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Evangelische Hochschule Darmstadt

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Evangelische Hochschule Darmstadt
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Logo EHD.svg
Gründung 1971
Trägerschaft privat
Ort Darmstadt
Bundesland HessenDatei:Flag of Hesse.svg Hessen
Land DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Präsident Uwe Becker
Studierende 1.136 (SoSe 2023)<ref name="studierende">Statistischer Bericht – Statistik der Studierenden – Sommersemester 2023. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 17. April 2024.

</ref>

Mitarbeiter 209 (2024)<ref name="mitarbeiter">Statistischer Bericht – Statistik des Hochschulpersonals 2024. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
davon Professoren 32 (2024)<ref name="mitarbeiter"/>
Website www.eh-darmstadt.de
Datei:Evangelische Hochschule Darmstadt Hauptgebaeude.jpg
Hauptgebäude der EHD, Blick vom Hauptbahnhof

Die Evangelische Hochschule Darmstadt (EHD) (bis 2011 Evangelische Fachhochschule Darmstadt (EFH)) ist eine kirchliche Hochschule mit dem Schwerpunkt im Sozial- und Gesundheitswesen.

Die Hochschule

Die Evangelische Hochschule Darmstadt ist eine staatlich anerkannte Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in kirchlicher Trägerschaft. Die EHD ist Mitglied der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Hessen. Sie wurde 1971 durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau errichtet. Träger ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau in Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa ist zweiter Studienstandort.

Die Studiengänge der Evangelischen Hochschule Darmstadt qualifizieren für das Sozial- und Gesundheitswesen und den kirchlichen Dienst.

An der Evangelischen Hochschule Darmstadt kann jeder mit einer für Hessen gültigen Hochschulzugangsberechtigung (HZB) studieren, unabhängig von Nationalität und Religion.

Geschichte

Die Wurzeln der Evangelischen Hochschule Darmstadt reichen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts zurück. Am 19. Juli 1929 erhielt die vom Hessischen Diakonie-Verein 1927 gegründete „Wohlfahrts- und Pfarrgehilfinnenschule“ durch den Hessischen Minister des Inneren die staatliche Anerkennung als Wohlfahrtsschule. Am 3. Mai 1949 begann das Elisabethenstift in Darmstadt mit dem ersten Kursus seine „Bibelschule – Kirchlich anerkannte Frauenschule für den Dienst in der Kirche und Inneren Mission“. Der wechselvolle Weg beider Einrichtungen aus verschiedenen Wurzeln der Diakonie mündete in die 1971 gegründete Evangelische Fachhochschule Darmstadt. Deren Fachbereiche „Sozialarbeit“, „Sozialpädagogik“ und „Kirchliche Gemeindepraxis“ setzen unter gewandelten gesellschaftlichen und kirchlichen Bedingungen ihre Geschichte fort.

Im Mai 2025 beschlossen die Landessynoden der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie die Mitgliederversammlung des CVJM-Gesamtverband in Deutschland den Zusammenschluss der CVJM-Hochschule und der Evangelischen Hochschule Darmstadt unter dem künftigen Namen „Evangelische Hochschule Hessen“.<ref>Synode gibt grünes Licht für Evangelische Hochschule Hessen, 10. Mai 2025, abgerufen am 6. Juni 2025.</ref><ref>Gemeinsamer Einsatz für gute Bildung, 10. Mai 2025, abgerufen am 6. Juni 2025.</ref><ref>DER CVJM GEHT MIT SEINER CVJM-HOCHSCHULE NEUE WEGE. CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V., 12. Mai 2025;: „Mit der Gründung der Evangelischen Hochschule Hessen entwickelt der CVJM eine mehr als 90-jährige Segensgeschichte eigenständiger Ausbildung im CVJM weiter, vorrangig für Berufsfelder in der Kinder- und Jugendarbeit. Der CVJM engagiert sich damit weiterhin als Kooperationspartner einer gemeinsamen Hochschule, fördert den Fachkräftebereich in der Jugendarbeit im Kontext der Kirchen und bleibt in finanzieller Mitverantwortung. Er bringt sich mit seinen Potenzialen und der Strahlkraft der CVJM-Hochschule in die neue EHH ein.“</ref> Am 17. Dezember 2025 hat die Landesregierung Hessen im Kabinett ebenfalls den Weg für die neue Evangelische Hochschule Hessen geebnet. Als künftige Standorte wurden Darmstadt und Schwalmstadt-Treysa ausgewählt.<ref>Der Weg für die Evangelische Hochschule Hessen ist geebnet. 17. Dezember 2025, abgerufen am 29. Januar 2026.</ref>

Präsidium

Präsidenten

  • Alexa Köhler-Offierski (Präsidentin von 1994 bis 2014)
  • Marion Großklaus-Seidel (Präsidentin von 2014 bis 2019)
  • Willehad Lanwer (Präsident von 2019 bis 2022)
  • Uwe Becker (Präsident seit 2022)

Vizepräsidenten

Kanzler

  • Arne Lankenau (Kanzler seit 2014)

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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staatliche Universitäten

Technische Universität Darmstadt • Goethe-Universität Frankfurt am Main • Justus-Liebig-Universität Gießen • Universität Kassel • Philipps-Universität Marburg

kirchliche und private Universitäten
und gleichgestellte Hochschulen

EBS Universität für Wirtschaft und Recht • Frankfurt School of Finance & Management • Theologische Fakultät Fulda • Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen

staatliche Fachhochschulen

Hochschule Darmstadt • Frankfurt University of Applied Sciences • Hochschule Fulda • Technische Hochschule Mittelhessen • Archivschule Marburg • Hessische Hochschule für Finanzen und Rechtspflege • Hochschule RheinMain • Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung

kirchliche und private Hochschulen

accadis Hochschule Bad Homburg • Wilhelm Büchner Hochschule • Charlotte Fresenius Hochschule • CVJM-Hochschule • Evangelische Hochschule Darmstadt • Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung • Diploma Hochschule • Theologische Hochschule Ewersbach • Hochschule Fresenius • Freie Theologische Hochschule Gießen • University of Labour • Lutherische Theologische Hochschule Oberursel • Provadis School of International Management and Technology • Evangelische Hochschule Tabor • Tomorrow University of Applied Sciences

Kunst- und Musikhochschulen

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main • Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule • Kunsthochschule Kassel • Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Hochschule neuen Typs

Hochschule Geisenheim

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Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 49° 52′ 27,3″ N, 8° 37′ 39,2″ O

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