Semesterticket
Das Semesterticket (auch Semesterkarte, Studenten- (Studi-)ticket oder Studenten- (Studi-)karte) ist ein Fahrausweis für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der für Studenten ein Semester lang gilt. Seine Kosten sind Bestandteil des „Semesterbeitrages“ und es muss an deutschen Hochschulen bei Einschreibung bzw. Rückmeldung erworben werden, auch wenn die Nutzung der Angebote nicht angestrebt wird. Weil diese Regelung für alle immatrikulierten Studierenden gilt, kann das Semesterticket besonders günstig sein und nützt daher insbesondere denjenigen Studenten, die regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
In Österreich gibt es ÖPNV-Angebote unter ähnlichem Namen, die aber nicht verpflichtend sind.
Deutschland
Das erste bekannte Konzept für ein Semesterticket wurde 1990 an der Universität Stuttgart entwickelt.<ref>Alexander Weichbrodt: Das Semesterticket: Illegale Zwangsfahrkarte oder rechtmäßiger Sondertarif für Studierende? Lit, Münster u. a. 2001, ISBN 3-8258-5653-4, S. 3, abgerufen bei Google Books</ref> Die erste Vereinbarung für ein Semesterticket kam an der damaligen FH Darmstadt (heute Hochschule Darmstadt) für das Wintersemester 1991/92 im Frankfurter Verkehrsverbund zustande.<ref name="Tarifgestaltung von Studententickets">Technische Universität Darmstadt: 30 Jahre Semesterticket. 1. Februar 2022, abgerufen am 26. August 2022.</ref> Es folgte die Universität Dortmund mit einem Modellversuch im Sommersemester 1992<ref>Stadt, Land, Bus. In: Der Spiegel. 11. Oktober 1992, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 26. August 2022]).</ref>. In der Folge breitete sich die Idee rasch aus und ist inzwischen ein üblicher Bestandteil des studentischen Lebens in Deutschland geworden.
Das Semesterticket entsteht in der Regel durch einen Vertrag zwischen der Studierendenschaft, vertreten durch den AStA bzw. StuRa, und dem bzw. den entsprechenden Verkehrsunternehmen. In Baden-Württemberg und Bayern (wo es keine rechtsfähigen Studierendenschaften gibt bzw. gab<ref>2012 wurde in Baden-Württemberg die Verfasste Studentenschaft im Hochschulgesetz verankert. § 65 Hochschulgesetz BW in der geänderten Fassung vom 1. April 2014 (GBl. S. 99)</ref>), in Sachsen-Anhalt (wo für die Studierenden keine dauerhafte Pflicht zur Mitgliedschaft in der Studierendenschaft besteht) sowie in Thüringen und an einigen Hochschulstandorten in anderen Bundesländern (z. B. Leipzig oder Trier) tritt an die Stelle der Studierendenschaft das Studentenwerk bzw. Studierendenwerk.<ref>In Baden-Württemberg und Trier (Rheinland-Pfalz) wurde die Bezeichnung „Studentenwerk“ gesetzlich festgeschrieben. Hochschulgesetz (HochSchG)in der Fassung vom 19. November 2010, Teil 8 Studentenwerke & Studentenwerksgesetz (StWG) in der Fassung vom 15. September 2005</ref>
Die Geltungsgebiete und der genaue Leistungsumfang der Semestertickets werden in den Verträgen individuell festgelegt und sind deshalb sehr unterschiedlich. So gilt etwa das Semesterticket der Regensburger Hochschulen nur im RVV, innerhalb dieses allerdings in allen Verkehrsmitteln, hingegen gilt das Semesterticket der Göttinger Hochschulen in ganz Niedersachsen und Bremen und (von Niedersachsen aus) bis Hamburg Hauptbahnhof, jedoch nur in Zügen von DB Regio, metronom und eurobahn und auf weiteren ausgewählten Strecken, jedoch bis Oktober 2014 nicht in den Bussen der GöVB. Typische Verhandlungsgegenstände der Verträge sind die Frage der Fahrradmitnahme und nach der verbilligten Nutzung von Anschlusszügen.
Das Ticket verschiedener Hochschulen in NRW, wie z. B. der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, gilt in ganz Nordrhein-Westfalen. Ermöglicht wird dies durch eine Zusatzvereinbarung zwischen Studierendenschaft und Verkehrsbetrieben, durch die der Geltungsbereich des bisherigen Semestertickets vom jeweiligen Verkehrsverbund auf den NRW-Bereich ausgedehnt wird. Im Gegensatz zum Göttinger Modell können hierbei alle Nahverkehrsmittel benutzt werden.
In einigen Geltungsbereichen ist eine kostenfreie Mitnahme von Fahrrädern möglich. Dies sind zunächst die Länder mit kostenloser Beförderung in Nahverkehrszügen: Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen (teilweise werktags Einschränkungen vor 9 Uhr). Außerdem gibt es entsprechende Regelungen in einigen Verkehrsverbünden oder Landkreisen. In den meisten Bereichen ist allerdings für jede Fahrt eine Fahrradkarte erforderlich. Zeitkarten (Zusatz-Monatstickets) für Fahrräder bieten bisher nur Verkehrsverbünde an. Diese sind dann im jeweiligen Verbundnetz gültig (z. B. Münsterland, Ostwestfalen-Lippe).
Einige Studierendenschaften schließen außerdem Verträge mit Betreibern von Fahrradverleihsystemen oder betreiben diese selbst. Die Verträge können niedrigere Nutzungsgebühren für Studierende, Freifahrtkontingente und Verfügbarkeiten im Rahmen eines Service-Level-Agreements gewährleisten.<ref>Nextbike | StuRa TU Dresden. Abgerufen am 21. Juli 2024.</ref><ref>Leihräder. In: AStA JLU Gießen. 12. Februar 2019, abgerufen am 21. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Aufgrund der geringeren Kaufkraft von Studierenden gewähren die Betreiber teilweise auch ohne einen Vertrag Rabatte.
Solidar-Modell
An den meisten Hochschulen zahlen alle Studierenden für das Semesterticket einen einheitlichen Pflichtbeitrag und erwerben dadurch die volle Nutzungsberechtigung im jeweiligen Geltungsgebiet, unabhängig von der individuellen Nutzung.
Härtefallregelungen
An vielen Hochschulen gibt es Regelungen, mit denen es die Möglichkeit gibt, sich von der Beitragspflicht befreien zu lassen. Die Befreiung können je nach Hochschulstandort folgende Personengruppen beanspruchen:
- (behinderte) Studierende, die ein Anrecht auf kostenlose Beförderung im ÖPNV oder entsprechenden Geltungsbereich haben
- Studierende, die sich beurlaubt haben
- Fernstudierende
- Studierende, die sich nachweislich nicht im Geltungsbereich aufhalten (zum Beispiel bei der Absolvierung eines Auslandssemesters oder eines Praktikums)
- Studierende, die im Nahbereich ihres Fachbereichs wohnen
- Falls der Wohnort so ungünstig liegt, dass er mit den für die Benutzung zugelassenen Verkehrsmitteln nicht erreicht werden kann, wird auch teilweise auf die Beitragserhebung verzichtet
- Studierende, die nachweisen können, dass der Beitrag für sie einen finanziellen Härtefall darstellt
Im letztgenannten Fall (Finanzierungsschwierigkeiten) befreien einige, vor allem ältere Semesterticket-Modelle die Studierenden von der Beitragspflicht nur unter der Bedingung, dass sie auf das Semesterticket verzichten. Andere Modelle stellen hingegen einen Sozial- bzw. Härtefallfonds bereit, aus dem diesen Studierenden die Beiträge erstattet werden. Betroffene Studenten können das Ticket dann kostenlos nutzen oder bekommen zumindest einen Teilbetrag erstattet.
Sockelbeitragsmodell
An den Hochschulen in Baden-Württemberg (mit Ausnahme der Hochschule Pforzheim) und den meisten Hochschulen in München und Nürnberg ist das Semesterticket nach einem Stufen-Modell realisiert. Die Studierenden zahlen dort als verpflichtenden Beitrag einen Sockelbetrag.
An vielen Hochschulstandorten berechtigt der Sockelbetrag dazu, den öffentlichen Personennahverkehr abends, am Wochenende und an Feiertagen zu nutzen. Wer auch außerhalb dieser Zeiten fahren will, muss ein weiteres Ticket für das Semesterhalbjahr gesondert erwerben.
Der StuRA der Universität Heidelberg entschied sich im Juni 2023 dafür, den Vertrag über das Semesterticket zum Beginn des Wintersemesters zu kündigen.<ref name=":2">Wegfall des Semestertickets und der Abend- und Wochenendregelung. Studierendenrat der Universität Heidelberg, 19. Juni 2023, abgerufen am 20. Juni 2023.</ref>
Rechtliche Auseinandersetzungen
Das Modell des Semestertickets ist unter Studierenden nicht unumstritten und wurde mehrfach juristisch angegangen. Bereits 1992 klagte ein Duisburger Student gegen das Semesterticket. Zuletzt stellten zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Mai 1999 (BVerwG 6 C 14.98 und BVerwG 6 C 10.98)<ref>Urteil des Bundesverwaltungsgerichts BVerwG 6 C 10.98 studis.de; abgerufen am 23. Mai 2008</ref> klar, dass eine Studierendenschaft, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft verfasst ist, sowohl die Kompetenz hat, das Ticket einzuführen als sich auch öffentlich dazu äußern darf.<ref name="BVerwG_–_Pressemitteilung_Nr._24/1999_zu_BVerwG_6_C_10.98_und_6_C_14.98">Bundesverwaltungsgericht – Pressemitteilung Nr. 24/1999 vom 19. Mai 1999 zu BVerwG 6 C 10.98 und 6 C 14.98 – Urteile vom 12. Mai 1999: Keine Bedenken gegen Einführung des Semestertickets an Hochschulen Nordrhein-Westfalens. lexetius.com; abgerufen am 7. Dezember 2015</ref><ref>Rechtsprechung: 6 C 14.98 – BVerwG, 12. Mai 1999 dejure.org; abgerufen am 23. Mai 2008</ref> Verfassungsbeschwerden gegen diese beiden Urteile wurden vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen (jeweils durch einstimmigen Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 4. August 2000) (BVerfG, 1 BvR 1510/99<ref name="BVerfG,_1_BvR_1510/99_vom_4.8.2000">BVerfG, 1 BvR 1510/99 vom 4. August 2000, Absatz-Nr. (1–27) bverfg.de; abgerufen am 26. April 2008</ref> und 1 BvR 1410/99).<ref name="BVerfG,_1_BvR_1410/99_vom_4.8.2000">BVerfG, 1 BvR 1410/99 vom 4. August 2000, Absatz-Nr. (1–12) bverfg.de; abgerufen am 26. April 2008</ref> Angesichts der „ausbildungsbedingten finanziellen Bedürftigkeit“ der Studierenden und der hohen Fahrtkosten diene das Semesterticket der Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden. Die Tauglichkeit des Semestertickets sei an den Vorteilen für die Gesamtheit der Studierenden zu messen. Die zwangsweise Beteiligung aller Studierenden trage maßgeblich zum erreichten Umfang der Vergünstigung bei. Das Bundesverfassungsgericht würdigt dabei ausdrücklich, dass „die Verbesserung der Umweltbedingungen, die Entspannung der Parkplatzsituation und die Möglichkeit das Ticket zu Freizeitzwecken zu nutzen im Prinzip allen Studierenden zugute kommt“.<ref name="BVerfG,_1_BvR_1510/99_vom_4.8.2000" /> Das Land Berlin hat das Semesterticket zudem gesetzlich geregelt.<ref>Berliner Hochschulgesetz</ref>
Hochschulstandorte mit Semestertickets
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| Hochschulstandort | seit | Geltungsbereich | Preis pro Semester |
|---|---|---|---|
| Aachen | 2000 | AVV; seit SS 2009 zusätzlich NRW-Ticket; seit SS 2019 zusätzlich Region Zuid-Limburg (NL)<ref name="asta-rwth">Allgemeine Infos zum Semesterticket. Website des AStA der RWTH Aachen. Abgerufen am 19. Januar 2017.</ref> | 201,40 €, davon 58,50 € NRW-Ticket und 5,11 € Erweiterung Zuid-Limburg (NL)<ref name="rwth-ac">Beitragsordnung der Studierendenschaft. Website der RWTH Aachen. 21. Dezember 2021, abgerufen am 2. Juni 2022.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Augsburg | AVV Zone 10 und 20 | 65,50 €<ref name=":1">Semesterticket. In: Studentenwerk Augsburg. Abgerufen am 3. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: SS 2022) | |
| Bamberg | 2004 | Alle Busse, sowie die Nahverkehrszüge der DB Regio in Stadt und Landkreis Bamberg | 43,80 €<ref name="sw-wü-ba">Infos zum Semesterticket in Bamberg. Website des Studentenwerks Würzburg. Abgerufen am 3. August 2022.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Bayreuth | 1994 | Alle Busse und Bahnen in Stadt und Landkreis Bayreuth sowie über die Landkreisgrenze hinaus die Buslinie nach Thurnau und die Regionalbahn nach Kulmbach | 64,03 €<ref name="sw-ofr">Semesterticket – Informationen für Bayreuth. Website des Studentenwerks Oberfranken. Abgerufen am 3. August 2022.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Berlin | 2002/03 | VBB-Tarifbereich Berlin ABC | 193,80 € zuzüglich Sozialfondsbeitrag 0,00–2,00 € je nach Hochschule<ref>Ticketpreise. AStA TU Berlin, abgerufen am 3. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: SS 2021) |
| Bielefeld (Uni, HSBI) | 1992<ref name="bielefeldGeschichte">Geschichte des OWL-Semestertickets - Verkehrsgruppe des AStA der Uni Bielefeld. Abgerufen am 6. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | bis 2000 VOW, anschließend „Der Sechser“ (OWL Verkehr GmbH) und darüber hinaus DB Regio, ab WS 2008/09 auch NRW-Ticket<ref name="bielefeldGeschichte" /> | 160,62 € zuzüglich 59,40 € NRW-Ticket<ref>Rückmeldung und Semesterbeitrag - Universität Bielefeld. Abgerufen am 6. September 2023.</ref> (Stand: WS 2023/24) |
| Bochum (RUB) | VRR, ab SS 2008 NRW-Ticket | 213,01 €<ref name="rub">Sozialbeitrag. Website der RUB. Abgerufen am 11. September 2022.</ref> (Stand: WS 2022/23) | |
| Bochum (Evangelische Hochschule Bochum) | 1993 | VRR |
220,02 €<ref>Studienorganisation. EFH Bochum, abgerufen am 22. Dezember 2015.</ref> (SS 2023) |
| Bonn | 1993 | VRS, ab WS 2009/10 NRW-Ticket | 201,40 €<ref name="uni-bn">Kosten. Website der Uni Bonn. Abgerufen am 11. September 2022.</ref> (Stand: WS 2022/23) |
| Brandenburg an der Havel | 2001 | VBB-Gesamtnetz und RE 1 und RB nach Magdeburg | 204,40 €<ref>Semesterticket/Campuscard›Technische Hochschule Brandenburg. Abgerufen am 10. September 2022.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Braunschweig (TU, HBK, IU, Ostfalia. Welfenakademie)<ref>Semesterkarte. Verkehrsverbund Region Braunschweig, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref> |
1993 (TU) | VRB;<ref name="VRB-Verbundgebiet">vrb-online.de: Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig (abgerufen am 7. Dezember 2015)</ref> zudem in Niedersachsen und Bremen (von Niedersachsen aus auch bis Hamburg Hbf, mit ME auch noch weiter bis nach Hamburg-Altona) der SPNV mit RE, RB, S-Bahn Hannover, ME, ERB und ARR sowie auf der Relation Hamburg-Harburg–Stade auch mit der S-Bahn Hamburg |
187,99 €<ref>Semesterticket. AStA HBK Braunschweig, abgerufen am 3. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: SS 2021) |
| Bremen | 1994 | BSAG, gesamter Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen bis über die Landesgrenzen hinaus nach Hengelo (NL), Münster Hbf, Bielefeld Hbf, Paderborn Hbf, Kassel Hbf, Leinefelde, Nordhausen, Magdeburg Hbf, Lübeck Hbf und Hamburg Hbf, sowie die Verbindung Bremen Hbf – Norddeich Mole mit IC/EC<ref>Semesterticket. AStA Uni Bremen, abgerufen am 23. Juli 2022.</ref> | 225,81 €<ref>Rückmeldung und Semesterbeitrag - Universität Bremen. Abgerufen am 23. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: SS 2022) |
| Bremerhaven | siehe Bremen | siehe Bremen | |
| Chemnitz | 1994 | VMS-Tarifzone 13 (Chemnitz) ab SS 2011 VMS sowie alle Nahverkehrszüge in Sachsen mit Ausnahmen der Schmalspurbahnen |
174,78 €<ref name="stura-tuc">Informationen zum Student_innen-Jahresticket. Website des StuRa der TU Chemnitz. TU Chemnitz, abgerufen am 19. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Coburg | 2012 | SÜC-Stadtbusse; AST; OVF-Überlandbusse im Landkreis-Coburg; Agilis von Lichtenfels nach Bad Rodach, DB auf der Strecke Sonneberg-Coburg-Lichtenfels-Bamberg | 58,53 €<ref>Semesterticket. Hochschule Coburg, abgerufen am 3. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Stand: SS 2023) |
| Darmstadt (h_da & TU) |
1991 | zunächst mit der HEAG, ab 1996 mit dem RMV inkl. VRN- und NVV-Übergangstarifgebiete<ref name="asta-tu-da">RMV-AStA-Semesterticket. Website des AStA der TU Darmstadt. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> |
135,23 €<ref name="asta-hs-da">RMV-Semesterticket. Website des AStA der HS Darmstadt. Abgerufen am 2. Oktober 2023.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Darmstadt (EHD) | 1998 | RMV inkl. VRN-Übergangstarifgebiete, Linie R30 im NVV bis Kassel sowie IC/EC zwischen Heidelberg, Göttingen, Eisenach, Warburg, Bingen, Aschaffenburg und Mainz | 178,71 €<ref>Merkblatt über die Zahlung von Semesterbeiträgen. (PDF; 271 kB) TU Dortmund, 14. Juni 2023, abgerufen am 2. Oktober 2023.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Detmold | 2006 | NRW-Ticket | 170,00 €<ref name="hs-det">Dein Ticket durch NRW. Website der HS Detmold. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Dortmund | 1991 | VRR, ab SS 2008 NRW-Ticket | 220,02 €<ref name="tu-do">Merkblatt über die Zahlung von Semesterbeiträgen. (PDF) Abgerufen am 21. Januar 2017. (PDF; 33 kB)</ref> (Stand: WS 2023/24) |
| Dresden | 1993 | Seit SoSe 2024 Deutschlandsemesterticket
Zusätzlich Nutzung von Nextbike Systemen in diversen deutschen Städten für 30 Minuten pro Fahrt |
190,20 € <ref>Semesterbeitrag | StuRa TU Dresden. Abgerufen am 23. März 2023.</ref> (Stand: SS 2023) |
| Düsseldorf | NRW-Ticket | 220,02 €<ref>Mobilität für Studierende. Rheinbahn, abgerufen am 14. Oktober 2023.</ref> (WS 2023/24) | |
| Duisburg-Essen | 1992 | VRR, ab WS 2008 NRW-Ticket | 189,38 €<ref name="uni-due">Sozial- und Studierendenschaftsbeitrag im SoSe 2017. Website der Universität Duisburg-Essen. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (SS 2017) |
| Eisenach | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn) | 30,90 €<ref name="bo-sw-thue">Beitragsordnung des Studierendeswerks Thüringen. (PDF) Abgerufen am 21. Januar 2017. (PDF; 84 kB)</ref> (Stand: SS 2017) |
| Emden | 2003 | siehe Bremen | siehe Bremen |
| Erfurt | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn); sämtliche Verkehrsmittel in Erfurt und im restlichen VMT | 143,10 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: SS 2017) |
| Flensburg | 2002 | die Linien der Verkehrsgemeinschaft Flensburg im Stadtgebiet, die FördeBus-Strecke Flensburg-Holnis (Linie 21) und die Autokraft-Linie Flensburg-Tarup
ab WS 2019 landesweites Semesterticket (LWST) für ganz Schleswig-Holstein |
36,00 €<ref name="asta-fl">Der Semesterbeitrag. Website des AStA Flensburg. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> + 153,75 € (LWST)<ref name=":0">Semesterticket Schleswig-Holstein im Schleswig-Holstein-Tarif – Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen. (PDF) Landesweite Nahverkehrsgesellschaft Schleswig-Holstein (NAH.SH), 1. September 2019, abgerufen am 15. September 2019.</ref> (Stand: WS 2019) |
| Frankfurt am Main (Goethe-Universität) | RMV, NVV und Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd | 210,00 €<ref name="asta-ffm">Erläuterungen zum Semesterbeitrag SoSe 2017. Website des AStA der Uni Frankfurt am Main. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Frankfurt am Main (Fachhochschule Frankfurt am Main) | RMV | 209,00 €<ref name="fh-ffm">Semesterbeitrag für das Sommersemester 2017. Website der FH Frankfurt am Main. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Frankfurt (Oder) | VBB-Gesamtnetz | 200,00 €<ref name="uni-ffo">Semesterbeitrag. Website der Uni Frankfurt/Oder. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2022) | |
| Fulda | 2009 | RMV+NVV | 143,29 €<ref name="hs-fd">Rückmeldung / Semestergebühren. Website der HS Fulda. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen (Westfälische Hochschule GE BOH RE) | Hochschulstandorte Gelsenkirchen und Recklinghausen: VRR, seit SoSe 2011 NRW-Ticket Hochschulstandort Bocholt: seit WS 2016/2017 VGM und NRW-Ticket |
Gelsenkirchen: 151,98 € (VRR) + 56,40 € (NRW-Ticket) = 208,38 €<ref name="hs-ge-re-boh">Fristen, Kosten und Regelungen für das Semesterticket. Website der WH. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> Recklinghausen: 151,98 € (VRR) + 56,40 (NRW-Ticket) = 208,38 €<ref name="hs-ge-re-boh" /> Bocholt: 129,00 € (VGM) + 56,40 € (NRW-Ticket) = 185,40 €<ref name="hs-ge-re-boh" /> (Stand: SoSe 2019) | |
| Gera | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn); sämtliche Verkehrsmittel in Gera und im restlichen VMT | 65,60 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: SS 2017) |
| Gießen | RMV+NVV | 129,56 €<ref name="uni-gi">Semesterbeitrag Sommersemester 2017. Website der Uni Gießen. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Göttingen | 2004 | Nahverkehrszüge der DB Regio, metronom und eurobahn in Niedersachsen/Bremen und bis Hamburg Hbf. Zusätzliche Strecken bis Paderborn (NWB), Kassel (cantus), Bad Hersfeld (cantus) und Nordhausen (über Walkenried; DB). Ab WS14/15 auch Busticket für Göttingen enthalten. | 159,85 €<ref name="uni-goe">Der Studierendenschaftsbeitrag setzt sich zusammen aus. Website der Uni Göttingen. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Hagen (Fachhochschule Südwestfalen Hagen, Soest, Iserlohn) | NRW-Ticket | Hagen: 189,38 €<ref name="hs-swf">Beiträge und Gebühren. Website der HS Südwestfalen. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) Soest, Iserlohn: 184,00 €<ref name="hs-swf" /> (Stand: SS 2017) | |
| Halberstadt | WVB, HVG, HBB | 18,00 €<ref name="hs-hbs">Beiträge und Gebühren für Studiengänge und sonstige Studienangebote. Website der HS Harz. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Halle | 2014 | MDV-Vollticket | 160,40 €<ref name="uni-ha">Semesterbeitrag. Website der Uni Halle. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2022/23) |
| Hamburg | 1994 | HVV (Ringe A-E) | 177,60 €<ref name="uni-hh">Semesterbeitrag zum Wintersemester 2020/21. Website der Uni Hamburg. Abgerufen am 11. Oktober 2020.</ref> (Stand: WS 2020/21) |
| Hannover | 2003 | Großraum-Verkehr Hannover (GVH) sowie Nahverkehrszüge der DB Regio, metronom, eurobahn und arriva in Niedersachsen/Bremen, bis Hamburg Hbf. und auf der Bahnstrecke von Rheine über Löhne nach Minden und Hameln | 228,44 €<ref name="uni-h">Rückmeldung Sommersemester 2017. Website der Uni Hannover. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. August 2016; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Hildesheim | Stadtverkehr (SVHi) und Regionalverkehr (RVHi) Hildesheim, Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn AG (RE und RB in Niedersachsen, S-Bahn Hannover Streckennetz bis zur Landesgrenze; IC/EC Bremen Hbf – Norddeich Mole, Leer – Norddeich Mole, Leer – Emden und S-Bahn Hamburg auf der Relation HH-Harburg – Stade), sowie der Arriba, Züge der metronom, Züge der NordWestBahn auf der Relation Hildesheim – Bodenburg und Hildesheim – Bünde (Westf.), Züge der Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe – Weser GmbH und auf der Strecke des sogenannten Heidekreuzes der Erixx (Hannover – Soltau – Buchholz / Uelzen – Soltau – Bremen) | 181,86 €<ref name="uni-hd">Beitragsordnung für das Wintersemester 2016/2017. Website des AStA der Uni Hildesheim mit Verweis auf die Beitragsordnung. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | |
| Hof | 2010 | Stadtbusverkehr, Münchberg–Hof mit Bussen der VG Bayreuth-Hof und Zügen der DB Regio | 39,65 €<ref name="hs-hof">Studentenwerksbeitrag / Semesterticket / Studiengebühren. Website der HS Hof. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Ilmenau | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn) | 50,88 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: WS 2020/21) |
| Jena | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn); sämtliche Verkehrsmittel in Jena und im restlichen VMT | 125,80 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: SS 2017) |
| Kaiserslautern | 1992 | Teilbereich Westpfalz des VRN, ab WS 2007/08 komplettes VRN-Gebiet, zusätzlich DB-Strecke Bruchmühlbach-Miesau – Saarbrücken Hbf | 130,25 €<ref name="asta-kl">Semesterbeitrag. Website des AStA der Uni Kaiserslautern. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Kassel | 1992 | Gesamter Nordhessischer Verkehrsverbund sowie R 1 nach Göttingen, seit SS 2009 auch R 6 nach Eisenach, Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter im Regionalverkehr bis Paderborn (einschließlich Stadtverkehr), Tarifzonen Fulda und Marburg (inkl. Stadtverkehr) im RMV | 133,33 €<ref name="uni-ks">Der Semesterbeitrag zum Sommersemester 2017. Website der Uni Kassel. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2016; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Kempten (Allgäu) | 2014 | mona Allgäu, im Raum Kempten zusätzlich auch in Anrufsammeltaxis | 30 €<ref name="mona-semesterticket">Mit dem Studentenausweis im ganzen Allgäu unterwegs. Website von mona Allgäu. Abgerufen am 7. Oktober 2022.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Kiel | 1994 | landesweites Semesterticket (LWST) für ganz Schleswig-Holstein | 58,50 €<ref name="uni-ki">Rückmeldung / Semesterbeitrag. Website der Uni Kiel. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> + 139,50 € (LWST)<ref name=":0" /> (Stand: SS 2023) |
| Köln | 1993 | NRW-Ticket | 174,40 €<ref name="uni-k">Übersicht Semesterbeiträge seit 2010. Website der Uni Köln. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Krefeld | 1993 | NRW-Ticket | 189,38 €<ref name="hs-niederrhein">Semesterbeitrag. Website der HS Niederrhein. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Landshut | 2009 | Stadtbus Landshut | 20 € |
| Leer (Ostfriesland) | 2003 | siehe Bremen | siehe Bremen |
| Leipzig | 2008 erweitert 2014 |
MDV-Vollticket | 165,00 €<ref>Semesterticket. Studentenwerk Leipzig, abgerufen am 19. Dezember 2016.</ref> (Stand: SS 2023) |
| Lingen (Ems) | 2011 erweitert 2014 |
wie Hochschule Osnabrück, aber anstatt VOS gilt hier VGE-Süd und die Osnabrücker Bus-Linien 21 und 22 |
141,71 €<ref name="hs-os">Studienorganisation. Website der HS Osnabrück. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Lübeck | 1993 | Stadtverkehr Lübeck inkl. Bahnstrecke Lübeck-Travemünde-Lübeck Hbf – Lübeck-St. Jürgen / Lübeck-Flughafen, außerdem starke Ermäßigung bei den Buslinien nach Hamburg und Berlin
ab WS 2019 landesweites Semesterticket (LWST) für ganz Schleswig-Holstein |
57,00 €<ref name="uni-hl">Rückmeldung / Semesterbeitrag. Website der Uni Lübeck. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> + 153,75 € (LWST)<ref name=":0" /> (Stand: WS 2019) |
| Lüneburg | Nahverkehrszüge der DB Regio, metronom und Arriva in Niedersachsen/Bremen und bis Hamburg Hbf sowie auf der Strecke Lüneburg-Lübeck bis Lübeck, S-Bahn in Hannover, sowie Hamburg-Harburg bis Stade und HVV-Busverkehr im Landkreis Lüneburg | 158,16 €<ref name="uni-lg">Semesterbeitrag und Langzeitstudiengebühren. Website der Uni Lüneburg. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Magdeburg | alle Straßenbahnen, Busse und Fähren der Magdeburger Verkehrsbetriebe | 41,40 €<ref name="uni-md">Rückmeldung. Website der Uni Magdeburg. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2020/21) | |
| Mainz (Uni und HS) | 1994/95 | MVG, RMV inkl. VRN-Übergangstarifgebiete, RNN, Bahnstrecke zwischen Bacharach und Koblenz | 200,34 €<ref name="uni-mz">Kosten des Studiums. In: Website der Uni Mainz. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Marburg | RMV inkl. Übergangstarifgebiet zum VRN und NVV (ganz Hessen sowie Mainz) und Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd, IC/EC-Nutzung in ganz Hessen sowie bis zu den Bahnhöfen Aschaffenburg, Bingen, Eisenach, Göttingen, Heidelberg, Mannheim und Warburg, ab 12/2018 ICE-Nutzung auf der Strecke Kassel – Marburg – Frankfurt – Heidelberg, Nutzung des Fahrradverleihsystems nextbike in Marburg (60 Freiminuten je Fahrt) | 188,08 €<ref name="uni-mr">Informationen zu Beiträgen und Gebühren. In: Website der Uni Marburg. Abgerufen am 2. November 2018.</ref> (Stand: WS 2018/19) | |
| Mönchengladbach | 1993 | NRW-Ticket | 189,38 €<ref name="hs-niederrhein" /> (Stand: SS 2017) |
| Münster | 1992 | Nahverkehr in ganz NRW | 202,24 €<ref name="uni-ms">Semesterbeitrag. In: Website der Uni Münster. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2023) |
| Nordhausen | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn); sämtliche Verkehrsmittel der Verkehrsbetriebe Nordhausen | 50,88 €<ref>Beförderungsbedingungen SPNV Semesterticket Thüringen. (PDF) Hochschule Nordhausen, abgerufen am 4. September 2021.</ref> (Stand: SS 2021) |
| Offenbach am Main | RMV | 120,99 €<ref name="hfg-of">Semesterbeitrag und Rückmeldung. In: Website der HfG Offenbach. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Oldenburg (Oldenburg) | 1997 (Uni)/ |
siehe Bremen | siehe Bremen |
| Osnabrück | 1995 erweitert 2013 |
DB-Regio-Niedersachsen, WFB, erixx, metronom, NWB (Weser-Ems-Netz, Weser-/Lammetalbahn-Netz und Osnabrück – Bielefeld), VOS und einzelne Buslinien in das Gebiet der VGM (Uni: zusätzlich NWB Regio-S-Bahn Netz Bremen) |
HS: 172,44 €<ref name="hs-os" /> (Stand: SS 2017) Uni: 366,33 €<ref name="uni-os">Kosten des Studiums. In: Website der Uni Osnabrück. Abgerufen am 1. September 2020.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Ottersberg | siehe Bremen | siehe Bremen | |
| Paderborn | 1993 | SemesterTicket NRW: alle Züge des Nahverkehrs, Straßen-/Stadt-/U-Bahnen, Busse; zusätzlich die Nahverkehrszüge jeweils bis Hameln, Bünde, Osnabrück Hbf, Halen, Niederschelden Nord und Holzminden | 201,35 €<ref name="uni-pb">Semesterbeitrag für das Sommersemester 2017. Website der Uni Paderborn. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Passau | 2013 | Stadtbus Passau | 20 €<ref name="uni-pa">Rückmeldetermin für das Sommersemester 2017. Website der Uni Passau. Abgerufen am 22. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2019) |
| Pforzheim | VPE<ref name="VPE–Gemeinschaftstarif">vpe.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pforzheim-Enzkreis GmbH (VPE) – Gemeinschaftstarif Gemeinsame Beförderungsbedingungen, Tarifbestimmungen und Fahrpreise im Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis GmbH (VPE) ( vom 20. Dezember 2015 im Internet Archive) (PDF) abgerufen am 7. Dezember 2015</ref> | 17,00 €<ref name="Studentenwerk-Karlsruhe–Semesterbeitrag">studentenwerk-karlsruhe.de: Studentenwerk Karlsruhe – Semesterbeitrag (abgerufen am 7. August 2011)</ref> | |
| Potsdam | 2000 | VBB-Gesamtnetz | 200,00 €<ref name="asta-p">Zusammensetzung der Semestergebühren. Website des AStA der Uni Potsdam. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2022) |
| Regensburg | 1999 | RVV | 103 €<ref name="uni-r">Rückmeldung. Website der Uni Regensburg. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Rostock | 1998 | VVW Zone 1–6 (Stadtgebiet Rostock) | 107,00 €<ref name="uni-hr">Rückmeldung. Website der Uni Rostock. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) |
| Saarland | 1994 | SaarVV – zusätzlich bis Sarreguemines (Frankreich) | 130,00 € <ref>Universität des Saarlandes: Semesterbeitrag. Abgerufen am 12. Januar 2023.</ref> (Stand: SS 2023) |
| Salzgitter | 2000 erweitert 2009 |
VRB; zudem in Niedersachsen und Bremen (von Niedersachsen aus auch bis Hamburg Hbf mit ME) der SPNV mit RE, RB, S-Bahn Hannover, ME, MEr, ERX, RS und ARR sowie auf der Relation Hamburg-Harburg–Stade auch mit der S-Bahn Hamburg |
65,00 € (VRB) + 89,69 € (SPNV)<ref name="asta-sz">Semesterticket. Website des AStA der HS Ostfalia. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Schmalkalden | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn) | 50,88 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: WS 2020/21) |
| Schweinfurt | Busverkehr der Stadtwerke Schweinfurt | 42,00 €<ref>Infos zum Semesterticket in Schweinfurt. Website des Studentenwerks Würzburg. Abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> (Stand: WS 2024/25) | |
| Siegen | 1993 | VGWS, im Schienenverkehr auch darüber hinaus; seit SS 2008 in ganz Nordrhein-Westfalen | 148,90 €<ref name="uni-si">Mobil mit Bus und Bahn. Website der Uni Siegen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Oktober 2016; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Suderburg | 2009 | in Niedersachsen und Bremen (von Niedersachsen aus auch bis Hamburg Hbf mit ME) der SPNV mit RE, RB, S-Bahn Hannover, ME, MEr, ERX, RS und ARR sowie auf der Relation Hamburg-Harburg–Stade auch mit der S-Bahn Hamburg | 122,84 €<ref name="asta-sz" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Trier | 1992 | VRT,<ref>studiwerk.cms.rdts.de: Studentenwerk Trier (swt) – Semesterticket – Geltungsbereich Busverkehr (abgerufen am 12. Februar 2009)</ref> Nahverkehrszüge nach Perl, Saarbrücken, Koblenz, Jünkerath, Igel<ref>studiwerk.cms.rdts.de: Studentenwerk Trier (swt) – Semesterticket – Geltungsbereich Deutsche Bahn AG (abgerufen am 30. September 2014)</ref> | 131,80 €<ref name="sw-tr">Semesterticket. Website des Studiwerks Trier. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Weimar | 2009 | Schienenpersonennahverkehr innerhalb Thüringens (außer Regionalbahn Eisenach – Gerstungen, Harzer Schmalspurbahn (Nordhausen – Eisfelder Talmühle) und Oberweißbacher Bergbahn); sämtliche Verkehrsmittel in Weimar und im restlichen VMT | 90,10 €<ref name="bo-sw-thue" /> (Stand: SS 2017) |
| Wernigerode | 2001 | WVB, HVG, HBB | 18,00 €<ref name="hs-hbs" /> (Stand: SS 2017) |
| Wiesbaden | RMV (inkl. Übergangstarifgebiet zum VRN), RNN, NVV Deutschlandweite Nutzung des Fahrradverleihsystems nextbike (60 Freiminuten je Fahrt) |
155,53 €<ref name="asta-hsrm">Semesterticket. Website des AStA der HS Rhein-Main. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2019) | |
| Wildau | VBB-Gesamtnetz | 200,00 €<ref>Zusammensetzung Semesterbeitrag. Technische Hochschule Wildau, abgerufen am 23. März 2023.</ref> (Stand: SS 2023) | |
| Wilhelmshaven | 2003 | siehe Bremen | siehe Bremen |
| Witten | NRW-Ticket | 189,38 €<ref name="uni-wit">Beitragsordnung der Universität Witten/Herdecke. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. März 2017; abgerufen am 21. Januar 2017. (PDF; 5,8 MB)</ref> (Stand: WS 2016/17) | |
| Wolfenbüttel | 2000 erweitert 2009 |
VRB;<ref name="VRB-Verbundgebiet" /> zudem in Niedersachsen und Bremen (von Niedersachsen aus auch bis Hamburg Hbf mit ME) der SPNV mit RE, RB, S-Bahn Hannover, ME, MEr, ERX, RS und ARR sowie auf der Relation Hamburg-Harburg–Stade auch mit der S-Bahn Hamburg |
65,00 € (VRB) + 89,69 € (SPNV)<ref name="asta-sz" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Wolfsburg | 2000 erweitert 2009 |
VRB;<ref name="VRB-Verbundgebiet" /> zudem in Niedersachsen und Bremen (von Niedersachsen aus auch bis Hamburg Hbf mit ME) der SPNV mit RE, RB, S-Bahn Hannover, ME, MEr, ERX, RS und ARR sowie auf der Relation Hamburg-Harburg–Stade auch mit der S-Bahn Hamburg |
65,00 € (VRB) + 89,69 € (SPNV)<ref name="asta-sz" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Worms | Verkehrsverbund Rhein-Neckar bis zur Westpfalzgrenze | 185,00 € | |
| Würzburg | 1999 erweitert 2009 |
Gebiet des ehemaligen VVM (heute Teil des NVM) | 90,90 €<ref>Infos zum Semesterticket in Würzburg. Website des Studentenwerks Würzburg. Abgerufen am 5. Januar 2025.</ref> (Stand: WS 2024/25) |
| Wuppertal | NRW-Ticket | 189,38 €<ref name="uni-w">Informationen zur Rückmeldung für Haupthörer (Studierende) und Promovenden. Website der Uni Wuppertal. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2017) | |
| Zwickau | 2002 | VMS und Schienenpersonennahverkehr in ganz Sachsen | 170,01 €<ref name="hs-z">Zusammensetzung des Semesterbeitrages für das Sommersemester 2023. Website der HS Zwickau. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Januar 2017; abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> (Stand: SS 2023) |
| Hochschulstandort | Geltungsbereich | Sockelpreis | Ticketpreis |
|---|---|---|---|
| Albstadt-Sigmaringen | NALDO | 15,10 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–">Beitragsordnung des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim WS 2016/2017. (PDF) Abgerufen am 18. Januar 2017. (PDF; 1,3 MB)</ref> (Stand: WS 2016/17) | 89,70 €<ref name="naldo-BB/Tarifbest.">Semesterticket. Website des Naldo. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Esslingen am Neckar | VVS | 45,60 €<ref name="StuWe_Stuttgart-">Beitragsordnung des Studierendenwerk Stuttgart. Website des Studierendenwerk Stuttgart. 11. Dezember 2015, abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | 203,00 €<ref name="VVS_Stuttgart-">StudiTicket 2017. Website des VVS. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Freiburg im Breisgau | RVF | 22,00 €<ref name="swfr-semesterticket">Semesterticket. Website des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | 89,00 €<ref name="RVF-SemesterTicket">SemesterTicket. Website des RVF. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Heilbronn | HNV/NVH | 15,00 €<ref name="hs-hn-semesterticket">Semesterticket. Website der Hochschule Heilbronn. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2017; abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | 150,00 €<ref name="HNV_Semesterticket-">Semester-Ticket. Website des HNV. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Stuttgart-Hohenheim | VVS | 45,60 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–" /> (Stand: WS 2016/17) | 203,00 €<ref name="VVS_Stuttgart-" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Karlsruhe | KVV | 17,50 €<ref name="Studentenwerk-Karlsruhe–Semesterbeitrag" /> (Stand: WS 2016/17) | 151,10 €<ref name="KVV–Studikarte">Fahrkarte für Studenten. Website des KVV. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
| Konstanz | Buslinien der Stadtwerke Konstanz, außer Nachtschwärmer, Autofähre Konstanz–Meersburg inklusive Fahrrad, Züge der SBB Deutschland GmbH „seehas“ zwischen Konstanz Bf und Konstanz-Wollmatingen<ref name="sw-kn">Tarife Stadtbus Konstanz – Studi-Ticket. Website der Stadtwerke Konstanz. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref>; seit 2012 Zusatzkarte für das Gesamtnetz des Verkehrsverbund Hegau-Bodensee erhältlich<ref name="vhb-semesterticket">VHB-Studi-Ticket. Website des VHB. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> | 15,00 € (Uni) / 12,50 € (HTWG)<ref name="sw-kn" /> (Stand: WS 2016/17) | 53,20 € (Stadtwerke)<ref name="sw-kn" /> / 54,10 € (VHB-Gesamtnetz)<ref name="vhb-semesterticket" /> (Stand WS: 2016/17) |
| Künzelsau | HNV/NVH | 15,00 €<ref name="hs-hn-semesterticket" /> (Stand: WS 2016/17) | 150,00 €<ref name="HNV_Semesterticket-" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Ludwigshafen am Rhein | VRN (ohne Westpfalz) | 20,80 €<ref name="hs-lu-semesterticket">Rückmeldung. Website der Hochschule Ludwigshafen. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | 160,00 €<ref name="VRN_Semesterticket-" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Mannheim | VRN (ohne Westpfalz) | 20,80 €<ref name="stw-ma">ÖPNV-Semesterticket. Website des Studierendenwerks Mannheim. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> (Stand: WS 2016/17) | 160,00 €<ref name="VRN_Semesterticket-" /> (Stand: WS 2016/17) |
| München (seit WS 2013/14) | MVV | 72,00 €<ref name="mvv-semesterticket">MVV-Semesterticket. Website des MVV. Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV), abgerufen am 15. April 2022.</ref> (Stand: SS 2022) | 209,30 €<ref name="mvv-semesterticket" /> (Stand: SS 2022) |
| Nürtingen | VVS | 45,60 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–" /> (Stand: WS 2016/17) | 203,00 €<ref name="VVS_Stuttgart-" /> (Stand: WS 2016/17) |
| Reutlingen | NALDO | 26,80 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–" /> (Stand: WS 2016/17) | 89,70 €<ref name="naldo-BB/Tarifbest." /> (Stand: WS 2016/17) |
| Rottenburg am Neckar | NALDO | 26,80 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–" /> (Stand: WS 2016/17) | 89,70 €<ref name="naldo-BB/Tarifbest." /> (Stand: WS 2016/17) |
| Stuttgart | VVS | 46,40 €<ref name="StuWe_Stuttgart-" /> (Stand: SS 2022) | 210,00 €<ref name="VVS_Stuttgart-" /> (Stand: SS 2022) |
| Tübingen | NALDO | 26,80 €<ref name="StuWe_Tübingen-Hohenheim–" /> (Stand: WS 2016/17) | 89,70 €<ref name="naldo-BB/Tarifbest." /> (Stand: WS 2016/17) |
| Ulm (gemeinsam mit Neu-Ulm und Biberach) | DING | 32,00 €<ref name="sw-ulm">Semesterticket. Studierendenwerk Ulm, abgerufen am 3. August 2022.</ref> (Stand: SS 2022) | 135,70 €<ref>Semesterticket. DING, abgerufen am 3. August 2022.</ref> (Stand: WS 2016/17) |
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Aufwertung zum Deutschlandticket
Seit Einführung des Deutschlandtickets ist an einigen Standorten durch Zahlung des Differenzbetrags die Aufwertung des Semestertickets zum bundesweit gültigen Deutschlandticket möglich. Die Bundesregierung strebt eine einheitliche Lösung des Semesterticket ins Deutschlandticket an.<ref>Deutschlandticket: Fragen und Antworten. In: bundesregierung.de. 1. September 2023, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref> Die Verkehrsministerkonferenz hatte sich im März 2023 für die Erarbeitung eines bundesweiten Solidarmodells ausgesprochen.<ref>Upgrade aufs Deutschlandticket für Studierende: Wo es hakt. ZDF, 5. Juni 2023, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref> Teils seit dem Sommersemester 2024, teils seit dem Wintersemester 2024/25, ist für Studenten bundesweit ein Deutschlandticket für 29,40 Euro verfügbar. Dieses ist ausschließlich als Solidarticket erhältlich, das heißt, die Studierendenvertretungen können sich pauschal für oder gegen das Ticket entscheiden. Bei einer Entscheidung für das Ticket müssen bis auf einige Ausnahmefälle alle Studierenden der Universität das Ticket kaufen.<ref>Deutschlandsemesterticket. In: studis-online.de. 18. November 2024, abgerufen am 21. April 2025.</ref> Aktuell (Wintersemester 2025/2026) kostet es 34,80 Euro.
In Bayern können Schüler, Studierende und Auszubildende seit Oktober 2023 ein vergünstigtes Deutschlandticket (Bayerisches Ermäßigungsticket) für 29 € im Monat beziehen. Es kostet seit 2025 38 Euro im Monat, ab 2026 43 Euro.<ref>Für 29 Euro durch ganz Deutschland. Bayerische Staatsregierung, 19. Juli 2023, abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref> In Baden-Württemberg können Studenten unter 27 Jahren seit Dezember 2023 ein vergünstigtes Deutschlandticket (Deutschlandticket Jugend BW) für 365 Euro im Jahr erwerben.<ref>Vergünstigtes Deutschlandticket für junge Menschen. Staatsministerium Baden-Württemberg, 9. August 2023, abgerufen am 30. November 2023.</ref> Seit 2025 kostet es 39,42 Euro im Monat, ab 2026 45 Euro.<ref>Neun Euro teurer: Preisanpassung auch beim D-Ticket JugendBW. SWR, 22. Oktober 2024, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>
In Heidelberg kündigte die Studierendenvertretung den Vertrag für das Semesterticket wegen der Einführung des Deutschlandtickets zum Wintersemester 2023/24, da die Erhebung des Sockelbeitrags angesichts des Deutschlandtickets nicht mehr zu rechtfertigen sei.<ref name=":2" /> Der AStA der Universität Dortmund gab im August 2023 bekannt, dass durch die Einführung des Deutschlandtickets das bisherige VRR-Semesterticket rechtlich angreifbar sei. Man habe sich zwar mit den anderen ASten im VRR-Bereich um eine rechtssichere Lösung bemüht, die als Deutschlandticket nutzbar sei. Da solch ein Vertrag aber nicht zustande kam, stimmte das Dortmunder Studierendenparlament für eine Auflösung des Semesterticketvertrags zum Wintersemester 2024/25, auch als Verhandlungsmittel für die Aushandlung eines Deutschland-Semestertickets.<ref>Leslie Stracke: Die Zukunft des Semestertickets. AStA der Universität Dortmund, 29. August 2023, abgerufen am 9. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kultur-Semesterticket
Neben ÖPNV-Dienstleistungen streben manche Studierendenvertretungen auch vergleichbare Angebote im Kultursektor an.
So kooperiert der AStA der TU Darmstadt seit dem Wintersemester 2009/10 mit dem Staatstheater Darmstadt. Die Studierenden zahlen hierbei, wie beim Semesterticket einen Teil ihres Semesterbeitrages dafür, dass sie kostenlos Restkarten für Vorstellungen des Theaters erhalten.<ref>AStA TU Darmstadt: „Kooperation mit Staatstheater“ 20. Oktober 2009</ref> Zur gleichen Zeit schloss auch der AStA der Universität Saarbrücken mit dem dortigen Staatstheater eine Kooperation. Hier zahlen die Studierenden keinen Beitrag. Der Ausgleichsbetrag wird aus Rücklagen der Studierendenschaft bezahlt.<ref>AStA Universität Saarbrücken: „Kostenlos ins Staatstheater“</ref>
Der AStA der Universität Lüneburg führte zwei Jahre später ein ähnliches, größeres Projekt mit dem deutschlandweit ersten sogenannten „Semesterticket Kultur“<ref>‚Kultur to go‘ für Lüneburger Studenten. NDR, 19. April 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kultur für (fast) lau! ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) Jusos Uni Frankfurt, 14. Januar 2012</ref> ein. Seit dem Sommersemester 2011<ref>Absolut kultig: Das Semesterticket Kultur. AStA Lüneburg, 14. April 2011</ref> ist jeder Studierende verpflichtet 2 € Semesterbeitrag für dieses Ticket zu zahlen und erhält dafür unter bestimmten Voraussetzungen freien Eintritt in vier Kultureinrichtungen der Stadt.<ref>AStA Lüneburg: Semesterticket Kultur (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Nach einer einjährigen Probephase stimmen bei den Hochschulwahlen im Dezember 2011 78,9 % der Studierenden an der Universität für eine Beibehaltung des Tickets.<ref>Wahlergebnisse WS 2011/12 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 183 kB) AStA an der Universität Lüneburg</ref>
Ähnlich wie in Darmstadt kooperiert seit der Spielzeit 2011/12 der AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Staatstheater Mainz. Hier wird 1 € pro Semester als Beitrag erhoben.<ref>AStA Universität Mainz: „Studenten kostenlos ins Theater“</ref>
Diese Initiative wurde auch vom AStA der Georg-August-Universität Göttingen aufgenommen. Bei den Hochschulwahlen im Januar 2012 stimmten hier 50,4 % für die Einführung des dort Kunst & Kulturticket genannten Semestertickets ab dem Wintersemester 2012/13.<ref>AUGUSTA die Göttinger Campuszeitung 25. Januar 2012: „Urabstimmung: Kultur-Semesterticket“</ref> Dieses umfasst elf Kunst- und Kultureinrichtungen der Stadt und kostet 2015 9,00 € pro Semester.<ref>AStA Uni Göttingen: Kulturticket</ref> Zum Wintersemester 2014/2015 wird ein Kulturticket an der Universität Hildesheim mit einem Beitrag von 5,50 Euro eingeführt. Besonderheit ist hier, dass neben Kultureinrichtungen, auch die von der Studierendenschaft geförderten Kunst- und Kulturprojekte ermäßigt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kulturticket – AStA Uni Hildesheim. Abgerufen am 22. Februar 2014. ( vom 28. Februar 2014 im Internet Archive)</ref>
Mit dem Musiktheater im Revier kooptiert der AStA der Westfälischen Hochschule GE BOH RE. Jeder Studierende kann sich direkt beim Musiktheater eine Eintrittskarte pro Vorstellung kostenfrei reservieren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, direkt vor einer Vorstellung eine der bis dahin nicht verkauften Eintrittskarten gegen Vorlage des Studierendenausweises kostenfrei überlassen zu bekommen. Finanziert wird die ganze Aktion aus dem studentischen Haushalt des AStA (1 Euro Studierender/Semester).<ref>Kostenlose Theater-Besuche für Studenten – AStA Westfälische Hochschule. Abgerufen am 21. Januar 2016.</ref>
Das Studierendenwerk Trier verfolgt mit seinem Kultursemesterticket Di-Mi-Do<ref>Projekthomepage Di-Mi-Do. Abgerufen am 30. September 2014</ref> das Ziel, den Trierer Studierenden bei acht öffentlichen Kultureinrichtungen Dienstag bis Donnerstag freien Eintritt auf Basis von Restkarten zu ermöglichen.
In Karlsruhe können Studierende der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Pädagogischen Hochschule, Hochschule für Gestaltung sowie Hochschule für Musik mit der sogenannten Flatrate Studierende 72 Stunden vor Veranstaltungsbeginn im badischen Staatstheater Karlsruhe kostenlos Restkarten erwerben. Die Tickets können auch online erstanden werden.
Die Studierendenschaften der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, der Hochschule für Künste Bremen und der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg bieten seit dem Sommersemester 2021 gemeinsam das „Kultursemesterticket Bremen“ an.<ref>Über das Projekt. In: Kultursemesterticket Bremen. Abgerufen am 7. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Studierende erhalten bei den kooperierenden Kultureinrichtungen in der Regel kostenfreien Eintritt, Reservierungen vorab sind, gegebenenfalls mit einer Beschränkung des Reservierungszeitraums (7 Tage oder 3 Tage), möglich.<ref name=":3">Nutzung. In: Kultursemesterticket Bremen. Abgerufen am 7. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für das Angebot wird ein Beitrag von 2,10 € pro Semester erhoben.<ref name=":3" />
Österreich
Anders als bei dem zwangsverpflichtenden System in Deutschland, das nach dem Solidaritätsprinzip allen Studenten zugutekommt, kann in Österreich jeder Student freiwillig entscheiden, ob er ein Semesterticket kaufen will oder nicht. Semestertickets können nur von Studenten unter 26 Jahren erworben werden.
Oberösterreich
Die Linz AG bietet ein Semesterticket für Studierende für 253,60 Euro (bei 6-monatiger Gültigkeit) an. Studierende mit Hauptwohnsitz in Linz oder Leonding erhalten das Ticket zum subventionierten Preis von 83,50 Euro. Es gilt nur für Fahrten in der Kernzone Linz.<ref>MEGA-Ticket Studierende (Semesterticket). Linz AG, abgerufen am 10. Dezember 2022.</ref>
Salzburg
Im Bundesland Salzburg existiert eine speziell auf Studenten zugeschnittene regionale Variante des Klimatickets, das KlimaTicket Salzburg SEMESTER. Es gilt jeweils von September bis Februar bzw. März bis August. Es gilt im gesamten Bundesland und kostet 170 Euro.<ref>KlimaTickets Salzburg. Salzburger Verkehrsverbund GmbH, abgerufen am 29. Oktober 2024.</ref>
Steiermark
In der Steiermark gibt es das Top-Ticket für Studenten. Es gilt jeweils von September bis Februar bzw. März bis August für alle Verbundlinien in der Steiermark. Es gilt im gesamten Bundesland und kostet 187 Euro.<ref>Top-Ticket für Studierende. Graz Holding, abgerufen am 14. Oktober 2023.</ref>
Wien
In Wien wird unter dem Namen Semesterkarte ein Semesterticket für Studierende von den Wiener Linien angeboten. Der Gültigkeitszeitraum erstreckt sich im Wintersemester von September bis Jänner und im Sommersemester von Februar bis Juni. In der vorlesungsfreien Zeit in den Sommermonaten Juli und August gibt es für Studierende die Möglichkeit, ein verbilligtes Monatsticket für 29,50 € zu beziehen. Die Semesterkarte kostet 75 Euro (Preis bei Onlinekauf, sonst 78 Euro). Vor dem Sommersemester 2023 mussten Studenten ohne Wohnsitz in Wien einen höheren Preis zahlen.<ref>Wiener Linien gleichen Preise für Semesterticket an. Der Standard, 9. Januar 2023, abgerufen am 12. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ab 2026 wird die Semesterkarte abgeschafft. Gleichzeitig wird eine neue Jahreskarte eingeführt, die für alle Personen unter 26 Jahren erhältliche Jahreskarte Jugend. Sie kostet 300 Euro (Preis bei Einmalzahlung).<ref>Neue Tarifstruktur ab 1. Jänner 2026. Wiener Linien, abgerufen am 3. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Außerhalb Europas
Seit 2007<ref>U-PASS | GSAÉD. In: gsaed.ca. Abgerufen am 6. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> wird der Universal Transit Pass (U-Pass) an Studenten der drei Universitäten von Ottawa abgegeben. Wie beim europäischen Vorbild, werden die Konditionen zwischen den Studentenvertretern und dem Nahverkehrsunternehmen (OC Transpo) ausgehandelt und das Ticket ist für Vollzeitstudenten grundsätzlich verpflichtend. Ausnahmen bestehen für Blinde und Bewohner Québecs. Das Ticket gilt jeweils für 8 Monate (September–April) und für alle Verkehrsmittel der OC Transpo (in Ottawa und Gatineau).<ref>OC Transpo – U-Pass. In: octranspo1.com. Abgerufen am 6. Oktober 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ökonomische Effekte
Ein Grund dafür, dass das Semesterticket einen vergünstigten Zugang zum ÖPNV für die Mehrheit der Studierenden bedeuten kann, ist, dass jene Studierenden, die sonst keine oder weniger ÖPNV-Tickets gekauft hätten, dies nach Einführung des Semestertickets per Abgabe tun. Es ist zu erwarten, dass die Verkehrsunternehmen den Studierenden, um diese Nachfrageausweitung zu erreichen, im Vergleich zur Situation ohne Semesterticket beim Preis entgegenkommen.<ref>Stähler, Frank A.: Zur Ökonomie des Semestertickets. In: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften/Review of Economics. Band 51, Nr. 1, 2000, S. 92–103.</ref> Ein weiterer Grund lässt sich darin sehen, dass die Transaktionskosten der ÖPNV-Nutzung reduziert werden können: Die Kosten der Verkehrsbetriebe für Zielgruppenmarketing, Fahrkartenkontrolle und Schwarzfahren können durch das Semesterticket reduziert werden; diese Kostenersparnis können die Verkehrsbetriebe durch ein günstiges Ticket zum Teil an die Studierenden weitergeben. Allerdings können die Kostenersparnisse seitens der Studierenden geringer ausfallen als erwartet, wenn aufgrund gestiegener Nutzung ÖPNV-Kapazitäten erweitert werden müssen.<ref>Voss, Achim: Collective public-transport tickets and anticipated majority choice: A model of student tickets. In: Transportation Research Part A. Band 80, 2015, S. 263–276, doi:10.1016/j.tra.2015.08.005.</ref>
Weblinks
Siehe auch
Einzelnachweise
<references> <ref name="VRN_Semesterticket-">Semester-Ticket. Website des VRN. Abgerufen am 18. Januar 2017.</ref> </references>