Datei:Martin Koch, Tag des Sports 2009.jpg Martin Koch im Jahr 2009
Martin Koch (* 22. Jänner 1982 in Villach ) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer . Er sprang für die SV Villach .
Werdegang
Seine ersten internationalen Erfolge erzielte er 1998 und 1999, als er mit der österreichischen Mannschaft jeweils Junioren-Weltmeister wurde. Nach ersten Einsätzen im Skisprung-Weltcup konnte er in der Saison 2001/02 erstmals richtig aufzeigen und erreichte mit seinem ersten Podestplatz in Engelberg auch die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City . Nach drei weniger erfolgreichen Jahren kämpfte er sich wieder ins österreichische Team zurück und wurde als Mitglied der Nationalmannschaft des ÖSV zusammen mit Thomas Morgenstern , Andreas Kofler und Andreas Widhölzl Mannschaftsolympiasieger bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin . Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2008 in Oberstdorf wurde Koch Vizeweltmeister im Einzel und Teamweltmeister mit der österreichischen Mannschaft. Auch bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2010 holte er mit der österreichischen Mannschaft den Weltmeistertitel. Beim Skifliegen in Harrachov am 8. Jänner 2011 holte Koch vor seinem Landsmann Thomas Morgenstern seinen 1. Weltcupsieg. Am 11. März 2012 gewann er auf dem Holmenkollbakken im norwegischen Oslo nach drei Siegen im Skifliegen erstmals ein Springen auf einer Großschanze. Im April 2012 gab er dann bekannt, seine Karriere zumindest für eine weitere Saison fortzusetzen, obwohl er zuvor mehrmals mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte.<ref>Vorlage:Cite book/Name : [Internetquelle: archiv-url ungültig Martin Koch setzt Karriere fort. ] www.skijumping.de, Fehler bei Vorlage:Internetquelle , datum=Vorlage:Cite book/Date , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL ; abgerufen am 15. April 2012 . Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/Meldung Vorlage:Cite book/Meldung2 Vorlage:Cite book/Meldung Vorlage:Cite book/Meldung Vorlage:Cite book/Meldung Vorlage:Cite book/Meldung Vorlage:Cite book/Meldung </ref>
Seit seiner Grundausbildung im Sommer 2001 in Mautern ist er als Zeitsoldat beim österreichischen Bundesheer angestellt und im Heeresleistungssportzentrum Rif bei Salzburg stationiert. An der Universität Klagenfurt studiert Martin Koch Wirtschaft und Recht. Er ist der Sohn von Fritz Koch , mütterlicherseits der Neffe von Armin Kogler und väterlicherseits der Neffe von Heinz Koch .
Er beendete seine aktive Skisprungkarriere mit einem Abschiedssprung am 22. März 2014 beim Weltcup-Finale im slowenischen Planica .<ref>Martin Koch: Abschiedssprung in Planica. www.skispringen.com, abgerufen am 19. März 2014 . </ref> Nach seinem Karriereende wurde Koch als Co-Kommentator vom ORF engagiert.<ref>Martin Koch wird ORF-Kommentator. www.skispringen.com, abgerufen am 31. Mai 2014 . </ref>
Sportliche Erfolge
Olympische Spiele
Weltmeisterschaften
Weltcupsiege im Einzel
Weltcupsiege im Team
Grand-Prix-Siege im Team
Continental-Cup-Siege im Einzel
Continental-Cup-Siege im Team
Statistik
Weltcup-Platzierungen
Grand-Prix-Platzierungen
Auszeichnungen (Auszug)
Literatur
Landesschiverband und Kleine Zeitung (Hrsg.): Vom Großglockner zum Klammer-Stich – 100 Jahre Schisport in Kärnten . S. 86–89, Martin Koch: Nur ich und die Schanze und ein großartiger Tag, Carinthia Verlag 2007, ISBN 978-3-85378-622-2.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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2004: Ljøkelsøy , Pettersen , Romøren , Ingebrigtsen |
2006: Romøren , Bystøl , Ingebrigtsen , Ljøkelsøy |
2008: Koch , Morgenstern , Kofler , Schlierenzauer |
2010: Loitzl , Morgenstern , Koch , Schlierenzauer |
2012: Morgenstern , Kofler , Schlierenzauer , Koch |
2014: ausgefallen |
2016: Fannemel , Forfang , Tande , Gangnes |
2018: Johansson , Stjernen , Forfang , Tande |
2020: Tande , Forfang , Johansson , Granerud |
2022: D. Prevc , P. Prevc , Zajc , Lanišek |
2024: Kos , P. Prevc , D. Prevc , Zajc |
2026: Kobayashi , Naitō , Nakamura , Nikaidō
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1978: Duschek , Danneberg , Glaß , Buse |
1982: Sætre , Bergerud , Bremseth , Hansson |
1984: Pusenius , Kokkonen , Puikkonen , Nykänen |
1985: Ylipulli , Kokkonen , Nykänen , Puikkonen |
1987: Nykänen , Nikkola , Ylipulli , Suorsa |
1989: Nikkola , Puikkonen , Nykänen , Laakkonen |
1991: Kuttin , Vettori , Horngacher , Felder |
1993: Myrbakken , Brendryen , Berg , Bredesen |
1995: Soininen , Ahonen , Laitinen , Nikkola |
1997: Nikkola , Soininen , Laitinen , Ahonen |
1999: Hannawald , Duffner , Thoma , Schmitt |
2001: Hannawald , Uhrmann , Herr , Schmitt |
2003: Ahonen , Kiuru , Lappi , Hautamäki |
2005: Loitzl , Widhölzl , Morgenstern , Höllwarth |
2007: Loitzl , Schlierenzauer , Kofler , Morgenstern |
2009: Loitzl , Koch , Morgenstern , Schlierenzauer |
2011: Schlierenzauer , Koch , Kofler , Morgenstern |
2013: Loitzl , Fettner , Morgenstern , Schlierenzauer |
2015: Bardal , Jacobsen , Fannemel , Velta |
2017: Żyła , Kubacki , Kot , Stoch |
2019: Geiger , Freitag , Leyhe , Eisenbichler |
2021: Paschke , Freund , Eisenbichler , Geiger |
2023: Kos , Jelar , Zajc , Lanišek |
2025: Kos , D. Prevc , Zajc , Lanišek
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2001: Osterreich Österreich Loitzl , Goldberger , Horngacher , Höllwarth |
2005: Osterreich Österreich Loitzl , Widhölzl , Morgenstern , Höllwarth |
2011: Osterreich Österreich Schlierenzauer , Koch , Kofler , Morgenstern
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1988: Finnland Datei:Flag of Finland icon.svg Nikkola , Nykänen , Ylipulli , Puikkonen |
1992: Finnland Datei:Flag of Finland icon.svg Nikkola , Laitinen , Laakkonen , Nieminen |
1994: Deutschland Deutschland Jäkle , Duffner , Thoma , Weißflog |
1998: Japan Japan Okabe , Saitō , Harada , Funaki |
2002: Deutschland Deutschland Hannawald , Hocke , Uhrmann , Schmitt |
2006: Osterreich Österreich Widhölzl , Kofler , Koch , Morgenstern |
2010: Osterreich Österreich Loitzl , Kofler , Morgenstern , Schlierenzauer |
2014: Deutschland Deutschland Wank , Kraus , Wellinger , Freund |
2018: Norwegen Datei:Flag of Norway.svg Tande , Stjernen , Forfang , Johansson |
2022: Osterreich Österreich Kraft , Huber , Hörl , Fettner
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