauptursachen des Unfalls waren menschliches Versagen der übermüdeten Piloten und unzulängliche Verfahrensanweisungen der Fluggesellschaft (siehe Continental-Airlines-Flug 3407).<ref>National Transportation Safety Board: Aircraft Accident Report Loss of Control on Approach Colgan Air, Inc. (PDF; 1,8 MB, englisch)</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-400 N200WQ im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 13. Oktober 2011 wurde eine DHC-8-100 der PNG Air (P2-MCJ) auf dem Weg von Lae nach Madang bei einer Notlandung während des Anflugs weitgehend zerstört. Bei dem Unfall wurden 28 Passagiere getötet, 4 Überlebende konnten geborgen werden, darunter auch beide Piloten (siehe auch Airlines-PNG-Flug 1600).<ref>Aussie pilot survives plane crash in Papua New Guinea which killed 28 others. In: couriermail.com.au. 14. Oktober 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Simon Hradecky: Crash: PNG DH8A near Madang on Oct 13th 2011, impacted terrain. In: Aviation Herald. 13. Oktober 2020, abgerufen am 11. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-100 P2-MCJ im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 5. Oktober 2013 verunglückte eine DHC-8-200 (N356PH), die von Win Win Services<ref>Betreibergeschichte N356PH Planespotters.net, abgerufen am 25. Februar 2019.</ref> für die United States Air Force betrieben wurde, bei Acandí, Kolumbien, in bergigem Gelände. An Bord der Maschine befanden sich 6 Personen. Die beiden Piloten überlebten, die vier Passagiere wurden bei dem Unfall getötet. Die Unfallursache ist nicht bekannt, über die Umstände des Unfalls wurden kaum Details an die Öffentlichkeit kommuniziert. Die Maschine befand sich auf einer geheimen Mission, bei der die Grenze zwischen Panama und Kolumbien zur Eindämmung des organisierten Drogenschmuggels überwacht werden sollte.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-200 N356PH im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 30. September 2015 verunglückte eine Luxair DHC-8-400 (LX-LGH) beim Startlauf auf der Piste 09 des Flughafens Saarbrücken. Die Copilotin hatte das Fahrwerk während des Startlaufs, kurz vor dem Abheben, versehentlich entriegelt, wodurch das Fahrwerk einfuhr, das Flugzeug durchsackte und noch 500 Meter auf dem Rumpf die Startbahn entlang rutschte, bis es zum Stillstand kam.<ref>Flugunfall in Saarbrücken – Copilotin der Luxair für Bauchlandung verantwortlich. In: wort.lu, 17. November 2015.</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-400 LX-LGH im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Bei dem Unfall wurde keiner der 16 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder verletzt. Die Maschine wurde jedoch stark beschädigt, weshalb Luxair sich dazu entschied, die Maschine zu ersetzen.<ref>Bruchlandung in Saarbrücken. Luxair ersetzt Maschine In: wort.lu, 21. Dezember 2015.</ref>
- Am 12. März 2018 verunglückte eine DHC-8-400 der US-Bangla Airlines (S2-AGU) auf dem Flug von Dhaka während der Landung in Kathmandu, nachdem mehrere chaotische Anflugversuche abgebrochen worden waren. Schließlich setzte die Maschine 1700 Meter (5600 Fuß) vom Landebahnanfang mit einer Schräglage von 15 Grad und 25 Grad nach links von der Landebahnrichtung versetzt auf. Sie geriet von der Bahn ab und raste durch den Flughafenzaun. Das Flugzeug fing Feuer; in der Maschine befanden sich 71 Menschen. Von ihnen kamen 51 ums Leben, alle vier Besatzungsmitglieder und 47 Passagiere. Es handelte sich um den bis Juli 2023 schwersten Unfall mit diesem Flugzeugmuster. Der psychisch gestörte Kapitän war schon einmal für 10 Jahre vom Flugdienst entfernt worden.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-400 S2-AGU im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 10. August 2018 stürzte nahe Seattle eine DHC-8-400 der Fluggesellschaft Horizon Air (N449QX), einer Tochtergesellschaft der Alaska Airlines, auf Ketron Island im südlichen Puget Sound ab. Die Maschine war durch einen Beschäftigten dieser Gesellschaft entwendet worden, welcher bei dem Absturz starb. Es befanden sich keine Passagiere an Bord.<ref>Airline employee steals plane, crashes near Seattle. NBC. Abgerufen am 11. August 2018.</ref><ref>Stolen plane closes Seattle airport before crashing into sea. BBC. Abgerufen am 11. August 2018.</ref> Die Unfalluntersuchungen ergaben, dass die Maschine absichtlich in den Boden gelenkt wurde, es sich also um einen Pilotensuizid gehandelt hatte.
- Am 8. Mai 2019 verunglückte eine DHC-8-400 der Biman Bangladesh Airlines (S2-AGQ) bei der Landung in Rangun in Myanmar. Alle 33 Insassen überlebten den Zwischenfall leicht verletzt, bei dem das Flugzeug in drei Teile zerbrach (siehe auch Biman-Bangladesh-Airlines-Flug 60).<ref>Simon Hradecky: Accident: Biman DH8D at Yangon on May 8th 2019, runway excursion. 8. Mai 2019, abgerufen am 9. Mai 2019.</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht Biman Bangladesh Airlines Flight 060 im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
- Am 14. Juli 2020 kam es bei der Landung einer DHC-8 in Beledweyne in Somalia zu einem Zusammenprall mit einem Esel. Dabei kam die DHC-8 von der Landebahn ab und begann kurz darauf zu brennen. Alle drei Insassen überlebten, der Esel höchstwahrscheinlich nicht. Die Maschine wurde zerstört.<ref>Patrick Zwerger: Dash 8-400 kollidiert mit Esel und brennt nieder. 15. Juli 2020, abgerufen am 21. Juli 2020.</ref>
- Am 2. Januar 2024 kollidierte ein im Landeanflug auf den Flughafen Tokio-Haneda befindlicher Airbus A350-941 der Japan Airlines mit einer Bombardier DHC-8-315Q der Japanischen Küstenwache. Von den sechs Personen an Bord der De Havilland starben fünf, ein Pilot überlebte schwer verletzt (siehe auch Flugzeugkollision von Tokio-Haneda 2024).<ref>Unfallbericht A350-900 JA13XJ, The Aviation Herald (englisch), abgerufen am 2. Januar 2024.</ref>
Pannenserie mit dem Fahrwerk der DHC-8-400
Wegen mehrerer Probleme mit dem Fahrwerk der Maschine empfahl Bombardier selbst am 12. September 2007 ein Startverbot für Flugzeuge dieses Typs mit mehr als 10.000 Landungen. Weltweit waren etwa 60 Flugzeuge davon betroffen.<ref>Bombardier empfiehlt Startverbot für eigene Flugzeuge. In: ORF.at. ORF, 29. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. September 2012.</ref><ref>Nach mehreren Flugunfällen und Defekten: Bombardier empfiehlt Startverbot für Dash 8-Q-400 (tagesschau.de-Archiv) 12. September 2007.</ref> Es hatte binnen einer Woche zwei Bruchlandungen und zwei weitere Notlandungen von Maschinen der skandinavischen Fluggesellschaft SAS wegen technischer Defekte gegeben.<ref>Update on Inspection Procedures on Bombardier Q400 Main Landing Gear. In: bombardier.com. 14. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 14. September 2007 hatte der Hersteller der Fahrwerke, die Goodrich Corporation, bereits eine Inspektionsanleitung angewiesen, die von Bombardier an die Halter der betroffenen Flugzeuge verteilt wurde. Gemäß dieser Herstelleranweisung können die Maschinen nach erfolgter Inspektion wieder in Dienst gestellt werden. Trotzdem musste am 21. September 2007 eine DHC-8-400 der Augsburg Airways den Landeanflug in Florenz abbrechen und nach München zurückkehren, weil das Bugfahrwerk nicht ordnungsgemäß ausgefahren werden konnte.<ref>airliners.de: Lufthansa-Notlandung in München: Erneut Probleme mit Dash 8 Fahrwerk. 22. September 2007.</ref> Den Piloten gelang eine Landung ohne Verletzte.
Am 27. Oktober 2007 ereignete sich erneut ein Zwischenfall einer DHC-8-400 der skandinavischen Fluggesellschaft SAS in Kopenhagen, bei der sich das rechte Hauptfahrwerk nicht ausfahren ließ. Die Piloten landeten das Flugzeug daraufhin nur mit dem linken ausgefahrenen Hauptfahrwerk; bei der Notlandung wurde niemand verletzt.<ref>tv2.dk: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Endnu en nødlanding med Dash 8-fly ( vom 29. Oktober 2007 im Internet Archive) 27. Oktober 2007.</ref> Daraufhin zog SAS alle 27 eingesetzten Maschinen ohne zeitliche Begrenzung aus dem Verkehr.<ref>Nach der dritten Bruchlandung: Flugverbot für SAS-Maschinen. In: Mittelbayerische Zeitung. 28. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. April 2016.</ref> Alle DHC-8-Maschinen der SAS waren erst bis Anfang November überprüft und danach freigegeben worden. Damit sind in nur zwei Monaten drei DHC-8-400 der SAS mit Problemen des Hauptfahrwerks bruchgelandet. Am 28. Oktober zog die Gesellschaft daraus die Konsequenz, sämtliche Maschinen des Typs DHC-8-400 dauerhaft aus der eigenen wie auch aus der Flotte der Tochtergesellschaft Widerøe zu nehmen und andere Flugzeugtypen als Ersatz anzuschaffen.<ref>SAS Group Press Statement: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SAS removes Dash 8 Q400 from service permanently. ( vom 2. November 2014 im Internet Archive) In: se.yhp.waymaker.net, 28. Oktober 2007. (englisch)</ref> Der Hersteller Bombardier äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und verwies darauf, dass die Untersuchungen der Vorfälle noch nicht abgeschlossen seien und die Ursache noch nicht festgestellt worden sei.<ref>Bombardier Statement Regarding The Sas Decision On Its Q400 Aircraft Fleet. In: bombardier.com. Bombardier, 28. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bereits nach den ersten beiden Bruchlandungen kündigte SAS außerdem Schadenersatzforderungen an Bombardier in Höhe von 500 Millionen schwedischen Kronen (55 Millionen Euro) wegen Rost an der Fahrwerkshydraulik fast aller Maschinen an.<ref>Rätselhafte Bruchlandungen – SAS streicht dutzende Flüge. In: Spiegel Online, 28. Oktober 2007.</ref>
Die EASA nahm daraufhin eine Untersuchung vor und kam Anfang November zu dem Ergebnis, dass der letzte Unfall nicht mit den vorherigen in Verbindung steht, sondern auf falsche Wartungsarbeiten seitens SAS zurückzuführen ist. Da also in diesem speziellen Fall keine konstruktiven Mängel vorlagen, bestand nach Ansicht der EASA kein Zweifel an der allgemeinen Flugsicherheit der Maschinen.<ref>European Aviation Safety Agency: Airworthiness review meeting DASH 8-400. Pressemitteilung, 7. November 2007.</ref> In den anderen Fällen lag aber eine Fehlkonstruktion vor. Korrosion an einem Gewinde sorgte dafür, dass das Fahrwerk nicht einrastete und beim Aufsetzen nachgab. Inzwischen ist das Problem durch Verwendung besonders versiegelter Bauteile behoben.<ref>SAS: Dash 8 Q-400 fliegt wieder. In: aerosecure.de. Aerosecure, 14. Oktober 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2015.</ref>
Im März 2008 einigte sich die SAS mit Bombardier und orderte zu Vorzugskonditionen 13 Regional-Jets des Typs CRJ-900 sowie für die Tochtergesellschaften Widerøe und Air Baltic 14 neue DHC-8-400.<ref>Bombardier settles claim with SAS over Q400 turboprops. 10. März 2008 (englisch, abgerufen am 22. Mai 2015)</ref>
Am 27. September 2013 musste eine DHC-8-400 der Croatia Airlines auf dem Flughafen Zürich notlanden, weil sich das Bugfahrwerk nicht ausfahren ließ, dieser Unfall steht technisch nicht im Zusammenhang mit den Problemen von 2007.<ref>Fahrwerk-Probleme.: Bruchlandung ohne Verletzte in Zürich. In: NZZ vom 28. September 2013.</ref><ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-8-400 der Croatia Airlines im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Im Februar 2017 knickte das rechte Fahrwerk einer DHC-8-400 Havilland der britischen Fluggesellschaft Flybe bei der Landung am Flughafen Amsterdam Schiphol ein.<ref>Passagiermaschine legt Bruchlandung in Amsterdam hin. RP Online, 23. Februar 2017, abgerufen am 28. Februar 2017.</ref>
Am 25. Juni 2017 mussten die Passagiere einer DHC-8-400 von Air Berlin beim Anflug auf den Flughafen Venedig die Schwimmwesten anlegen, weil das korrekte Ausfahren des Fahrwerks nicht sichergestellt werden konnte.<ref>Vermeintliche Fahrwerksprobleme: Air-Berlin-Passagiere nach Venedig mussten Schwimmwesten anlegen. In: tagesspiegel.de. Tagesspiegel, 27. Juni 2017, abgerufen am 9. April 2024.</ref>
Am 10. November 2017 musste eine DHC-8 der Flybe auf dem Flug von Belfast City Airport nach Inverness nach zweistündiger Warteschleife auf dem Belfast International Airport notlanden, da es Probleme mit dem Ausfahren des Bugrads gab. Ein Passagier wurde verletzt.<ref>UK flight makes emergency landing WITHOUT landing gear – passenger in hospital. In: Dailystar.co.uk. 10. November 2017 (dailystar.co.uk [abgerufen am 12. Januar 2018]).</ref><ref>André Orban: A Flybe Bombardier Dash 8 Q400 crash-lands in Belfast International with no nose gear. In: Aviation24.be. 10. November 2017, abgerufen am 9. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 11. Januar 2018 knickte bei einer DHC-8 der LOT auf dem Flug von Krakau nach Warschau das Bugrad ein.<ref>Flugzeug schlägt mit Bug auf Landebahn auf. In: MSN.de. 11. Januar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Januar 2018 (Ursprungsquelle: 20 Minuten).</ref><ref></ref>
Militärische Nutzer
- Datei:Flag of Aruba.svg Aruba / Datei:Flag of the Netherlands Antilles (1986–2010).svg Niederländische Antillen
- Küstenwache: 2
- Datei:Flag of Australia (converted).svg Australien
- Küstenwache: 10<ref name="Janes">Jane’s Bombardier (deHavilland) Dash 8 – Special Mission versions (Canada), Aircraft – Fixed-wing – Civil/military – Special mission aircraft. In: janes.com. Jane’s Information Group, 29. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Datei:Flag of Iceland.svg Island
- Küstenwache: 1<ref name="Janes" />
- Datei:Flag of Japan.svg Japan
- Küstenwache: 8<ref name="Janes" />
- Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
- Royal Canadian Air Force: 9, 4 CT-142 „Gonzo“ Navigationstrainer, 2 CC-142 Transporter (beide Versionen Dash 8-100), 3 Dash 8-400 als Ersatz der CT-142 im Zulauf<ref>SkyAlyne signs for three new-build Dash 8-400s in support of Canadian trainer recapitalisation effort. In: FlightGlobal. 21. Januar 2025, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Datei:Flag of Kenya.svg Kenia
- Luftwaffe
- Datei:Flag of Mexico.svg Mexiko
- Marine
- Datei:Flag of Sweden.svg Schweden
- Küstenwache: 3<ref name="Janes" />
- Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
- US Air Force: 6, 2 E-9A (Dash 8-100) „Widget“, 4 P-9A (Dash 8-200) "Pale Ale"<ref>The Weekly Debrief: Meet The Sierra Nevada P-9A Pale Ale Fleet. In: Aviation Week. 13. Februar 2023, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- U.S. Customs and Border Protection: 7 Dash 8-200<ref name="Janes" />
Technische Daten
| Kenngröße<ref name="EASA_2021:0" /> | DHC-8-100 | DHC-8-200 | DHC-8-300 | DHC-8-400 |
|---|---|---|---|---|
| Passagiere | 40 | max. 56 | max. 90 | |
| Länge | 22,25 m | 25,68 m | 32,84 m | |
| Spannweite | 25,91 m | 25,89 m | 27,43 m | 28,42 m |
| Höhe | 7,49 m | 8,33 m | ||
| max. Startmasse | 15.649–16.466 kg | 16.466 kg | 18.643–19.505 kg | 27.987–29.574 kg |
| max. Landemasse | 15.377 kg | 15.650 kg | 18.144–19.051 kg | 27.422–28.123 kg |
| max. Treibstoffmenge | 2.575 kg (+ 2.072 kg optional) | 5.318 kg | ||
| max. Reichweite | 1889 km / 1174 miles | 1713 km / 1065 miles | 1711 km / 924 NM <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />flugrevue.de ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) abgerufen am 21. Mai 2023</ref> |
1295 km / 699 NM (NextGen BASIC) 2063 km / 1114 NM (NextGen EHGW) mit 74 Passagieren<ref name="Q400_FS">Bombardier.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Q400 NextGen – Fact Sheet ( vom 4. März 2016 im Internet Archive; PDF; 1,4 MB) In: commercialaircraft.bombardier.com, abgerufen am 21. Mai 2023. (englisch)</ref> |
| Höchstgeschwindigkeit | 448 km/h | 450 km/h | 667 km/h<ref name="Q400_FS" /> | |
| Dienstgipfelhöhe | 7.620 m | |||
| Antrieb | 2× PW120A mit je 1491 kW oder 2× PW121 mit je 1603 kW |
2× Pratt & Whitney Canada PW123 mit je 1749 kW |
2× Pratt & Whitney Canada PW150A mit je 3781 kW (max. Startleistung) und Dowty-Sechsblatt-Propeller | |
Siehe auch
Weblinks
- Dash 8-400 Aircraft
- EASA-Musterzulassung (TCDS) der DHC-8, 2023 (PDF; 458 kB)
- CT-142 auf der Seite der Royal Canadian Air Force
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Zivile Baureihen: |
| ||||
| Militärische Baureihen: |
|
DHC-1 Chipmunk • DHC-2 Beaver • DHC-3 Otter • DHC-4 Caribou • DHC-5 Buffalo • DHC-6 Twin Otter • DHC-7 • DHC-8 • DHC-515 |
| 100 bis 125 |
CF-100 • CF-101 • CF-104 • CF-105 • CC-106 • CP-107 • CC-108 • CC-109 • CRS-110 • CF-111 • CH-112 • CH-113 • CT-114 • CC-115 • CF-116 • CC-117 • CH-118 • CO-119 • CT-120 • CP-121 • CP-122 • CSR/CC-123 • CH-124 • CH-125 |
| 126 bis 150 |
CH-126 • CH-127 • CT-128 • CC-129 • CC-130 • CX-131 • CC-132 • CT-133 • CT-134 • CH-135 • CH-136 • CC-137 • CC-138 • CH-139 • CP-140 • CT-142 • CH-143 • CC-144 • CT-145 • CH-146 • CH-147 • CH-148 • CH-149 • CC-150 |
| Ab 151 |
CT-155 • CT-156 • CU-160 • CU-161 • CU-162 • CU-163 • CU-167 • CU-168 • CU-170 • CC-177 • CH-178 • CF-188 |