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Bombardier-Global-Familie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bombardier Global
Bombardier Global Express der Tyrolean Jet Service im Landeanflug auf den Flughafen Frankfurt
Typ Geschäftsreiseflugzeug
Entwurfsland

Kanada Kanada

Hersteller Bombardier Aerospace
Erstflug 13. Oktober 1996
Indienststellung 1999
Produktionszeit

seit 1997

Stückzahl 816 (Stand 2018)<ref>Max Kingsley-Jones: NBAA: Business jet designs that changed the industry. In: Flightglobal. 12. Oktober 2018, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bombardier Global ist die Vermarktungsbezeichnung einer seit 1996 produzierten Familie von zweistrahligen, schnellen Langstrecken-Geschäftsreiseflugzeugen in Tiefdeckerauslegung des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier Aerospace, die sich vor allem durch unterschiedliche Reichweiten, Avionikausstattungen und Rumpflängen unterscheiden. Die interne Bezeichnung des Typs lautet BD700.

Neben den zivilen Typen Global Express, Global Express XRS, Global 6000, Global 5000, Global 6500, Global 7500 und Global 8000 existieren unter anderem die militärischen Ausführungen E-11A, Raytheon Sentinel und Saab GlobalEye, bei denen Möglichkeiten zur Datenübertragung zwischen Satelliten und Bodeneinheiten bestehen (E-11A) oder Aufklärungssensoren in den Rumpf integriert werden, um Aufklärung von Luft- oder Bodenzielen zu ermöglichen (Sentinel/GlobalEye).

In ihrer Größen- und Reichweitenklasse konkurriert die Global-Familie mit den Mustern G650 und G550 des US-amerikanischen Gulfstream-Konzerns.

Geschichte und Versionen

Meilensteine
  • 1991 – Beginn der Entwicklung
  • 1996 – Erstflug Global Express
  • 1999 – Auslieferung Global Express
  • 2004 – Erstflug Global 5000
  • 2010 – Beginn der Entwicklung Global 7500
  • 2012 – Upgrade Global 5000/6000
  • 2016 – Erstflug Global 7500
  • 2018 – Auslieferung Global 7500

Global Express/6000/5000

Datei:Bombardier Global 5000.jpg
Bombardier Global 5000

Vor der Ankündigung eines neuen Geschäftsreiseflugzeuges mit interkontinentaler Reichweite unter dem Namen Global Express 1991 betrieb Bombardier diverse Studien, die dazu führten, dass man einen Markt für dieses Segment sah. Deshalb wurde zwei Jahre später der Bau des Flugzeuges – das erste von Bombardier allein entwickelte – offiziell beschlossen. An der Entwicklung beteiligten sich zur Hälfte ausländische Partner, so war zum Beispiel Rolls-Royce für die Triebwerke verantwortlich. Der Erstflug des Prototyps fand am 13. Oktober 1996 statt, die Auslieferung begann 1999.<ref name="Sparks2017">Keith Sparks: Comparing Bombardier's Global Express, Global 5000, Global Express XRS and Global 6000. 13. April 2017, abgerufen am 30. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab 2004 wurde die kürzere Global 5000 angeboten, der im Vergleich zur 6000er-Version ein zusätzlicher Tank im hinteren Rumpf fehlt.<ref>Mike Chase: The Bombardier Global 6000 vs 5000, G550 & G650. AvBuyer, 1. Oktober 2014, abgerufen am 30. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bombardier bietet seit Mitte 2009 jedoch eine Umrüstmöglichkeit an, mit der durch Erhöhung der maximalen Abflugmasse auf 41.958 kg (92.500 lb) die Reichweite der Global 5000 auf 5200 NM (9630 km) erhöht wird.<ref>Bombardier Extends High Speed Global 5000 Jet Range to 5,200 NM. In: Bombardier. 19. Februar 2008, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The significant range extension will be obtained by increasing the Maximum Takeoff Weight (MTOW) to 92,500 lbs, allowing for a fuel tank capacity increase.“</ref>

Bei der Global Express XRS wurde ein weiterer Tank im Übergang der Tragfläche zum Rumpf eingebaut, sodass die Reichweite um ca. 500 auf 6000 Seemeilen stieg. Mit der ab 2012 angebotenen neuen Avionik Bombardier Vision Flight Deck<ref>Bombardier's Vision Flight Deck Enters Service on Niki Lauda's New Global 5000 Jet. In: Bombardier. 28. März 2012, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The Vision Flight Deck for Global jets received EASA certification on February 20, 2012, FAA certification on February 29, 2012, and Transport Canada (TC) certification on June 3, 2011.“</ref>, abgeleitet aus dem Rockwell Collins ProLine Fusion,<ref>Pro Line Fusion for Bombardier Global 5000/6000 and HGS. In: Collins Aerospace. Abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wurde die Bezeichnung in Global 6000 geändert.<ref name="Sparks2017" /><ref>Alle Fakten: Bombardier Global Express XRS / Global 6000. FlugRevue, 18. April 2013, abgerufen am 30. März 2019.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bombardier Global Express XRS / Global 6000.] In: www.flugrevue.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Juli 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit etwa 2012 wird auch jede neugebaute Global 5000 (ab der Seriennummer 9435) mit dem Bombardier Vision Flight Deck ausgeliefert, ohne dass sich die Bezeichnung geändert hat.<ref>Bombardier Global 5000. In: globalair.com. 8. Dezember 2019, abgerufen am 8. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „In 2012, Bombardier joined its competitors in the move to flat-panel avionics with its bold Vision cockpit upgrade, featuring Rockwell Collins Pro Line Fusion equipment. Starting at s.n. 9435, Global 5000s are fitted with the Vision cockpit, a system that some former Bombardier demo pilots say is tops in the business aviation industry.“</ref>

Global 7000/7500/8000

Datei:Static display, EBACE 2018, Le Grand-Saconnex (BL7C0585).jpg
Prototyp der Global 7500 auf der Messe EBACE in Genf, 2018

Im Oktober 2010 gab Bombardier bekannt, mit der Global 7000 und der Global 8000 zwei neue Typen herstellen zu wollen.<ref>bombardier.com: Bombardier Grows Its Flagship Global Family with Two New Jets: the Global 7000 and Global 8000 Aircraft vom 16. Oktober 2010.</ref> Die Global 7000 sollte ursprünglich im Jahr 2016 in Dienst gestellt werden, durch Verzögerungen bei der Entwicklung wurde dieser Termin auf 2018 verschoben. Bei Transport Canada wurde Anfang September 2016 die erste Global 7000 mit dem Kennzeichen C-GLBO registriert,<ref name="Flightglobal20160905">Kate Sarsfield: Transport Canada registers first Global 7000. In: Flightglobal.com. 5. September 2016, abgerufen am 5. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der Erstflug fand am 4. November 2016 statt.<ref>Bombardiers 73-Millionen-Businessjet fliegt, abgerufen am 7. November 2016.</ref> 2018 wurde im Vorfeld der European Business Aviation Conference & Exhibition die Global 7000 aufgrund der höheren Reichweite (nach einem durch die amerikanische FAA festgelegten Standard) in Global 7500 umbenannt<ref></ref> und zwei mittlere Modelle Global 5500 und Global 6500 vorgestellt.<ref></ref> Die Global 8000 soll einen verkürzten Rumpf besitzen, aber eine Reichweite von 7.900 Seemeilen ermöglichen.<ref>Paul Jackson: Ultra-Long Range Jets About To Enter The Market. In: aviationweek.com. 2. November 2016, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Chad Trautvetter: Global 7000 On Track, Questions Remain on 8000. In: ainonline.com. 3. Januar 2018, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Während der Flugerprobung, die im November 2016 begann,<ref name="Kikin2018">Dal Kikin: Bombardier Global 7500 put into operation. In: Beam Aviation. 24. Dezember 2018, abgerufen am 15. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> konnte mit der Global 7500 eine Reichweite von 7700 Seemeilen (inklusive benötigter Spritreserven) erreicht werden, sodass beispielsweise die Flugstrecke MontrealPeking nonstop erreicht werden könnte. Der Neupreis wird mit 72 Mio. USD angegeben.<ref>Jacob Serebrin: Bombardier shows off Global 7500 business jet as deliveries begin. In: Montreal Gazette. 20. Dezember 2018, abgerufen am 15. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2018 erhielt der Typ seine Zulassung durch die Behörden.<ref name="Kikin2018" /> Die erste Bombardier Global 7500 wurde Ende 2018 an einen anonymen Kunden geliefert.<ref name="20181224at">Stefan Eiselin: Erster Kunde fliegt seine Bombardier Global 7500. In: AeroTelegraph. 24. Dezember 2018, abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> Die erste in Europa zugelassene Global 7500 wurde im März 2019 an den ehemaligen Formel-1-Fahrer Niki Lauda übergeben und in das österreichische Luftfahrzeugregister eingetragen.<ref>Kate Sarsfield: First Europe-based Global 7500 handed to Niki Lauda. 29. März 2019, abgerufen am 30. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bombardier plante, 2019 zwischen 15 und 20 Flugzeuge auszuliefern.<ref name="Siebenmark2019" />

Neben einer nochmals erhöhten Reichweite ist der größte Unterschied der Global 7500 gegenüber ihren Vorgängern, dass sie eine Fly-by-Wire-Flugsteuerung besitzt, die aus dem Airbus A220 (vormals Bombardier CSeries) übernommen wurde, wodurch auch das Steuerhorn zugunsten eines sogenannten Sidesticks wegfällt.<ref>Matt Thurber: Pilot Report: Bombardier Global 7500. In: AINOnline. 17. April 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der Erprobung setzte einer der Prototypen Anfang 2019 einen neuen Reichweiten-Rekord auf der Strecke SingapurTucson, Arizona (Vorlage:NM2km, 16:07 h); der Flug wurde allerdings bereits kurze Zeit später von einer Gulfstream G650 übertroffen, die eine längere Strecke (Vorlage:NM2km, die Flugzeuge flogen nicht direkt, sondern auf Luftstraßen) und in kürzerer Zeit (15:23 h) absolvierte.<ref>Curt Epstein: Gulfstream Sets Longest Business Jet Flight Record. In: AINOnline. 8. April 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2019 gelang Bombardier ein noch weiterer Flug von Sydney nach Detroit über Vorlage:NM2km.<ref name="Siebenmark2019">Jerry Siebenmark: Bombardier Global 7500 Completes 8,225-nm Flight. In: AINOnline. 8. Oktober 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang November 2025 hatte der Global 8000 die kanadische, im Dezember 2025 die US-Zulassung<ref>Patrick Holland-Moritz: Bombardier Global 8000 ist jetzt zugelassen: schnellstes Zivilflugzeug seit der Concorde. In: flugrevue.de. 4. Februar 2026, abgerufen am 4. Februar 2026.</ref> und wurde dann am Markt eingeführt.<ref> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bombardiers Business-Flieger Global 800 kratzt an Mach 1.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Global 5500/6500

Auf der EBACE 2018 wurden zwei neue Global-Modelle unterhalb der 7500/8000 präsentiert, welche die Global 5000 und 6000 ablösen. Sie werden mit Rolls-Royce Pearl-Triebwerken ausgerüstet und Reichweiten von rund 10.000 bzw. 12.000 km aufweisen.<ref>Patrick Holland-Moritz: Big Iron. In Flug Revue Industry Forum, Motor Presse Stuttgart, 2019.</ref> Transport Canada erteilte den neuen Versionen am 30. September 2019 die Zulassung, die europäische Luftfahrtbehörde EASA folgte am 15. Oktober 2019.<ref>Timo Nowack: Easa gibt grünes Licht für Global 5500 und 6500. In: aerotelegraph. 15. Oktober 2019, abgerufen am 16. Oktober 2019.</ref> Die Zulassung durch die US-amerikanische Federal Aviation Administration erfolgte Ende Dezember 2019.<ref name="20191226ab">Volker K. Thomalla: Bombardier Global 5500 und 6500 sind nun FAA-zugelassen. In: Aerobuzz.de. 26. Dezember 2019, abgerufen am 29. Januar 2020.</ref> Die Global 5500 ist gegen Mitte 2020 erstmals bei einem ungenannten Kunden in Dienst gestellt worden.<ref>Patrik Holland-Moritz: Indienststellung der Global 5500. In: aerokurier.de. 1. Juli 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.</ref>

Maritime Patrol Aircraft

Im Februar 2015 stellte Israel Aerospace Industries (IAI) eine auf der Global 5000 beruhende, als ELI-3360 bezeichnete, Maritime Patrol Aircraft-Version vor.<ref>Arie Egozi: IAI unveils Global 5000-based MPA. In: Flightglobal.com. 9. Februar 2015, abgerufen am 10. Februar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Israel Aerospace Industries has unveiled a maritime patrol development of the Bombardier Global 5000 business jet, dubbed the ELI-3360.“</ref> Käufer gibt es für diese Ausführung bislang keine.

GlobalEye

Datei:Globaleye (53063401761).jpg
Saab GlobalEye

Auf Bestellung des Erstkunden Vereinigten Arabischen Emirate von 2015 schuf Saab ein Airborne Warning and Control System auf Basis der Bombardier Global 6000.<ref>Patrick Hoeveler: Fliegende Augen über der Wüste – GlobalEye-Flotte ist komplett. In: www.flugrevue.de. Motor Presse Stuttgart, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>

Produktion

An der Fertigung der Global-Flugzeuge sind bzw. waren verschiedene Werke des Bombardier-Konzerns beteiligt, u. a. in Toronto, Montreal, Belfast und Wichita (Kansas).<ref>Veronica Magan: Bombardier to Cut 1,750 Employees, Reduces Global 5000 and 6000 Production. In: aviationtoday.com. Abgerufen am 27. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2023 wurde in Toronto die Produktion in einer neugebauten Fabrik am Flughafen Toronto-Pearson gestartet<ref>Wallace Immen: Bombardier takes flight: from Downsview Park to Pearson Airport zone. In: The Globe & Mail. 3. August 2023, abgerufen am 27. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und die alte Fabrik am Downsview Airport 2024 geschlossen.<ref>Bombardier hat Produktion im Werk Downsview eingestellt. In: aerotelegraph.com. 27. März 2024, abgerufen am 27. März 2024.</ref>

Konstruktion

Interne Bezeichnungen und ICAO-Codes der Global-Familie<ref>DOC 8643 – Aircraft Type Designators. International Civil Aviation Organization, 6. Dezember 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bezeichnung Intern ICAO
Global 5000
Global 5500
BD-700-1A11 GL5T
Global Express
Global Express XRS
Global 6000
Global 6500
BD-700-1A10 GLEX
Global 7500 BD-700-2A12 GL7T

Die Flugzeuge der Global-Familie sind Geschäftsreiseflugzeuge mit Flügeln starker Pfeilung für hohe Reisegeschwindigkeiten und einer Druckkabine, die Flüge in bis zu 51.000 ft (ca. 15.540 m) Höhe ermöglicht. Der Rumpf ist vor allem aus Aluminium, Stahl, Titan und glasfaserverstärktem Kunststoff zusammengesetzt. Dabei ist der Flügel aus Aluminium hergestellt, die Störklappen, Flügelklappen und Winglets bestehen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Das Flugzeug hat einen Einstieg auf der linken Rumpfseite vorne, darüber hinaus noch eine kleinere Tür im Heck unter dem linken Triebwerk zum Beladen sowie einen Notausstieg auf der rechten Seite über dem Flügel.

Triebwerke

Zwei Triebwerke des Typs BR700 (Global 5000/6000: Rolls-Royce BR710, Global 5500/6500: Rolls-Royce Pearl 15, Global 7500: GE Passport) treiben das Flugzeug an, liefern darüber hinaus aber auch noch Energie für drei Hydrauliksysteme, vier Generatoren mit jeweils 40 kVA Leistung und der Klimaanlage mit jeweils einem Pack. Bei Ausfall beider Triebwerke steht zudem noch eine Ram-Air-Turbine zur Verfügung, die aus der rechten Rumpfseite unterhalb des Cockpits ausfährt und die Notversorgung sicherstellt. Zur Verkürzung der Landestrecke haben die Triebwerke Schubumkehr mit zwei oben und unten angebrachten Schubumkehrklappen, die hydraulisch in den Schubstrahl des Triebwerks gefahren werden. Die Leistung der Triebwerke wird über eine digitale Regelungsautomatik (FADEC) kontrolliert, das Flugzeug hat Autothrottle, der automatischen Regelung einer von der Besatzung eingestellten Geschwindigkeit oder eines eingestellten Schubwertes (zum Beispiel maximal verfügbarer Schub im Steigflug). Ein Hilfstriebwerk (APU) versorgt am Boden einen eigenen Generator, das Klimasystem und über den Generator eine Hydraulikpumpe. Der Schutz vor Vereisung im Flug wird durch Zapfluft der beiden Triebwerke sichergestellt, die in die Vorflügel und die Nase der Triebwerksgondeln geleitet wird.

Steuerung

Zur Flugsteuerung gehören neben Höhen-, Seiten- und Querruder auch insgesamt sechs Spoilerpaare. Davon sind die äußeren vier jeweils sogenannte Multifunction spoiler, die sowohl zur Erhöhung des Widerstands und damit zur Reduktion der Geschwindigkeit genutzt werden können als auch automatisch zur Unterstützung der Querruder angesteuert werden. Nach dem Aufsetzen fahren die inneren beiden Spoiler zusätzlich als Ground Spoiler zur Verringerung von Auftrieb und Geschwindigkeit aus. Die Ausschläge der Querruder werden bei der Global 7500 als Funktion der Fluggeschwindigkeit angesteuert, so dass bei höheren Geschwindigkeiten (> 295 kn (ca. 550 km/h)) nur die jeweils inneren Querruder betätigt werden und in einem Übergangsbereich (295–275 kn, (ca. 550–510 km/h)) die äußeren Steuerflächen nur anteilig ausschlagen, um eine Überlastung des Flugzeuges zu verhindern. Durch die Fly-by-Wire-Steuerung (FBW) ist der Rollwinkel auf maximal 80° begrenzt, wenn der Winkel auf mehr als 30° erhöht wurde, steuert das Flugzeug selbstständig auf diesen Wert zurück. Bei der Landung wird die Nase durch FBW automatisch in Richtung der Landebahn gesenkt, der Pilot hält den Sidestick dabei in einer Neutralposition.<ref name="20190407ain">Matt Thurber: Pilot Report: Bombardier Global 7500. In: AINonline. 17. April 2019, abgerufen am 29. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auftriebshilfen

Die Klappen an den Flügelenden können zu Start und Landung in eine von vier Stellungen gebracht werden: 0°, 6°, 16° und 30°. Nur die letzte Stellung ist für Landungen zugelassen, vor dem Ausfahren der Klappen werden auf jeden Fall die Vorflügel ausgefahren. Nach Herstellerangaben sind somit Starts (Meereshöhe, Standardtemperatur, maximales Abfluggewicht) auf einer Strecke von etwa 1.900 Metern und Landungen auf einer Strecke von 900 Metern möglich.<ref name="20200129cji">Terry Spruce: Bombardier Global 6000: Technical and Operating Data. In: Corporate Jet Investor. 19. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Januar 2020; abgerufen am 29. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Avionik

Bei der Indienststellung waren alle Flugzeuge der Familie mit der Avionik-Suite Primus 2000 des Herstellers Honeywell ausgestattet, bestehend aus sechs senkrecht angeordneten Displays mit einer Diagonale von 10,6 Zoll, anfangs als Kathodenstrahlröhren, später als Flüssigkristallanzeige. Ab 2012 wird in allen Flugzeugen hingegen das Vision Flight Deck verwendet, das aus dem Rockwell Collins Pro Line Fusion abgeleitet wurde und nunmehr aus vier, jeweils horizontal angeordneten 15,1 Zoll großen Bildschirmen besteht, und generell noch weitere (kleine) Displays enthält, über die beispielsweise die Funkfrequenzen angezeigt werden können. Auf der linken Cockpitseite steht ein Head-up-Display zur Verfügung.<ref name="20120705ain">Matt Thurber: Flying the Vision Flight Deck in Bombardier’s Global 6000. In: AINonline. 5. Juli 2012, abgerufen am 29. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Wetterradar in der Flugzeugnase (Phased-Array) soll Gefahren, die etwa von einer Gewitterzelle ausgehen, rechtzeitig anzeigen.

Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus zwei Hauptfahrwerksbeinen mit jeweils zwei Rädern, die in den Flügel eingezogen werden, sowie einem Bugrad, das in die Nase eingezogen wird. Während des Fluges sind alle Fahrwerksteile von Fahrwerkstüren verschlossen. Gesteuert wird das Flugzeug am Boden von einem eigenen Lenkrad über das Bugfahrwerk, das Hauptfahrwerk hat Bremsen mit Bremsscheiben aus kohlenstofffaserverstärktem Kohlenstoff. Die Temperatur der Bremsen wird überwacht und im Cockpit angezeigt.

Technische Daten

Kenndaten Global 5000<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Global 5000 Fact Sheet (Memento vom 9. September 2011 im Internet Archive) (PDF; 1 MiB).</ref> Global Express XRS<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Global Express Fact Sheet (Memento vom 16. Februar 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,1 MiB).</ref> Global 5500 Global 6000<ref>Global 6000. Bombardier Business Aircraft, 20. September 2016, abgerufen am 11. September 2017.</ref> Global 6500 Global 7500<ref>Type Certificate Data Sheet No. T00003NY. (PDF; 727 kB) In: Federal Aviation Administration. 12. November 2019, abgerufen am 8. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Type Certificate für BD-700-1A10/BD-700-1A11/BD-700-2A12).</ref> Global 8000<ref>Global 8000 Factsheet. (PDF) In: businessaircraft.bombardier.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2014; abgerufen am 14. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Besatzung 2–3 2–4
Passagiere 8–17
(typ. 12–13)
8–19
(typ. 12–13)
max. 16 max. 17 max. 19
Länge 29,50 m 30,30 m 29,50 m 30,30 m 33,83 m
Spannweite 28,60 m 28,7 m 31,7 m
Höhe 7,70 m 7,77 m 8,14 m
Flügelfläche 94,9 m² 94,8 m² k. A. k. A. k. A.
Flügelstreckung 8,6 8,7 k. A.
Kabinenlänge 13,92 m 14,7 m 12,41 m 13,18 m 16,59 m
Kabinenbreite 2,49 m 2,41 m 2,44 m
Kabinenhöhe 1,91 m 1,88 m 1,88 m
Kabinenvolumen 57,26 m³ 60,6 m³ k. A.
Leermasse 23.061 kg k. A. 23.070 kg k. A. 23,691 kg k. A. k. A.
max. Startmasse 41.957 kg 45.132 kg 41.957 kg 45.132 kg 52.095 kg 47.650 kg
Nutzlast 2.341 kg k. A. 3.238 kg 2.617 kg k. A. k. A.
Triebwerke Rolls-Royce BR710A2-20
je 65,6 kN Schub
Rolls-Royce Pearl
je 67,3 kN Schub
Rolls-Royce BR710A2-20
je 65,6 kN Schub
Rolls-Royce Pearl
je 67,3 kN Schub
General Electric Passport
je 84,16 kN Schub
Avionik Rockwell Collins ProLine Vision
mit Combined Vision System
Rockwell Collins ProLine Vision
mit Combined Vision System
Höchstgeschwindigkeit Mach 0,89 / 950 km/h Mach 0,90 Mach 0,89 / 950 km/h Mach 0,90 Mach 0,925 Mach 0,94
optimale Reisegeschwindigkeit Mach 0,85 / 904 km/h
Dienstgipfelhöhe 15.545 m
Reichweite 9.630 km 11.390 km 10.600 km 11.112 km 12.223 km 14.260 km 14.816 km
Startstrecke 1.689 m 1.887 m 1.674 m 1.974 m 1.873 m 1.756 m
Landestrecke 814 m 673 m 682 m 677 m
Preis $33 Mio. $46 Mio. k. A.

Betreiber

Datei:Bombardier Global 5000 14+04 at MUC.jpg
Die 14+04 der deutschen Luftwaffe am Flughafen München

Bislang wurden knapp 900 Maschinen aller Versionen verkauft. Unter den Eignern finden sich sowohl Einzelpersonen – über die oft wenig bekannt ist – wie auch Unternehmen, die mit diesem Flugzeug ihr Management oder Kunden zu Terminen fliegen, etwa die österreichische Zepter International.<ref>Boran Pivcic: Bombardier Global 5000 (BD-700-1A11) – Zepter International. In: airliners.net. 2. Juli 2016, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Foto der Zepter-Global 5000 auf dem Flughafen Split).</ref> Außerdem setzen diverse Fluggesellschaften, die sich auf den sog. Individualverkehr spezialisiert haben, diesen Typ ein, so zum Beispiel Arab Wings, Global Jet Luxembourg, Jet Aviation, Laudamotion Executive, Luxaviation, NetJets, Nomad Aviation, Royal Jet und VistaJet.

Staatliche Nutzer

Unter anderem folgende Nationen nutzen Global-Flugzeuge als Staatsluftfahrzeuge oder Träger spezieller Missionsausrüstung, entweder zur Aufklärung oder als Relaisplattform:

Datei:Battlefield Airborne Communications Node E-11A aircraft at Hanscom Air Force Base, June 2021.JPG
E-11A-Kommunikationsflugzeug der USAF im Juni 2021
Angola Angola
Angolanische Streitkräfte: 1 Global 5000, VIP-Maschine (Kennzeichen D2-ANG)<ref>Registration Details For D2-Ang (Angola Government) Global 5000. In: planelogger.com. Abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Botswana
Streitkräfte Botswanas: 1 Global 6000, VIP-Maschine (Kennzeichen OK1)<ref>Carlö Dedöni: Bombardier Global Express (BD-700-1A10) – Botswana – Air Force. In: airliners.net. 21. Juni 2017, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Foto des Flugzeugs auf dem Flughafen Cagliari).</ref>
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Deutsche Luftwaffe: 10, 4 Global 5000, 3 Global 6000 (jeweils in VIP-Ausstattung der FlBschftBMVg als Nachfolger der Challenger CL-601), 3 Global 6000 (im Rahmen des PEGASUS-Programms in einer SIGINT-Version als Nachfolger der Breguet 1150 M Atlantic bei Hensoldt beauftragt)<ref name="20200129tw">Thomas Wiegold: DroneWatch: Bundeswehr setzt auf Menschen statt Aufklärungsdrohnen (Zusammenfassung). In: Augen geradeaus! 28. Januar 2020, abgerufen am 29. Januar 2020.</ref>
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Armée de l’air et de l’espace: 2+2 (Global 6500) GlobalEye, Frühwarnflugzeuge von Saab mit Saab-Sensoren (Bestellung 2025 für 2 plus 2 Optionen)<ref>Frankreich hat zwei GlobalEye Frühwarn- und Kontrollflugzeuge bestellt. In: ES&T. 4. Januar 2026, abgerufen am 7. Januar 2026.</ref>
IndienDatei:Flag of India.svg Indien
Indische Luftstreitkräfte: 2 Global 5000, 2014 in Israel von Elta zu SIGINT-Plattformen umgebaut und auf der Palam Air Force Station in Delhi stationiert (Kennzeichen 4X-COH während der Umrüstung)<ref>India’s new special mission Global 5000s in service. In: tangentlink.com. 13. Februar 2015, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Yochai Mossi: Bombardier Global 5000 (BD-700-1A11) – Untitled (India – Air Force). In: airliners.net. April 2014, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kanada Kanada
Royal Canadian Air Force: 6 Global 6500, Kabine konfigurierbar für Transport und MedEvac<ref>Bombardier to Provide Six Multi-role Aircraft to support the Royal Canadian Air Force. In: bombardier.com. Hersteller, 12. Dezember 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
MalaysiaDatei:Flag of Malaysia.svg Malaysia
Malaysische Luftstreitkräfte: 1 Global 6000, VIP-Maschine (M48-02)<ref>hakunamatata: Bombardier Global Express (BD-700-1A10) – Malaysia – Air Force. In: airliners.net. 20. März 2017, abgerufen am 9. Dezember 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Foto des Flugzeugs auf dem Flughafen Langkawi).</ref> ist der 2. Squadron der 1. Division der Luftwaffe zugeteilt und neben weiteren VIP-Flugzeugen auf dem Flughafen Kuala Lumpur-Sultan Abdul Aziz Shah stationiert.
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
Schwedische Luftstreitkräfte: 5; 3 S 106 GlobalEye (Global 6000), Frühwarnflugzeuge von Saab mit Saab-Sensoren (insbes. Erieye-Radar), bestellt 2022 (2) und 2024 (1), Auslieferung vor 2027.<ref>Saab to provide two GlobalEye AEW&C aircraft to Sweden. In: Air Force Technology. 1. Juli 2022, abgerufen am 1. Juli 2024.</ref><ref>Sweden exercises option for third GlobalEye AEW&C aircraft. In: janes.com. 27. Juni 2024, abgerufen am 1. Juli 2024.</ref>, 2 S 106 VIP (Global 6500), Bestellung 2025<ref>Sweden acquires Global 6500 jets for VIP transport. In: scramble.nl. 23. Mai 2025, abgerufen am 26. Mai 2025.</ref>
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Schweizer Luftwaffe (Lufttransportdienst des Bundes): 1 (Global 7500) VIP-Maschine, Auslieferung 2024 (Kennzeichen T-787).<ref>Lufttransportdienst des Bundes: Neues Staatsflugzeug in der Schweiz gelandet. In: admin.ch. 20. Dezember 2024, abgerufen am 29. Januar 2025.</ref>
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Südkoreanische Luftwaffe: 4 Global 6500, Frühwarnflugzeuge von L3 Harris als Auftragnehmer zur Integration des L3 Phoenix Systems; die Radare sollen von der israelischen ELTA Systems kommen, bestellt 2025, Auslieferung bis 2032<ref>S. Korea picks L3Harris tech package for new early-warning aircraft. In: defense news. 6. Oktober 2025, abgerufen am 7. Oktober 2025.</ref>
Vereinigte Arabische Emirate[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Arabische Emirate
Luftstreitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate: 5 (Global 6000) GlobalEye, Frühwarnflugzeuge von Saab mit Saab-Sensoren, bestellt 2015 (3) und 2020 (2), Erstflug 2018 in Linköping, Auslieferung 2020 bis 2024.<ref>Mehr GlobalEyes für VAE. In: janes.com. 4. Januar 2021, abgerufen am 4. Januar 2021.</ref><ref>Fifth delivery completes UAE’s Saab GlobalEye fleet. In: flightglobal.com. 17. September 2024, abgerufen am 18. September 2024.</ref>
Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigtes Königreich
Royal Air Force: 5 (Global 5000) Sentinel R1 Aufklärungsflugzeuge; nach Außerdienststellung einer Maschine 2017 wurden vier weitere noch bei der V. (AC) Squadron in RAF Waddington eingesetzt, bis alle Maschinen 2021 endgültig außer Dienst gestellt wurden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
United States Air Force: 10 (Global 6000) E-11A-Kommunikationsflugzeuge , Ausrüstung mit dem Battlefield Airborne Communications Node (BACN) von Northrop Grumman,<ref>E-11A der USAF werden von Northrop Grumman gewartet. In: Aerobuzz. 12. September 2017, abgerufen am 8. Dezember 2019: „Die E-11A der US Air Force (USAF) sind fliegende Relaisstationen über einem Gefechtsfeld. Sie stellen Kommunikations- und Datenverbindungen zwischen verschiedenen Einheiten mit verschiedenen Kommunikationswegen her. Wenn beispielsweise ein Forward Air Controller einen Bomber nicht erreichen kann, da das Gelände eine direkte Kommunikation zwischen den beiden Funkstationen verhindert, ermöglicht die E-11A die Verbindung.“</ref> im Einsatz bei der 430th Expeditionary Electronic Squadron in Kandahar. Das erste Flugzeug der Baureihe war noch mit Radomen auf Rumpfober- und Unterseite ausgestattet, die jedoch für die Ausrüstung der Serienmaschinen nicht notwendig sind.<ref name="20200129Thedrive">Tyler Rogoway: We Chew The Fat About BACN With Program Boss And Airman Who Used It In Combat. In: The Drive. 17. August 2017, abgerufen am 29. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach zunächst vier wurden 2021 sechs weitere Maschinen in Auftrag gegeben, nachdem 2020 ein Exemplar über Afghanistan verloren ging<ref>USAF buys more BACN. Janes, 2. Juni 2021.</ref>.
United States Army: 11 (Global 6500)<ref>The US Army wants 11 business jets for ISR missions. Defense News, 29. Januar 2026.</ref> – ISR-Flugzeuge, Ausrüstung durch die Sierra Nevada Corp. (SNC) im Rahmen des „High Accuracy Detection and Exploitation Systems“ (HADES) Programms als Ersatz der RC-12.<ref>US Army awards HADES ‘deep sensing' contract to Sierra Nevada Corporation. Janes, 27. August 2024.</ref><ref>SNC buys first non-prototype Bombardier jet for Army HADES program. Breaking Defence, 13. Januar 2026.</ref> Zur Überbrückung wurden übergangsweise fünf G6000/G6500 (2 G6500 Athena-S, 2 G6500 Athena-Radar, 1 G6000 Ares) sowie eine Challenger 650 mit insgesamt vier verschiedenen Sensorpaketen genutzt.<ref>Army closing in on selecting new spy-plane integrator, user assessment around late-2026 . Breaking Defense, 26. April 2024.</ref><ref>Ashley Roque: Army ISR Task Force to get more permanent home, likely new name, under military intel shop. In: Breaking Defense. 22. Oktober 2024, abgerufen am 27. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verluste

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Zivile Baureihen:
Militärische Baureihen:

CL-28CL-41CL-44CL-66CL-84Sentinel R1

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Strahlgetriebene Kampfflugzeuge
Schulflugzeuge

Beechcraft T-6 • Cessna T-37 • Fouga Magister • Grob G 120A • Lockheed T-33A • North American T-6 Texan • Northrop T-38 • Piaggio P.149 • Piper PA-18 • Pützer Elster

Verbindungsflugzeuge

Dornier Do 27 • Dornier Do 28 • Dornier Do 28 D Skyservant

Hubschrauber

Aérospatiale SE.3130 Alouette II • Airbus Helicopters H135 • Airbus Helicopters H145M • Bell 47 • Bell UH-1D • Bölkow BO 105VBH / BO 105P • Bristol 171 Sycamore • Eurocopter AS532U2 "Cougar" • Eurocopter Tiger UHT • NH Industries NH90 • Piasecki H-21C • Saunders-Roe "Skeeter" Mk. 50/51 • Sikorski S-58/H-34G • Sikorsky/Westland S-61 „Sea King“ • Sikorsky CH-54A Skycrane • Sikorsky CH-53G/GS • Sud-Ouest SO 1221 Djinn • Westland „Sea Lynx“ Mk.88

ex NVA

Mil Mi-2 • Mil Mi-8 • Mil Mi-24

Transportflugzeuge

Airbus A310 • Airbus A319 • Airbus A321 • Airbus A340 • Airbus A350 • Airbus A400M • Boeing 707-320 • Bombardier Challenger 601 • Bombardier Global 5000 • Bombardier Global 6000 • Convair CV-440 Metropolitan • de Havilland DH.114 Heron • Douglas C-47B/DC-3 • Douglas DC-6B • HFB 320 Hansa Jet • Lockheed JetStar C-140 • Noratlas • Percival C.MK.54 Pembroke • Transall • VFW 614

ex NVA

Antonow An-26 • Iljuschin Il-62 • Let L-410 • Tupolew Tu-134 • Tupolew Tu-154M

Marineflugzeuge

Boeing P-8A Poseidon • Breguet Atlantic (Breguet 1150 M Atlantic) • Bristol 171 Sycamore • Dornier Do 28 D Skyservant • Dornier 228 LM • Fairey Gannet • Grumman HU-16D Albatross • Hawker Sea Hawk • Lockheed F-104G Starfighter • Lockheed P-3 Orion • Tornado

Sonderaufgaben

English Electric Canberra • Tupolew Tu-154M „Open Skies“ • Vermessungsflugzeug HS.748 • Zielschleppflugzeug Rockwell OV-10B Bronco

Unbemannte Flugzeuge

Aladin • CL-289 • EuroHawk • Heron • Heron TP • KZO • Luna • EMT Fancopter

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