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Liste lateinischer Phrasen/C

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Coram publico)

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cacoëthes

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cacoëthes
Eingewurzelte, bösartige Krankheit, Sucht, ein medizinischer Fachausdruck; von Vorlage:GrcS („von schlechtem Charakter“)
Davon speziell:
Cacoëthes carpendi
„Kritiksucht“
Cacoëthes regnandi
„Die Sucht zu herrschen“
Cacoëthes scribendi
„Schreibsucht“ – Juvenal, Saturae 7,51f.
Bei Juvenal mit umgekehrter Wortstellung: „insanabile […] scribendi cacoethes“ („des Schreibens unheilbare Sucht“).

Cacumen

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cacumen radicis loco ponis.
„Du stellst den Wipfel an die Stelle der Wurzel.“ (Gemeint: „In deiner Theorie nimmst du das Ziel bereits als Anfang vorweg.“) – Seneca, Epistulae morales 124,7.
Deutsche Pendants sind etwa „das Pferd von hinten aufzäumen“ oder „den zweiten Schritt vor dem ersten tun“. Von der Denkweise her passt „etwas vom Kopf auf die Füße stellen“, was aber eine Reaktion auf die zuvor falsche Heransgehensweise meint.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caeca/Caeci/Caecior

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caeca amore est.
„Sie ist blind vor Liebe.“ – Plautus, Miles gloriosus 1259.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caeca invidia est.
„Neid ist blind.“ – Livius, Ab urbe condita 38,49.
Der Satz aus der Rede des Manlius lautet vollständig: „Caeca invidia est nec quidquam aliud scit quam detrectare virtutes“ („Blind ist der Neid und kann nichts anderes als Vorzüge heruntersetzen.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caeci sunt oculi, cum animus alias res agit.
„Die Augen sind blind, wenn der Geist andere Dinge treibt.“ – Publilius Syrus: Sententiae 115.
Datei:Odysseus Tiresias Cdm Paris 422.jpg
Odysseus beschwört den Schatten des Teiresias
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caecior Tiresia
„Blinder als Teiresias“
Teiresias war ein blinder Wahrsager der Griechen vor Troja. Seine Blindheit war so sprichwörtlich, dass Juvenal „Tiresias“ metonymisch für „blind“ einsetzen konnte:<ref>Juvenal, Saturae 13.249.</ref> „Du wirst mit Freuden zugeben, dass keiner der Götter taub oder ein Tiresias ist.“ „Blinder als Tiresias“ bedeutet also „blinder als blind“.

Caedite

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caedite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius.
„Tötet sie alle! Gott kennt die Seinen schon.“
Im Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) soll der päpstliche Gesandte, Abt Arnaud Amaury, den Kreuzfahrern auf die Frage, wie sie denn die Ketzer von den normalen Bewohnern unterscheiden sollten, mit diesem Befehl geantwortet haben.

Caelebs

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelebs caelestium vitam ducens.
„Ein Junggeselle führt ein Leben wie im Himmel.“ – Priscianus, Institutiones grammaticae 1.23.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestem/Caelestis

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestem ergo admirabilem ordinem incredibilemque constantiam, ex qua conservatio et salus omnium omnis oritur, qui vacare mente putat is ipse mentis expers habendus est.
„Wer nun meint, die wunderbare Ordnung und unglaubliche Beständigkeit des Himmlischen, aus der alle Aufrechterhaltung und alles Leben von allem herrührt, sei ohne Geist, der ist selbst für geistlos zu halten.“ – Cicero, De Natura Deorum 2,56.
Cicero äußerte sich derart angesichts der gleichmäßigen Planetenbewegung, die als kosmischer Garant aller Bewegung und damit allen Lebens angesehen wurde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestis aqua ad bibendum omnibus antefertur.
„Regenwasser wird zum Trinken allem vorgezogen.“ – Palladius, Opus agriculturae 1.17,4.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestis ira quos premit, miseros facit, humana nullos.
„Der Zorn der Götter stürzt, wen er trifft, ins Elend, der Zorn der Menschen vernichtet.“ – Seneca, Hercules Oetaeus 441–442.

Caelo

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelo demissa
„Vom Himmel herabgeschickt“ – durch übernatürliche Macht entstanden; Livius, Ab urbe condita 22,29,3.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelo tegitur, qui non habet urnam.
„Vom Himmel wird bedeckt, wer keine Urne hat.“ – Lucan, Pharsalia 7,819.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelo tonantem credimus Iovem regnare.
„Im Himmel, glauben wir, regiert der donnernde Zeus.“ – Horaz, Carmina 3.5,1-2.

Caelum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelum ac terras miscere
„Himmel und Erde vermischen“ – alles durcheinanderbringen; Livius, Ab urbe condita 4.3,6.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelum et terra transibunt, verba autem mea non transibunt.
„Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“ – Vulgata: Evangelium nach Markus 13{{#if:31|,31}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}} {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}.

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelum undique et undique pontus
„Ringsum nur Himmel und Meer“ – Vergil, Aeneis 3.193.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelum, non animum mutant, qui trans mare currunt.
„Den Himmelsstrich, nicht ihr Bewusstsein, ändern die, die übers Meer eilen.“ – ein Hexameter aus HorazEpistulae (1,11,27).
Metrisches Schema: Vorlage:Vers
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelum vituperare
„Den Himmel tadeln“ – Phaedrus, Liber fabularum 4.7,26.
Selbst am Himmel etwas auszusetzen haben.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar/Caesarem

Datei:LocationRubicon.PNG
Italien, Rubikon hervorgehoben
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar ad Rubiconem
„Caesar am Rubikon“ – am Scheideweg. Der Rubikon war der Grenzfluss zwischen der römischen Provinz Gallia cisalpina und dem eigentlichen Italien. Gegen das Senatsmandat überschritt Caesar den Grenzfluss mit der berühmten Bemerkung alea iacta est (siehe dort).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar citra Rubiconem
„Caesar diesseits des Rubicon“ – Cicero: Orationes Philippicae 6,5.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar non supra grammaticos
„Der Kaiser steht nicht über den Grammatikern.“
Der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Sigismund hatte auf dem Konzil von Konstanz das griechische Wort Schisma als Femininum gebraucht und befahl, es auch in Zukunft so zu gebrauchen, um seinen Fehler zu beschönigen. Konkret soll Sigismund gesagt haben:
„Ego sum rex Romanus et supra grammaticam.“ („Ich bin römischer König und stehe über der Grammatik.“)
Die Szene hat ein Vorbild in Suetons De grammaticis 22:
„Hic idem, cum ex oratione Tiberium reprehendisset, affirmante Ateio Capitone, et esse illud Latinum, et si non esset, futurum certe iam inde: Mentitur inquit Capito; tu enim, Caesar, civitatem dare potes hominibus, verbo non potes.“
(„Als ebenderselbe [i. e. der Grammatiker und Stilkritiker M. Pomponius Marcellus] den [Kaiser] Tiberius wegen seiner Ausdrucksweise getadelt hatte, Ateius Capito aber bekräftigte, dass jener Ausdruck echt lateinisch sei, und, falls nicht, es von nun an aber gewiss sein werde, antwortete er: ‚Capito lügt. Du, Caesar, kannst nämlich Menschen das Bürgerrecht verleihen, einem Wort jedoch nicht.‘“)
Bertolt Brecht soll dem Vorwurf, in manchen seiner Gedichte die Regeln der Grammatik missachtet zu haben, mit folgenden Worten begegnet sein:<ref>Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Werner Hecht: Bertolt Brecht: Leben und Werk im Bild, G. Kiepenheuer, 1981, S. 275</ref>
„Ego, poeta Germanus, supra grammaticos sto.“ („Ich, ein deutscher/echter Dichter, stehe über den Grammatikern.“)
Das Wortspiel mit der Doppeldeutigkeit der übertragenen Bedeutung von „germanus“, das zunächst leibliche Verwandtschaft bezeichnet und einerseits „leibhaftig, echt, wahr“ bedeutet, andererseits aber auch „deutsch“ beziehungsweise ursprünglich „germanisch“ – im Singular wird allerdings viel häufiger die Variante „germanicus“ verwendet –, geht bis zu den deutschen Humanisten und Luther zurück.<ref>Gerhard Härle: Reinheit der Sprache, des Herzens und des Leibes: Zur Wirkungsgeschichte des rhetorischen Begriffs puritas in Deutschland von der Reformation bis zur Aufklärung, Max Niemeyer Verlag, 1996, S. 93.</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesarem vehis eiusque fortunam.
„Du fährst Caesar und sein Glück.“
Der Historiker Plutarch erzählt, dass Cäsar in einer Winternacht des Jahres 48 von Epirus aus trotz Sturms nach Italien zurückfahren wollte, um fehlenden Legionen gegen Pompeius nachzuziehen. Doch der Schiffer zögerte, bei diesem Seegang die Überfahrt zu wagen, bis ihm Cäsar auf Griechisch zurief: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„Cäsar fährst du und Cäsars mitsegelndes Glück!“)

Calamitas

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Calamitas virtutis occasio est.
„Unglück ist eine Gelegenheit, seine Stärke zu zeigen.“ – Seneca: De providentia 4,6.

Calceos

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Calceos mutare
„Seine Schuhe wechseln“ – seinen gesellschaftlichen Stand; Erasmus von Rotterdam, Adagia 3713.

Calumnia

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Calumnia est quaevis versutia, qua alteruter litigantium adversarium suum circumvenire conatur.
„Rechtsverdrehung ist jegliche Art von List, mit der einer der Prozessierenden seinen Gegner zu täuschen versucht.“ – Rechtsregel.

Candida

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Candida candidis
„Rein für die Reinen“ – wörtlich „Weiß für die Weißen“.
Devise der Königin Claude de France, neben ihrem Wappentier, dem Schwan.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canem/Canes

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canem timidum vehementius latrare quam mordere.
„Ein ängstlicher Hund bellt heftiger, als er beißt.“ – Curtius Rufus, Historiae Alexandri Magni 7.4,13.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canes mordent ultimum.
„Den Letzten beißen die Hunde.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canes plurimum latrantes raro mordent.
„Hunde, die sehr viel bellen, beißen selten.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canes timidi vehementius latrant.
„Ängstliche Hunde bellen heftiger.“

Canis

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis a non canendo.
„(Das Wort) ‚Hund‘ kommt davon, dass er nicht singt.“ – Parodie auf falsche etymologische Ableitungen (Volksetymologie).
Beispiel für von antiken Autoren ernsthaft vertretene Theorien zu Wortherkünften. Varro erklärt in seiner Schrift De lingua Latina (7,32):
canes quod latratu signa dant, ut signa canunt, canes appellatae“ („Die Hunde [canes] heißen Hunde [canes], weil sie mit ihrem Bellen Signale geben, wie man Signale erklingen lässt [canunt].“)
Weitere Beispiele sind lucus a non lucendo und lupus a non lupendo.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis Canem Edit.
„Hund frisst Hund.“
So viel wie „Fressen und Gefressenwerden“, Titel eines Videospieles
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis caninam non est.
„Ein Hund frisst kein Hundefleisch.“ – Varro, De lingua Latina 7.31.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis festinans caecos parit catulos.
„Ein eiliger Hund bringt blinde Jungen zur Welt.“
Entspricht dem deutschen Sprichwort „Gut Ding will Weile haben.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis fidele animal.
„Der Hund ist ein treues Geschöpf.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis mortuus non mordet.
„Ein toter Hund beißt nicht.“ – Sprichwort.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis peccatum sus dependit.
„Das Schwein büßt, was der Hund ausgefressen hat.“ – Erasmus von Rotterdam, Adagia 2299.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis timidus vehementius latrat quam mordet.
„Ein furchtsamer Hund bellt heftiger als er beißt.“ – Curtius Rufus, Historiae Alexandri Magni 7.4,13.
Entspricht dem deutschen Sprichwort „Hunde, die bellen, beißen nicht.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantare/Cantat

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantare amantis est.
„Wer liebt, singt.“ – Augustinus, Sermones 336.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantat avis quaevis, sicut rostrum sibi crevit.
„Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.“ – Sprichwort.

Canticum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canticum canticorum
„Lied der Lieder“ – Vulgata: das Hohe Lied.

Cantilenam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantilenam eandem canere
„Immer dasselbe Lied singen“ – die alte Leier; Terenz, Phormio 495.

Cantores

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantores amant humores.
„Sänger lieben Feuchtes.“ – Origenes, Homiliae in librum iudicum 3,1.

Cantus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantus avis talis, rostri formatio qualis.
„Der Gesang des Vogels ist so, wie die Beschaffenheit seines Schnabels ist.“
Ein Sprichwort mit dem Sinn: Jeder Vogel singt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantus firmus (c. f.)
„Fester Gesang“ – gemeint ist damit ursprünglich im mehrstimmigen musikalischen Satz die feststehende Hauptmelodie. Dies wird, als c. f. abgekürzt, vor allem dann angegeben, wenn sie nicht in der obersten Stimme liegt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cantus planus
„Ebenmäßiger Gesang“ – einstimmiger Choral des 12. Jahrhunderts.

Capiat

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Capiat qui capere possit.
„Es greife zu, wer greifen kann.“
Ein häufig falsch interpretiertes Diktum. Die ursprüngliche Formulierung findet sich im Evangelium nach Matthäus 19,12 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}): „Qui potest capere, capiat“ („Wer es fassen kann, der fasse es“ [Lutherbibel, {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}], fassen im Sinn von verstehen, daher besser in der Einheitsübersetzung: „Wer es erfassen kann, der erfasse es“).

Captatio

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Captatio benevolentiae
„Erhaschen des Wohlwollens“ – Einleitungsfloskel, mit der man am Beginn einer Rede oder eines Schreibens dem Hörer beziehungsweise Leser ein Kompliment macht.

Caput

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caput cenae
„Haupt des Mahls“
Als Hauptgericht ließen die Römer gerne ein ganzes Tier auftragen.
Datei:Speculum Romanae Magnificentiae- View of the Roman Capitol MET DP826752.jpg
Der Kapitolsplatz in Rom mit dem real erst 1940 gepflasterten Stern des Michelangelo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caput mundi
„Haupt der Welt“ – In der Formel „Roma Caput Mundi“, Rom als Hauptstadt der Welt. In der Pflasterung des Kapitolsplatzes befindet sich ein vielstrahliger Stern, das Universum, mit der Sonne und dem Kaiser in der Mitte. Michelangelo wollllte damit das Selbstverständnis des antiken Roms als Haupt der Welt darstellen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caput Nili quaerere
„Die Quelle des Nils suchen“ – bei den Römern ein geflügeltes Wort für eine unlösbare Aufgabe.

Cardo

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cardo duplex
„Doppelte (Erd-)Achse“ – gemeint sind die beiden Pole der Erde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cardo maximus
„Hauptachse“ eines römischen Lagers beziehungsweise einer römischen Stadt oder eine Linie im Gelände, stets in Nord-Süd-Richtung verlaufend, während die in Ost-West-Richtung verlaufende als decumanus bezeichnet wurde.

Caritas

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas numquam excidit.
„Liebe hört niemals auf.“ – Vulgata: 1. Brief des Paulus an die Korinther 13,8 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas omnia potest.
„Liebe vermag alles.“ – Hieronymus, Epistulae 1,2.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas omnia sustinet.
„Liebe erträgt alles.“ – Hieronymus, Epistulae 7,4.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas omnia tolerat.
„Liebe erträgt alles.“ – Augustinus, Sermones 4.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas rei publicae incipit a familia.
„Liebe zum Staat beginnt mit der Familie.“ – Francis Bacon: De dignitate et augmentis scientiarum 6.3.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmen/Carmina

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmen figuratum
Figurengedicht
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmen sibi intus canit.
„Er singt sich sein Loblied selber vor.“ – Cicero, De lege agraria 2.68.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmina Burana
„Lieder aus Beuren“ – Titel, unter dem 1847 die mittelalterliche Liederhandschrift des Klosters Benediktbeuern herausgegeben wurde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmina dant vitam.
„Lieder geben Lebensfreude.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carmina non dant panem.
„Lieder schaffen kein Brot.“ – Titus Petronius, Satyricon 83,9.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carne/Caro

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carne opus est, si satur esse velis.
„Wenn du satt werden willst, brauchst du Fleisch.“ – Martial, Epigrammata 13.2,6.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carne vale!
„Lebe wohl, Fleisch!“
Wohl Rückdeutung des Wortes Karneval, in dessen Anschluss (in der Fastenzeit) das Essen von Fleisch untersagt war. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff auch auf das römische „carrus navalis“ („Schiffskarren“), ein Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen geführt wurde, zurückgeführt.
Datei:Friedrich Overbeck 002.jpg
Friedrich Overbeck: Verkauf Josephs an die ägyptischen Händler (1817)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caro nostra
„Unser Fleisch (und Blut)“ – Zitat aus Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, in dem erzählt wird, wie Josef von seinen Brüdern verkauft wird und Juda seine Brüder davon abhält, ihn zu töten:

„Kommt, laßt uns ihn an die Ismaeliter verkaufen; aber unsere Hand sei nicht an ihm, denn unser Bruder, unser Fleisch ist er! Und seine Brüder hörten darauf.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carpe/Carpent

Datei:Zonnewijzer Carpe Diem.jpg
Carpe diem auf einer Sonnenuhr
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carpe diem!
„Nutze den Tag!“
Redewendung, die aus der Ode 1,11,8 des römischen Dichters Horaz stammt:
„Carpe diem quam minimum credula postero.“ („Nutze den Tag mit möglichst wenig Vertrauen auf den nächsten!“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carpe noctem!
„Nutze die Nacht.“
Neuprägung in Anlehnung an Carpe diem, die vor allem als Motto in Gothic-Discos und in der BDSM-Szene vorkommt. Ferner auch Titel eines Songs aus dem Musical Der Tanz der Vampire; in diesem kommt carpe noctem selbst nicht vor, wohl aber der anscheinend aus dem Requiem nebst Absolutio super tumulum zusammengestückelte (küchen-)lateinische Vers „Dies irae Kyrie, Libera me, Domine“ (siehe dazu Dies irae und Libera me, Domine).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carpent tua poma nepotes.
„Deine Enkel werden deine Früchte ernten.“ – Vergil, Bucolica 9,50.

Carum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carum est, quod rarum est.
„Geschätzt wird, was selten ist.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casta/Castis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casta placent superis.
„Reines gefällt den Göttern“ – Tibull, Elegien 2,1,13.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Castis omnia casta.
„Den Reinen ist alles rein.“ – Vulgata: Brief an Titus 1,15 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}).

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casum/Casus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casum sentit dominus.
„Den Schaden spürt der Eigentümer.“ – Rechtsregel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus Belli
„Ereignis (Anlass, Rechtfertigung) für einen Krieg; Ursache des Krieges“ – Cicero, Ad familiares 6,1,7.
Umstand, der einen Krieg letztlich auslöst.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus et natura in nobis dominantur.
„Zufall und Natur herrschen über uns.“ – Cicero, Ad familiares 4,12,1.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus foederis
Bündnisfall“ – Lage, in der eine von einem Staat auf Grund eines militärischen Beistandsvertrages eingegangene Verpflichtung wirksam wird, selbst in einen Krieg einzutreten, den der Bündnispartner führt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus fortuitus a mora excusat.
„Zufall entschuldigt Verzug.“ – Rechtsregel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus magister alius et paene numerosior.
„Der Zufall ist ein weiterer und beinahe häufigerer Lehrer.“ – Plinius der Ältere, Naturalis historia 17,24.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus obliquus
„Schräger Fall“
Begriff aus der Grammatik, der alle Kasus außer dem Nominativ bezeichnet, der deshalb als casus rectus (aufrechter Fall) bezeichnet wird, weil er für sich stehen kann, während die obliquen Casus nur an andere Redeteile angelehnt vorkommen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus pro amico
„Fälle für einen Freund“
Bezeichnung für einen Freundschaftsdienst, über den es heißt: „Casus pro amico potius nominandos esse casus pro diabolo.“ („Fälle für einen Freund müsste man besser Fälle für den Teufel nennen.“)
„Casus“ steht hier im Plural: Casūs.

Causa

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa accidens
„die akzidentielle Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa activa agens
„die tätige Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa adaequata
„die entsprechende Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa aequat effectum.
„Die Ursache entspricht der Wirkung.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa causae est causa causati.
„Die Ursache der Ursache ist die Ursache des Verursachten.“ – Liber de causis 63.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa cessante cessat effectus.
„Mit dem Ausbleiben der Ursache verschwindet die Wirkung.“ – Lehrsatz der Scholastik.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa cognita
„Nach Ermittlung der Sachlage“ – Cicero, In Verrem 2.1,25.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa cognoscendi
„Erkenntnisgrund“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa corporalis
„physische Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa creatrix
„schöpferische Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa criminalis non praeiudicat civili.
„Ein Strafprozess greift einem Zivilprozess nicht vor.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa deficiens
„negative Ursache“
auch: causa defectiva
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa directa
„direkte Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa efficiens
„wirkende Ursache“, die Ursächlichkeit, nach der die folgenden Zustände als bewirkt durch die früheren erscheinen.
Auch: causa effectiva, die bei Aristoteles aufgeführt wird.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa essendi
„Seinsgrund“ – die Ursache des Werdens; auch: „causa fiendi“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa est potior causato.
„Die Ursache ist mächtiger als das Verursachte (die Wirkung).“ – Thomas von Aquin.
Die Ursache besitzt mehr Seinswirkung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa exemplaris
„vorbildliche Ursache“ – das Urbild, die Idee als Ursache
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa extrinseca
„äußere Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa finalis
„End- oder Zweckursache“
die Ursächlichkeit, nach der das Geschehen durch ein vorausliegendes, vorausgesetztes Ziel bestimmt ist; der Zweck als Ursache (siehe Teleologie)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa finita.
„Die Sache ist abgeschlossen.“ – Jede weitere Diskussion ist sinnlos.
In einer Predigt (Sermo 131,10) geht Augustinus auf den Kampf gegen die Lehren des Pelagius ein, gegen den er selbst aufgetreten war:
„Iam enim de hac causa duo concilia missa sunt ad Sedem Apostolicam: inde etiam rescripta venerunt. Causa finita est.“
(„Denn in dieser Angelegenheit wurden bereits zwei Gesandtschaften zum Apostolischen Stuhl geschickt. Von dort kamen auch Antworten. Die Angelegenheit ist beendet.“)
Dies wurde zum Sprichwort „Roma locuta causa finita“ verkürzt: „Nachdem/Weil Rom gesprochen hat, ist die Angelegenheit beendet.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa formalis
„gestaltende, bildende Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa immanens
die immanente Ursache bei Baruch Spinoza
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa inferior dicendo fieri superior potest.
„Durch Beredsamkeit kann die schwächere Sache zur stärkeren werden.“ – Versprechen griechischer Sophisten wie Gorgias und Protagoras nach Cicero, Brutus 30.
Im Griechischen heißt es: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„die schwächere Sache zur stärkeren machen“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa influens
„einfließende Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa intrinseca
„innere Ursache“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa instrumentalis
„Mittelursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa materialis
„materiale Ursache, Stoffursache“ – im Stoff, in der Materie wirkende Ursache, das Substrat des Wirkens (der Bedingung)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa movens
„bewegende Ursache“ – auch: causa motiva
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa occasionalis
Gelegenheitsursache
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa per se
„Ursache durch sich selbst“ – bei Albertus Magnus und Thomas von Aquin
Siehe Causa sui.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa posita ponitur causatum.
„Mit der Ursache ist die Wirkung gesetzt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa praecedit effectum.
„Die Ursache geht der Wirkung voraus.“ – Bei Johannes Duns Scotus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa prima
„erste Ursache“
„causa prima est, cuis substantia et acto est in momento aeternitatis et non temporis“ bei Albertus Magnus.
Als próte aitía bei Platon und Aristoteles.
Gegensatz ist causa secunda.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa principalis
„Grundursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa privans
„beraubende, ein Nichtsein setzende Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa proxima
„nächste Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa remota
„entfernte Ursache“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa sine qua non
„unbedingte Ursache“ – wörtlich „Ursache, ohne die (es) nicht (möglich ist)“
Eine unerlässliche Voraussetzung, eine notwendige Voraussetzung, ohne die etwas anderes nicht eintreten kann.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa socia
„gemeinsame Ursache“
auch causa communis
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa sufficiens
„zureichender Grund“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa sui
„Ursache aus sich selbst“ – Selbstursache
auch causa per se
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}causa vera
„wahrhafte, reale Ursache“ – bei Isaac Newton

Causae

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causae sunt quinque bibendi
„Fünf Gründe gibt es fürs Trinken.“ Aus einem Henry Aldrich oder Gilles Ménage zugeschriebenen Epigramm in Hexametern:

<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em"> Si bene commemini, causae sunt quinque bibendi: Hospitis adventus, praesens sitis atque futura Aut vini bonitas et quaelibet altera causa. </poem> <poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;"> Wenn ich mich recht erinnere, gibt es fürs Trinken fünf Gründe: Ankunft eines Gastes, Durst jetzt und in der Zukunft, guter Wein und an Gründen noch jeder beliebige andre.<ref>Versuch einer metrisch getreuen Übertragung</ref> </poem>

Im Allgemeinen Deutschen Kommersbuch ist es von causae sunt quinque an der Refrain zu dem Cantus „Die Zecher von Fulda“ („Die Brüder des heiligen Benedikt …“) von Ludwig Liebe (1891).

Cave

Datei:Dom dramaturga.jpg
Cave-canem-Mosaik aus Pompeji
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave a consequentariis.
„Hüte dich vor den Prinzipienreitern.“ – Gottfried Wilhelm Leibniz.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave canem
„Warnung vor dem Hunde“
Aufschrift auf einem Bodenmosaik, das einen Hund darstellt, am Eingang eines Hauses in Pompei. Auch Titus Petronius: Satyricon 29,1.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave Idus Martias!
„Hüte dich vor den Iden des März!“
Mit diesen Worten warnte nach Plutarch der Augur Spurinna Gaius Iulius Caesar davor, an den Iden (Monatsmitte) in den Senat zu gehen. Am 15. März 44 v. Chr. wurde Cäsar dort von Verschwörern erstochen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave, ne armarium doctius quam pectus habeas.
„Pass auf, dass deine Bibliothek nicht gebildeter ist als du selbst.“ – Caecilius Balbus, Sententiae 48,6.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave tibi a cane muto et aqua silenti.
„Hüte dich vor einem stummen Hund und stillem Wasser.“
Entspricht in etwa den deutschen Sprichworten „Hunde, die bellen, beißen nicht.“ und „Stille Wasser gründen tief.“
„Stilles Wasser“ steht hier jedoch nicht für tiefes Wasser, sondern für Wasser, das möglicherweise mit Krankheitserregern verseucht ist. So wurden im Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert Dörfer und Städte durch solches Wasser verseucht, was nicht selten zu Epidemien führte. Weiterhin bestand eine verbreitete Kriegslist darin, bei einer Belagerung das „stille“ Wasser zu vergiften. Dies war bei fließendem Wasser nicht durchführbar. Siehe hierzu Seuchen, Pest.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime.
„Rede nicht über etwas, was du nicht genau kennst.“

Caveat

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caveat emptor
„Der Käufer soll aufpassen“ – Das Kaufrisiko liegt beim Käufer.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caveat lector
„Der Leser soll aufpassen“
Der Autor garantiert nicht für die Richtigkeit des Gesagten. Vermutlich eine jüngere Variation zu caveat emptor.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caveat venditor
„Der Verkäufer soll aufpassen“ – Die Verantwortung für die zugesicherten Eigenschaften einer Ware liegt beim Verkäufer.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedant/Cedite/Cedo

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedant arma togae, concedat laurea laudi!
„Weichen sollen der Toga die Waffen, weichen der Lorbeer dem Lob.“
Gemeint ist damit: Der Politiker habe gegenüber dem Feldherrn den Vorrang, der Lorbeerkranz des Siegers sei weniger wert als die bürgerliche Belobigung.
Es handelt sich um einen Hexameter aus Ciceros autobiographischem Epos De consulatu suo („Über sein Konsulat“), den der Autor mehrere Male ganz oder teilweise in seinen Werken zitiert.
Die zweite Hälfte des Verses wurde schon in der Antike auch mit etwas anderem Wortlaut zitiert<ref>Beispielsweise von Quintilian in Institutio oratoria 11,1,23 und von Pseudo-Sallust in Invectiva in Ciceronem („Invektive gegen Cicero“) 6.</ref>: „[…] concedat laurea linguae“ („[…] der Lorbeerkranz soll der Beredsamkeit weichen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedant tenebrae lumini et nox diurno sideri.
„Der Schatten soll dem Licht weichen und die Nacht dem Tagesgestirn.“ – Inschrift auf Sonnenuhren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedite Romani scriptores, cedite Graii, nescio quid maius nascitur Iliade.
„Tretet zurück, ihr römischen Schriftsteller, zurück, ihr Griechen. Etwas Größeres als die Ilias entsteht.“ – Properz, Elegien 2,34,65f.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedo maiori.
„Ich weiche dem Größeren.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedo nulli.
„Ich weiche niemandem.“
Irrtümlich als Wahlspruch des Erasmus von Rotterdam bezeichnet und in diesem Zusammenhang in Benutzung. Er benutzte jedoch die etwas längere Version Concedo nulli.
Weitere Variante: Nulli cedo.

Cena

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cena comesa venire
„Erst kommen, wenn schon alles gegessen ist“ – Varro, De re rustica 1.2,11.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cena dominica
„Mahl des Herrn“ – Abendmahl nach der Vulgata: 1. Brief des Paulus an die Korinther 11,20 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}).

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cena dubia
„zweifelhaftes Mahl“ – Horaz, Sermones 2.2,77.
Ein prächtiges Mahl, bei dem wegen der Vielfalt die Auswahl der Speisen schwerfällt.

Census

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Census Romanus
„Römische Steuer“
Peterspfennig (auch Denarius Sancti Petri), eine Geldsammlung, die als Ausdruck der Verbundenheit der Katholiken zum Papst gilt.

Centesimus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Centesimus annus
„Das hundertste Jahr“
Die Enzyklika Centesimus annus wurde 1991 von Johannes Paul II. veröffentlicht, 100 Jahre nach der Enzyklika Rerum Novarum und hatte das Ende der kommunistischen Staatsformen in Europa zum Thema.

Centum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Centum sunt causae, cur ego semper amem.
„Hundert Gründe gibt es, warum ich immer liebe.“ – Ovid, Amores 2,4,10.

Cessante

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cessante causa cessat effectus.
„Fällt die Ursache fort, entfällt auch die Wirkung.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cessante iure cessat lex ipsa.
„Fällt das Recht fort, entfällt auch das Gesetz.“

Cestum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cestum Veneris habere
„Den Gürtel der Venus besitzen“ – überraschend Zuneigung gewinnen; Erasmus von Rotterdam, Adagia 2136 (nach Lukian):
„Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht.“<ref>Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cetera/Ceteris/Ceterum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cetera desunt
„Der Rest fehlt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ceteris paribus
„Unter sonst gleichen Umständen“ – Thomas von Aquin, Summa contra gentiles 1.102.
Unter sonst gleichen Bedingungen. Eine Aussage oder Theorie wird unter dem Ceteris-paribus-Vorbehalt formuliert, das heißt ihre Gültigkeit wird vom Fortbestehen der Randbedingungen abhängig gemacht
Datei:Carthage column.JPG
Ruinen in Karthago
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ceterum censeo (Carthaginem esse delendam)
„Im Übrigen beantrage ich (die Zerstörung Karthagos).“ – Eine beharrlich wiederholte Forderung.
Vor Beginn des Dritten Punischen Krieges soll Cato mit diesem Ausspruch am Ende jeder Senatssitzung die Zerstörung Karthagos gefordert haben. Als einziger Autor zitiert Plutarch Cato „wörtlich“, dies aber nur in altgriechischer Sprache: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} („Ich beantrage aber, dass es auch Karthago nicht mehr geben soll.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.
„Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die Nachkommenschaft der Menschen vermindert werden müsse.“ – Ausspruch des Biologen Bernhard Grzimek in Anlehnung an Catos Zitat.

Character

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Character indelebilis
„Untilgbares Prägemal“
Besagt, dass bestimmte Sakramente die Person, die sie empfangen hat, unauslöschlich prägen. Ein solches Prägemal verleihen die Taufe, die Firmung und die Priesterweihe, die unwiderruflich und unwiederholbar sind. Im Zusammenhang mit der Priesterweihe besagt der Ausdruck, dass der Geweihte lebenslang Priester bleibt, auch wenn er kein kirchliches Amt mehr innehat, sogar wenn ihm die Ausübung der priesterlichen Funktionen aus disziplinarischen oder lehramtlichen Gründen verboten oder er auf Antrag laisiert wurde.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christianos/Christianus

Datei:Christenverfolgung.JPG
Hinrichtung durch Tierhatz
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christianos ad leonem.
„Die Christen vor den Löwen!“ – Slogan bei Christenverfolgungen im Römischen Reich. Tertullian, Apologeticum 40,2.
Seine Replik darauf: „Tantos ad unum?“ („So viele vor einen?“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christianus nullius est hostis.
„Ein Christ ist niemandes Feind.“ – Tertullian, Ad Scapulam 2,6.

Christo/Christum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christo auspice regno
„Ich herrsche, während Christus mein Beschützer ist.“ – „Ich herrsche unter dem Schutz Christi.“
Wahlspruch von Karl I. und Karl II., 1625–1649 beziehungsweise 1660–1685 Könige von England, Schottland und Irland, daher ist er auch auf vielen Münzen dieser Zeit geprägt.
Das lateinische Wort auspex (auspice ist Ablativ) bezeichnet ursprünglich den Wahrsager (einen Auguren), der die Auspizien durchführt; das Wort erhielt aber ausgehend von „günstigen Einfluss Habender“ bereits in antiker Zeit die übertragene Bedeutung „Beschützer“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christum diligere melius est omnibus scire.
„Christus zu lieben ist besser als alles zu wissen.“ – Wahlspruch unbestimmter Herkunft von zweifelhafter Latinität.

Christus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus bene coepta secundet.
„Christus möge segnen, was gut begonnen ist.“ – Erasmus von Rotterdam: Colloquia familiaria, Auspicanti quippiam.
Datei:CMB 2008.jpg
20*C+M+B+08 – „Christus mansionem benedicat“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus mansionem benedicat.
„Christus segne dieses Haus.“
Um Dreikönig schreiben die Sternsinger an die Haustüren beziehungsweise die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B+ mit der jeweiligen Jahreszahl und drei Kreuzen (20*C+M+B+08). Diese Schreibweise hat, laut Kindermissionswerk, folgende Bedeutung: ein Stern für den Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird offiziell als Abkürzung der Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) gedeutet. In älteren volkskundlichen Abhandlungen herrscht die Deutung der Buchstaben als Initialen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) vor. Dies wird auch dadurch erhärtet, dass in manchen Regionen die Schreibweise K+M+B üblich war.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus mihi vita, mors lucrum.
„Christus bedeutet mir Leben, der Tod Gewinn.“
Der Satz geht zurück auf Paulus, Vorlage:Bibel/Link: „Mihi enim vivere Christus est et mori lucrum“ („Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“; {{#switch: LUT

| NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT

| #default =LUT}}), auch bekannt als Anfang des Kirchenlieds Christus, der ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn (Jena 1609).

Datei:Zabrze St. Joseph's Church window.jpg
Kirchenfenster im oberschlesischen Zabrze
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus regnat.
„Christus herrscht.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus Rex
„Christus König“
Als Rexisten bezeichnet man vor allem in Belgien die Anhänger der wallonischen faschistischen Bewegung Rex (von Christus Rex), die während der deutschen Besatzung mit den Nationalsozialisten kollaborierten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus vincit.
„Christus siegt.“

Cibo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cibo opus duraturis in labore.
„Nahrung braucht, wer bei der Arbeit ausharren will.“ – Erasmus von Rotterdam, Adagia 2818.

Cicerone

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cicerone disertius ipso
„Beredter als selbst Cicero“ – Martial, Epigrammata 3.38,3.

Ciceronianus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ciceronianus es, non Christianus.
„Du bist Ciceronianer, kein Christ.“ – Hieronymus, Epistulae 22,30.
Du bist ein Anhänger der antiken Bildungstradition.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cineres/Cineri

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cineres evitans in carbones incidit.
„Die Asche vermeidend fällt er in die (glühenden) Kohlen.“
Entspricht der deutschen Redewendung „vom Regen in die Traufe kommen“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cineri gloria sero venit.
„Für die Asche kommt der Ruhm zu spät.“ – Martial, Epigrammata 1.25,8.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cineri nunc medicina datur.
„Der Asche gibt man jetzt Arznei.“ – Properz, Elegiae 2.14,16.
Jetzt gibt man einem Toten Arznei.

Circuitus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circuitus verborum
„Weitschweifigkeit“ – Cicero, Orator 78

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circuli/Circulus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circuli quadratura
Quadratur des Kreises“ – Pseudo-Apuleius, Peri hermeneias 9
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circulus aureus in naribus suis mulier pulchra et fatua.
„Eine schöne, aber einfältige Frau ist wie ein goldener Ring am Rüssel eines Schweins.“ – Vulgata, Buch der Sprichwörter 11,22 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circulus in demonstrando
Circulus in probando
„Kreis beim Beweis“ – „Zirkelbeweis“.
Die Prämissen enthalten schon, was zu beweisen ist, siehe Petitio Principii.
Siehe auch circulus vitiosus für den Zirkelschluss.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Circulus vitiosus
„Fehlerhafter Kreis“ – Zirkelschluss, der im Kreis herumführt, wenn das zu Beweisende wieder als Beweisgrund verwendet wird (Aristoteles: Analytica priora) oder Teufelskreis.
siehe auch Petitio Principii und dessen Spezialfall Idem per idem.

Citius

Datei:Citius altius fortius.png
Olympische Medaille von 1948
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Citius, altius, fortius
„Schneller, höher, stärker“
Motto der modernen Olympischen Spiele. Es wurde vorgeschlagen von Pierre de Coubertin nach einer Idee des französischen Dominikanerpaters Henri Didon, der diese Formulierung zuerst auf einem Schulsportfest in Arcueil verwendete, bei dem Coubertin als Wettkampfleiter anwesend war.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Citius, quam escendas, cades.
„Du fällst schneller, als du emporsteigst.“ – Macrobius, Saturnalia 2.7,9.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Citius venit periclum, cum contemnitur.
„Eine Gefahr kommt schneller, wenn man sie verachtet.“ – Publilius Syrus: Sententiae 92.

Cito

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cito! Cito, cito, cito! CCC!
„Eilig!“ beziehungsweise „Sehr Eilig!“ – Eilpost (Vermerk auf alten Briefen für den Postboten).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cito arescit lacrima, praesertim in alienis malis.
„Schnell trocknet die Träne, zumal bei fremdem Missgeschick.“ – Cicero, De partitione oratoria 57.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cito maturum, cito putridum
„Schnell reif, schnell verdorben“

Civilitas

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civilitas successit barbarum.
„Die Zivilisation folgte der Barbarei.“ – Motto des US-Bundesstaates Minnesota.

Civis

Datei:Het martelaarschap van Paulus Het martelaarschap van Christus en de apostelen (serietitel), RP-P-OB-102.214.jpg
Hinrichtung des Apostels Paulus durch das Schwert
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civis romanus sum.
„Ich bin ein römischer Bürger.“
Mit diesem Satz beriefen sich Verfolgte im Römischen Reich auf ihr Bürgerrecht. Nach Cicero, In Verrem 2, letzte Worte des römischen Bürgers Publius Gavius, den Verres in seiner Provinz widerrechtlich hatte kreuzigen lassen.
Auch Paulus von Tarsus verlangte mit Erfolg, nicht ohne Gerichtsverfahren gegeißelt zu werden (Vorlage:Bibel/Link) und an das Gericht nach Rom überstellt zu werden (Apostelgeschichte 25{{#if:|,{{{3}}}}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}). Der Überlieferung zufolge bewahrte ihn dieser Satz während seiner Verhaftung vor der Kreuzigung, so dass er, vermutlich 64 n. Chr., als römischer Bürger durch das Schwert hingerichtet wurde.

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civis totius mundi
Weltbürger“ – Cicero, De legibus 1.61.
Der Begriff geht auf das griechische {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) zurück, mit dem sich der Kyniker Diogenes von Sinope selbst bezeichnete.<ref>Diogenes Laertios, Über Leben und Lehren berühmter Philosophen 6,63.</ref>

Civitas

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civitas Dei
„Stadt Gottes“ – Vulgata: Psalm 86 (86{{#if:3|,3}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}; Lutherbibel und folgende wie die Einheitsübersetzung: Psalm 87{{#if:3|,3}} {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}).

Titel des Hauptwerks von Augustinus.
Siehe auch Gottesstaat.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civitas non mutatur, sed amittitur.
„Das Bürgerrecht wird nicht gewechselt, sondern geht verloren.“ – Rechtsregel.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civitas sibi faciat civem.
„Der Staat macht sich selbst seinen Staatsbürger.“ – Der Staat bestimmt selbst, wer Staatsbürger ist.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civitas terrena
„Weltlicher Staat“ – Augustinus: De civitate Dei.

Clam

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clam coarguas propinquum, quem palam laudaveris.
„Tadle deinen Freund insgeheim, wenn du ihn öffentlich gelobt hast.“ – Solon bei Pseudo-Ausonius: Septem sapientum sententiae 32.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clam delinquentes magis puniuntur quam palam.
„Heimliche Verbrechen werden härter bestraft als offene.“ – Rechtsregel.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clara/Clarior

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clara est et quae numquam marcescit sapientia.
„Die Weisheit ist strahlend und unvergänglich.“ – Vulgata: Buch der Weisheit 6 (6{{#if:13|,13}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, 6{{#if:12|,12}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}).

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clara vallis
„helles/berühmtes Tal“
Bezeichnung für das Zisterzienserkloster Clairvaux. Siehe auch: Bernardus valles amat („Bernhard liebt die Täler“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clarior ex tenebris
„Heller aus der Finsternis“ – Motto verschiedener Adelsfamilien.

Claude

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Claude os, aperi oculos.
„Schließe den Mund, öffne die Augen!“

Clausula

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clausula rebus sic stantibus
„Unter dem Vorbehalt, dass die Dinge so bleiben“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clausulae insolitae inducunt suspicionem.
„Ungewöhnliche Klauseln erregen Verdacht.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Claves/Clavis

Datei:Dürer-Petrus.jpg
Albrecht Dürers Petrus auf dem Apostelbild mit einem Schlüssel
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Claves Sancti Petri
„Die Schlüssel des Heiligen Petrus“
Symbol des Papsttums, das auf die Bibelstelle im Evangelium nach Matthäus (16{{#if:18|,18}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}) zurückgeht, an der Jesus zu Petrus sagt:

Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam.(„Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen.“)
Es folgt dann: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben.“ Der Schlüssel ist das Attribut des Apostels Petrus und findet sich als Wappensymbol zum Beispiel im Stadtsiegel Bremens.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clavis regni
„Schlüssel des Königtums“ – ergänze „regni caelestis“ („des Himmelreichs“).

Clemens

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clemens victor
„Milde/gnädig als Sieger“ oder „Ein gnädiger Sieger“ – „Milde im Sieg“.
Wahlspruch von Heinrich IV. von Frankreich;<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Spruch auf einer Münze des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (der „Große Kurfürst“).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Clericus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clericus clericum non decimat.
„Ein Kleriker fordert vom anderen keinen Zehnten.“

Clio…

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}ClioMeTerThal EuErUrPoKal
ClioMelTerThal EuPolErUranCall
Zwei Varianten für zwei Nonsense-Wörter als Gedächtnishilfe für die Namen der neun Musen:
CLIOMELpomene – TERpsichore – THALia
EUterpe – ERato – URania – POlyhymnia – KALliope beziehungsweise EUterpe – POLyhymnia – ERato – URANia – CALLiope.

Coepi

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coepi parte carere mei.
„Ich fing an, ein Stück von mir selbst zu vermissen“ – Ovid (Tristia 4,10,32) über sein Leiden am Tod des Bruders.

Cogi

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cogi qui potest nescit mori.
„Wer [zu etwas] gezwungen werden kann, weiß nicht zu sterben.“ – Seneca, Hercules furens 426.
Bekannter ist die Variante Qui potest mori, non potest cogi.

Cogitationis

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cogitationis poenam nemo patitur.
„Niemand erleidet Strafe für sein Denken.“ – Die Gedanken sind (straf-)frei.
Römische Rechtsmaxime, zum Beispiel in Ulpian, Digesten 48,19,18.

Cogito

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cogito ergo sum
„Ich denke, also bin ich.“ – Berühmter Gedanke des Philosophen René Descartes.
Denken als Existenzbeweis. Wenn ich mit meinem Denken jede Sinneserkenntnis in Zweifel ziehen kann, bleibt als letzte Gewissheit die Existenz meines Denkens.
Küchenlateinische Abwandlung: „Coito ergo sum.“ („Durch einen Koitus existiere ich.“)

Cognata

eine Siegelmarke, zentral abgebildet ein Adler, um den herum im Kreis in Großbuchstaben die Aufschrift „Königl. Akademie der Wissenschaften“ zu lesen ist
Siegelmarke der Königlichen Akademie der Wissenschaften, wie sie ab 1743 hieß
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cognata ad sidera tendit
„Er [der Adler] strebt zu den verwandten Gestirnen.“
Devise des Siegels der Preußischen Akademie der Wissenschaften und ihrer heutigen Nachfolgerin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Das Siegel geht auf Gottfried Wilhelm Leibniz zurück, der neben dem Entwurf des Siegels, das ursprünglich zentral einen Adler darstellte, auch die Devise auswählte. Er lehnte sich dabei an einen Vers von Ovid an.<templatestyles src="FN/styles.css" /> <{{#ifeq: | 0 | span | sup}} class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="{{#invoke:URLutil|anchorencode|1=(Anm.)|2=1}}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|(Anm.)}}</{{#ifeq: | 0 | span | sup}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match

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Coincidentia

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coincidentia oppositorum
„Zusammenfall der Gegensätze“
Grundgedanke der Philosophie des Nikolaus von Kues (Cusanus), der sie mit Beispielen aus der Geometrie belegt und schreibt:<ref>Cusanus, De coniecturis 76,12.</ref>
„All unsere geistige Anstrengung muss darauf gerichtet sein, die einfache Einheit zu erreichen, in der die Widersprüche zusammenfallen.“ („[…] ubi contradictoria coincidunt“).

Coitus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coitus interruptus
„unterbrochener Geschlechtsverkehr“

Colere

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Colere populum est coli.
„Das Volk zu versorgen heißt versorgt zu werden.“ – Francis Bacon, De dignitate et augmentis scientiarum 6.3, Exempla 30.

Collegium

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Collegium Germanicum
„Deutsches Kollegium“ – Deutsches Priesterseminar in Rom
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Collegium musicum
„Musisches Kollegium“ – Vereinigung von Musikliebhabern an Hochschulen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Collegium non moritur.
„Eine Körperschaft stirbt nicht.“ – Rechtsregel, die besagt, dass eine Körperschaft weiter besteht, auch wenn einzelne Mitglieder ausscheiden.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Collegium publicum
„Öffentliches Kollegium“ – Öffentliche Vorlesung an einer Universität
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Collegium Romanum
„Römisches Kollegium“ – Päpstliche Universität Gregoriana

Comes

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Comes palatinus
Pfalzgraf“ – Amtsträger und Vertreter des Königs im deutschen Königreich
Auch: palatinus (ohne comes).

Commemoratio

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commemoratio animarum
„Erinnerung an die Seelen“ – Allerseelen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commemoratio omnium sanctorum
„Erinnerung an alle Heiligen“ – Allerheiligen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commemoratio quasi exprobratio est immemoris beneficii.
„Die Erwähnung einer Wohltat ist gleichsam eine Schelte dessen, der sie vergessen hat.“ – Terenz, Andria 43-44.
Auch als Variante mit Verschriftlichung der Aphärese überliefert: Commemoratio quasi exprobratiost immemoris beneficii.

Comminus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Comminus eminusque
„In der Nähe und aus der Ferne“ – Livius, Ab urbe condita 21.5,14.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Comminus et eminus
„In der Nähe wie aus der Ferne“ – Wahlspruch des französischen Königs Ludwig XII. nach Cicero, Cato maior de senectute 19.
Vergleiche das vorhergehende Comminus eminusque.

Commoditas

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commoditas omnis sua fert incommoda secum.
„Jeder Vorteil bringt seine eigenen Nachteile mit sich.“
Entspricht dem deutschen Sprichwort „Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.“

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commune artium vinculum
„Das gemeinsame Band der Wissenschaften“ – Häufiges antikes Zitat<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20191206012748
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            }} 
       }}
  }}.</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commune bonum
„Gemeinwohl“ – Lukrez, De rerum natura 5.958
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commune naufragium omnibus solatium.
„Gemeinsamer Schiffbruch ist allen ein Trost.“ – Erasmus von Rotterdam, Adagia 3209.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commune periculum concordiam parit.
„Gemeinsame Gefahr schafft Eintracht.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Commune Sanctorum
„Das allgemeine (sc. Formular) für Heilige“
Liturgische Formulare zum Einsatz an Heiligenfesten ohne eigenes Proprium. Im Commune Sanctorum wird dann nach der Art des Heiligen differenziert (so wären etwa bei der Heiligen Elisabeth von Thüringen die Texte für heilige Witwen zu nehmen).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Communi consensu
„unter allgemeiner Zustimmung“ – Caesar, De bello Gallico 1,30,5.

Communio

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Communio sanctorum
Gemeinschaft der Heiligen“ – die Gemeinschaft aller Getauften
Unterpunkt im Glaubensartikel des Credo zum Heiligen Geist.

Compelle

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Compelle intrare.
„Zwinge (sie) einzutreten!“
Maxime der Inquisition aus den Schriften des Kirchenlehrers Augustinus von Hippo, die zurückgeht auf eine Stelle im Evangelium nach Lukas (14{{#if:23|,23}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}, {{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}), wo in einem Gleichnis Jesu der Gastgeber seine Diener bittet, auf die Straße zu gehen und Passanten zu seinem Fest einzuladen, weil die Geladenen nicht gekommen sind. Die Befürworter der Inquisition sahen es als einen Akt christlicher Nächstenliebe, einem Abtrünnigen den rechten Weg zu zeigen, notfalls auch unter Zwang. Davon abgeleitet bezeichnete man später ein Nötigungsmittel oder einen zwingenden Beweggrund als eine Kompelle.

Compensatio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Compensatio est debiti et crediti inter se contributio.
„Aufrechnung ist der gegenseitige Ausgleich einer Schuld mit einer Forderung.“ – Corpus Iuris Civilis, Digesta 16.2,1.

Compos

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Compos mentis
„Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte“
Wird heute oft scherzhaft verwendet.

Concedo

Datei:Design for a Stained Glass Window with Terminus, by Hans Holbein the Younger.jpg
Hans Holbein d. J.: Entwurf eines Buntglasfensters für Erasmus von Rotterdam mit Terminus und der Devise CONCEDO NVLLI (Concedo nulli).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concedo nulli.
„Ich weiche niemandem.“ – Devise des Humanisten Erasmus von Rotterdam, der der Ansicht war, dass zwar der Körper dem Tod weichen muss, aber den Geist und den Ruhm besiegt er nicht.
Erasmus leitete seine Devise von einem auf den römischen Gott Terminus bezogenen Spruch ab, den er in den Noctes Atticae des Aulus Gellius gefunden hatte (und den dieser als Varro-Zitat bezeichnete):<ref>Aulus Gellius, Noctes Atticae 12,6 (lateinische Wikisource).</ref>
„Iovi ipsi regi noluit concedere.“ („Er wollte selbst dem Herrscher Jupiter nicht weichen.“)
Das bezog sich auf den Jupitertempel auf dem Kapitol von Rom, der um einen (dem Terminus geweihten) Grenzstein herum gebaut wurde.<ref>Siehe zu allem {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Varianten: Cedo nulli und Nulli cedo.

Conceptio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conceptio immaculata
Unbefleckte Empfängnis
Die römisch-katholische Kirche begeht in der Adventszeit, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens (8. September), am 8. Dezember ein Fest, das die Unbefleckte Empfängnis Mariens feiert. Der vollständige Titel des Festes lautet: „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“.

Conceptus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conceptus pro iam nato habetur.
„Ein Empfangener wird wie bereits geboren behandelt.“
Als nasciturus pro iam nato habetur wird das bereits gezeugte, aber noch ungeborene Kind bezeichnet. Im deutschen Recht ist der Nasciturus (nach herrschender Meinung) Träger von Grundrechten. Beispielsweise kann der Nasciturus Erbe sein, wenn er zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits gezeugt war.

Concilio

Datei:Arms of the City of Manchester.svg
Wappen des Manchester City Council
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concilio et labore.
„Mit Rat und Tat.“ – Motto der Stadt Manchester.

Concordia

Datei:Holstentor02.jpg
Holstentor mit der Aufschrift „Concordia domi, foris pax“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia cum veritate
„Eintracht mit Wahrheit“ – Motto der University of Waterloo
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia domi, foris pax
„Eintracht nach innen, Frieden nach außen“ – wörtlich „Eintracht im Haus …“
Inschrift auf dem Holstentor in Lübeck. Die ursprüngliche Inschrift lautete:
„Pulchra res est pax foris et domi concordia – MDLXXXV“ („Schön sind der Friede draußen und die Eintracht innen – 1585“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia firmat vires.
„Einigkeit stärkt die Kräfte.“ – Devise auf älteren Baseler Münzen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia fulciuntur opes etiam exiguae.
„Durch Eintracht werden auch geringe Kräfte stark.“ – Erasmus von Rotterdam, Adagia 2763.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia, industria, integritas
„Eintracht, Fleiß, Ehrbarkeit“ – Wahlspruch der Bankiersfamilie Rothschild
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concordia res parvae crescunt
„Durch Eintracht wachsen kleine Dinge.“ – Wahlspruch der Stadt Emden nach Sallust, Bellum Iugurthinum 10,6.
Concordia res crescunt
Generalisierung zu voriger Sentenz, wörtlich „durch Eintracht wachsen Dinge“, wird meist mit „Einigkeit macht stark!“ übersetzt und ist der Wahlspruch vieler Studentenverbindungen.

Concursus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concursus creditorum
„Zusammenlaufen (der Gläubiger)“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Concursus Dei
„Mithilfe Gottes“ – sie ermöglicht nach René Descartes die Wechselwirkung der beiden getrennten Substanzen Leib und Seele.

Condemno

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condemno. (C.)
„Ich verurteile.“
Der Buchstabe C auf dem Stimmtäfelchen stand für die Verurteilung eines Delinquenten – Cicero, Pro Milone 15.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio/Condiciones

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio Iacobaea (conditio Jacobaea)
„Der jakobäische Vorbehalt.“
Der Ausdruck bezieht sich auf den Brief des Jakobus, wo es heißt (Jakob 4{{#if:15|,15}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}):

„Pro eo ut dicatis: Si Dominus voluerit et si vixerimus, faciemus hoc aut illud.“ („Ihr sollt lieber sagen: Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dieses oder jenes tun.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio illicita habetur pro non adiecta.
„Eine verbotene Bedingung gilt als nicht hinzugefügt.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio sine qua non
„Bedingung, ohne die nicht …“ – unabdingbare Voraussetzung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condiciones quaelibet odiosae, maxime contra matrimonium et commercium.
„Bedingungen jeder Art erregen Anstoß, vor allem gegen die Ehe und den Handel.“
Gemeint sind einschränkende Bedingungen.

Confessio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confessio Augustana
„Augsburger Bekenntnis“ – evangelisch-lutherische Bekenntnisschrift des Humanisten Philipp Melanchthon
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confessio est non probatio.
„Ein Geständnis ist kein Beweis.“
Dem gegenüber steht:
„Confessio est regina probationum.“ („Ein Geständnis ist die Königin der Beweise.“)

Confiteor

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confiteor.
„Ich bekenne.“
Bestandteil des Stufengebetes, welches der Priester im Wechsel mit dem Ministranten oder der Gemeinde zu Beginn der Messe betete. Es beginnt mit den folgenden Worten:

<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em"> Confiteor Deo omnipotenti et vobis, fratres, quia peccavi nimis cogitatione, verbo, opere et omissione: mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa. </poem> <poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;"> Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken – durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. </poem>

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confiteor, laudant illa, sed ista legunt.
„Ich gebe zu, jenes loben sie, dieses hier lesen sie.“
Zitat aus den Schriften des Dichters Martial, das etwas freier übersetzt bedeutet:
„Ja, dich preisen sie hoch, mich aber lesen sie gern.“
Martial verspottete mit diesen Worten den Dichter Flaccus.

Confoederatio

Datei:Zweifranken (cropped).jpg
Helvetia auf dem 2-Franken-Stück
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confoederatio Helvetica (C.H.)
„Helvetische Konföderation“ = Schweizer Eidgenossenschaft
Der offizielle Name der Schweiz; daher „CH“ für ihren ISO-Ländercode und ihre Top-Level-Domain. Der Name nimmt Bezug auf den antiken keltischen Stamm der Helvetier, der im schweizerischen Mittelland und in Teilen Süddeutschlands siedelte. Die Erinnerung an dieses Volk blieb durch seine besondere Rolle in den Berichten Julius Cäsars im kollektiven Gedächtnis der geistigen Elite der Schweiz. Bei der Neukonstituierung der Schweiz als Staatenbund 1803 wich man auf die Bezeichnung „Schweizerische Eidgenossenschaft“ aus, um sich von der instabilen und zentralistischen Helvetischen Republik abzugrenzen. Nur in der lateinischen Form des Staatsnamens blieb man bei der Bezeichnung «Helvetia».

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confusio/Confusione

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confusio linguarum
„Verwirrung der Sprachen“ – die Biblische Geschichte der Babylonischen Sprachverwirrung, der zufolge die Sprachenvielfalt eine Gottesstrafe an der gesamten Menschheit ist.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confusione extinguitur obligatio.
„Durch Vereinigung erlischt das Rechtsverhältnis.“ – Digesta 34.3,21.

Coniunctivus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coniunctivus obliquus
„Konjunktiv der inneren Abhängigkeit“

Consecutio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consecutio temporum
„Zeitenfolge“
Wichtig, wenn es darauf ankommt, in welcher zeitlichen Reihenfolge die verschiedenen Ereignisse stattfanden, etwa zur Aufklärung von Schuldfragen.
Auch Regelung des Zeitengebrauchs zwischen Haupt- und Nebensatz.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consilio/Consilium

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consilio, non impetu
„Mit Überlegung, nicht mit Gewalt“ – Motto des schottischen Clans Agnew.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consilium abeundi
„Empfehlung wegzugehen“ – Verweisung oder Ausschluss von einer Schule

Constanter

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constanter continet orbem.
„Er wahrt die Ordnung der Welt.“ – Wahlspruch Kaiser Karls VI.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constanter et sincere
„Beharrlich und aufrichtig“ – Wahlspruch Friedrichs des Großen

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constitutio/Constitutiones

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constitutio Criminalis Carolina
„Karolinische Verfügung“ – peinliche Gerichtsordnung, die 1532 unter Kaiser Karl V. auf dem Reichstag von Regensburg erlassen wurde (zu „peinlich“ vergleiche peinliche Befragung).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constitutiones tantum extendi ad futura.
„Verordnungen beziehen sich lediglich auf Künftiges.“ – Damasus, Regulae canonicae 19.

Consuetudo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consuetudo est optima legum interpres.
„Die Gewohnheit ist die beste Deuterin der Gesetze.“ – Codex iuris canonici, Can. 27.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consuetudo quasi altera natura.
„Die Gewohnheit ist gleichsam die zweite Natur des Menschen.“ – Nach Cicero, De finibus bonorum et malorum 5,74.

Consummatum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consummatum est.
„Es ist vollbracht.“ – In der Vulgata, Johannesevangelium die letzten Worte Jesu am Kreuz (Johannes 19{{#if:30|,30}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

Im griechischen Originaltext heißt es „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})

Contentus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contentus paucis lectoribus
„Zufrieden mit wenigen Lesern“ – Zitat aus den Werken des Dichters Horaz.

Contra

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra impudentem stulta est nimia ingenuitas.
„Zu viel Großmut ist bei Unverschämten dumm.“ – Publilius Syrus, Sententiae 107.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra naturam est torquere corpus suum.
„Es ist gegen die Natur, seinen Körper zu quälen.“ – Seneca, Epistulae morales 5,4.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra receptam opinionem
„Gegen die vorherrschende Meinung“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra sextum
„Gegen das Sechste“ – gegen das sechste der Zehn Gebote: „Du sollst nicht ehebrechen.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra spem in spem
„In Hoffnung gegen alle Hoffnung“ – Paulus, Römerbrief 4,18 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}).

In der Einheitsübersetzung: „Gegen alle Hoffnung voll Hoffnung“ ({{#switch: {{{4}}}

| NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}})

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra torrentem
„Gegen den Strom“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra verbosos noli contendere verbis; sermo datur cunctis, animi sapientia paucis.
„Gegen Wortreiche streite nicht mit Worten! Die Rede wird allen gegeben, die Weisheit des Geistes wenigen.“ – Zitat aus den Disticha Catonis.
Der Beginn wird auch separat gebraucht: „Contra verbosos noli contendere verbis!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra vim mortis non est medicamen in hortis.
„Gegen die Kraft des Todes gibt kein Heilmittel in den Gärten.“ – Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.
Aus dem mittelalterlichen medizinischen Lehrgedicht Regimen sanitatis Salernitanum (48,2).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra vim non valet ius.
„Gegen Gewalt ist das Recht machtlos.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contra votum
„Gegen Wunsch und Willen“ – Apuleius, Metamorphoses 11,28.

Contradictio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contradictio in adiecto
„Widerspruch in der Beifügung“
In der traditionellen Logik eine widersprüchliche Begriffsbildung, bei der einem Substantiv ein mit ihm logisch unvereinbares Attribut zugesprochen wird; zum Beispiel „hölzernes Eisen“, „schwarzer Schimmel“.
Bei bewusster Anwendung als rhetorisches Stilmittel wird dies als Oxymoron bezeichnet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contradictio per se
„Widerspruch in sich“
Auch als Contradictio in se.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contraria/Contrariis

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contraria non contradictoria, sed complementa sunt.
„Gegensätze widersprechen sich nicht, sondern ergänzen einander.“
Sinnspruch von Niels Bohr, dem Begründer der Quantentheorie des Atoms, über sein Komplementaritätsprinzip.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contrariis rerum aeternitas constat.
„Die Ewigkeit beruht auf Gegensätzen.“ – Seneca, Epistulae morales 107,8.

Contumax

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contumax confitetur.
„Der Säumige sagt ja.“ – Begriff aus dem Rechtswesen.
Wer einen Gesetztermin versäumt, wird behandelt, als erkenne er das Anliegen der Gegenpartei an.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contumax non appellat.
„Der Säumige appelliert nicht.“ – Begriff aus dem Rechtswesen.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conturbare/Conturbat

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conturbare animam potis est, quicumque adoritur.
„Verwirrung stiften kann, wer angreift.“ – Angriff ist die beste Verteidigung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conturbat audientem, quod frequenter dicitur.
„Was oft wiederholt wird, macht den Zuhörer irre.“

Conversio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conversio Participatio Communio in Christo
„Umkehr, Teilhabe, Gemeinschaft in Christus.“ – Wahlspruch von Weihbischof Leo Schwarz.

Cooperatores

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cooperatores veritatis
„Mitarbeiter der Wahrheit“ – Wappenspruch Josef Ratzingers, des späteren Papstes Benedikt XVI., als Bischof und Kardinal (siehe 3. Brief des Johannes 8 {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}).

Copia

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Copia ciborum subtilitas animi impeditur.
„Die Fülle der Speisen verhindert klare Gedanken.“ – Zitat des Philosophen Seneca.
Dem entspricht der spätlateinische Spruch „Plenus venter non studet libenter“ („Ein voller Bauch studiert nicht gern“).

Cor

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor ad altare
„Das Herz zum Altar“
Eine Handlungsempfehlung für Pfarrer, auf welche Weise sie sich von der Gemeinde zum Altar und umgekehrt drehen sollen: Eine Drehung linksherum bei der Wendung von der Gemeinde zum Altar, eine Drehung rechtsherum bei der Wendung vom Altar zur Gemeinde.<ref>Christoph Albrecht: Einführung in die Liturgik, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1995.</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor ad cor loquitur
„Das Herz spricht zum Herzen“ – Wahlspruch John Henry Newmans als Kardinal und Motto der Reise Benedikts XVI. nach Großbritannien 2010.
Datei:§Shelley - Tomba al Cimitero acattolico di Roma- Foto di Massimo Consoli, 1996 2.jpg
Grabstein des Dichters Shelley
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor cordium
„Herz der Herzen“ – Inschrift auf der Urne des englischen Dichters Percy Bysshe Shelley auf dem Protestantischen Friedhof in Rom.
Dies ist auch der Titel eines Sonetts von Algernon Charles Swinburne, das mit den Worten „O heart of hearts“ beginnt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor corpusque
„Herz und Körper“ – Seele und Leib (Plautus, Miles Gloriosus, 617)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor plumbeum
„Bleiernes Herz“ – ein gefühlloses Herz
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor primum vivens et ultimum moriens.
„Das Herz ist das erste, was lebt, und das letzte, was stirbt.“ – Siehe auch primum movens.

Coram

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram Deo
„In (der) Gegenwart Gottes“ oder „vor dem Angesicht Gottes“ – sich der immer währenden Gegenwart Gottes bewusst.
Bedeutende Phrase der christlichen Theologie, mit dem Anspruch (und der Mahnung), sein (eigenes) Leben bewusst und zielgerichtet, der allgegenwärtigen Gegenwart Gottes bewusst, unter der Autorität Gottes und zur Ehre des Herrn zu führen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram iudice et in alto mari sumus in manu Dei.
„Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand.“
Variante:
Coram iudice et in alto mari in manu Dei solius sumus.
„Vor dem Richter und auf hoher See sind wir in der Hand des alleinigen Gottes.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram notario et testibus
„Vor Notar und Zeugen“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram populo
„Vor dem Volk“ – „im Beisein des Volkes“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram publico
„Vor der Öffentlichkeit“ – in aller Öffentlichkeit.
Siehe auch: Coramage.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram rege sua de paupertate tacentes plus poscente ferent.
„Wer seinem Herrn gegenüber seine Armut verschweigt, wird mehr erhalten, als wer bettelt.“ – Horaz.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram uno aliquid dictum ridemus, coram pluribus indignamur.
„Was unter vier Augen gesagt wird, lässt uns lachen, was vor mehreren, erzürnt uns.“

Corpus

Datei:Hostia i komunikanty.JPG
Große und kleine Hostien
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corpus Christi
„Leib Christi“
Der Leib Christi, der nach der Transsubstantiationslehre in der Hostie präsent ist. Auch der Fronleichnamstag. Corpus Christi ist auch der Name einer Stadt in Texas.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corpus Delicti
„Gegenstand des Verbrechens“ – zum Beispiel die Tatwaffe, durch die ein Täter einer Straftat überführt werden kann.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corpus vile
„Wertloser Körper“
Als Floskel genutzt, um zu verdeutlichen, dass ein Gegenstand, gegebenenfalls auch ein Lebewesen, so minderwertig behandelt wird, dass er/es nur als Versuchsobjekt Verwendung findet.

Corrige

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corrige praeteritum, praesens rege, discerne futurum.
„Korrigiere die Vergangenheit, beherrsche die Gegenwart, erkenne die Zukunft!“ – Spruch auf Sonnenuhren.

Corruptio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corruptio optimi pessima.
„Die Korruption der Besten ist das Schlimmste.“

Corruptissima

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corruptissima re publica plurimae leges.
„Wenn ein Staat am verdorbensten ist, bestehen die meisten Gesetze.“ – Tacitus, Annales 3,27.
Variante: Pessima res publica, plurimae leges.

Corvus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corvus corvo negridinem obiecit.
„Ein Rabe wirft dem (anderen) Raben seine Schwärze vor.“
Entspricht der deutschen Redewendung „Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“ oder auch dem biblischen „Du siehst den Splitter im Auge deines Bruders, nicht aber den Balken vor deinem eigenen.

Cras

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cras, cras, semper cras. At sic elabitur aetas.
„Morgen, morgen, immer morgen. Und so verrinnt die Zeit.“
Vergleiche das deutsche Sprichwort „Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cras legam.
„Morgen werd ich es lesen.“ – Als man Julius Caesar am Tag seiner Ermordung eine Warnung zusteckte, soll er sie mit diesen Worten sorglos weggesteckt haben.

Creatio

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Creatio continua
„Fortlaufende Schöpfung“ – unaufhörliche Schöpfung im Gegensatz zum einmaligen Schöpfungsakt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Creatio ex nihilo
„Schöpfung aus dem Nichts“ – Bezeichnung für den göttlichen Akt der Schöpfung der Welt.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crede/Credite

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crede experto.
„Glaube es dem, der es erfahren hat!“
Angeblich warnte ein Grieche, der sich in Italien niedergelassen hatte, damit die Italiker davor, sich den geflohenen Trojanern um Aeneas in den Weg zu stellen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credite, mentiri non didicere ferae!
„Glaubt (es): Wilde Tiere haben es nicht gelernt, zu lügen.“ – Aus den Werken des Dichters Martial.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credite posteri.
„Glaubt es, ihr Späteren!“ – Aus den Werken des Dichters Horaz.

Credo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, ergo sum.
„Ich glaube, also bin ich.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, quia absurdum.
„Ich glaube (es), weil es unsinnig ist.“
Eine apokryphe Zuspitzung einer Stelle aus Tertullians Schrift De carne Christi („Vom Fleisch Christi“) (5,4): „Et mortuus est Dei Filius; prorsus credibile, quia ineptum est […]“ („Und der Sohn Gottes ist gestorben; das ist etwas absolut Glaubwürdiges, weil es Blödsinn ist.“)
Bedeutet, dass etwas derart Absurdes nie geglaubt worden wäre, wenn die Jünger es nicht selbst erlebt hätten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, quia impossibile.
„Ich glaube (es), weil es unmöglich ist.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, ut intelligam.
„Ich glaube, um zu erkennen.“ – Anselm von Canterbury.

Credula

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credula res amor est.
„Ein leichtgläubiges Ding ist die Liebe.“ – Aus den Werken des Dichters Ovid.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescas/Crescit/Crescite/Crescunt

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescas in mille millia!
„Mögest du wachsen tausend mal tausend Jahre!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescit amor nummi, quantum ipsa pecunia crescit.
„Die Liebe zum Geld nimmt zu, je mehr das Geld selbst zunimmt.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Juvenal.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescit eundo.
„Es wächst, während es vorangeht.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Lucretius.
Heute Motto des US-Bundesstaates New Mexico.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescit sub pondere virtus.
„Die Tugend wächst unter Belastung.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescite et multiplicamini.
„Seid fruchtbar und mehret euch!“ – „Wachst und vermehrt euch!“
Zitat aus dem 1. Buch Mose (1{{#if:28|,28}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}})

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crescunt anni, decrescunt vires.
„Die Jahre nehmen zu, die Kräfte nehmen ab.“

Creta

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Creta notare
„Mit Kreide notieren“ – etwas billigen.

Cretenses

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cretenses semper mendaces, malae bestiae, ventres pigri.
„Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere, faule Bäuche.“
Zitat aus dem Brief an Titus des Apostels Paulus in der Vulgata (Titus 1,12 {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: LUT | NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}) das das Paradoxon des Epimenides aufgreift: „Alle Kreter sind Lügner“ (im griechischen Originaltext: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).

Crimen

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crimen et poena.
„Verbrechen und Strafe.“

Crocodili

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crocodili lacrimae
Krokodilstränen“ – Plinius der Ältere unterstellte in seiner Naturalis historia, die Krokodile weinten ihren Opfern nach, das heißt, sie heuchelten Trauer über ihre Beutetiere.

Crucifige

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crucifige!
„Kreuzige ihn!“ – „Ans Kreuz mit ihm!“
Worte, die nach dem Evangelium nach Markus 15,14 ({{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}) die Menschenmenge rief, als Pontius Pilatus fragte, ob er Jesus frei lassen sollte.

Crux

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crux Christi nostra salus.
„Christi Kreuz ist unser Heil.“ – Devise Friedrichs des Weisen von Sachsen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Crux mihi ancora.
„Das Kreuz ist mir ein Anker.“

Cucullus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cucullus non facit monachum.
„Eine Kapuze macht noch keinen Mönch.“

Cui

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cui bono?
„Gut für wen?“ – Wem nutzt es?
Maxime, nach der man den Verantwortlichen für ein unangenehmes Ereignis daran erkennen kann, dass er den Nutzen daraus zieht. Der Censor Lucius Cassius wollte 125 v. Chr. laut Cicero (Rede für Roscius Amerinus 86 und Rede für Milo 32) mit diesem Ausspruch einschärfen, dass man bei Ermittlungen nach dem Nutznießer des Verbrechens fragen solle.
Siehe auch Cui prodest?
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cui honorem, honorem
„Ehre, wem Ehre gebührt.“ – Paulus.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cui prodest?
„Wem nützt es?“ – Verkürztes Zitat aus Seneca, Medea 500f.:
„Cui prodest scelus, is fecit“ („Wem das Verbrechen nützt, der hat es verübt“).
Siehe auch Cui bono?

Cuius

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cuius est solum, eius est usque ad coelum.
„Wer das Land besitzt, besitzt es bis zum Himmel.“ – Digesta 43.24.22.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cuius regio, eius religio
„Wessen Land, dessen Religion“
Die Einigung des Augsburger Religionsfriedens von 1555; der Landesfürst bestimmt die Konfession seiner Untertanen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis perseverare in errore.
„Jeder Mensch kann sich irren, doch nur ein Narr verharrt im Irrtum.“ – Cicero, Orationes Philippicae 12,5.

Culpa

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa in contrahendo (c. i. c.)
„Verschulden bei Vertragsschluss“ – Begriff aus der Rechtswissenschaft, oft auch c. i. c. abgekürzt,
Bezeichnet die schuldhafte Verletzung von Pflichten aus einem vorvertraglichen Schuldverhältnis.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa in eligendo
„Fahrlässigkeit bei der Auswahl“ – sc. bei der Auswahl von Mitarbeitern
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa lata
„Große Schuld“ – juristischer Begriff für grobe Fahrlässigkeit
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa levis
„Kleine Schuld“ – juristischer Begriff für leichte Fahrlässigkeit

Cum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum annexis (c. a.)
„Mit Anhang“, „nebst Anhang“, „nebst Zubehör“, „sowie die damit zusammenhängenden Fragen“ – häufig abgekürzt c. a.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum caput aegrotat, corpus simul omne laborat.
„Wenn der Kopf krank ist, leidet zugleich der ganze Körper.“
Lateinischer Denkspruch aus dem Mittelalter.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum correctione (c. c.)
„Mit Korrektur“ – Verwendung in der Augenheilkunde, wenn die Sehschärfe mit optischer Korrektur, wie Brille oder Kontaktlinse, durchgeführt wird.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum Deo
„Mit Gott“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum Deus calculat, fit mundus.
„Wenn Gott rechnet, entsteht eine Welt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum gladiis et fustibus
„Mit Schwertern und Knüppeln“ – aus der Vulgata (Matthäus-Evangelium 26,47 [{{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}] und 26,55 [{{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}] sowie Lukas-Evangelium 22,52 [{{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}} | NA ={{{4}}} | OT | BHS ={{{4}}} | LXX ={{{4}}} | VUL ={{{4}}} | #default =EU}}]).

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum gladio et sale
„Mit Schwert und Salz“ – Motto eines gut bezahlten Söldners.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum grano salis
„Mit einem Salzkorn“
„Mit ein wenig kritischem Verstand“, als Hinweis, dass die Mitteilung nicht ganz wörtlich zu nehmen ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum grege non gradior.
„Ich gehe nicht mit der Herde.“ – Wahlspruch der Borghese.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum hoc, ergo propter hoc
„Damit zusammen, also deswegen“ – ein logischer Fehlschluss
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum ira et studio
„Mit Zorn und Leidenschaft“
In der Wissenschaft im Gegensatz zu der oft nüchtern betriebenen Sachlichkeit. Nach Sine ira et studio gebildet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum laude
„Mit Lob“ – eine (mittlere) Bewertungsstufe einer akademischen Prüfung
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum sciencia caritas
„Nächstenliebe mit Wissenschaft“ – Motto des englischen Royal College of General Practitioners
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum tacent, clamant
„Indem sie schweigen, rufen sie laut.“ – Cicero, In Catilinam I,8,21.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum tempore (c. t.)
„mit Zeit“
Im Studentisch-Akademischen die Floskel beziehungsweise akademische Zeitangabe, die den offiziellen Beginn einer Veranstaltung auf eine bestimmte Uhrzeit festsetzt, den Teilnehmern aber noch einen gewissen Zeitraum (üblicherweise 15 Minuten) bis zum tatsächlichen Beginn einräumt (Beispiel: 10.00 Uhr c. t. = 10:15 Uhr).

Cur

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cur impia nupsi, si miserum factura fui?
„Warum habe ich Gewissenlose geheiratet, wenn ich dich unglücklich machen sollte?“ – Lucan, Pharsalia 8,96f.
Antwort der Cornelia an ihren Gatten Pompeius kurz vor ihrem Suizid. Zitiert von Peter Abaelard, als er Heloisa aufforderte, ins Kloster zu gehen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cur moriatur homo, cui salvia crescit in horto?
„Warum sollte der Mensch sterben, dem Salbei im Garten wächst?“
Aus dem mittelalterlichen medizinischen Lehrgedicht Regimen sanitatis Salernitanum („Anleitung aus Salerno zur Gesundheit“, eine Zusammenstellung von Gesundheitsregeln aus der Schule von Salerno in Hexametern), Nr. 48,1 (De salvia „Über den Salbei“).
In dem darauf folgenden Satz wird übrigens die Antwort gegeben: „Contra vim mortis non est medicamen in hortis“ („Gegen die Gewalt des Todes gibt es kein Kraut in den Gärten“). Was genau so auch das deutsche Sprichwort ausdrückt: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen“.

Cura

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cura in eligendo
„Sorgfalt bei der Auswahl“ – Haftung für Hilfspersonen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cura posterior
„Eine spätere Sorge“ – zweitrangige Sorge
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cura, ut valeas!
„Sorge, dass du gesund bleibst!“

Curriculum

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Curriculum vitae
„Lebenslauf“
Das „Curriculum vitae“ oder auch der „Vitae cursus“ listet die wichtigsten Daten einer Person auf. Im Englischen ist die Abkürzung CV geläufig.

Custodi

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Custodi civitatem Domine
„Bewache die Stadt, o Herr!“ – Wappeninschrift der City of Westminster

Einzelnachweise

<references />

ca:Locució llatina#C pt:Anexo:Lista de provérbios e sentenças em latim#C ro:Listă de locuțiuni în limba latină#C