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Bundestagswahlkreis Mansfeld

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Wahlkreis 73: Mansfeld
Datei:Bundestagswahlkreis 73-2025.svg
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Wahlkreisnummer 73
Einwohner 250.900<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 073: Mansfeld. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 198.675 (2021)
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 77,5 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Kay-Uwe Ziegler
Partei AfD
Stimmanteil 43,8 %

Der Bundestagswahlkreis Mansfeld (Wahlkreis 73; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 74) ist ein Wahlkreis in Sachsen-Anhalt. Bis zur Bundestagswahl 2005 trug er den Namen Mansfelder Land. Er umfasst den Landkreis Mansfeld-Südharz, vom Saalekreis die Gemeinden Bad Lauchstädt, Mücheln (Geiseltal), Querfurt, Salzatal, Teutschenthal und Wettin-Löbejün sowie die Verbandsgemeinde Weida-Land und vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Aken (Elbe), Köthen (Anhalt), Osternienburger Land und Südliches Anhalt.

Da Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2025 einen Wahlkreis verlor, wurde eine Neugliederung der meisten Wahlkreise des Landes vorgenommen. Dabei wurde der Wahlkreis Mansfeld um die vier Gemeinden Aken, Köthen, Osternienburger Land und Südliches Anhalt vergrößert, die zuvor zum ehemaligen Bundestagswahlkreis Anhalt gehörten. Gleichzeitig gab der Wahlkreis die Stadt Merseburg an den Bundestagswahlkreis Burgenland – Saalekreis ab.

Geschichte

Der Wahlkreis 75 Mansfelder Land ging bei der Wahlkreisreform von 2002 aus dem Vorgängerwahlkreis 295 Eisleben – Hettstedt – Sangerhausen hervor, der die ehemaligen Landkreise Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen umfasste. Zur Bundestagswahl 2009 verlor Sachsen-Anhalt einen Wahlkreis. Da außerdem in Sachsen-Anhalt im Jahre 2007 eine größere Kreisreform stattfand, wurden die meisten Wahlkreise neu abgegrenzt. Der Wahlkreis Mansfelder Land wurde in Mansfeld umbenannt und um die drei Verwaltungsgemeinschaften Saalkreis Nord, Westlicher Saalkreis und Würde/Salza erweitert, die bisher zum aufgelösten Wahlkreis Bernburg – Bitterfeld – Saalkreis gehörten. Zur Bundestagswahl 2013 erhielt der Wahlkreis die Nummer 74.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1990–1998 295 Eisleben – Hettstedt – Sangerhausen Landkreis Eisleben, Landkreis Hettstedt und Landkreis Sangerhausen
2002 75 Mansfelder Land Landkreis Mansfelder Land, Landkreis Sangerhausen, vom Landkreis Merseburg-Querfurt die Gemeinden Bad Lauchstädt und Querfurt sowie die Verwaltungsgemeinschaften Forst Hermannseck, Laucha-Schwarzeiche, Merseburg, Oberes Geiseltal, Wein-Weida-Land und Weitzschker Weidatal
2005 Landkreis Mansfelder Land, Landkreis Sangerhausen, vom Landkreis Merseburg-Querfurt die Gemeinden Albersroda, Alberstedt, Bad Lauchstädt, Barnstädt, Beuna (Geiseltal), Branderoda, Delitz am Berge, Esperstedt, Farnstädt, Geusa, Gröst, Klobikau, Krumpa, Langeneichstädt, Merseburg, Milzau, Mücheln (Geiseltal), Nemsdorf-Göhrendorf, Obhausen, Oechlitz, Querfurt, Schafstädt, Schraplau, Steigra und Wünsch<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2009 75 Mansfeld Landkreis Mansfeld-Südharz, vom Saalekreis die Gemeinden Albersroda, Alberstedt, Angersdorf, Bad Lauchstädt, Barnstädt, Beesenstedt, Bennstedt, Beuna (Geiseltal), Brachwitz, Döblitz, Domnitz, Dornstedt, Dößel, Esperstedt, Farnstädt, Fienstedt, Geusa, Gimritz, Höhnstedt, Kloschwitz, Langenbogen, Lieskau, Löbejün, Merseburg, Milzau, Mücheln (Geiseltal), Nauendorf, Nemsdorf-Göhrendorf, Neutz-Lettewitz, Obhausen, Oechlitz, Plötz, Querfurt, Rothenburg, Salzmünde, Schochwitz, Schraplau, Steigra, Steuden, Teutschenthal, Wettin und Zappendorf
2013–2021 74 Mansfeld Landkreis Mansfeld-Südharz, vom Saalekreis die Gemeinden Bad Lauchstädt, Merseburg, Mücheln (Geiseltal), Querfurt, Salzatal, Teutschenthal und Wettin-Löbejün sowie die Verbandsgemeinde Weida-Land<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2025– 73 Mansfeld Landkreis Mansfeld-Südharz, vom Saalekreis die Gemeinden Bad Lauchstädt, Mücheln (Geiseltal), Querfurt, Salzatal, Teutschenthal und Wettin-Löbejün sowie die Verbandsgemeinde Weida-Land und vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Aken (Elbe), Köthen (Anhalt), Osternienburger Land und Südliches Anhalt

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1 
Neubeschreibung nach Gebietsreformen; keine Gebietsänderung des Wahlkreises

Wahlkreisabgeordnete

Wahlkreise Mansfeld bzw. Mansfelder Land bzw. Eisleben – Hettstedt – Sangerhausen.

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1990 Vorlage:Parteinamefarbe 44,0
1994 Vorlage:Parteinamefarbe 43,6
1998 Vorlage:Parteinamefarbe 41,4
2002 39,8
2005 32,8
2009 Vorlage:Parteinamefarbe 35,2
2013 Vorlage:Parteinamefarbe 41,9
2017 Vorlage:Parteinamefarbe 31,0
2021 Vorlage:Parteinamefarbe 25,1
2025 Vorlage:Parteinamefarbe 43,8

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Zur Bundestagswahl 2025 treten in Sachsen-Anhalt zwölf Parteien mit Landeslisten an. Im Wahlkreis Mansfeld treten neun Direktkandidaten an.

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Bundestagswahl 2025 – WK Mansfeld
Zweitstimmen
 %
50
40
30
20
10
0
43,1 %
18,4 %
11,6 %
9,6 %
9,0 %
3,2 %
2,5 %
2,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−16
+19,6 %p
−3,4 %p
+11,6 %p
−14,7 %p
−0,5 %p
−6,4 %p
−1,1 %p
−5,1 %p

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Zur Bundestagswahl 2021 traten in Sachsen-Anhalt 19 Parteien mit Landeslisten an. Im Wahlkreis Mansfeld traten acht Direktkandidaten an.

Robert Farle gewann mit 25,1 % der Erststimmen erstmals das Direktmandat. Die SPD erhielt mit 24,4 % die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis. Katrin Budde zog über Platz 2 der Landesliste der SPD wieder in den Bundestag ein. Ingo Bodtke gelang dies über Platz 2 der Landesliste der FDP erstmals.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2017

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bundestagswahl 2017 waren 207.103 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 67,7 %. Torsten Schweiger gewann das Direktmandat für die CDU.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2013

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bundestagswahl 2013 waren 217.783 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 61,1 %. Uda Heller gewann das Direktmandat für die CDU.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

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a 
Vereinigung Freie Bürger Mitteldeutschland

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bundestagswahl 2009 waren 232.086 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 59,0 %. Harald Koch gewann das Direktmandat für Die Linke. Silvia Schmidt (SPD) zog über die Landesliste ihrer Partei ebenfalls in den Bundestag ein.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2005

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2002

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende