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Automobiles André Dubonnet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Automobiles André Dubonnet
Rechtsform
Gründung 1932
Auflösung 1938
Sitz Courbevoie oder Neuilly-sur-Seine, Frankreich
Leitung André Dubonnet
Branche Automobilindustrie
Datei:Hispano-suiza-h6b-xenia.jpg
Dubonnet Xenia von 1938

Automobiles André Dubonnet war ein französischer Hersteller von Automobilen.<ref name="Typenschild" />

Unternehmensgeschichte

André Dubonnet leitete das Unternehmen, das den Dubonnet herstellte, fuhr Autorennen und entwickelte die Dubonnet-Federung. Es existierte von 1932 bis 1938, wobei gelegentlich auch 1933 als Gründungsjahr und 1936 als Auflösungsjahr angegeben sind. Der Sitz war laut mehrerer Quellen in Courbevoie.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Motorcars" /><ref name="Autos" /><ref name="Guide" /><ref name="Allcarindex" /> Auf dem Typenschild eines Fahrzeugs steht dagegen die folgende Adresse: 114, Boulevard Maurice Barrès, Neuilly-sur-Seine.<ref name="Typenschild" /> Der Markenname lautete Dubonnet. Insgesamt entstanden nur wenige Fahrzeuge.

Fahrzeuge

Das erste Fahrzeug von Dubonnet war ein Rennwagen auf Basis eines Hispano-Suiza H 6 von der Société Française Hispano-Suiza. Der Sechszylindermotor hatte 8000 cm³ Hubraum. Besonderheit war die leichte Karosserie aus Rosenholz. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 193 km/h angegeben.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Dieses Fahrzeug entstand bereits vor der Gründung des Unternehmens.

1932 folgte ein Fahrzeug auf Basis eines Hispano-Suiza, bei dem der besonders niedrige Rahmen auffiel. Die viertürige Limousine kam ohne Mittelpfosten aus.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

Der Dauphin oder Dolphin hatte einen V8-Motor von Ford, der im Heck montiert war.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

1935 entstand ein Viersitzer mit zwei Türen. Designer war Jean Édouard Andreau. Wiederum sorgte ein V8-Motor von Ford im Heck für den Antrieb.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

Das bekannteste Fahrzeug des Unternehmens ist der Dubonnet Xenia von 1938. Es ist erhalten geblieben.

Literatur

  • René Bellu: Automobilia. N° 96. Toutes les voitures Françaises 1983. Salon 1982. Toutes les voitures Françaises 1933. Salon 1932. Histoire & Collections, Paris 2009 (französisch).
  • René Bellu: Automobilia. N° 1. Toutes les voitures Françaises 1936. Salon 1935. Histoire & Collections, Paris 1996 (französisch).
  • René Bellu: Automobilia. N° 26. Toutes les voitures Françaises 1940–46. Les années sans salon. Histoire & Collections, Paris 2003 (französisch).

Weblinks

Commons: Automobiles André Dubonnet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Motorcars"></ref> <ref name="Autos">George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975, S. 236 (französisch).</ref> <ref name="Guide">Jacques Rousseau, Jean-Paul Caron: Guide de l'automobile française. Éditions Solar, Paris 1988, ISBN 2-263-01105-6 (französisch).</ref> <ref name="Allcarindex">DuBonnet Auf allcarindex.com, abgerufen am 18. Dezember 2014 (englisch).</ref> <ref name="Typenschild">Foto eines Typenschilds Auf conceptcarz.com, abgerufen am 15. Januar 2022 (englisch).</ref> </references> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende