Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/C – WikipediaZum Inhalt springen
Bei Juvenal mit umgekehrter Wortstellung: „insanabile […] scribendi cacoethes“ („des Schreibens unheilbare Sucht“).
Cacumen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cacumen radicis loco ponis.
„Du stellst den Wipfel an die Stelle der Wurzel.“ (Gemeint: „In deiner Theorie nimmst du das Ziel bereits als Anfang vorweg.“) – Seneca, Epistulae morales 124,7.
Deutsche Pendants sind etwa „das Pferd von hinten aufzäumen“ oder „den zweiten Schritt vor dem ersten tun“. Von der Denkweise her passt „etwas vom Kopf auf die Füße stellen“, was aber eine Reaktion auf die zuvor falsche Heransgehensweise meint.
Der Satz aus der Rede des Manlius lautet vollständig: „Caeca invidia est nec quidquam aliud scit quam detrectare virtutes“ („Blind ist der Neid und kann nichts anderes als Vorzüge heruntersetzen.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caeci sunt oculi, cum animus alias res agit.
„Die Augen sind blind, wenn der Geist andere Dinge treibt.“ – Publilius Syrus: Sententiae 115.
Teiresias war ein blinder Wahrsager der Griechen vor Troja. Seine Blindheit war so sprichwörtlich, dass Juvenal „Tiresias“ metonymisch für „blind“ einsetzen konnte:<ref>Juvenal, Saturae 13.249.</ref> „Du wirst mit Freuden zugeben, dass keiner der Götter taub oder ein Tiresias ist.“ „Blinder als Tiresias“ bedeutet also „blinder als blind“.
Caedite
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caedite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius.
„Tötet sie alle! Gott kennt die Seinen schon.“
Im Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) soll der päpstliche Gesandte, Abt Arnaud Amaury, den Kreuzfahrern auf die Frage, wie sie denn die Ketzer von den normalen Bewohnern unterscheiden sollten, mit diesem Befehl geantwortet haben.
Caelebs
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelebs caelestium vitam ducens.
„Ein Junggeselle führt ein Leben wie im Himmel.“ – Priscianus, Institutiones grammaticae 1.23.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestem ergo admirabilem ordinem incredibilemque constantiam, ex qua conservatio et salus omnium omnis oritur, qui vacare mente putat is ipse mentis expers habendus est.
„Wer nun meint, die wunderbare Ordnung und unglaubliche Beständigkeit des Himmlischen, aus der alle Aufrechterhaltung und alles Leben von allem herrührt, sei ohne Geist, der ist selbst für geistlos zu halten.“ – Cicero, De Natura Deorum 2,56.
Cicero äußerte sich derart angesichts der gleichmäßigen Planetenbewegung, die als kosmischer Garant aller Bewegung und damit allen Lebens angesehen wurde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestis aqua ad bibendum omnibus antefertur.
„Regenwasser wird zum Trinken allem vorgezogen.“ – Palladius, Opus agriculturae 1.17,4.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caelestis ira quos premit, miseros facit, humana nullos.
„Der Zorn der Götter stürzt, wen er trifft, ins Elend, der Zorn der Menschen vernichtet.“ – Seneca, Hercules Oetaeus 441–442.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar ad Rubiconem
„Caesar am Rubikon“ – am Scheideweg. Der Rubikon war der Grenzfluss zwischen der römischen Provinz Gallia cisalpina und dem eigentlichen Italien. Gegen das Senatsmandat überschritt Caesar den Grenzfluss mit der berühmten Bemerkung alea iacta est (siehe dort).
„Caesar diesseits des Rubicon“ – Cicero: Orationes Philippicae 6,5.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caesar non supra grammaticos
„Der Kaiser steht nicht über den Grammatikern.“
Der römisch-deutsche König und spätere Kaiser Sigismund hatte auf dem Konzil von Konstanz das griechische Wort Schisma als Femininum gebraucht und befahl, es auch in Zukunft so zu gebrauchen, um seinen Fehler zu beschönigen. Konkret soll Sigismund gesagt haben:
„Ego sum rex Romanus et supra grammaticam.“ („Ich bin römischer König und stehe über der Grammatik.“)
Die Szene hat ein Vorbild in SuetonsDe grammaticis 22:
„Hic idem, cum ex oratione Tiberium reprehendisset, affirmante Ateio Capitone, et esse illud Latinum, et si non esset, futurum certe iam inde: Mentitur inquit Capito; tu enim, Caesar, civitatem dare potes hominibus, verbo non potes.“ („Als ebenderselbe [i. e. der Grammatiker und Stilkritiker M. Pomponius Marcellus] den [Kaiser] Tiberius wegen seiner Ausdrucksweise getadelt hatte, Ateius Capito aber bekräftigte, dass jener Ausdruck echt lateinisch sei, und, falls nicht, es von nun an aber gewiss sein werde, antwortete er: ‚Capito lügt. Du, Caesar, kannst nämlich Menschen das Bürgerrecht verleihen, einem Wort jedoch nicht.‘“)
Bertolt Brecht soll dem Vorwurf, in manchen seiner Gedichte die Regeln der Grammatik missachtet zu haben, mit folgenden Worten begegnet sein:<ref>Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Werner Hecht: Bertolt Brecht: Leben und Werk im Bild, G. Kiepenheuer, 1981, S. 275</ref>
„Ego, poeta Germanus, supra grammaticos sto.“ („Ich, ein deutscher/echter Dichter, stehe über den Grammatikern.“)
Das Wortspiel mit der Doppeldeutigkeit der übertragenen Bedeutung von „germanus“, das zunächst leibliche Verwandtschaft bezeichnet und einerseits „leibhaftig, echt, wahr“ bedeutet, andererseits aber auch „deutsch“ beziehungsweise ursprünglich „germanisch“ – im Singular wird allerdings viel häufiger die Variante „germanicus“ verwendet –, geht bis zu den deutschen Humanisten und Luther zurück.<ref>Gerhard Härle: Reinheit der Sprache, des Herzens und des Leibes: Zur Wirkungsgeschichte des rhetorischen Begriffs puritas in Deutschland von der Reformation bis zur Aufklärung, Max Niemeyer Verlag, 1996, S. 93.</ref>
Der Historiker Plutarch erzählt, dass Cäsar in einer Winternacht des Jahres 48 von Epirus aus trotz Sturms nach Italien zurückfahren wollte, um fehlenden Legionen gegen Pompeius nachzuziehen. Doch der Schiffer zögerte, bei diesem Seegang die Überfahrt zu wagen, bis ihm Cäsar auf Griechisch zurief: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Cäsar fährst du und Cäsars mitsegelndes Glück!“)
Calamitas
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Calamitas virtutis occasio est.
„Unglück ist eine Gelegenheit, seine Stärke zu zeigen.“ – Seneca: De providentia 4,6.
„Seine Schuhe wechseln“ – seinen gesellschaftlichen Stand; Erasmus von Rotterdam, Adagia 3713.
Calumnia
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Calumnia est quaevis versutia, qua alteruter litigantium adversarium suum circumvenire conatur.
„Rechtsverdrehung ist jegliche Art von List, mit der einer der Prozessierenden seinen Gegner zu täuschen versucht.“ – Rechtsregel.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Canis a non canendo.
„(Das Wort) ‚Hund‘ kommt davon, dass er nicht singt.“ – Parodie auf falsche etymologische Ableitungen (Volksetymologie).
Beispiel für von antiken Autoren ernsthaft vertretene Theorien zu Wortherkünften. Varro erklärt in seiner Schrift De lingua Latina (7,32):
„canes quod latratu signa dant, ut signa canunt, canes appellatae“ („Die Hunde [canes] heißen Hunde [canes], weil sie mit ihrem Bellen Signale geben, wie man Signale erklingen lässt [canunt].“)
„Fester Gesang“ – gemeint ist damit ursprünglich im mehrstimmigen musikalischen Satz die feststehende Hauptmelodie. Dies wird, als c. f. abgekürzt, vor allem dann angegeben, wenn sie nicht in der obersten Stimme liegt.
„Ebenmäßiger Gesang“ – einstimmiger Choral des 12. Jahrhunderts.
Capiat
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Capiat qui capere possit.
„Es greife zu, wer greifen kann.“
Ein häufig falsch interpretiertes Diktum. Die ursprüngliche Formulierung findet sich im Evangelium nach Matthäus 19,12 ({{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}): „Qui potest capere, capiat“ („Wer es fassen kann, der fasse es“ [Lutherbibel, {{#switch: LUT
| NA =LUT
| OT
| BHS =LUT
| LXX =LUT
| VUL =LUT
| #default =LUT}}], fassen im Sinn von verstehen, daher besser in der Einheitsübersetzung: „Wer es erfassen kann, der erfasse es“).
„Erhaschen des Wohlwollens“ – Einleitungsfloskel, mit der man am Beginn einer Rede oder eines Schreibens dem Hörer beziehungsweise Leser ein Kompliment macht.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caput mundi
„Haupt der Welt“ – In der Formel „Roma Caput Mundi“, Rom als Hauptstadt der Welt. In der Pflasterung des Kapitolsplatzes befindet sich ein vielstrahliger Stern, das Universum, mit der Sonne und dem Kaiser in der Mitte. Michelangelo wollllte damit das Selbstverständnis des antiken Roms als Haupt der Welt darstellen.
„Doppelte (Erd-)Achse“ – gemeint sind die beiden Pole der Erde.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cardo maximus
„Hauptachse“ eines römischen Lagers beziehungsweise einer römischen Stadt oder eine Linie im Gelände, stets in Nord-Süd-Richtung verlaufend, während die in Ost-West-Richtung verlaufende als decumanus bezeichnet wurde.
Caritas
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Caritas numquam excidit.
Wohl Rückdeutung des Wortes Karneval, in dessen Anschluss (in der Fastenzeit) das Essen von Fleisch untersagt war. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff auch auf das römische „carrus navalis“ („Schiffskarren“), ein Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen geführt wurde, zurückgeführt.Datei:Friedrich Overbeck 002.jpgFriedrich Overbeck: Verkauf Josephs an die ägyptischen Händler (1817)
„Unser Fleisch (und Blut)“ – Zitat aus Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, in dem erzählt wird, wie Josef von seinen Brüdern verkauft wird und Juda seine Brüder davon abhält, ihn zu töten:
„Kommt, laßt uns ihn an die Ismaeliter verkaufen; aber unsere Hand sei nicht an ihm, denn unser Bruder, unser Fleisch ist er! Und seine Brüder hörten darauf.“
Neuprägung in Anlehnung an Carpe diem, die vor allem als Motto in Gothic-Discos und in der BDSM-Szene vorkommt. Ferner auch Titel eines Songs aus dem Musical Der Tanz der Vampire; in diesem kommt carpe noctem selbst nicht vor, wohl aber der anscheinend aus dem Requiem nebst Absolutio super tumulum zusammengestückelte (küchen-)lateinische Vers „Dies irae Kyrie, Libera me, Domine“ (siehe dazu Dies irae und Libera me, Domine).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carpent tua poma nepotes.
„Deine Enkel werden deine Früchte ernten.“ – Vergil, Bucolica 9,50.
Carum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Carum est, quod rarum est.
„Bündnisfall“ – Lage, in der eine von einem Staat auf Grund eines militärischen Beistandsvertrages eingegangene Verpflichtung wirksam wird, selbst in einen Krieg einzutreten, den der Bündnispartner führt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus fortuitus a mora excusat.
„Zufall entschuldigt Verzug.“ – Rechtsregel.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus magister alius et paene numerosior.
Begriff aus der Grammatik, der alle Kasus außer dem Nominativ bezeichnet, der deshalb als casus rectus (aufrechter Fall) bezeichnet wird, weil er für sich stehen kann, während die obliquen Casus nur an andere Redeteile angelehnt vorkommen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Casus pro amico
„Fälle für einen Freund“
Bezeichnung für einen Freundschaftsdienst, über den es heißt: „Casus pro amico potius nominandos esse casus pro diabolo.“ („Fälle für einen Freund müsste man besser Fälle für den Teufel nennen.“)
„Die Sache ist abgeschlossen.“ – Jede weitere Diskussion ist sinnlos.
In einer Predigt (Sermo 131,10) geht Augustinus auf den Kampf gegen die Lehren des Pelagius ein, gegen den er selbst aufgetreten war:
„Iam enim de hac causa duo concilia missa sunt ad Sedem Apostolicam: inde etiam rescripta venerunt. Causa finita est.“ („Denn in dieser Angelegenheit wurden bereits zwei Gesandtschaften zum Apostolischen Stuhl geschickt. Von dort kamen auch Antworten. Die Angelegenheit ist beendet.“)
Dies wurde zum Sprichwort „Roma locuta causa finita“ verkürzt: „Nachdem/Weil Rom gesprochen hat, ist die Angelegenheit beendet.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Causa inferior dicendo fieri superior potest.
„Durch Beredsamkeit kann die schwächere Sache zur stärkeren werden.“ – Versprechen griechischer Sophisten wie Gorgias und Protagoras nach Cicero, Brutus 30.
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em">
Si bene commemini, causae sunt quinque bibendi:
Hospitis adventus, praesens sitis atque futura
Aut vini bonitas et quaelibet altera causa.
</poem>
<poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;">
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es fürs Trinken fünf Gründe:
Ankunft eines Gastes, Durst jetzt und in der Zukunft,
guter Wein und an Gründen noch jeder beliebige andre.<ref>Versuch einer metrisch getreuen Übertragung</ref>
</poem>
Mit diesen Worten warnte nach Plutarch der Augur Spurinna Gaius Iulius Caesar davor, an den Iden (Monatsmitte) in den Senat zu gehen. Am 15. März 44 v. Chr. wurde Cäsar dort von Verschwörern erstochen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave, ne armarium doctius quam pectus habeas.
„Pass auf, dass deine Bibliothek nicht gebildeter ist als du selbst.“ – Caecilius Balbus, Sententiae 48,6.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave tibi a cane muto et aqua silenti.
„Hüte dich vor einem stummen Hund und stillem Wasser.“
Entspricht in etwa den deutschen Sprichworten „Hunde, die bellen, beißen nicht.“ und „Stille Wasser gründen tief.“
„Stilles Wasser“ steht hier jedoch nicht für tiefes Wasser, sondern für Wasser, das möglicherweise mit Krankheitserregern verseucht ist. So wurden im Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert Dörfer und Städte durch solches Wasser verseucht, was nicht selten zu Epidemien führte. Weiterhin bestand eine verbreitete Kriegslist darin, bei einer Belagerung das „stille“ Wasser zu vergiften. Dies war bei fließendem Wasser nicht durchführbar. Siehe hierzu Seuchen, Pest.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cave quicquam dicas, nisi quod scieris optime.
„Rede nicht über etwas, was du nicht genau kennst.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedant arma togae, concedat laurea laudi!
„Weichen sollen der Toga die Waffen, weichen der Lorbeer dem Lob.“
Gemeint ist damit: Der Politiker habe gegenüber dem Feldherrn den Vorrang, der Lorbeerkranz des Siegers sei weniger wert als die bürgerliche Belobigung.
Es handelt sich um einen Hexameter aus Ciceros autobiographischem Epos De consulatu suo(„Über sein Konsulat“), den der Autor mehrere Male ganz oder teilweise in seinen Werken zitiert.
Die zweite Hälfte des Verses wurde schon in der Antike auch mit etwas anderem Wortlaut zitiert<ref>Beispielsweise von Quintilian in Institutio oratoria 11,1,23 und von Pseudo-Sallust in Invectiva in Ciceronem („Invektive gegen Cicero“) 6.</ref>: „[…] concedat laurea linguae“ („[…] der Lorbeerkranz soll der Beredsamkeit weichen“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedant tenebrae lumini et nox diurno sideri.
„Der Schatten soll dem Licht weichen und die Nacht dem Tagesgestirn.“ – Inschrift auf Sonnenuhren.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cedite Romani scriptores, cedite Graii, nescio quid maius nascitur Iliade.
„Tretet zurück, ihr römischen Schriftsteller, zurück, ihr Griechen. Etwas Größeres als die Ilias entsteht.“ – Properz, Elegien 2,34,65f.
Irrtümlich als Wahlspruch des Erasmus von Rotterdam bezeichnet und in diesem Zusammenhang in Benutzung. Er benutzte jedoch die etwas längere Version Concedo nulli.
Die EnzyklikaCentesimus annus wurde 1991 von Johannes Paul II. veröffentlicht, 100 Jahre nach der Enzyklika Rerum Novarum und hatte das Ende der kommunistischen Staatsformen in Europa zum Thema.
Centum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Centum sunt causae, cur ego semper amem.
„Hundert Gründe gibt es, warum ich immer liebe.“ – Ovid, Amores 2,4,10.
Cessante
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cessante causa cessat effectus.
„Fällt die Ursache fort, entfällt auch die Wirkung.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cessante iure cessat lex ipsa.
„Fällt das Recht fort, entfällt auch das Gesetz.“
Cestum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cestum Veneris habere
„Den Gürtel der Venus besitzt, wer in überraschender Weise jedermanns Zuneigung gewinnt. Der Ausdruck stammt aus Homers Ilias, Buch 54, wo Hera, in der Absicht, Zeus in ihr Lager zu locken, zu Aphrodite geht und sich von ihr den Gürtel ausborgt, der liebenswürdig und begehrenswert macht.“<ref>Erasmus von Rotterdam: Ausgewählte Schriften, Band 7. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1972.</ref>
„Unter sonst gleichen Umständen“ – Thomas von Aquin, Summa contra gentiles 1.102.
Unter sonst gleichen Bedingungen. Eine Aussage oder Theorie wird unter dem Ceteris-paribus-Vorbehalt formuliert, das heißt ihre Gültigkeit wird vom Fortbestehen der Randbedingungen abhängig gemachtDatei:Carthage column.JPGRuinen in Karthago
„Im Übrigen beantrage ich (die Zerstörung Karthagos).“ – Eine beharrlich wiederholte Forderung.
Vor Beginn des Dritten Punischen Krieges soll Cato mit diesem Ausspruch am Ende jeder Senatssitzung die Zerstörung Karthagos gefordert haben. Als einziger Autor zitiert Plutarch Cato „wörtlich“, dies aber nur in altgriechischer Sprache: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„Ich beantrage aber, dass es auch Karthago nicht mehr geben soll.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam.
„Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass die Nachkommenschaft der Menschen vermindert werden müsse.“ – Ausspruch des Biologen Bernhard Grzimek in Anlehnung an Catos Zitat.
Besagt, dass bestimmte Sakramente die Person, die sie empfangen hat, unauslöschlich prägen. Ein solches Prägemal verleihen die Taufe, die Firmung und die Priesterweihe, die unwiderruflich und unwiederholbar sind. Im Zusammenhang mit der Priesterweihe besagt der Ausdruck, dass der Geweihte lebenslang Priester bleibt, auch wenn er kein kirchliches Amt mehr innehat, sogar wenn ihm die Ausübung der priesterlichen Funktionen aus disziplinarischen oder lehramtlichen Gründen verboten oder er auf Antrag laisiert wurde.
Seine Replik darauf: „Tantos ad unum?“ („So viele vor einen?“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christianus nullius est hostis.
„Ein Christ ist niemandes Feind.“ – Tertullian, Ad Scapulam 2,6.
Christo/Christum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christo auspice regno
„Ich herrsche, während Christus mein Beschützer ist.“ – „Ich herrsche unter dem Schutz Christi.“
Wahlspruch von Karl I. und Karl II., 1625–1649 beziehungsweise 1660–1685 Könige von England, Schottland und Irland, daher ist er auch auf vielen Münzen dieser Zeit geprägt.
Das lateinische Wort auspex (auspice ist Ablativ) bezeichnet ursprünglich den Wahrsager (einen Auguren), der die Auspizien durchführt; das Wort erhielt aber ausgehend von „günstigen Einfluss Habender“ bereits in antiker Zeit die übertragene Bedeutung „Beschützer“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christum diligere melius est omnibus scire.
„Christus zu lieben ist besser als alles zu wissen.“ – Wahlspruch unbestimmter Herkunft von zweifelhafter Latinität.
Christus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus bene coepta secundet.
„Christus möge segnen, was gut begonnen ist.“ – Erasmus von Rotterdam: Colloquia familiaria, Auspicanti quippiam.Datei:CMB 2008.jpg20*C+M+B+08 – „Christus mansionem benedicat“.
Um Dreikönig schreiben die Sternsinger an die Haustüren beziehungsweise die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B+ mit der jeweiligen Jahreszahl und drei Kreuzen (20*C+M+B+08). Diese Schreibweise hat, laut Kindermissionswerk, folgende Bedeutung: ein Stern für den Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird offiziell als Abkürzung der Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) gedeutet. In älteren volkskundlichen Abhandlungen herrscht die Deutung der Buchstaben als Initialen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) vor. Dies wird auch dadurch erhärtet, dass in manchen Regionen die Schreibweise K+M+B üblich war.
Der Satz geht zurück auf Paulus, Vorlage:Bibel/Link: „Mihi enim vivere Christus est et mori lucrum“ („Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“; {{#switch: LUT
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Christus Rex
„Christus König“
Als Rexisten bezeichnet man vor allem in Belgien die Anhänger der wallonischen faschistischen Bewegung Rex (von Christus Rex), die während der deutschen Besatzung mit den Nationalsozialisten kollaborierten.
„Fehlerhafter Kreis“ – Zirkelschluss, der im Kreis herumführt, wenn das zu Beweisende wieder als Beweisgrund verwendet wird (Aristoteles: Analytica priora) oder Teufelskreis.
Motto der modernen Olympischen Spiele. Es wurde vorgeschlagen von Pierre de Coubertin nach einer Idee des französischen Dominikanerpaters Henri Didon, der diese Formulierung zuerst auf einem Schulsportfest in Arcueil verwendete, bei dem Coubertin als Wettkampfleiter anwesend war.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Citius, quam escendas, cades.
„Du fällst schneller, als du emporsteigst.“ – Macrobius, Saturnalia 2.7,9.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Citius venit periclum, cum contemnitur.
„Eine Gefahr kommt schneller, wenn man sie verachtet.“ – Publilius Syrus: Sententiae 92.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civis romanus sum.
„Ich bin ein römischer Bürger.“
Mit diesem Satz beriefen sich Verfolgte im Römischen Reich auf ihr Bürgerrecht. Nach Cicero, In Verrem 2, letzte Worte des römischen Bürgers Publius Gavius, den Verres in seiner Provinz widerrechtlich hatte kreuzigen lassen.
Auch Paulus von Tarsus verlangte mit Erfolg, nicht ohne Gerichtsverfahren gegeißelt zu werden (Vorlage:Bibel/Link) und an das Gericht nach Rom überstellt zu werden (Apostelgeschichte 25{{#if:|,{{{3}}}}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}). Der Überlieferung zufolge bewahrte ihn dieser Satz während seiner Verhaftung vor der Kreuzigung, so dass er, vermutlich 64 n. Chr., als römischer Bürger durch das Schwert hingerichtet wurde.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Civis totius mundi
Es folgt dann: „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben.“ Der Schlüssel ist das Attribut des Apostels Petrus und findet sich als Wappensymbol zum Beispiel im Stadtsiegel Bremens.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clavis regni
„Schlüssel des Königtums“ – ergänze „regni caelestis“ („des Himmelreichs“).
Clemens
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Clemens victor
„Milde/gnädig als Sieger“ oder „Ein gnädiger Sieger“ – „Milde im Sieg“.
„Niemand erleidet Strafe für sein Denken.“ – Die Gedanken sind (straf-)frei.
Römische Rechtsmaxime, zum Beispiel in Ulpian, Digesten 48,19,18.
Cogito
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cogito ergo sum
„Ich denke, also bin ich.“ – Berühmter Gedanke des Philosophen René Descartes.
Denken als Existenzbeweis. Wenn ich mit meinem Denken jede Sinneserkenntnis in Zweifel ziehen kann, bleibt als letzte Gewissheit die Existenz meines Denkens.
Das Siegel geht auf Gottfried Wilhelm Leibniz zurück, der neben dem Entwurf des Siegels, das ursprünglich zentral einen Adler darstellte, auch die Devise auswählte. Er lehnte sich dabei an einen Vers von Ovid an.<templatestyles src="FN/styles.css" /> <{{#ifeq: | 0 | span | sup}} class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="{{#invoke:URLutil|anchorencode|1=(Anm.)|2=1}}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|(Anm.)}}</{{#ifeq: | 0 | span | sup}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match
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Grundgedanke der Philosophie des Nikolaus von Kues (Cusanus), der sie mit Beispielen aus der Geometrie belegt und schreibt:<ref>Cusanus, De coniecturis 76,12.</ref>
„All unsere geistige Anstrengung muss darauf gerichtet sein, die einfache Einheit zu erreichen, in der die Widersprüche zusammenfallen.“ („[…] ubi contradictoria coincidunt“).
Liturgische Formulare zum Einsatz an Heiligenfesten ohne eigenes Proprium. Im Commune Sanctorum wird dann nach der Art des Heiligen differenziert (so wären etwa bei der Heiligen Elisabeth von Thüringen die Texte für heilige Witwen zu nehmen).
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}), wo in einem Gleichnis Jesu der Gastgeber seine Diener bittet, auf die Straße zu gehen und Passanten zu seinem Fest einzuladen, weil die Geladenen nicht gekommen sind. Die Befürworter der Inquisition sahen es als einen Akt christlicher Nächstenliebe, einem Abtrünnigen den rechten Weg zu zeigen, notfalls auch unter Zwang. Davon abgeleitet bezeichnete man später ein Nötigungsmittel oder einen zwingenden Beweggrund als eine Kompelle.
Compensatio
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Compensatio est debiti et crediti inter se contributio.
„Aufrechnung ist der gegenseitige Ausgleich einer Schuld mit einer Forderung.“ – Corpus Iuris Civilis, Digesta 16.2,1.
„Ich weiche niemandem.“ – Devise des Humanisten Erasmus von Rotterdam, der der Ansicht war, dass zwar der Körper dem Tod weichen muss, aber den Geist und den Ruhm besiegt er nicht.
Erasmus leitete seine Devise von einem auf den römischen Gott Terminus bezogenen Spruch ab, den er in den Noctes Atticae des Aulus Gellius gefunden hatte (und den dieser als Varro-Zitat bezeichnete):<ref>Aulus Gellius, Noctes Atticae 12,6 (lateinische Wikisource).</ref>
„Iovi ipsi regi noluit concedere.“ („Er wollte selbst dem Herrscher Jupiter nicht weichen.“)
Das bezog sich auf den Jupitertempel auf dem Kapitol von Rom, der um einen (dem Terminus geweihten) Grenzstein herum gebaut wurde.<ref>Siehe zu allem {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Die römisch-katholische Kirche begeht in der Adventszeit, neun Monate vor dem Fest der Geburt Mariens (8. September), am 8. Dezember ein Fest, das die Unbefleckte Empfängnis Mariens feiert. Der vollständige Titel des Festes lautet: „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“.
Conceptus
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Conceptus pro iam nato habetur.
„Ein Empfangener wird wie bereits geboren behandelt.“
Als nasciturus pro iam nato habetur wird das bereits gezeugte, aber noch ungeborene Kind bezeichnet. Im deutschen Recht ist der Nasciturus (nach herrschender Meinung) Träger von Grundrechten. Beispielsweise kann der Nasciturus Erbe sein, wenn er zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits gezeugt war.
Generalisierung zu voriger Sentenz, wörtlich „durch Eintracht wachsen Dinge“, wird meist mit „Einigkeit macht stark!“ übersetzt und ist der Wahlspruch vieler Studentenverbindungen.
„Pro eo ut dicatis: Si Dominus voluerit et si vixerimus, faciemus hoc aut illud.“ („Ihr sollt lieber sagen: Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dieses oder jenes tun.“)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio illicita habetur pro non adiecta.
„Eine verbotene Bedingung gilt als nicht hinzugefügt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condicio sine qua non
„Bedingung, ohne die nicht …“ – unabdingbare Voraussetzung.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Condiciones quaelibet odiosae, maxime contra matrimonium et commercium.
„Bedingungen jeder Art erregen Anstoß, vor allem gegen die Ehe und den Handel.“
Bestandteil des Stufengebetes, welches der Priester im Wechsel mit dem Ministranten oder der Gemeinde zu Beginn der Messe betete. Es beginnt mit den folgenden Worten:
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-right:1em">
Confiteor Deo omnipotenti
et vobis, fratres,
quia peccavi
nimis cogitatione, verbo, opere et omissione:
mea culpa, mea culpa,
mea maxima culpa.
</poem>
<poem style="display:inline-block; font-style:italic; margin-right:1em;">
Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen,
und allen Brüdern und Schwestern,
dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.
Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken –
durch meine Schuld, durch meine Schuld,
durch meine große Schuld.
</poem>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confiteor, laudant illa, sed ista legunt.
„Ich gebe zu, jenes loben sie, dieses hier lesen sie.“
Zitat aus den Schriften des Dichters Martial, das etwas freier übersetzt bedeutet:
„Ja, dich preisen sie hoch, mich aber lesen sie gern.“
Martial verspottete mit diesen Worten den Dichter Flaccus.
„Helvetische Konföderation“ = Schweizer Eidgenossenschaft
Der offizielle Name der Schweiz; daher „CH“ für ihren ISO-Ländercode und ihre Top-Level-Domain. Der Name nimmt Bezug auf den antiken keltischen Stamm der Helvetier, der im schweizerischen Mittelland und in Teilen Süddeutschlands siedelte. Die Erinnerung an dieses Volk blieb durch seine besondere Rolle in den Berichten Julius Cäsars im kollektiven Gedächtnis der geistigen Elite der Schweiz. Bei der Neukonstituierung der Schweiz als Staatenbund 1803 wich man auf die Bezeichnung „Schweizerische Eidgenossenschaft“ aus, um sich von der instabilen und zentralistischen Helvetischen Republik abzugrenzen. Nur in der lateinischen Form des Staatsnamens blieb man bei der Bezeichnung «Helvetia».
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Confusio linguarum
„Verwirrung der Sprachen“ – die Biblische Geschichte der Babylonischen Sprachverwirrung, der zufolge die Sprachenvielfalt eine Gottesstrafe an der gesamten Menschheit ist.
„Karolinische Verfügung“ – peinliche Gerichtsordnung, die 1532 unter Kaiser Karl V. auf dem Reichstag von Regensburg erlassen wurde (zu „peinlich“ vergleiche peinliche Befragung).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Constitutiones tantum extendi ad futura.
„Verordnungen beziehen sich lediglich auf Künftiges.“ – Damasus, Regulae canonicae 19.
Consuetudo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consuetudo est optima legum interpres.
„Die Gewohnheit ist die beste Deuterin der Gesetze.“ – Codex iuris canonici, Can. 27.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consuetudo quasi altera natura.
„Die Gewohnheit ist gleichsam die zweite Natur des Menschen.“ – Nach Cicero, De finibus bonorum et malorum 5,74.
Consummatum
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Consummatum est.
„Es ist vollbracht.“ – In der Vulgata, Johannesevangelium die letzten Worte Jesu am Kreuz (Johannes 19{{#if:30|,30}} {{#switch: VUL
„Gegen Wunsch und Willen“ – Apuleius, Metamorphoses 11,28.
Contradictio
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contradictio in adiecto
„Widerspruch in der Beifügung“
In der traditionellen Logik eine widersprüchliche Begriffsbildung, bei der einem Substantiv ein mit ihm logisch unvereinbares Attribut zugesprochen wird; zum Beispiel „hölzernes Eisen“, „schwarzer Schimmel“.
Bei bewusster Anwendung als rhetorisches Stilmittel wird dies als Oxymoron bezeichnet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Contradictio per se
„Die Fülle der Speisen verhindert klare Gedanken.“ – Zitat des Philosophen Seneca.
Dem entspricht der spätlateinische Spruch „Plenus venter non studet libenter“ („Ein voller Bauch studiert nicht gern“).
Cor
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor ad altare
„Das Herz zum Altar“
Eine Handlungsempfehlung für Pfarrer, auf welche Weise sie sich von der Gemeinde zum Altar und umgekehrt drehen sollen: Eine Drehung linksherum bei der Wendung von der Gemeinde zum Altar, eine Drehung rechtsherum bei der Wendung vom Altar zur Gemeinde.<ref>Christoph Albrecht: Einführung in die Liturgik, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1995.</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor ad cor loquitur
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cor primum vivens et ultimum moriens.
„Das Herz ist das erste, was lebt, und das letzte, was stirbt.“ – Siehe auch primum movens.
Coram
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram Deo
„In (der) Gegenwart Gottes“ oder „vor dem Angesicht Gottes“ – sich der immer währenden Gegenwart Gottes bewusst.
Bedeutende Phrase der christlichen Theologie, mit dem Anspruch (und der Mahnung), sein (eigenes) Leben bewusst und zielgerichtet, der allgegenwärtigen Gegenwart Gottes bewusst, unter der Autorität Gottes und zur Ehre des Herrn zu führen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram iudice et in alto mari sumus in manu Dei.
„Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand.“
Variante:
Coram iudice et in alto mari in manu Dei solius sumus.
„Vor dem Richter und auf hoher See sind wir in der Hand des alleinigen Gottes.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram notario et testibus
„Vor Notar und Zeugen“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Coram populo
„Gegenstand des Verbrechens“ – zum Beispiel die Tatwaffe, durch die ein Täter einer Straftat überführt werden kann.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corpus vile
„Wertloser Körper“
Als Floskel genutzt, um zu verdeutlichen, dass ein Gegenstand, gegebenenfalls auch ein Lebewesen, so minderwertig behandelt wird, dass er/es nur als Versuchsobjekt Verwendung findet.
Corrige
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Corrige praeteritum, praesens rege, discerne futurum.
„Korrigiere die Vergangenheit, beherrsche die Gegenwart, erkenne die Zukunft!“ – Spruch auf Sonnenuhren.
„Morgen werd ich es lesen.“ – Als man Julius Caesar am Tag seiner Ermordung eine Warnung zusteckte, soll er sie mit diesen Worten sorglos weggesteckt haben.
Angeblich warnte ein Grieche, der sich in Italien niedergelassen hatte, damit die Italiker davor, sich den geflohenen Trojanern um Aeneas in den Weg zu stellen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credite, mentiri non didicere ferae!
„Glaubt (es): Wilde Tiere haben es nicht gelernt, zu lügen.“ – Aus den Werken des Dichters Martial.
„Glaubt es, ihr Späteren!“ – Aus den Werken des Dichters Horaz.
Credo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, ergo sum.
„Ich glaube, also bin ich.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, quia absurdum.
„Ich glaube (es), weil es unsinnig ist.“
Eine apokryphe Zuspitzung einer Stelle aus Tertullians Schrift De carne Christi („Vom Fleisch Christi“) (5,4): „Et mortuus est Dei Filius; prorsus credibile, quia ineptum est […]“ („Und der Sohn Gottes ist gestorben; das ist etwas absolut Glaubwürdiges, weil es Blödsinn ist.“)
Bedeutet, dass etwas derart Absurdes nie geglaubt worden wäre, wenn die Jünger es nicht selbst erlebt hätten.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, quia impossibile.
„Ich glaube (es), weil es unmöglich ist.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Credo, ut intelligam.
Maxime, nach der man den Verantwortlichen für ein unangenehmes Ereignis daran erkennen kann, dass er den Nutzen daraus zieht. Der Censor Lucius Cassius wollte 125 v. Chr. laut Cicero (Rede für Roscius Amerinus 86 und Rede für Milo 32) mit diesem Ausspruch einschärfen, dass man bei Ermittlungen nach dem Nutznießer des Verbrechens fragen solle.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cuiusvis hominis est errare, nullius nisi insipientis perseverare in errore.
„Jeder Mensch kann sich irren, doch nur ein Narr verharrt im Irrtum.“ – Cicero, Orationes Philippicae 12,5.
Culpa
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa in contrahendo (c. i. c.)
„Verschulden bei Vertragsschluss“ – Begriff aus der Rechtswissenschaft, oft auch c. i. c. abgekürzt,
Bezeichnet die schuldhafte Verletzung von Pflichten aus einem vorvertraglichen Schuldverhältnis.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa in eligendo
„Fahrlässigkeit bei der Auswahl“ – sc. bei der Auswahl von Mitarbeitern
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa lata
„Große Schuld“ – juristischer Begriff für grobe Fahrlässigkeit
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Culpa levis
„Kleine Schuld“ – juristischer Begriff für leichte Fahrlässigkeit
Cum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum annexis (c. a.)
„Mit Anhang“, „nebst Anhang“, „nebst Zubehör“, „sowie die damit zusammenhängenden Fragen“ – häufig abgekürzt c. a.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum caput aegrotat, corpus simul omne laborat.
„Wenn der Kopf krank ist, leidet zugleich der ganze Körper.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cum tempore (c. t.)
„mit Zeit“
Im Studentisch-Akademischen die Floskel beziehungsweise akademische Zeitangabe, die den offiziellen Beginn einer Veranstaltung auf eine bestimmte Uhrzeit festsetzt, den Teilnehmern aber noch einen gewissen Zeitraum (üblicherweise 15 Minuten) bis zum tatsächlichen Beginn einräumt (Beispiel: 10.00 Uhr c. t. = 10:15 Uhr).
Cur
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cur impia nupsi, si miserum factura fui?
„Warum habe ich Gewissenlose geheiratet, wenn ich dich unglücklich machen sollte?“ – Lucan, Pharsalia 8,96f.
Antwort der Cornelia an ihren Gatten Pompeius kurz vor ihrem Suizid. Zitiert von Peter Abaelard, als er Heloisa aufforderte, ins Kloster zu gehen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cur moriatur homo, cui salvia crescit in horto?
„Warum sollte der Mensch sterben, dem Salbei im Garten wächst?“
Aus dem mittelalterlichen medizinischen Lehrgedicht Regimen sanitatis Salernitanum („Anleitung aus Salerno zur Gesundheit“, eine Zusammenstellung von Gesundheitsregeln aus der Schule von Salerno in Hexametern), Nr. 48,1 (De salvia „Über den Salbei“).
In dem darauf folgenden Satz wird übrigens die Antwort gegeben: „Contra vim mortis non est medicamen in hortis“ („Gegen die Gewalt des Todes gibt es kein Kraut in den Gärten“). Was genau so auch das deutsche Sprichwort ausdrückt: „Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen“.
Cura
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Cura in eligendo
„Sorgfalt bei der Auswahl“ – Haftung für Hilfspersonen