Zum Inhalt springen

Bundestagswahlkreis Halle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 71: Halle
Datei:Bundestagswahlkreis 71-2025.svg
Staat Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Wahlkreisnummer 71
Einwohner 283.800<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 071: Halle. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 224.552
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 77,3 %
Abgeordnete

Der Bundestagswahlkreis Halle (Wahlkreis 71; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 72) ist ein Wahlkreis in Sachsen-Anhalt. Er umfasst die kreisfreie Stadt Halle (Saale), vom Saalekreis die Gemeinden Kabelsketal, Landsberg und Petersberg sowie vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Sandersdorf-Brehna und Zörbig.

Da Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2025 einen Wahlkreis verlor, wurde eine Neugliederung der meisten Wahlkreise des Landes vorgenommen. Dabei wurde der Wahlkreis Halle um die beiden Gemeinden Sandersdorf-Brehna und Zörbig vergrößert, die bis dahin zum ehemaligen Bundestagswahlkreis Anhalt gehörten.

Geschichte

Von 1990 bis 2002 umfasste der Wahlkreis 291 Halle-Altstadt die Stadt Halle (Saale) ohne das Gebiet der ehemaligen kreisfreien Stadt Halle-Neustadt, das zum Wahlkreis 292 Halle-Neustadt – Saalkreis – Köthen gehörte. Seit der Wahlkreisreform von 2002 umfasste der Wahlkreis 73 Halle die gesamte Stadt Halle. Da Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2009 einen Wahlkreis verlor und außerdem in Sachsen-Anhalt im Jahre 2007 eine größere Kreisreform stattfand, wurden die meisten Wahlkreise zur Bundestagswahl 2009 neu abgegrenzt. Zum Wahlkreis Halle kamen die Gemeinde Kabelsketal und zwei Verwaltungsgemeinschaften aus dem ehemaligen Saalkreis hinzu, die zuvor dem Bundestagswahlkreis Bernburg – Bitterfeld – Saalkreis zugeordnet waren. Zur Bundestagswahl 2013 erhielt der Wahlkreis die Nummer 72.

Wahl Wahlkreisname Gebiet
1990–1998 291 Halle-Altstadt Halle (Saale) ohne das Gebiet der ehemaligen Stadt Halle-Neustadt
2002–2005 73 Halle Halle (Saale)
2009 73 Halle Halle (Saale), vom Saalekreis die Gemeinde Kabelsketal sowie die Verwaltungsgemeinschaften Götschetal-Petersberg und Östlicher Saalkreis
2013–2021 72 Halle Halle (Saale), vom Saalekreis die Gemeinden Kabelsketal, Landsberg und Petersberg
2025– 71 Halle Halle (Saale), vom Saalekreis die Gemeinden Kabelsketal, Landsberg und Petersberg sowie vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Gemeinden Sandersdorf-Brehna und Zörbig

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1990 Vorlage:Parteinamefarbe 34,5
1994 Vorlage:Parteinamefarbe 33,1
1998 40,7
2002 39,4
2005 36,0
2009 Vorlage:Parteinamefarbe 33,7
2013 Vorlage:Parteinamefarbe 36,3
2017 Vorlage:Parteinamefarbe 27,1
2021 Vorlage:Parteinamefarbe 28,8
2025 kein – ungenügende Zweitstimmendeckung

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2025 – WK Halle
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
28,6 %
18,1 %
15,4 %
12,1 %
10,2 %
8,8 %
3,5 %
3,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+13,1 %p
−0,3 %p
+4,1 %p
−11,4 %p
+10,2 %p
−3,9 %p
−6,7 %p
−5,1 %p

Zur Bundestagswahl 2025 treten in Sachsen-Anhalt zwölf Parteien mit Landeslisten an. Im Wahlkreis Halle treten zehn Direktkandidaten an.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Zur Bundestagswahl 2021 traten in Sachsen-Anhalt 19 Parteien mit Landeslisten an. Im Wahlkreis Halle traten zehn Direktkandidaten an.

Karamba Diaby gewann mit 28,8 % der Erststimmen erstmals das Direktmandat, nachdem er in den beiden vorhergehenden Wahlen jeweils über die Landesliste der SPD in den Deutschen Bundestag eingezogen war. Die SPD erhielt mit 23,6 % die meisten Zweitstimmen im Wahlkreis. Petra Sitte zog über Platz 2 der Landesliste der Partei Die Linke ebenfalls wieder in den Deutschen Bundestag ein.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2017

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Nachfolge von Christoph Bergner als direkt gewählter Abgeordneter übernimmt Christoph Bernstiel, der wie sein Vorgänger für die CDU kandidierte.<ref>Die Welt: Wahlergebnis Halle: Das Ergebnis im Wahlkreis 72 - Bundestagswahl 2017. In: Die Welt. 24. September 2017 (welt.de [abgerufen am 25. Januar 2018]).</ref>

Des Weiteren zogen Karamba Diaby, Petra Sitte und Frank Sitta über die Landesliste in den Bundestag ein. Alle Parteien mit über 5 % verloren Zweitstimmen, außer die AfD und FDP.

Die Wahlbeteiligung betrug 71 %. Das entspricht 152.485 der 214.668 Wahlberechtigten. Bei der Bundestagswahl 2013 war die Wahlbeteiligung noch 5,8 Prozentpunkte niedriger als 2017.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bei dem gleichzeitig zur Bundestagswahl 2017 stattfindenden Bürgerentscheid zur Nutzung der Hochhausscheibe A als Verwaltungsstandort entschieden sich die Wähler für „Ja“ (57,22 % zu 42,78 %).<ref>Bürgerentscheid zur Nutzung der Hochhausscheibe A als Verwaltungsstandort~~. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Januar 2018; abgerufen am 15. März 2024.</ref> Ende 2017 wurde das Gebäude von der Intown Gruppe gekauft. Somit entfiel die angesetzte Zwangsversteigerung. Sie sollte stattfinden, da der ehemalige britische Eigentümer nicht mehr existiert. Die Stadt Halle soll laut des Bürgerentscheids das Gebäude 30 Jahre lang mieten, sodass das Geschäft lukrativ für die Intown-Gruppe aussah, die die Hochhausscheibe A für eine Million Euro vom Zwangsverwalter kaufte.<ref>mdr.de: Hochhaus Scheibe A an Immobilienfirma verkauft | MDR.DE. (mdr.de [abgerufen am 25. Januar 2018]).</ref>

Bundestagswahl 2013

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die 2009 direkt gewählte Abgeordnete Petra Sitte wurde erneut aufgestellt.<ref>Meldung von 15. März 2013, abgerufen am 31. Mai 2013</ref> Christoph Bergner wurde auf Platz 2 der Landesliste der CDU gesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Vertreterversammlung der CDU (PDF; 53 kB) (Memento vom 22. Juli 2013 im Internet Archive), ohne Datum, abgerufen am 31. Mai 2013</ref> Die FDP Sachsen-Anhalt setzte Cornelia Pieper auf den Platz 1 der Landesliste.<ref>Information auf der Seite der Landes-FDP, ohne Datum, abgerufen am 31. Mai 2013</ref> Für die SPD kandidierte Karamba Diaby auf Platz 3 der Landesliste. Bündnis 90/Die Grünen nominierten Sebastian Kranich.<ref>Meldung vom 14. Februar 2013, abgerufen am 31. Mai 2013</ref>

Christoph Bergner erreichte die meisten Stimmen und wurde direkt gewählt; Petra Sitte wurde über die Landesliste ihrer Partei gewählt; Karamba Diaby wurde ebenfalls über die Landesliste seiner Partei gewählt. Diaby ist der erste deutsche Bundestagsabgeordnete mit afrikanischen Wurzeln.<ref>Chris Cotrell: A German From Senegal Vies to Break a Barrier. nytimes.com, 31. Mai 2013, abgerufen am 31. Mai 2013</ref> Cornelia Pieper schied aus dem Bundestag aus, da ihre Partei die Fünf-Prozent-Quote verfehlt hatte.

Bei der Bundestagswahl 2013 waren 219.667 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 65,2 %.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Bei der Bundestagswahl 2009 waren 223.268 Einwohner wahlberechtigt; die Wahlbeteiligung lag bei 62,6 %. Petra Sitte gewann das Direktmandat für Die Linke. Christoph Bergner (CDU) und Cornelia Pieper (FDP) zogen über die Landeslisten ihrer Parteien ebenfalls in den Bundestag ein.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2005

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2002

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende