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Bayer 04 Leverkusen

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Bayer 04 Leverkusen
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Fußballunternehmen
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Name Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH
Sitz Leverkusen, Nordrhein-Westfalen
Gründung 1. Juli 1904
(als Turn- und Spielverein der Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. in Leverkusen)<ref>Die Gründerjahre; bayer04.de, abgerufen am 13. November 2023</ref>
1. April 1999
(als Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH)
Farben Rot-Schwarz
Gesellschafter 94 %: Erste K-W-A Beteiligungsgesellschaft mbH
→ 100 %: Bayer AG
6 %: Bayer AG
Geschäftsführung Fernando Carro (Vorsitz)
Simon Rolfes (Sport)
HR-Nr. HRB 49493 (AG Köln)
Website bayer04.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Kasper Hjulmand
Spielstätte BayArena
Plätze 30.210
Liga Bundesliga
2024/25 2. Platz

Die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH – kurz Bayer 04 Leverkusen, Bayer Leverkusen oder Bayer 04, weitere Kürzel B04 oder SVB – ist die als Fußballunternehmen am 1. April 1999<ref>Gründung der Fußball GmbH. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> ausgegliederte Lizenzspielerabteilung des 1904 gegründeten Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e. V. Da die Bayer AG den Verein zuvor mehr als 20 Jahre lang gefördert hatte, durfte sie durch eine Ausnahmeregelung entgegen der 50+1-Regel alle Anteile an der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH übernehmen (sog. Lex Leverkusen und Wolfsburg).<ref>Vorlage:Kicker</ref> Aufgrund der engen Bindung an die Bayer AG und weil bis in die 1970er Jahre noch ein Großteil der Spieler im Werk beschäftigt wurde, wird das Team auch als Werkself bezeichnet.

Die Mannschaft von Bayer 04 stieg 1979 in die Bundesliga auf und ist seitdem ohne Unterbrechung in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten; einzig der FC Bayern München und Borussia Dortmund nehmen zurzeit länger durchgehend an diesem Wettbewerb teil. Zu den größten Erfolgen zählen der Sieg im UEFA-Pokal 1988 und der Gewinn des DFB-Pokals 1993 und 2024, das Erreichen des Champions-League-Finales 2002 sowie die Deutsche Meisterschaft 2024. Bayer 04 ist darüber hinaus der einzige Bundesliga-Teilnehmer, dem seit Bestehen der höchsten deutschen Liga eine ungeschlagene Saison (2023/24) gelungen ist. Durch zahlreiche zweite Plätze in verschiedenen Wettbewerben im Zeitraum von 1997 bis 2011, darunter fünf deutsche Vizemeisterschaften, haftete der Mannschaft jedoch lange das Image des „Ewigen Zweiten“ mit der Bezeichnung Vizekusen an.

Geschichte

Von der Gründung bis in die II. Division (1904–1949)

Im Februar 1903 schrieb Wilhelm Hauschild einen von 170 Arbeitern des Bayer-Konzerns unterzeichneten Brief an die Firmenleitung mit der Bitte, einen konzerneigenen Sportverein zu gründen. Nachdem das Unternehmen eingewilligt hatte, kam es am 1. Juli 1904 zur Gründung des Turn- und Spielverein 1904 der Farbenfabrik vormals Friedrich Bayer Co. Leverkusen (kurz TUS 04). Erster Vorsitzender des Vereins wurde Major a. D. Albert Mandel, der seit 1903 Wohlfahrtsdirektor im Bayerwerk war.

Am 31. Mai 1907 wurde in der Gaststätte Wiesdorfer Hof an der damaligen Kurtekottenstraße (heute Titanstraße) in Wiesdorf die Fußballabteilung des Vereins gegründet, die ihre Farben auf Schwarz und Rot festlegte.<ref>Alex Feuerherdt, Bayer 04 Leverkusen – die Fußball-Chronik, Göttingen 2011, S. 18</ref> Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs vagabundierten die Fußballspieler zwischen verschiedenen Spielorten, bis sie 1914 im Westen der Kolonie II eine Heimat fanden: den Platz an der Dhünn, auch Dhünn-Platz genannt.<ref>Bayer Leverkusen: Die Gründerjahre. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 26. Februar 2019.</ref>

In den 1920er Jahren forderte der Turnerverband seine Mitglieder dazu auf, sich zwischen der Mitgliedschaft in der Deutschen Turnerschaft oder der in einem anderen Sportbund zu entscheiden. Dies sorgte dafür, dass die Fußballspieler, die weiter im DFB organisiert sein wollten, den TUS verließen und mit dem FV 04 Leverkusen einen eigenständigen Verein gründeten. 1928 schloss sich der FV 04 mit dem bereits 1921 aus dem TUS herausgelösten Box- und Sportverein Wiesdorf zur Sportvereinigung Leverkusen 04 zusammen, die später als SV Bayer 04 Leverkusen (kurz SVB) bekannt wurde.<ref>Alex Feuerherdt, Bayer 04 Leverkusen – die Fußball-Chronik, Göttingen 2011, S. 19</ref> Von da an gab es mit dem TUS 04 und dem SVB zwei Leverkusener Werksvereine, die jeweils bis zu ihrer Wiedervereinigung im Jahr 1984 mehr als hundert nationale und internationale Titel in unterschiedlichsten Sportarten errangen.<ref>Klaus Beck (verantwortlicher Herausgeber): 100 Jahre Bayer 04 (1904–2004), S. 406 ff. (Titel, Medaillen und Auszeichnungen)</ref>

Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre spielten Leverkusens Fußballspieler ausschließlich in der dritten und vierten Liga, bis sie 1936 in die Bezirksklasse aufstiegen, damals die zweite Liga unter den 1933 neu geschaffenen Gauligen. In diesem Jahr trugen die Spieler wohl anlässlich eines Aufstiegsspiels gegen Solingen 95 erstmals das Bayer-Kreuz auf ihren Trikots. Ein Jahr zuvor hatten arbeitslose Vereinsmitglieder mit den Bauarbeiten für das spätere Stadion am Stadtpark begonnen, das in den nächsten Jahrzehnten zur Heimat der Bayer-Fußballspieler wurde.<ref>Bayer Leverkusen: 30er Jahre. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 26. Februar 2019.</ref>

1949 gewann Bayer 04 die Rheinbezirksstaffel 1 und unterlag im Bezirksendspiel im ersten Derby dem 1. FC Köln, der als Sieger erstmals in die Oberliga aufstieg. Danach verpassten die Leverkusener auch eine zweite Aufstiegschance, als sie in Qualifikationsspielen nach der Erweiterung der Oberliga gegen den FC Schalke 04 unterlagen.<ref>Alex Feuerherdt: Bayer 04 Leverkusen – Die Fussball-Chronik. Göttingen 2011, S. 26.</ref>

Zweitklassigkeit und erstklassige Oberliga (1949–1963)

Saisondaten 1949–1963
Saison Platz Tore Punkte
1949/50 5 56:39 35:25
1950/51 Vorlage:AccessibleTooltip1 69:36 47:13
1951/52 6 49:41 32:28
1952/53 10 50:68 29:31
1953/54 7 58:67 31:29
1954/55 3 54:42 36:24
1955/56 Vorlage:AccessibleTooltip15 37:65 17:43
1956/57 4 48:29 36:24
1957/58 4 68:39 38:22
1958/59 4 63:46 37:23
1959/60 5 58:52 31:29
1960/61 3 63:36 40:20
1961/62 Vorlage:AccessibleTooltip1 93:40 45:15
1962/63 9 50:54 30:30

Ab 1949 spielte Bayer 04 für zwei Saisons in der neu gegründeten II. Division, ehe die Mannschaft um Richard Job, Theo Kirchberg und Kapitän Hans Frömmel 1951 in die Oberliga West und somit in eine der Staffeln der damals höchsten deutschen Spielklasse aufstieg.

Datei:Oberligaaufsteiger Bayer 04.jpg
Die Aufstiegsmannschaft 1951

In der Oberliga etablierten sich die Leverkusener schnell und machten sich unter anderem einen Namen als Angstgegner des häufig favorisierten 1. FC Köln, gegen den sie eine positive Oberliga-Bilanz vorweisen (je fünf Siege und Remis, zwei Niederlagen). So schrieb der Kicker im Jahr 1953: „Auch diesmal konnte der hoch favorisierte 1. FC Köln das Gesetz der Serie nicht durchbrechen und war am Ende froh, mit einem Punkt das gefährliche Stadtpark-Gelände verlassen zu können. Ob die Leute aus der Domstadt gegen ihren alten Rivalen aus der Farbenstadt tatsächlich mit Hemmungen ins Spiel gehen?“<ref>Jupp Prömpler: Tiede Köpfler brachten de Munck in Nöten! In: Kicker Sportmagazin. 13. April 1953.</ref>

Obwohl das Jahr 1956 für den Gesamtverein das bis dahin erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte darstellte (Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Handball, Sieg der Deutschen Box-Meisterschaft im Halbschwergewicht<ref>Matthias Bauschen,: 100 Jahre Bayer 04 - Die Geschichte eines einzigartigen Sportvereins. Hrsg.: Klaus Beck. Mohn-Media, Gütersloh 2004, ISBN 3-00-013605-3, S. 406.</ref>), stieg die Fußballabteilung mit Trainer Sepp Kretschmann überraschend in die Zweitklassigkeit ab. Kretschmann hatte Bayer 04 in den Vorsaisons noch zu einem siebten bzw. dritten Platz geführt.

Der erfolgreichste Leverkusener Torschütze in den ersten fünf Oberliga-Jahren war Fritz Tiede, der in 57 Oberliga-Spielen 44 Treffer für die Schwarzroten erzielte. Bezeichnend für die Abhängigkeit vom kopfballstarken Torjäger ist die Tatsache, dass Bayer 04 in der Saison, in der Tiede seine Karriere aus Verletzungsgründen frühzeitig beenden musste, abstieg. Die Alt- und Nachwuchsstürmer Emil Becks und Udo Lattek konnten diesen nicht ersetzen, so dass Tiede, obwohl er lediglich fünf Ligaspiele in der Abstiegssaison absolvierte, mit sieben Treffern noch der erfolgreichste Leverkusener Saisontorschütze wurde.

Im Jahr 1962, dem Vorjahr der Gründung der professionell betriebenen Bundesliga, stieg Bayer Leverkusen wieder in die höchste Spielklasse auf. Aus der Oberliga West wurden 1963 schließlich der 1. FC Köln, Borussia Dortmund, Preußen Münster, der FC Schalke 04 und Meidericher SV (heute MSV Duisburg) für die Bundesliga ausgewählt, gegen die Bayer 04 Leverkusen nur eines seiner zehn Oberligaspiele in der Saison 1962/63 verloren hatte. Die restlichen Teams, zu denen auch Bayer 04 zählte, bildeten mit den besten Vereinen der II. Division West die neue Regionalliga West, eine der Staffeln der neuen zweithöchsten deutschen Spielklasse. Spieler wie der spätere Nationaltorhüter Manfred Manglitz verließen den Verein, während u. a. Werner Görts, der 1962 neben Heinz Höher als einer der ersten Leverkusener Spieler in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen wurde, mit Bayer 04 den Weg in die Zweitklassigkeit antrat.

Regional- und Verbandsliga (1963–1975)

Saisondaten 1963–1975
Saison Platz Tore Punkte
1963/64 12 62:62 35:41
1964/65 16 48:55 26:42
1965/66 14 49:75 26:42
1966/67 10 57:62 32:36
1967/68 1 70:32 52:16
1968/69 8 48:35 36:32
1969/70 11 48:65 31:37
1970/71 7 64:62 33:35
1971/72 8 41:49 35:33
1972/73 Vorlage:AccessibleTooltip17 38:76 19:49
1973/74 1 65:30 39:17
1974/75 Vorlage:AccessibleTooltip1 67:33 44:20

Der Leverkusener Mannschaft bereitete es zunächst Mühe, in der neuen zweitklassigen Liga Fuß zu fassen, so dass sie in den Anfangsjahren stets im Tabellenkeller anzutreffen war. In der Saison 1967/68 wurde sie erstmals Meister der Regionalliga West, belegte aber in der Aufstiegsrunde für die Bundesliga nur den zweiten Platz und musste infolgedessen dem Erstplatzierten Kickers Offenbach den Vortritt lassen, in die Bundesliga aufzusteigen. Allerdings konnte die Mannschaft an diesem Aufwärtstrend nicht festhalten und stieg in der Saison 1972/73 aus der Regionalliga West in die drittklassige Verbandsliga Mittelrhein ab.

Obwohl Bayer 04 in der Folgesaison Meister der Verbandsliga Mittelrhein wurde, war ein Aufstieg in die neu gegründete 2. Bundesliga aufgrund der Qualifikationskriterien nicht möglich. Somit ging man als Favorit in die neue Saison und bestätigte dies mit dem erneuten Gewinn der Meisterschaft. Dies berechtigte zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga in der Gruppe mit Arminia Hannover (Meister der Verbandsliga Nord) und Union Solingen (Meister der Verbandsliga Niederrhein). Mit einem Sieg in Hannover, einer Niederlage in Solingen und zwei Heimsiegen gegen diese Gegner schaffte man im Mai 1975 den Aufstieg.

2. Bundesliga (1975–1979)

Saisondaten 1975–1979
Saison Platz Tore Punkte
1975/76 15 46:61 32:44
1976/77 10 59:58 40:36
1977/78 8 58:51 39:37
1978/79 Vorlage:AccessibleTooltip1 87:34 59:17

Erwartungsgemäß kämpfte die Mannschaft 1975/76 in der ersten Saison in der Nordstaffel der 2. Bundesliga gegen den Abstieg. Es gelang aber, das Jahr auf dem 15. Tabellenplatz, der in der damals noch 20 Mannschaften zählenden Liga den Klassenerhalt bedeutete, zu beenden. In den folgenden Jahren konnte sich Bayer 04 Leverkusen kontinuierlich steigern und wurde 1979 Meister der 2. Bundesliga Nord, nachdem der Verein am dritten Spieltag die Tabellenführung übernommen und nicht mehr abgegeben hatte. Dieser Triumph brachte den Aufstieg in die Bundesliga mit sich. Meistertrainer war Willibert Kremer. Zum Aufstiegskader gehörten Spieler wie Jürgen Gelsdorf, Peter Hermann oder Thomas Hörster, die nach ihrer aktiven Karriere für Bayer 04 auch als Trainer oder in anderen Funktionen in Erscheinung traten.

Etablierung in der Bundesliga (1979–1996)

Saisondaten 1979–1996
Saison Platz Tore Punkte
1979/80 12 45:61 32:36
1980/81 11 52:53 30:38
1981/82 16 45:72 25:43
1982/83 11 43:66 29:39
1983/84 7 50:50 34:34
1984/85 13 52:54 31:37
1985/86 6 63:51 40:28
1986/87 6 56:38 39:29
1987/88 8 53:60 32:36
1988/89 8 45:44 34:34
1989/90 5 40:32 39:29
1990/91 8 47:46 35:33
1991/92 6 53:39 43:33
1992/93 5 64:45 40:28
1993/94 3 60:47 39:29
1994/95 7 62:51 36:32
1995/96 14 37:38 38

In den ersten Jahren Erstligazugehörigkeit konnte Bayer Leverkusen sportlich keine besonderen Akzente setzen und kämpfte Jahr für Jahr gegen den Abstieg, der besonders in der Spielzeit 1981/82 drohte und nur durch die ersten Relegationsspiele der Bundesliga-Geschichte gegen den Aufstiegsaspiranten aus der 2. Bundesliga, Kickers Offenbach, abgewendet wurden. 1984 fügten sich die beiden geteilten Bayer-Sportvereine nach über einem halben Jahrhundert wieder zu einem Verein zusammen. Fortan nannte sich der Verein TSV Bayer 04 Leverkusen e. V. Während die offiziellen Klubfarben in Rot-Weiß geändert wurden, blieb die Fußballabteilung bei Rot-Schwarz.

Datei:Ticket Leverkusen−RCD Espanyol 1988.jpg
Eintrittskarte des UEFA-Pokal-Finales 1988

Mit der Besetzung des Traineramts durch den früheren Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, Erich Ribbeck, ab 1985 gelang es der Mannschaft, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Die Spielzeit 1985/86 schloss die Werkself mit dem sechsten Tabellenplatz ab, der ihr erstmals die Teilnahme am UEFA-Cup sicherte, was vor allem herausragenden Spielern wie dem populären Südkoreaner Cha Bum-kun zu verdanken war, dem in dieser Saison 17 Tore gelangen. In die Ära Ribbeck fällt mit dem UEFA-Pokalsieg 1988 auch der größte internationale Vereinserfolg Bayer Leverkusens. Nachdem Austria Wien, der FC Toulouse, Feyenoord Rotterdam, der FC Barcelona und mit Werder Bremen der spätere deutsche Meister aus dem Wettbewerb geworfen worden waren, traf Bayer Leverkusen im Finale auf den anderen Vertreter aus Barcelona, Espanyol. Das Hinspiel ging am 4. Mai 1988 im Estadi Sarrià in Barcelona mit 0:3 verloren, woraufhin schon viele ihre Hoffnungen auf den ersten internationalen Titelgewinn aufgaben. Im Rückspiel am 18. Mai siegte Bayer 04 aber ebenfalls mit 3:0; das Spiel ging ins Elfmeterschießen, Bayer Leverkusen siegte insgesamt mit 6:5 Toren. Mit dem brasilianischen Nationalspieler Tita verließ ein wertvoller Spieler die Werkself, als er nach dem Titelgewinn einen besseren Vertrag forderte, der ihm aber verwehrt blieb. Auch Ribbeck verlängerte seinen auslaufenden Vertrag nicht. Im gleichen Jahr wurde Reiner Calmund Manager der Lizenzspielerabteilung, was als wichtige Entwicklung im Leverkusener Fußball angesehen wird, da Calmund in den folgenden Jahren am weiteren Erfolg des Clubs entscheidenden Anteil hatte.

Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1216-015, Transfer Andreas Thom.jpg
Andreas Thom nach seinem Transfer zu Bayer 04, 1989

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 gelang es Calmund, die DDR-Nationalspieler Ulf Kirsten, Andreas Thom und Jens Melzig unter Vertrag zu nehmen. Darüber hinaus intensivierte Calmund den Kontakt zu Juan Figer, einem einflussreichen brasilianischen Spieleragenten. Dadurch war es in den folgenden Jahren möglich, zahlreiche brasilianische Nationalspieler wie Jorginho oder Paulo Sérgio zu verpflichten. Zudem schlossen sich Altstars wie Bernd Schuster und Rudi Völler dem Verein an, was dessen Popularität steigerte. Mit Christian Wörns und Thom befanden sich zwei Leverkusener im Kader der deutschen Nationalmannschaft für die EM 1992 in Schweden.

1993 gewann Leverkusen das DFB-Pokalfinale gegen die Amateure von Hertha BSC mit einem 1:0 durch einen Treffer des Torschützenkönigs der gleichen Bundesligasaison, Ulf Kirsten. Durch den Sieg des Hallen-Masters 1994 in Dortmund wurde Bayer Leverkusen deutscher Hallenmeister.

In der Saison 1994/95 verpflichtete Bayer Leverkusen erneut Ribbeck als Trainer, um an die erfolgreiche Zeit Ende der 1980er Jahre anzuknüpfen. Trotz großer Namen wie Völler, Kirsten und Schuster kämpfte das Team in der Spielzeit 1995/96 nach einer Negativserie in der Rückrunde gegen den Abstieg. Kurz vor Saisonende wurde Ribbeck entlassen und durch den Interimstrainer Peter Hermann ersetzt. Am letzten Spieltag kam es praktisch zu einem Endspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem bisher ununterbrochen in der Bundesliga teilnehmenden 1. FC Kaiserslautern. Das Endergebnis von 1:1 bedeutete für Bayer 04 den Klassenerhalt, während Kaiserslautern erstmals den Gang in die zweite Liga antreten musste.

Unter Daum und Toppmöller zu „Vizekusen“ (1996–2002)

Saisondaten 1996–2002
Saison Platz Tore Punkte
1996/97 2 69:41 69
1997/98 3 66:39 55
1998/99 2 61:30 63
1999/2000 2 74:36 73
2000/01 4 54:40 57
2001/02 2 77:38 69
Datei:Bayer vs Tiflis.jpg
Eintrittskarte der Champions-League-Saison 1997/98

Nach der verkorksten Saison 1995/96 wurde Christoph Daum, der bereits Erfolge mit dem 1. FC Köln, VfB Stuttgart und dem türkischen Verein Beşiktaş Istanbul vorzuweisen hatte, als Cheftrainer verpflichtet. Er änderte das Spielsystem und ließ fortan technisch hochwertigen Offensivfußball praktizieren, was zum Erfolg führte. Leverkusen wurde in der Saison 1996/97 mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Bayern München Vizemeister. Dies sollte in der Ära Daum noch zwei weitere Male gelingen, nämlich 1998/99 und 1999/2000. In letzterer Saison war Bayer bis zum 33. Spieltag Tabellenführer, verlor aber am letzten Spieltag gegen Unterhaching („Vizekusen“) und wurde dadurch von Bayern München überholt. Mit 73 Punkten war dies dennoch Bayers historisch beste Saison, bis zur Rekordsaison 2023/24 (schon 76 Punkte nach 28 Spieltagen). Unter Daum stießen bekannte Spieler wie Emerson, Zé Roberto und Michael Ballack zu Bayer.

Am 1. April 1999 wurde die TSV-Fußballabteilung in die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH ausgegliedert. Dabei wurden alle Anteile der GmbH an die Bayer AG übertragen.

Am 21. Oktober 2000 kam es zur Entlassung Daums, nachdem diesem der Konsum von Kokain nachgewiesen worden war. Daum galt zum damaligen Zeitpunkt als heißer Kandidat auf den Posten des Bundestrainers und sollte den vorerst nur vorübergehend als Teamchef fungierenden Völler nach Beendigung des Vertrages bei Leverkusen als Nationaltrainer beerben. Durch die Kokain-Affäre war diese Planung allerdings hinfällig, da er trotz eines Freispruchs als nicht mehr tragbar galt. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts übernahm die sportliche Leitung in Leverkusen, wurde allerdings am Ende der Saison entlassen. Leverkusen belegte einen enttäuschenden vierten Platz.

Am 1. Juli 2001 übernahm Klaus Toppmöller den Trainerposten in Leverkusen. Es sollte eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte der Bayer-Fußballer werden: Leverkusen spielte bis zum Ende der Saison um die Meisterschaft mit und lieferte sich mit Bayern München und Borussia Dortmund einen erbitterten Kampf um die Spitze. Schließlich wurde Bayer Leverkusen Vize-Meister, da die Mannschaft in den letzten drei Spielen nur einen Sieg erringen konnte und somit von Borussia Dortmund als Tabellenführer abgelöst wurde. Im DFB-Pokal erreichte der Verein das Finale, unterlag dem Vorjahressieger Schalke 04 allerdings mit 2:4. Auch in der Champions League, für die sich das Team vor der Saison erst qualifizieren musste, entwickelten sich die Rheinländer überraschenderweise zu einem Favoriten, indem sie den FC Barcelona, Juventus Turin, Deportivo La Coruña und FC Liverpool teils deutlich bezwingen konnten. Durch zwei Remis im Halbfinale gegen Manchester United zog Bayer Leverkusen erstmals in seiner Geschichte in das Finale des Wettbewerbs ein, als erste Mannschaft überhaupt, die noch keinen nationalen Meistertitel gewonnen hatte. Der Gegner im Finale war Real Madrid. Vor allem dieses wichtige Spiel wurde aus Leverkusener Sicht von einer Verletzungsmisere überschattet. Zwar hatte Leverkusen mehr Ballbesitz, erregte mit einer enormen Drangphase zum Ende des Spiels hin Aufsehen und kam auch insgesamt zu mehr Torschüssen als Madrid, aber gewonnen werden konnte das Spiel nicht. Durch die 1:2-Niederlage in Glasgow ging schließlich auch dieser zum Greifen nahe dritte Titel verloren,<ref>Vorlage:Kicker</ref> so dass Leverkusen die Saison trotz einer sehr attraktiven Spielweise als erste Bundesligamannschaft überhaupt mit drei zweiten Plätzen beendete. Jedoch wurde Toppmöller mit dem Titel Trainer des Jahres belohnt und Leverkusen eingeladen, der G-14 beizutreten, einer Vereinigung bedeutender Fußballclubs Europas.

Bayer Leverkusen ist seither eine von sechs deutschen Mannschaften, die jemals das Finale der Champions League bzw. des Europokals der Landesmeister erreicht haben und die bisher letzte Mannschaft, die zu diesem Kreis stieß. Die anderen sind Eintracht Frankfurt, der FC Bayern München, Borussia Dortmund, der Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach.

Leverkusen gelang es 2002 zudem als erster deutscher Mannschaft in allen drei Wettbewerben (Liga, Pokal, international) innerhalb einer Saison den zweiten Platz zu belegen, zudem wurden fünf deutsche Leverkusener Nationalspieler im gleichen Jahr Vizeweltmeister. Den Spottbegriff Vizekusen, der nach den mehrfachen Finalteilnahmen ohne Titel in Gebrauch kam, hat sich das Unternehmen Bayer beim Deutschen Patentamt in München als Marke schützen lassen.<ref>Bayer lässt "Vizekusen" rechtlich schützen. In: Welt. 13. April 2010, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Des Weiteren hatte der Verein bei der WM 2002 mit Lúcio einen Weltmeister und mit Oliver Neuville, Bernd Schneider, Michael Ballack, Carsten Ramelow sowie Hans Jörg Butt jeweils einen Zweitplatzierten sowie mit Yıldıray Baştürk einen Drittplatzierten im Kader.

Höhen und Tiefen national und international (2002–2022)

Saisondaten 2002–2022
Saison Platz Tore Punkte
2002/03 15 47:56 40
2003/04 3 73:39 65
2004/05 6 65:44 57
2005/06 5 64:49 52
2006/07 5 54:49 51
2007/08 7 57:40 51
2008/09 9 59:46 49
2009/10 4 65:38 59
2010/11 2 64:44 68
2011/12 5 52:44 54
2012/13 3 65:39 65
2013/14 4 60:41 61
2014/15 4 62:37 61
2015/16 3 56:40 60
2016/17 12 53:55 41
2017/18 5 58:44 55
2018/19 4 69:52 58
2019/20 5 61:44 63
2020/21 6 53:39 52
2021/22 3 80:47 64
Datei:Stefan-Kiessling.jpg
Stefan Kießling ist der erfolgreichste Torschütze des Vereins in den 2010er-Jahren (112 Tore).
Datei:Lars-Bender-2018-08-19.jpg
Lars Bender absolvierte von 2009 bis 2021 342 Pflichtspiele für Bayer 04 und war fünf Jahre Mannschaftskapitän.

Zur Saison 2002/03 verlor Bayer Leverkusen mit Michael Ballack und Zé Roberto zwei zentrale Spieler an den FC Bayern München. Dies trug dazu bei, dass die Werkself in Abstiegsgefahr geriet. Infolgedessen wurde Toppmöller im Februar 2003 entlassen. Sein Nachfolger, der bisherige Amateurtrainer Thomas Hörster, vermochte ebenfalls nicht, Bayer aus der Abstiegszone zu führen. Erst Klaus Augenthaler, der die Mannschaft zum 33. Spieltag übernahm, sicherte Leverkusen mit zwei Siegen noch den Klassenerhalt. Durch die schlechten sportlichen Ergebnisse, die hohen Transferausgaben und das Ausbleiben von Fernsehgeldern geriet Bayer Leverkusen 2003 in finanzielle Schwierigkeiten.<ref name="stern">Johannes Röhrig: Big Mama. In: stern. 13. Mai 2006, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Das Geschäftsjahr 2002/03 wurde mit einem Verlust in Höhe von 42 Millionen Euro abgeschlossen.<ref>Udo Bonnekoh, Robert Peters: Calmunds Abschied in neuem Licht. In: RP Online. 28. April 2006, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Unter Augenthaler qualifizierte sich die Mannschaft 2004 erneut für die Champions League und scheiterte im Achtelfinale gegen den späteren Sieger FC Liverpool.

Im Juni 2004 trat Calmund als langjähriger Geschäftsführer der Bayer-Fußballabteilung zurück, womit Leverkusen eine seiner schillernden Persönlichkeiten verlor. Der kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wurde alleiniger Geschäftsführer.

Augenthaler wurde als Chefcoach im September 2005 durch Michael Skibbe ersetzt, der nach der Saison 2007/08 entlassen wurde, als Leverkusen nach vier Spielzeiten erstmals wieder die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verpasste. Auf ihn folgte Bruno Labbadia, unter dem Leverkusen erstmals seit 2002 wieder das Finale des DFB-Pokals erreichte. Ein umstrittenes Zeitungsinterview von Labbadia mit der Süddeutschen Zeitung, das am Tag vor dem Finalspiel fehlende Zusammenarbeit mit Holzhäuser anmahnte, führte aber dazu, dass Labbadia nach der 0:1-Finalniederlage gegen Werder Bremen die Freigabe erteilt wurde und er zum Hamburger SV wechselte.

Als sein Nachfolger wurde im Juni 2009 Jupp Heynckes vorgestellt, dem mit 24 ungeschlagenen Spielen in Folge sofort ein Bundesliga-Startrekord gelang. Unter Heynckes’ Führung erreichte Leverkusen in der Saison 2009/10 schließlich den vierten Saisonplatz, eine Spielzeit später reichte es sogar zu Platz zwei hinter Meister Borussia Dortmund.

Zur Saison 2011/12 wurde Robin Dutt Nachfolger des zu Bayern München gewechselten Heynckes. Dutts Auftakt missriet dabei, als die Werkself in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen die Mannschaft von Dynamo Dresden, welche zuvor in die 2. Bundesliga aufgestiegen war, nach zwischenzeitlicher 3:0-Führung mit 3:4 n. V. ausschied. In der Champions League erreichte sie zwar das Achtelfinale, hatte allerdings am letzten Spieltag der Gruppenphase durch ein 1:1 gegen Außenseiter Genk den Gruppensieg verpasst und traf im Achtelfinale daher auf den FC Barcelona, gegen den sie in der Addition mit 2:10 unterlag, wobei das 1:7 – darunter fünf Tore von Lionel Messi – im Rückspiel die höchste Europapokalniederlage in der Geschichte Bayer Leverkusens darstellt. Nach vier Niederlagen in Serie wurde Dutt nach dem 28. Spieltag durch Sami Hyypiä, in der Vorsaison noch Spieler bei Bayer Leverkusen, und Sascha Lewandowski ersetzt. Die restlichen Saisonspiele blieb sie ungeschlagen und beendete eine durchwachsene Saison noch auf dem fünften Tabellenplatz.

Sie ging infolgedessen mit diesem Trainer-Duo in die folgende Spielzeit und belegte nach einer durchweg erfolgreichen Saison den dritten Tabellenplatz.

Wolfgang Holzhäuser ging zum 1. Oktober 2013 in den Ruhestand. Der Konzernkommunikationschef der Bayer AG, Michael Schade, übernahm ab Oktober die Geschäftsführung der Fußball GmbH. Seit März 2007 hatte Schade bereits dem Gesellschafterausschuss der GmbH angehört.<ref>Schade folgt auf Geschäftsführer Holzhäuser. In: Handelsblatt. 14. Mai 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2016; abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Die zuletzt in der Regionalliga West spielende, als U23-Team bezeichnete zweite Mannschaft wurde zum Ende der Spielzeit 2013/14 abgemeldet. Dies wurde durch eine Änderung der Lizenzierungsbestimmungen des DFB möglich. Es sei für Talente zu schwer, den Sprung aus der vierthöchsten Spielklasse in das Bundesligateam zu schaffen. Stattdessen sollen junge Spieler vermehrt ausgeliehen werden.<ref>Regionalliga: Bayer Leverkusen meldet U23-Team ab. In: Spiegel Online. Abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref>

Interimstrainer Lewandowski wollte keine dauerhafte Lösung sein.<ref>Christoph Pluschke: Der Favorit heißt Roger Schmidt. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 24. April 2014, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Zur Spielzeit 2014/15 übernahm Roger Schmidt den Trainerposten.<ref>Leverkusen holt "Red Bull"-Trainer Roger Schmidt. In: Welt. 25. April 2014, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> In dessen ersten Spiel, erzielte Karim Bellarabi am 23. August 2014 bei Borussia Dortmund neun Sekunden nach Anpfiff das bis dahin schnellste Tor in der Bundesliga<ref>Karim Bellarabi schießt Rekord-Tor. In: nundesliga.de. 23. August 2014, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> – dieser Rekord wurde am 22. August 2015 durch den späteren Leverkusener Kevin Volland eingestellt.

Nach einem dritten und vierten Platz in den ersten beiden Saisons unter Schmidt, geriet Bayer 04 in dessen dritter Saison allmählich in Abstiegsgefahr. Nach einer 2:6-Niederlage bei Borussia Dortmund trennte man sich von Trainer Roger Schmidt.<ref>Vorlage:Kicker</ref> Durch ein 2:2 nach 0:2-Rückstand am vorletzten Spieltag gegen Köln konnte der Klassenerhalt gefeiert werden.<ref>2:2 - Kießling und Pohjanpalo retten Punkt im Derby | Bayer04.de. Abgerufen am 21. Oktober 2023.</ref> Heiko Herrlich wurde für die neue Saison als Trainer verpflichtet.

Unter Trainer Peter Bosz gelangen der Mannschaft am 5. Mai 2019 bereits nach 36 Spielminuten sechs Tore beim 6:1-Bundesligasieg über Eintracht Frankfurt, wodurch sie einen Rekord für die meisten eigenen Treffer in der ersten Halbzeit aus dem Jahr 1978 einstellte sowie zeitlich um zwei Minuten unterbot.<ref>Vorlage:Kicker</ref> In der Folgesaison erreichte die Werkself 2020 erneut das DFB-Pokalfinale, in dem sie sich mit einer 2:4-Niederlage dem FC Bayern München geschlagen geben musste.

Auf Bosz folgte mit Gerardo Seoane zur Saison 2021/22 ein Trainer, der seine erste Saison auf dem 3. Platz abschloss.

Unter Alonso zur ersten Meisterschaft und weiteren Titeln (seit 2022)

Saisondaten seit 2022
Saison Platz Tore Punkte
2022/23 6 57:49 50
2023/24 1 89:24 90
2024/25 2 72:43 69
Grün: Deutscher Meister
Datei:Meisterschaft2024.jpg
Platzsturm nach dem rechnerischen Gewinn der Meisterschaft in der BayArena am 14. April 2024
Datei:Meisterschale und DFB-Pokal, 2024-08-10, Saisoneröffnung Bayer 04, Leverkusen (1).jpg
Die Meisterschale und der DFB-Pokal der Saison 2023/24 in der BayArena (2024)

Zur Saison 2022/23 wurde der Ex-Spieler Simon Rolfes neuer Geschäftsführer Sport. Dieser hatte seit Dezember 2018 unter seinem Vorgänger Rudi Völler als Sportdirektor gearbeitet. Im ersten Pflichtspiel der Saison schieden die Leverkusener gegen den Drittligaaufsteiger SV Elversberg aus dem DFB-Pokal aus. Auch in der Liga legten sie einen Fehlstart hin. Nach dem 8. Spieltag wurde Gerardo Seoane auf dem 17. Platz stehend durch Xabi Alonso ersetzt. Unter dem neuen Cheftrainer blieb Bayer 04 zeitweise für 12 Spiele hintereinander ungeschlagen. Der Verein stieß bis ins Halbfinale der Europa League vor. Bayer 04 war damit das erfolgreichste deutsche Team in der Saison 2022/23 in einem europäischen Wettbewerb; für die Leverkusener bedeutete es die erste Halbfinalteilnahme an einem internationalen Wettbewerb seit 21 Jahren. In der Liga belegte Bayer 04 am Saisonende den 6. Platz.

In der Saison 2023/24 startete Bayer 04 Leverkusen mit 31 Punkten aus den ersten 11 Bundesliga-Partien und stellte einen vereinseigenen Rekord auf. Im gleichen Zug egalisierte die Mannschaft auch den bisherigen Rekord innerhalb der Bundesliga, den Pep Guardiola mit dem FC Bayern München in der Saison 2015/16 aufgestellt hatte. Am 29. Spieltag sicherte sich der Verein durch einen 5:0-Heimsieg gegen Werder Bremen seine erste Deutsche Meisterschaft. Damit beendeten die Leverkusener die Dominanz des FC Bayern, der seit 2013 durchgängig Meister geworden war. In derselben Saison brach Leverkusen den von Juventus Turin ab dem Jahr 2012 gehaltenen Rekord der europäischen „Top-5-Ligen“ (Bundesliga, Premier League, Primera División, Ligue 1, Serie A) von 43 wettbewerbungsübergreifenden Pflichtspielen in Serie ohne Niederlage.<ref>Frimpong beschert Leverkusen das Halbfinale - und einen neuen Rekord. In: kicker.de. Abgerufen am 19. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Zahlen, Daten und Fakten: Xabi Alonso bei Leverkusen. In: bundesliga.com. Abgerufen am 19. April 2024.</ref> Mit 49 Spielen ohne Niederlage in Folge übertrafen die Leverkusener auch die Ungeschlagenen-Serie von Benfica Lissabon. Bayer 04 Leverkusen hat damit die längste Ungeschlagenenserie seit der Einführung von UEFA-Wettbewerben in der Saison 1955/56.<ref>Bayer Leverkusen - Termine & Ergebnisse 2023/2024. Abgerufen am 9. Mai 2024.</ref>

Leverkusen blieb die gesamte Bundesligasaison ungeschlagen (28 Siege, 6 Unentschieden), was in der 61-jährigen Bundesligageschichte keiner Mannschaft gelungen war. Mit 90 Punkten übertrumpfte Leverkusen 58 der 60 vorherigen Meister, nur der FC Bayern schnitt 2013 um einen Punkt besser und 2014 bei gleicher Punktzahl mit besserem Torverhältnis ab.<ref>Ungeschlagen Meister: Leverkusen schreibt Geschichte. 18. Mai 2024, abgerufen am 18. Mai 2024.</ref><ref>Historisch! Leverkusen als erstes Team eine BL-Saison ungeschlagen. Abgerufen am 19. Mai 2024.</ref>

Bis zum 22. Mai 2024 blieb die Mannschaft in ihren ersten 51 Saison-Pflichtspielen ungeschlagen, die Serie endete nach einer 0:3-Niederlage im Finale der Europa League gegen Atalanta Bergamo.<ref>Xabi Alonso's Bayer Leverkusen break European record for consecutive unbeaten games. Abgerufen am 12. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 25. Mai 2024 gewann Bayer 04 das DFB-Pokalfinale mit 1:0 gegen den 1. FC. Kaiserslautern und machte das Double perfekt. Außerdem gewann die Mannschaft im ersten Pflichtspiel der folgenden Saison auch den DFL-Supercup gegen Vizemeister VfB Stuttgart.

In der Saison 2024/25 knüpfte Bayer Leverkusen zuerst an seine Leistungen aus dem Vorjahr an und war stärkster Konkurrent von Rekordmeister Bayern München in der Meisterschaft. Vor der Winterpause lag der von Alonso trainierte Verein mit vier Punkten Rückstand auf dem zweiten Rang. Die Ligaphase der UEFA Champions League beendete Leverkusen auf Rang sechs, der gleichbedeutend mit dem Einzug ins Achtelfinale war, was den Rheinländern als einzigem deutschen Teilnehmer auf diesem Weg gelang. Dort scheiterte die Werkself jedoch mit einem Gesamtergebnis von 0:5 am FC Bayern.<ref>Königlicher FC Bayern kegelt Leverkusen aus der Champions League. 12. März 2025, abgerufen am 2. April 2025.</ref> Im DFB-Pokal spielte sich die Mannschaft bis ins Halbfinale vor, unter anderem wurde Bayern München besiegt, ehe es beim Drittligisten Arminia Bielefeld zu einer 1:2-Niederlage kam.<ref>Sensation im DFB-Pokal: Drittligist Bielefeld besiegt Leverkusen und steht im Finale. 1. April 2025, abgerufen am 2. April 2025.</ref> Bayer 04 beendete die Saison mit 13 Punkten Rückstand auf den FC Bayern als Vizemeister. Alonso einigte sich mit dem Verein auf eine vorzeitige Vertragsauflösung seines ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrages und wechselte zu seinem früheren Verein Real Madrid. Anschließend verließen mit Jeremie Frimpong, dem Mannschaftskapitän Lukáš Hrádecký, dessen Stellvertreter Jonathan Tah, Florian Wirtz sowie Granit Xhaka prägende Spieler aus der Doublesaison den Verein. Bayer 04 Leverkusen verpflichtete hingegen den Niederländer Erik ten Hag als Alonsos Nachfolger, der jedoch in der Saison 2025/26 bereits nach zwei Spielen wieder entlassen wurde.

Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH

Die Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH wurde am 1. April 1999 gegründet und ist seither unter der Registernummer HRB 49493 beim Amtsgericht Köln eingetragen. Die Lizenzspielerabteilung des Turn- und Sportverein Bayer 04 Leverkusen e. V. wurde in die Gesellschaft ausgegliedert. Die Bayer AG ist seit der Gründung alleinige Gesellschafterin. Möglich wurde dies durch eine Ausnahmeregelung der 50+1-Regel, die es Wirtschaftsunternehmen erlaubt, die Mehrheit zu übernehmen, wenn es vor dem 1. Januar 1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert hat. Ansonsten ist höchstens eine Beteiligung von 50 % minus einem Stimmenanteil möglich, da der Verein die Stimmenmehrheit an seiner ausgegliederten Fußballabteilung behalten muss. Neben Bayer 04 Leverkusen wird diese Ausnahmeregelung auf den VfL Wolfsburg angewandt.

Die Bayer AG hält ihre Anteile zu 6 Prozent selbst sowie zu 94 Prozent über die Erste K-W-A Beteiligungsgesellschaft mbH (100%iges Tochterunternehmen) und verzichtet nach § 264 HGB auf die Veröffentlichung der Jahresabschlüsse der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH.<ref name="stern" /><ref>Stefan Klüttermann: Börsengang ist für Bayer 04 keine Option. In: RP Online. 1. April 2014, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref>

Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung der GmbH setzt sich zurzeit aus zehn Personen zusammen. Hauptverantwortlich ist der Vorsitzende der Geschäftsführung, Fernando Carro. Dazu kommt der Geschäftsführer Sport, Simon Rolfes, sowie vier Direktoren, der Chief Marketing and Innovation Officer, der Leiter der Rechtsabteilung, der Geschäftsführer der TecArena Plus GmbH, die für den Betrieb der Spielstätten zuständig ist, sowie der Veranstaltungsleiter. Bisherige Geschäftsführer seit der Gründung der Fußball GmbH waren Reiner Calmund (1999–2004), Wolfgang Holzhäuser (2004–2013) und Michael Schade (2013–2018) sowie Rudi Völler als Geschäftsführer Sport (2018–2022). Rolfes (2005–2015) war bereits als Spieler für den Verein aktiv, Medizindirektor Karl-Heinrich Dittmar gehört zudem dem Betreuerstab der Profimannschaft als Leiter der Mannschaftsärzte an. Verantwortlich sind im Einzelnen:<ref name="organisation">Gesellschafter/Organisation. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 7. Juli 2025.</ref>

Name Funktion
Fernando Carro Vorsitzender Geschäftsführung
Simon Rolfes Geschäftsführer Sport
Markus Breglec Chief Marketing and Innovation Officer
Karl-Heinrich Dittmar Direktor Medizin
Thomas Eichin Direktor Lizenz
Fabian Otto Direktor Finanzen / Personal / IT
Holger Tromp Direktor Kommunikation
Felix Duden Geschäftsführer TecArena Plus GmbH
Lars Küpper Leiter Recht / Compliance / Verbände
Stephan Rehm Leiter Veranstaltungen & BayArena-Plus

Gesellschafterversammlung und -ausschuss

Oberstes Beschlussorgan ist die Gesellschafterversammlung. Da die Bayer AG de facto der einzige Gesellschafter ist, besteht diese ausschließlich aus von ihm berufenen Mitgliedern. Diese wählen den Gesellschafterausschuss, dessen Vorsitzender ist Werner Wenning. Außer Rudi Völler, dessen Tätigkeit im Ausschuss zurzeit ruht,<ref>Rudi Völler ist neuer Direktor der Nationalmannschaft; sportschau.de, vom 20. Januar 2023, abgerufen am 3. Februar 2023</ref> stehen oder standen alle Mitglieder des Ausschusses in einem beruflichen Verhältnis zur Bayer AG. Aktuell gehören hierzu:<ref name="organisation" />

Name (letzte) Tätigkeit
Werner Wenning Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG im Ruhestand
Klaus Beck Vorsitzender des TSV Bayer 04 Leverkusen
Bernd-Peter Bier Leiter Finanzen und Steuern der Bayer AG
Thomas Laubert Leiter Law, Patents and Compliance der Bayer AG
Michael Preuss Leiter Communications and Public Affairs der Bayer AG
Michael Schade Geschäftsführer der Fußball GmbH im Ruhestand
Rudi Völler Geschäftsführer Sport der Fußball GmbH im Ruhestand, Tätigkeit ruhend

Profimannschaft

Mannschaftskader

Der Mannschaftskader umfasst zurzeit 26 Spieler, davon gehörten 12 dem Verein schon vor Beginn der laufenden Saison an. Zwei der Kadermitglieder waren bereits in Jugendmannschaften des Vereins aktiv. Unter den Spielern befinden sich 20 (77 %), die nicht über die deutsche Staatsangehörigkeit verfügen, 6 von ihnen halten ausschließlich Pässe von außerhalb der Europäischen Union. Der Altersdurchschnitt des Kaders – wie er am 1. Juli 2025 zusammengesetzt war – betrug 26 Jahre. Der Altersunterschied zwischen dem ältesten und jüngsten Spieler des Kaders beträgt 16 Jahre und 100 Tage.

(Stand: 2. Februar 2026)<ref>Die Werkself. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 2. September 2025.</ref>

Kader
Nr. Nat. Name Geburtsdatum (Alter) Position im Verein seit
Tor
01 NiederlandeNiederlande Mark Flekken Vorlage:DatumZelle (32) Tor 2025
18 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jonas Omlin Vorlage:DatumZelle (32) Tor 2026
28 DeutschlandDeutschland Janis Blaswich Vorlage:DatumZelle (35) Tor 2025
36 DeutschlandDeutschland Niklas Lomb Vorlage:DatumZelle (32) Tor 2008
Verteidigung
04 EnglandEngland SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Jarell Quansah Vorlage:DatumZelle (23) Innenverteidigung 2025
05 FrankreichFrankreich ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Loïc Badé Vorlage:DatumZelle (26) Innenverteidigung 2025
12 Burkina FasoDatei:Flag of Burkina Faso.svg Edmond Tapsoba Vorlage:DatumZelle (27) Innenverteidigung 2020
13 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Arthur Vorlage:DatumZelle (23) Außenverteidigung 2023
15 DeutschlandDeutschland Tim Oermann Vorlage:DatumZelle (22) Innenverteidigung 2025
16 FrankreichFrankreich ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Axel Tape Vorlage:DatumZelle (18) Innenverteidigung 2025
20 SpanienSpanien Alejandro Grimaldo Vorlage:DatumZelle (30) Außenverteidigung 2023
21 SpanienSpanien Lucas Vázquez Vorlage:DatumZelle (34) Außenverteidigung 2025
44 FrankreichFrankreich Jeanuël Belocian Vorlage:DatumZelle (21) Innenverteidigung 2024
Mittelfeld
06 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg0ParaguayDatei:Flag of Paraguay.svg Ezequiel Fernández Vorlage:DatumZelle (23) Defensives Mittelfeld 2025
07 DeutschlandDeutschland Jonas Hofmann Vorlage:DatumZelle (33) Mittelfeld 2023
08 DeutschlandDeutschland Robert Andrich (C)ein weißes C in blauem Kreis Vorlage:DatumZelle (31) Zentrales Mittelfeld 2021
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten0DeutschlandDeutschland Malik Tillman Vorlage:DatumZelle (23) Offensives Mittelfeld 2025
24 SpanienSpanien Aleix García Vorlage:DatumZelle (28) Zentrales Mittelfeld 2024
25 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Exequiel Palacios Vorlage:DatumZelle (27) Zentrales Mittelfeld 2020
30 AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg0DeutschlandDeutschland Ibrahim Maza Vorlage:DatumZelle (20) Offensives Mittelfeld 2025
Sturm
11 FrankreichFrankreich Martin Terrier Vorlage:DatumZelle (29) Flügelsturm 2024
14 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Patrik Schick Vorlage:DatumZelle (30) Sturm 2020
17 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg0FrankreichFrankreich Eliesse Ben Seghir Vorlage:DatumZelle (21) Flügelsturm 2025
19 NiederlandeNiederlande0GhanaDatei:Flag of Ghana.svg Ernest Poku Vorlage:DatumZelle (22) Sturm 2025
23 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg0EnglandEngland Nathan Tella Vorlage:DatumZelle (26) Flügelsturm 2023
35 KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Christian Kofane Vorlage:DatumZelle (19) Sturm 2025

Zu- und Abgänge in der Saison 2025/26

Zugänge
Nationalität, Name Position abgebender Verein (Ligahöhe) Anmerkung Zeitpunkt
DeutschlandDeutschland Farid Alfa-Ruprecht Flügelsturm EnglandEngland Manchester City U21 Juli–August 2025
FrankreichFrankreich Loïc Badé Innenverteidigung SpanienSpanien FC Sevilla (I)
DeutschlandDeutschland Janis Blaswich Tor DeutschlandDeutschland RB Leipzig (I)
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Claudio Echeverri Offensives Mittelfeld EnglandEngland Manchester City (I) Leihe
NiederlandeNiederlande Mark Flekken Tor EnglandEngland FC Brentford (I)
KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Christian Kofane Sturm SpanienSpanien Albacete Balompié (II)
AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Ibrahim Maza Offensives Mittelfeld DeutschlandDeutschland Hertha BSC (II)
NiederlandeNiederlande Ernest Poku Sturm NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar (I)
KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Gustavo Puerta Mittelfeld EnglandEngland Hull City (II) Leihende
EnglandEngland Jarell Quansah Innenverteidigung EnglandEngland FC Liverpool (I)
FrankreichFrankreich Axel Tape Innenverteidigung FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain (I)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Malik Tillman Offensives Mittelfeld NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven (I)
SpanienSpanien Lucas Vázquez Außenverteidigung Seit Juli 2025 vereinslos, zuvor bei Real Madrid
MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Eliesse Ben Seghir Flügelsturm FrankreichFrankreich AS Monaco (I) September 2025
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Ezequiel Fernández Defensives Mittelfeld Saudi-ArabienDatei:Flag of Saudi Arabia.svg al-Qadisiyah (I)
DeutschlandDeutschland Tim Oermann Innenverteidigung OsterreichÖsterreich SK Sturm Graz (I) vorzeitiges Leihende Januar/Februar 2026
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jonas Omlin Tor DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach (I) Leihe
Abgänge
Nationalität, Name Position aufnehmender Verein (Ligahöhe) Anmerkung Zeitraum
MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Amine Adli Flügelsturm EnglandEngland AFC Bournemouth (I) Juli–August 2025
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Emiliano Buendía Offensives Mittelfeld EnglandEngland Aston Villa (I) Rückkehr nach Leihe
SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Abdoulaye Faye Innenverteidigung FrankreichFrankreich FC Lorient (I) Leihe; zuvor fest verpflichtet vom BK Häcken
NiederlandeNiederlande Jeremie Frimpong Außenverteidigung EnglandEngland FC Liverpool (I) Ausstiegsklausel gezogen
SpanienSpanien Mario Hermoso Innenverteidigung ItalienItalien AS Rom (I) Rückkehr nach Leihe
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lukáš Hrádecký Tor FrankreichFrankreich AS Monaco (I)
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Matěj Kovář Tor NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven (I) Leihe
FrankreichFrankreich Nordi Mukiele Außenverteidigung FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain (I) Rückkehr nach Leihe
DeutschlandDeutschland Tim Oermann Innenverteidigung OsterreichÖsterreich SK Sturm Graz (I) Leihe; zuvor fest verpflichtet vom VfL Bochum
DeutschlandDeutschland Jonathan Tah Innenverteidigung DeutschlandDeutschland FC Bayern München (I) Vertragsende;
vorzeitiger Vereinswechsel im Juni 2025
DeutschlandDeutschland Florian Wirtz Offensives Mittelfeld EnglandEngland FC Liverpool (I)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Granit Xhaka Zentrales Mittelfeld EnglandEngland AFC Sunderland (I)
DeutschlandDeutschland Farid Alfa-Ruprecht Flügelsturm DeutschlandDeutschland VfL Bochum (II) Leihe September 2025
NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Victor Boniface Sturm DeutschlandDeutschland Werder Bremen (I) Leihe
EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Piero Hincapié Innenverteidigung EnglandEngland FC Arsenal (I) Leihe
KolumbienDatei:Flag of Colombia.svg Gustavo Puerta Mittelfeld SpanienSpanien Racing Santander (II)
FrankreichFrankreich Jeanuël Belocian Innenverteidigung DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg Leihe Januar/Februar 2026
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Claudio Echeverri Offensives Mittelfeld EnglandEngland Manchester City vorzeitiges Leihende
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Alejo Sarco Sturm DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach (I) Leihe

Trainerstab

Nat. Name Jahrgang Funktion Im Stab seit
DanemarkDänemark Kasper Hjulmand 1972 Cheftrainer 2025
NiederlandeNiederlande Rogier Meijer 1981 Co-Trainer 2025
SpanienSpanien Sergi Runge 1993 Co-Trainer 2025
DeutschlandDeutschland David Thiel 1984 Torwarttrainer 2012
SpanienSpanien Miguel Angel Campos 1976 Head of Performance 2025
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Daniel Jouvin-Abraham 1978 Athletiktrainer 2011
DeutschlandDeutschland Markus Müller 1985 Athletiktrainer 2022
DeutschlandDeutschland Jonas Rath 1980 Athletiktrainer 2023
DeutschlandDeutschland Marcel Daum 1986 Co-Trainer Analyse 2019
DeutschlandDeutschland Simon Lackmann 1980 Analyst Lizenzspielerabteilung 2020
DeutschlandDeutschland Malte Krüger 1982 Leiter Sportwissenschaft und Athletik 2021
DeutschlandDeutschland Prisca Volmary 1992 Sportwissenschaftlerin 2024

Betreuerstab

Name Funktion
Hans-Peter Lehnhoff Teammanager
Karl-Heinrich Dittmar Mannschaftsarzt (Leitung)
Philipp Ehrenstein Mannschaftsarzt
Stefan Porten Mannschaftsarzt
Sven Elsinger Physiotherapeut (Leitung)
Ill-Han Yu Physiotherapeut (stellv. Leitung)
Stephan Hartner Physiotherapeut
David Jann Physiotherapeut
Florian Kroder Physiotherapeut
Jonas Schmitt Physiotherapeut
Christian Beckers Zeugwart (Leitung)
Markus Irmer Zeugwart
Martin Kowatzki Zeugwart
Lena Kadlec externe Sports Nutritionist

Stadion

Datei:Bayarena Leverkusen 2020.jpg
Die BayArena von oben
Datei:BayArena 2012.jpg
Die BayArena von innen, mit Blick auf die Osttribüne

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Heimstätte der Bayer-04-Fußballer ist die BayArena. Die Gesamtkapazität beträgt 30.210 Plätze, davon 3000 Stehplätze. Der Gästebereich bietet ebenso 3000 Zuschauern Platz. Das Stadion ist komplett überdacht und bietet den Zuschauern großen Komfort. Früher hieß das Stadion „Ulrich-Haberland-Stadion“. Der Spatenstich zum Bau des Ulrich-Haberland-Stadions fand am 23. April 1956 durch Fritz Jacobi statt, 1958 wurde das Stadion mit einer Kapazität von 20.000 Zuschauern eingeweiht und ersetzte damit das alte Stadion „Am Stadtpark“. 1963 wurde anlässlich der 100-Jahr-Feier der Bayer AG das Stadion mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Ab dem Jahr 1986 wurde es schließlich zu einem komplett überdachten Stadion umgebaut. Mit dem Bau der Südtribüne bot das Stadion von August 1997 bis Dezember 2007 22.500 Zuschauern Platz. Eine weitere große Baumaßnahme wurde 1999 mit dem Bau des Hotel Lindner hinter der Nordtribüne beendet.

Am 30. März 2007 wurde vom Vorstand der Bayer AG beschlossen, dass die BayArena auf eine Kapazität von über 30.000 Zuschauer ausgebaut werden solle. Die Umbaumaßnahmen begannen im Dezember 2007 und wurden zum Beginn der Saison 2009/10 abgeschlossen. Auf Grund des Umbaus trat Bayer 04 Leverkusen bei allen angesetzten Pflichtheimspielen in der ersten Jahreshälfte 2009 in der Düsseldorfer LTU Arena an.

Fans

Datei:20120920 21 56 56 CC6K9778 (8272323527).jpg
Fans von Bayer Leverkusen in der BayArena
Datei:Offenbach und Leverkusen.jpg
Die Fanfreundschaft mit Kickers Offenbach besteht noch heute

Allgemeines

Bayer Leverkusen hat 355 Fanclubs, in denen über 70.000 Mitglieder organisiert sind.<ref>Mitglieder werben zahlreiche neue Mitglieder. Abgerufen am 11. März 2025.</ref> Zu jedem Heimspiel erscheint die kostenlose Stadionzeitung BayArena Magazin. Mit den „Mad-Boyz Leverkusen“ entstand im Jahre 1994 einer der ersten ultraorientierten Fanclubs in Deutschland. Die „Mad Boyz“ sind ein Zusammenschluss der 1989 bzw. 1990 gegründeten Fanclubs „Soccer Boys“ und „Madness“. Mit der Organisation der Initiative „Das Kreuz muss bleiben“<ref>Christoph Biermann: So ein Kreuz. TAZ, 17. Oktober 2007, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> trugen die Leverkusener Ultras dazu bei, dass die vom Bayer-Konzern 2007 beschlossene Demontage des Bayer-Kreuzes verhindert wurde.

Fanrivalität und -freundschaft

Eine große Rivalität besteht zwischen den Fans Bayer Leverkusens und denen des 1. FC Köln. Es geht hier um geographische sowie traditionelle Hintergründe, da beide Lager für sich beanspruchen, die „Macht am Rhein“ zu sein. Während die Kölner Fans auf ihre Tradition als Gründungsmitglied der Bundesliga und Erfolge in der Vergangenheit verweisen, berufen sich die Leverkusener Fans auf die sportliche Überlegenheit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ziele vor Emotionen (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Tobias Gonscherowski: FC in Leverkusen, das Derby das kein Derby ist. In: koeln.de. 26. November 2014, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Für die Fans des 1. FC Köln hat allerdings das Derby gegen Borussia Mönchengladbach eine noch höhere Priorität.

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Des Weiteren sind die Leverkusener Anhänger sehr unbeliebt bei den Fans des KFC Uerdingen 05, was auf den ehemaligen gemeinsamen Sponsor, die Bayer AG, zurückzuführen ist, sowie einen gewissen Neid der Uerdinger nach dem Ausstieg von Bayer in den 1990er Jahren aus ihrem Klub, wodurch Uerdingen in unterklassige Ligen abstürzte, während Leverkusen weiter gefördert wurde.

Ein gewisses Spannungsverhältnis besteht aufgrund der geographischen Nähe ebenso zu Fortuna Düsseldorf.

Eine Fanfreundschaft gibt es mit den Anhängern von Kickers Offenbach. Diese beruht auf einer Begebenheit aus der Saison 1980/81: Im Bundesligaspiel am 23. August 1980 foulte der Leverkusener Jürgen Gelsdorf den damals bei Eintracht Frankfurt spielenden Bum-Kun Cha so, dass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden musste,<ref>Spielbericht Bayer 04 Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt. In: transfermarkt.de. 23. August 1980, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> woraufhin die Frankfurter Fans den Anhängern Leverkusens bei nächster Gelegenheit Rache schworen. Anderthalb Monate nach dem Geschehen absolvierte Leverkusen am 4. Oktober eine DFB-Pokalpartie in Offenbach am Main nahe Frankfurt gegen die Kickers, welche die Hessen 5:2 gewannen.<ref>Spielbericht Offenbacher Kickers gegen Bayer 04 Leverkusen. In: transfermarkt.de. 4. Oktober 1980, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bayer 04 und der OFC – eine ganz intensive Verbindung (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive); bayer04.de, vom 16. Juli 2012, abgerufen am 7. Januar 2016 / Die Quelle spricht von einem DFB-Pokalspiel im Oktober 1981, was aber in Widerspruch mit anderen Quellen steht.</ref> Zu diesem Spiel reisten auch Anhänger von Eintracht Frankfurt an, um gegenüber den Leverkusener Fans Vergeltung zu üben. Zahlenmäßig unterlegen erwarteten die Leverkusener die Konfrontation mit den Hessen. Die Anhänger von Kickers Offenbach, die eine Lokalrivalität mit den Nachbarn aus Frankfurt führen, verbündeten sich mit den Leverkusenern. Die Offenbacher öffneten die Tore und gewährten den Gästen aus Leverkusen Schutz in ihrem Block. Aus dieser Geste der Offenbacher Fans wurde eine langjährige Fanfreundschaft, die auch die Relegationsspiele zur Bundesliga in der Saison 1981/82 überstand, in der die beiden Vereine gegeneinander antraten. In diesen konnte sich Leverkusen als abstiegsbedrohter Erstligist durchsetzen, sodass die Offenbacher weiterhin zweitklassig blieben.

Image

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:LTU-Logojet - Bayer Leverkusen.jpg
Bayer-Leverkusen-Logojet von LTU
Datei:Leverkusen, Fanshop (2).jpg
Ehemaliger Fanshop in der Wiesdorfer Fußgängerzone, 2016

Der Sportverein TSV Bayer 04 Leverkusen war ursprünglich eine Betriebssportmannschaft. Mittlerweile ist die Bayer AG Eigentümerin der Fußball-GmbH der Fußballabteilung, die 1999 aus dem Gesamtverein ausgegliedert wurde. Die Fußball GmbH hat mit der Mutter Bayer AG einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, womit die Bayer AG jährlich Verluste und Gewinne der Profifußballer übernimmt,<ref>Handelsregisterauszug von Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH aus Leverkusen (HRB 49493). Abgerufen am 31. März 2021.</ref> Fans anderer Vereine kritisieren besonders diesen Vorteil.

Um die Liga zu schützen, führte der DFB die sogenannte 50+1-Regel ein, die verhindern soll, dass Unternehmen mehrheitliche Beteiligung an Spielbetriebsgesellschaften von Bundesligisten haben dürfen. Von der Regel ausgenommen wurden nur Investoren, die „seit mehr als 20 Jahren vor dem 1. Januar 1999 den Fußballsport des Muttervereins ununterbrochen und erheblich gefördert“ haben. Die als „Lex Leverkusen“ bekannt gewordene Stichtagsregelung findet bis heute Anwendung auf Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg, wurde jedoch im August 2011 vom Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes aufgehoben.<ref>"Lex Leverkusen" wird abgeschafft. In: RP Online. 30. August 2011, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref>

Die wachsende, aber nach wie vor recht überschaubare Anhängerschaft konnte 1989 mit der ersten Ultra-Gruppierung der 1. Bundesliga ein Stück Fangeschichte schreiben. Sportlich hat Bayer 04 das Image eines Ausbildungsvereins. Durch professionelle Strukturen, insbesondere bei Scouting und Betreuung, konnten immer wieder junge Talente geholt werden, die den Klub als Sprungbrett zum Starspieler und zum Wechsel zu einem europäischen Spitzenverein nutzten. Insbesondere der FC Bayern München verpflichtete in den späten 1990er bis zum Anfang der 2000er Jahre viele Spieler aus Leverkusen, die in München zu zahlreichen Titelgewinnen beitrugen.

Des Weiteren haftete der Mannschaft bis zum Gewinn der Meisterschaft 2024 das Image des „Ewigen Zweiten“ an. Seit 1997 wurde Bayer 04 Leverkusen fünfmal deutscher Vizemeister, verlor dreimal das DFB-Pokalfinale und einmal das Endspiel um die europäische Fußballkrone in der Champions League. Bayer Leverkusen gehört zu einem Kreis von insgesamt neun deutschen Fußballmannschaften, welche seit Gründung der Bundesliga häufiger als einmal Vizemeister wurden. Als besonders herausragendes Beispiel Leverkusener Pechs in entscheidenden Spielen gilt die Saison 2001/02, in der die Mannschaft in allen drei Wettbewerben Zweiter wurde (Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League). Infolge dieser unglücklichen Saison wurde in der Presse der Begriff „Vizekusen“ geprägt. Diese Bezeichnung ließ sich die GmbH im Jahre 2010 neben dem Begriff „Meisterkusen“ als Marke schützen. In englischsprachigen Medien wurde auch die Bezeichnung „Neverkusen“ gebraucht.

Trivia

Spitznamen für die erste Mannschaft des Fußballvereins sind u. a. „Werkself“, „Pillendreher“<ref>Bayer Leverkusen: Der sympathische Plastikklub. zeit.de, 3. Februar 2013, abgerufen am 10. Mai 2018.</ref> „SVB“ und „Farbenstädter“.<ref>Farbenstädter. In: dict.cc. Abgerufen am 13. November 2019.</ref> Die Begriffe „Pillendreher“ („Pille“ auch als Synonym für „(Fuß-)Ball“ zu verstehen) und „Werkself“ wurden lange Zeit auch in einem negativen Kontext verwendet, ehe sie nach der Jahrtausendwende von der Fußballabteilung selbst aufgegriffen und als Markenzeichen verwendet wurden. Der Schriftzug „werkself“ oder „werks11“ ist seitdem fester Bestandteil der Trikots der Leverkusener Fußballspieler. Durch die Bezeichnung als Werkself wurde früher vor allem darauf hingewiesen, dass bis in die späten 1970er Jahre noch ein Großteil der Spieler im Werk beschäftigt waren. Während bei anderen traditionellen Werksmannschaften wie dem FC Carl Zeiss Jena, FC Arsenal oder West Ham United über die Zeit die Bindung zum Werk abbrach, ist sie bei Vereinen wie Bayer 04, Wacker Burghausen, dem VfL Wolfsburg oder der PSV Eindhoven weiterhin mehr oder weniger stark ausgeprägt. Fälschlicherweise werden Werksmannschaften immer wieder mit Namenssponsoren wie etwa beim FC Red Bull Salzburg, bei RB Leipzig oder früher Waldhof „Chio“ (Mannheim) gleichgesetzt.

„Farbenstädter“ erinnert an die Herkunft aus Leverkusen, dessen wirtschaftliche Blüte mit dem Umzug der von Friedrich Bayer in Elberfeld gegründeten Farbenfabrik in die heutige Stadt Leverkusen begann. Bemerkenswert ist dabei, dass der Verein bereits „Leverkusen“ hieß, als es die gleichnamige Stadt noch nicht gab. In den Gründungsjahren bezog sich der Name auf einen Ortsteil der Gemeinde Wiesdorf, der das Werksgelände und die angrenzenden Arbeitersiedlungen am Kahlen Berg umfasste und nach dem die Stadt später benannt wurde.<ref>Geschichte von Wiesdorf und Leverkusen. Abgerufen am 11. Mai 2024.</ref>

Die Abkürzung „SVB“ steht für Sportvereinigung Bayer (04 Leverkusen). Nach der „reinlichen Scheidung von Turnern und Sportlern“ in den 1920er Jahren schieden u. a. die Fußballer aus dem TUS Bayer 04 aus, um weiterhin im DFB organisiert bleiben zu können.<ref>1920er Jahre | Bayer 04 Leverkusen. Abgerufen am 12. Mai 2024.</ref> Daraufhin gründeten sie mit anderen ausgeschiedenen Sportriegen die Spielvereinigung Bayer 04 Leverkusen, die bis zur Wiedervereinigung der beiden Schwestervereine (zum TSV Bayer 04) 1984 bestehen blieb.<ref>André Batistic: Rätsel um Bayer Leverkusen: Warum singen die Fans SVB? 18. April 2024, abgerufen am 11. Mai 2024.</ref> In Bezug darauf bezeichnet die Leverkusener Fanszene ihre Mannschaft auch heute noch als „SVB“, wobei die Buchstaben „SV“ weiterhin Bestandteil des Muttervereins TSV Bayer 04 Leverkusen e.V. sind.

Erfolge

Titel

Datei:DFB-Pokal 2007 Nürnberg Schaukasten.jpg
DFB-Pokal-Sieger 1993
Internationaler Pokal
Nationale Meisterschaft
Nationaler Pokal

Weitere Erfolge

Internationaler Pokal
Nationale Meisterschaft
Nationaler Pokal

Daten und Persönlichkeiten

Wappenhistorie

Datei:Bayer Rechnung 1899.JPG
Bayer-Löwe mit Weltkugel und Merkurstab auf einer Firmenrechnung von 1899
Wappenhistorie
Entwicklung der Vereinswappen von Bayer 04

An Weihnachten 1907 wurde der Fußballmannschaft ein erstes Signet gestiftet, der Bayer-Löwe mit Weltkugel und Merkurstab. Entwickelt aus dem Wappen Elberfelds (Bergischer Löwe mit Laurentius-Rost),<ref>Das Bayer-Kreuz – Logo und Wahrzeichen, Webseite vom 12. April 2022 im Portal bayer.com, abgerufen am 11. Februar 2024</ref> war dies gleichzeitig das Firmensignet der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Comp in Elberfeld, deren Sitz in den Jahren 1895 bis 1900 auf den Standort der Ultramarinfabriken Carl Leverkus nach Wiesdorf (heute ein Stadtteil von Leverkusen) verlegt worden war. Es zeigt – entsprechend bergischer Ursprünge und kommerzieller Ausrichtung auf den Weltmarkt – die Darstellung eines aufgerichteten Bergischen Löwen mit Flügeln, der sich mit der rechten Pranke auf einer Weltkugel abstützt, während er mit der linken einen Merkurstab hält.

Nach der Abspaltung der Fußballer aus dem TUS 04 in den 1920er Jahren (nötig, um weiter im DFB organisiert zu bleiben) verschwand zunächst das Firmenzeichen aus dem Logo der Fußballer, ehe der Bezug zum Werk nach der Gründung des SV Bayer 04 auch wieder im Vereinsnamen deutlich wurde. Im Mai 1936 wurde erstmals das 1904 eingeführte Bayer-Kreuz auf den Spielertrikots gezeigt. Es löste den Bergischen Löwen als Vereinssignet ab und erhielt im Laufe der Zeit verschiedene Überarbeitungen. 1994 entstand die heutige Version, die im Rahmen der Einführung eines Corporate Designs ab 2002 nur noch geringfügige Änderungen erfuhr, hauptsächlich in der Strichstärke und im Wechsel der Schriftart von Helvetica auf Myriad. Das heutige, heraldisch anmutende Zeichen zeigt das Bayer-Kreuz wie auf einem runden Wappenschild, der von Bergischen Löwen wie von Schildhaltern eingefasst ist. Die Löwen halten in ihren Pranken auf einer gekrümmten Banderole das Gründungsdatum 1904 und stehen auf einer geschwungenen Banderole mit dem Stadtnamen Leverkusen.<ref>Timo Schwertle: Brandimage 04. Image Strategien der Bayer Leverkusen Fußball GmbH. Diplomnebenthema 2009, Köln International School of Design/Fachhochschule Köln, S. 19 f., 99 f. (PDF)</ref>

Trainerchronik seit 1936

Bild Name von bis Bemerkung Vorherige Trainerstation
Paul Bornefeld 1936 1937
Jupp Lücke 1937 1938
Paul Bornefeld 1939 1941
Karl Winkler 1941 1945
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Richard Job 1946 1948 Spielertrainer
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Karl Winkler 1948 1949 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rot-Weiß Oberhausen
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Theo Kirchberg 1949 1950 Spielertrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Jugend)
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Lorenz Polster 1950 1950 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Nürnberg
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Raymond Schwab 1950 1951
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Franz Strehle 1951 1953
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hans-Josef Kretschmann 1953 1956 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Werder Bremen
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Emil Melcher 1956 1957 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg VfL Bochum
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Edmund Conen 1957 1959 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Wuppertaler SV
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Theo Kirchberg 1959 1960
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Garske 1960 1962
Datei:Fritz Pliska.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Fritz Pliska 1962 1965 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Fortuna Düsseldorf
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Theo Kirchberg 1965 1971
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Gero Bisanz 1971 1973
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Friedhelm Renno 1973 1974
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Manfred Rummel 1974 10. Februar 1976
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Radoslav Momirski 11. Februar 1976 29. März 1976 Interimstrainer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Wormatia Worms
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willibert Kremer 1. April 1976 22. November 1981 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg MSV Duisburg
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Gerhard Kentschke 23. November 1981 30. Juni 1982 Vertrag beendet
Datei:Dettmar Cramer (cropped).jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dettmar Cramer 1. Juli 1982 30. Juni 1985 Vertrag beendet GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Aris Thessaloniki
Datei:Erich Ribbeck ~1980.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck 1. Juli 1985 30. Juni 1988 Vertrag beendet DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Borussia Dortmund
Datei:Rinus Michels op persconferentie ivm vertrek van bondscoach Kees Rijvers en diens opvolging, Bestanddeelnr 933-1361.jpg NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Rinus Michels 1. Juli 1988 13. April 1989 entlassen NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jürgen Gelsdorf 13. April 1989 31. Mai 1991 entlassen DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
Datei:Peter-Hermann-2015-06.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Peter Hermann 31. Mai 1991 30. Juni 1991 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
Datei:Saftig, Reinhard Trainer FSV Mainz 97-98 WP.JPG DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Reinhard Saftig 1. Juli 1991 4. Mai 1993 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg VfL Bochum
Datei:Dragoslav Stepanovic.jpg Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg Dragoslav Stepanović 4. Mai 1993 7. April 1995 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eintracht Frankfurt
Datei:Erich Ribbeck ~1980.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck 10. April 1995 27. April 1996 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München
Datei:Peter-Hermann-2015-06.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Peter Hermann 28. April 1996 30. Juni 1996 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Co-Trainer)
Datei:Christoph Daum 1.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum 1. Juli 1996 21. Oktober 2000 entlassen TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Beşiktaş Istanbul
Datei:Rudi Voeller Stadtbuch (cropped).jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler 21. Oktober 2000 11. November 2000 Interimstrainer
Datei:Berti Vogts 2012.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berti Vogts 12. November 2000 20. Mai 2001 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Toppmöller 1. Juli 2001 15. Februar 2003 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Saarbrücken
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Hörster 16. Februar 2003 10. Mai 2003 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen Amateure
Datei:Klaus-Augenthaler.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Augenthaler 13. Mai 2003 16. September 2005 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Nürnberg
Datei:Rudi Völler junie 2009.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler 16. September 2005 9. Oktober 2005 Interimstrainer ItalienDatei:Flag of Italy.svg AS Rom
Datei:Michael Skibbe in Moscow.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Skibbe 9. Oktober 2005 21. Mai 2008 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland U18
Datei:Labbadia.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bruno Labbadia 1. Juli 2008 5. Juni 2009 Vertrag vorzeitig aufgelöst<ref group="#" name="labbadia" /> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg SpVgg Greuther Fürth
Datei:Jupp Heynckes.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jupp Heynckes 5. Juni 2009 30. Juni 2011 Vertrag beendet DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (interim)
Datei:CupII-5611.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Robin Dutt 1. Juli 2011 1. April 2012 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg SC Freiburg
Datei:Sascha Lewandowski.JPG DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sascha Lewandowski 1. April 2012 30. Juni 2013 gemeinsam mit dem Teamchef Sami Hyypiä<ref group="#" name="hyplew" />
bis Saisonende 2011/12 Interimstrainer
Position vereinsintern gewechselt
DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen U19
Datei:Sami Hyypia 2012.jpg FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sami Hyypiä 1. Juli 2013 5. April 2014 bis Ende der Saison 2012/13 gemeinsam mit Sascha Lewandowski<ref group="#" name="hyplew" />
bis Saisonende 2011/12 Interimsteamchef
entlassen
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland (Co-Trainer)
Datei:Sascha Lewandowski.JPG DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sascha Lewandowski 5. April 2014 30. Juni 2014 Interimstrainer DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen (Jugend)
Datei:Roger-Schmidt-2015-08.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Roger Schmidt 1. Juli 2014 5. März 2017 entlassen OsterreichDatei:Flag of Austria.svg FC Red Bull Salzburg
Datei:Tayfun korkut.jpg TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Tayfun Korkut 6. März 2017 30. Juni 2017 Vertrag beendet DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Kaiserslautern
Datei:Heiko Herrlich, August 2018.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Heiko Herrlich 1. Juli 2017 22. Dezember 2018 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg SSV Jahn Regensburg
Datei:Rostov-Ajax (8).jpg NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Peter Bosz 4. Januar 2019 23. März 2021 entlassen DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Borussia Dortmund
Datei:Hannes wolf.jpg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hannes Wolf 23. März 2021 30. Juni 2021 Interimstrainer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland U18
Datei:Gerardo Seoane, 2022-07-31, Saisoneröffnung Bayer 04, Leverkusen (1).jpg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gerardo Seoane 1. Juli 2021 5. Oktober 2022 entlassen SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg BSC Young Boys
Datei:Xabi Alonso Training 2017-03 FC Bayern Muenchen-3 (cropped).jpg SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xabi Alonso 5. Oktober 2022 31. Mai 2025 Wechsel zu Real Madrid SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Sociedad San Sebastián B
Datei:Erik ten Hag 2017.jpg NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Erik ten Hag 1. Juli 2025 1. September 2025 entlassen EnglandEngland Manchester United
Datei:Kasper Hjulmand 2013 Norsh-Zen (cropped).jpg DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Kasper Hjulmand 8. September 2025 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark

<references group="#"> <ref group="#" name="labbadia"> Bruno Labbadias Vertrag wurde gegen Zahlung einer Ablösesumme aufgelöst, damit er zum Hamburger SV wechseln konnte. </ref> <ref group="#" name="hyplew"> Da Hyypiä nicht die erforderliche Lizenz besaß, trainierte er die Mannschaft als Teamchef gemeinsam mit dem Fußballlehrer Lewandowski. Dieser kehrte nach der Saison 2012/13 als Nachwuchscheftrainer in die Jugendabteilung des Klubs zurück. </ref> </references>

Bekannte Spieler

Ehrenspielführer

Erster Ehrenspielführer der Werkself war der Kapitän der in die Oberliga aufgestiegenen Mannschaft von 1951, Hans Frömmel, der den Verein erstmals in die höchste deutsche Liga führte.<ref>R. Vollborn: Vollborns Fundsachen: Erster Ehrenspielführer. In: Dirk Mesch (Hrsg.): Werks11 Magazin. Ausgabe 15. KS Verlag, Pulheim 2017, S. 16 (bayer04.de).</ref><ref>Ehrung für Hans Frömmel. In: H. Nelles (Hrsg.): Von Woche zu Woche - Bayer 04 Kundendienst. 29. Dezember 1954, S. 2.</ref> Nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1979 kamen seither Rekordspieler Rüdiger Vollborn, Ulf Kirsten, Carsten Ramelow, Simon Rolfes, Stefan Kießling, Lars Bender und Jens Nowotny hinzu.<ref>BEIM LEIPZIG-HEIMSPIEL: NOWOTNY OFFIZIELL ZUM EHRENSPIELFÜHRER ERNANNT. 31. August 2024, abgerufen am 1. September 2024.</ref>

Die Elf des Jahrhunderts

Zum hundertsten Jubiläum Bayer Leverkusens im Jahre 2004 wurde die „Elf des Jahrhunderts“ gewählt. Fans konnten aus einer vorher ausgewählten Gruppe von 51 Spielern ihre Favoriten postalisch oder über das Internet wählen. Gewählt wurden ausschließlich Spieler, die nach dem Bundesliga-Aufstieg der Mannschaft für den Verein aktiv waren, obwohl auch Personen, die vor 1979 für den Verein spielten, zur Wahl standen. Die Mannschaft besteht aus sechs Deutschen und fünf Brasilianern. Die Ersatzbank mit einbezogen stehen im 18-Spieler-Kader Spieler aus drei Nationen. Zum Stichtag 1. Juli 2004 standen noch fünf dieser Personen im Profikader des Vereins.<ref>Fan-Votum 2004: Die Jahrhundert-Elf von Bayer 04. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 13. April 2019.</ref>

Pos Spieler Vereinszu-
gehörigkeit
Ersatz
TW DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rüdiger Vollborn 1983–1999 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hans Jörg Butt
V BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Jorginho 1989–1992 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Hörster
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christian Wörns
V BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Lúcio 2001–2004
V DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jens Nowotny 1996–2006
V BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Juan 2002–2007
M BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Emerson 1997–2000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Carsten Ramelow
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bernd Schuster
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Paulo Sérgio
M DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Ballack 1999–2002
2010–2012
M BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Zé Roberto 1998–2002
M DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bernd Schneider 1999–2009
A DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler 1994–1996 Vorlage:KOR-1984
A DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten1 1990–2003

1 Meistgewählter Spieler

Meister- und Pokalsiegermannschaft 2023/24

Der Meistertitel in der Bundesligasaison 2023/24 war der erste und bisher einzige in der Vereinsgeschichte Bayer 04 Leverkusens. In derselben Saison errang die Mannschaft von Cheftrainer Xabi Alonso zudem zum zweiten Mal den DFB-Pokal. Die folgende Liste führt diejenigen 24 Spieler auf, die in mindestens einem der beiden Wettbewerbe zum Einsatz kamen:

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Weitere bekannte Spieler

Datei:Christoph Kramer 2015.jpg
Christoph Kramer wurde mit der deutschen Nationalmannschaft 2014 Weltmeister, spielte jedoch nur eine Saison für die Profimannschaft.

In der folgenden Auflistung bekannter Spieler werden in alphabetischer Reihenfolge nur Personen aufgezeigt, die oben weder unter Ehrenspielführer noch als Meister und Pokalsieger 2023/24 oder in der Elf des Jahrhunderts aus dem Jahr 2004 dargestellt werden. Es werden nur Spieler – die in keinem aktuellen Spieler-Vertragsverhältnis mit dem Verein stehen – aufgelistet, die mindestens eines der folgenden Kriterien aufweisen können:

  • 150 Pflichtspieleinsätze für Bayer 04 Leverkusen
  • Mindestens fünf ganze Jahre oder Saisons aktiver Profispieler beim Verein (Zeiten in der Jugend und Ausleihzeiten zu anderen Vereinen werden nicht angerechnet, Leiharrangements bei Bayer 04 Leverkusen hingegen schon)
  • Zehn ganze Jahre im Verein tätig oder dem Verein im selben Zeitraum in erwähnenswerter Weise verbunden, davon mindestens ein ganzes Jahr oder eine ganze Saison als Lizenzspieler bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag; Jugendzeit wird nicht angerechnet
  • Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold, Silber oder Bronze während der Zugehörigkeit zum Verein, dazu mindestens ein ganzes Jahr oder eine ganze Saison als Profispieler im Vereinskader
  • Gewinn der Welt- oder einer Kontinentalmeisterschaft, z. B. der Europameisterschaft der UEFA, zu einem beliebigen Zeitpunkt der aktiven Karriere, dazu im Herrenbereich für den Verein aktiv
  • Gewinn einer Medaille (Gold, Silber, Bronze) bzw. Erreichen des dritten Platzes beim Fußballturnier der Olympischen Sommerspiele zu einem beliebigen Zeitpunkt der aktiven Karriere, dazu im Herrenbereich für den Verein aktiv
  • Cheftrainer oder Teamchef der ersten Mannschaft, dazu im Herrenbereich für den Verein aktiv
  • Andere, besondere Attribute (beispielsweise Bekleidung des Kapitänsamtes während einer Saison, in der ein Titel erreicht wurde, oder Torschützenkönig im Ligawettbewerb)

Spieler mit einem Stern hinter dem Namen waren auch in Jugendmannschaften des Vereins aktiv.

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Traditionsmannschaft

Fredy Mutz, der bis 1961 528 Mal im Tor der Werkself gestanden hatte,<ref>Fredy Mutz – Ein Idol wird 70. In: Stadion Kurier Nr. 12 aus der Saison 95/96, S. 25.</ref> gründete noch als aktiver Spieler 1959 die Leverkusener Traditionsmannschaft,<ref>Bekannte Leverkusener Sportler ... damals: Fredy Mutz, wie geht es Ihnen heute? In: Vereinszeitung von Bayer 04 Leverkusen, Ausgabe März 1996, S. 26–27.</ref> der er selber 30 Jahre vorstand.<ref>W. Kalcker: „Du warst einer der ganz Großen unseres Vereins“ – Illustre Gästeschar beim 60jährigen Fredy Mutz. In: Kölner Rundschau vom 17. März 1986.</ref> In der Ü40-Mannschaft absolvieren ehemals für den Klub wichtige Persönlichkeiten mehrmals im Jahr Freundschaftsspiele gegen Vereine aus der Region oder nehmen an Benefiztunieren teil. Die Mannschaft wird vom ehemaligen Trainer und Spieler Gerd Kentschke betreut und besteht aus Ex-Profis wie Ulf Kirsten, Falko Götz, Simon Rolfes, Carsten Ramelow, Jens Nowotny oder Walter Posner.<ref>Traditionsmannschaft. In: bayer04.de, abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref>

Statistiken

Ligazugehörigkeit und Platzierungen seit 1945

Datei:Ligazugehörigkeit 2025.jpg

Platzierungen in der Bundesliga seit 1979

Saison Rang Tore Punkte Zuschauer Dauer-
karten
Erfolgreichster
Torschütze (Tore)
Trainer Bilanz DFB-Pokal Bilanz Europapokal
1979/80 120 45:61 32–36 13.941 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Peter Szech (9) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willibert Kremer 2. Runde nicht qualifiziert
1980/81 110 52:53 30–38 11.705 k. A. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Arne Larsen Økland (16) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willibert Kremer
1981/82 160 45:72 25–43 09.594 k. A. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Arne Larsen Økland (14) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willibert Kremer (bis 11/81) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Gerd Kentschke (Interimstrainer) 3. Runde
1982/83 110 43:66 29–39 09.205 k. A. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Arne Larsen Økland (13) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dettmar Cramer 2. Runde Intertoto-Cup (Gruppenphase)
1983/84 7 50:50 34–34 11.652 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Herbert Waas (15) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dettmar Cramer 1. Runde nicht qualifiziert
1984/85 130 52:54 31–37 09.658 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Herbert Waas (11) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Dettmar Cramer Viertelfinale
1985/86 6 63:51 40–28 10.129 k. A. Vorlage:KOR-1984 (17) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck
1986/87 6 56:38 39–29 12.753 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Herbert Waas (15) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck 2. Runde UEFA-Pokal (2. Runde)
1987/88 8 53:60 32–36 09.511 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christian Schreier (11) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck 1. Runde UEFA-Pokal (Sieger)
1988/89 8 45:44 34–34 12.329 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christian Schreier (8) NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Rinus Michels (bis 4/89) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jürgen Gelsdorf Halbfinale UEFA-Pokal (1. Runde)
1989/90 5 40:32 39–29 14.423 k. A. PolenDatei:Flag of Poland.svg Marek Leśniak (8) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jürgen Gelsdorf 2. Runde nicht qualifiziert
1990/91 8 47:46 35–33 13.617 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (11) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jürgen Gelsdorf (bis 5/91) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Peter Hermann (Int.) UEFA-Pokal (Achtelfinale)
1991/92 6 53:39 43–33 15.152 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (12) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Reinhard Saftig Halbfinale nicht qualifiziert
1992/93 5 64:45 40–28 17.008 04.700 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (20) (Torschützenkönig) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Reinhard Saftig (bis 5/93) Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg Dragoslav Stepanović Sieger
1993/94 3 60:47 39–29 19.111 05.300 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Paulo Sérgio (17) Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg Dragoslav Stepanović Viertelfinale Europapokal der Pokalsieger (Viertelfinale)
1994/95 7 62:51 36–32 22.829 06.000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler (16) Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg Dragoslav Stepanović (bis 4/95) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck 2. Runde UEFA-Pokal (Halbfinale)
1995/96 140 37:38 38 22.041 08.300 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler (10) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Erich Ribbeck (bis 4/96) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Peter Hermann (Int.) Halbfinale UI-Cup (Viertelfinale)
1996/97 2 69:41 69 20.670 12.000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (22) (Torschützenkönig) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum 1. Runde nicht qualifiziert
1997/98 3 66:39 55 22.252 14.500 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (22) (Torschützenkönig) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum Viertelfinale Champions League (Viertelfinale)
1998/99 2 61:30 63 22.435 15.000<ref>Bundesliga: Bundesliga mit neuem Dauerkarten-Rekord – Der Spiegel. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (19) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum 2. Runde UEFA-Pokal (2. Runde)
1999/2000 2 74:38 73 22.470 16.000<ref>Bundesliga: Bundesliga mit neuem Dauerkarten-Rekord – Der Spiegel. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ulf Kirsten (17) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum 3. Runde Champions League (Vorrunde)
UEFA-Pokal (3. Runde)
2000/01 4 54:40 57 22.382 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oliver Neuville (15) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christoph Daum (bis 10/2000) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler (Int., bis 11/2000) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berti Vogts Achtelfinale
2001/02 2 77:38 69 22.382 16.500<ref>Bundesliga durchbricht Schallmauer: Fast 320 000 Dauerkarten verkauft - WELT. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Ballack (17) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Toppmöller Finale Champions League (Finale)
2002/03 150 47:56 40 22.410 16.500<ref>Dauerkarten: Bundesliga weiter hoch im Kurs – Der Spiegel. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Daniel Bierofka (7) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Toppmöller (bis 2/03) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Hörster (Int., bis 5/03) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Augenthaler Halbfinale Champions League (Zwischenrunde)
2003/04 3 73:39 65 22.500 k. A. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Dimitar Berbatow (16) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Augenthaler Achtelfinale nicht qualifiziert
2004/05 6 65:44 57 22.500 14.732 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Dimitar Berbatow (20) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Augenthaler 2. Runde Champions League (Achtelfinale)
2005/06 5 64:49 52 22.264 14.910 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Dimitar Berbatow (21) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klaus Augenthaler (bis 9/05) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Rudi Völler (Int., bis 10/05) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Skibbe UEFA-Pokal (1. Runde)
2006/07 5 54:49 51 22.410 14.520 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Andrij Woronin (10) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Skibbe UEFA-Pokal (Viertelfinale)
2007/08 7 57:40 51 22.471 14.926 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Theofanis Gekas (11) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Michael Skibbe 1. Runde
2008/09 9 59:46 49 26.532 15.183 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Patrick Helmes (21) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Bruno Labbadia Finale nicht qualifiziert
2009/10 4 65:38 59 29.309 17.642 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stefan Kießling (21) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jupp Heynckes 2. Runde
2010/11 2 64:44 68 28.633 18.551 ChileDatei:Flag of Chile.svg Arturo Vidal (10) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jupp Heynckes Europa League (Achtelfinale)
2011/12 5 52:44 54 28.494 19.350 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stefan Kießling (16) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Robin Dutt
(bis 3/12)
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sascha Lewandowski (Int.) &
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sami Hyypiä (Interimsteamchef)
1. Runde Champions League (Achtelfinale)
2012/13 3 65:39 65 28.175 18.500<ref>Leverkusen: Bayer 04 variiert Ticketpreise je nach Gegner. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stefan Kießling (25) (Torschützenkönig) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sascha Lewandowski & FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sami Hyypiä (Teamchef) Achtelfinale Europa League (Sechzehntelfinale)
2013/14 4 60:41 61 28.452 k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Stefan Kießling (15) FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Sami Hyypiä (bis 4/14) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sascha Lewandowski Viertelfinale Champions League (Achtelfinale)
2014/15 4 62:37 61 29.311 19.000<ref>Dauerkarten-Rangliste der Bundesliga-Saison 2014/15. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Karim Bellarabi (12) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Roger Schmidt
2015/16 3 56:40 60 29.018 18.500<ref>So viele Dauerkarten verkaufen VfB und Co. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Chicharito (17) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Roger Schmidt Champions League (Vorrunde)
Europa League (Achtelfinale)
2016/17 120 53:55 41 28.428 19.000 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Chicharito (11) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Roger Schmidt (bis 3/17) TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Tayfun Korkut 2. Runde Champions League (Achtelfinale)
2017/18 5 58:44 55 28.231 19.000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Kevin Volland (14) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Heiko Herrlich Halbfinale nicht qualifiziert
2018/19 4 69:52 58 27.990 19.000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Kai Havertz (17) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Heiko Herrlich (bis 12/18) NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Peter Bosz Achtelfinale Europa League (Sechzehntelfinale)
2019/20 5 61:44 63 *21.236* k. A. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Kai Havertz (12) NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Peter Bosz Finale Champions League (Vorrunde)
Europa League (Viertelfinale)
2020/21 6 53:39 52 .00*353* k. A. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Lucas Alario (11) NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Peter Bosz (bis 3/21) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hannes Wolf Achtelfinale Europa League (Sechzehntelfinale)
2021/22 3 80:47 64 *18.432* k. A. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Patrik Schick (24) SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gerardo Seoane 2. Runde Europa League (Achtelfinale)
2022/23 6 57:49 50 28.729 16.500<ref>Bundesliga 2022/23: So viele Dauerkarten verkauften die Klubs – Die falsche 9. Abgerufen am 28. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> FrankreichDatei:Flag of France.svg Moussa Diaby (9) SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gerardo Seoane (bis 10/22) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xabi Alonso 1. Runde Champions League (Vorrunde)
Europa League (Halbfinale)
2023/24 1 89:24 90 29.984 21.500<ref>Bayer kurz vor der 100-Prozent-Marke: Rolfes spürt "die Euphorie überall". Abgerufen am 24. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Victor Boniface (14) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xabi Alonso Sieger Europa League (Finale)
2024/25 2 72:43 69 29.948<ref>Zuschauer Bayer 04 Leverkusen | Bundesliga 2024/25. Abgerufen am 18. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 21.400<ref>Bayer Leverkusen: Double-Boom! Bayer-Fans erleben bittere Stadion-Premiere. 12. Juli 2024, abgerufen am 18. Mai 2025.</ref> TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Patrik Schick (21) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xabi Alonso Halbfinale Champions League (Achtelfinale)

* Aufgrund der Corona-Pandemie durfte das Stadion in den betroffenen Saisons nicht vollausgelastet werden oder auch teilweise keine Zuschauer die Spiele besuchen.

Europapokalspiele

Liste der Europapokalspiele von Bayer 04 Leverkusen 
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1982 Intertoto-Cup Gruppenphase Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Tscherno More Warna 4:1 1:1 (A) 3:0 (H)
Gruppenphase DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Hvidovre IF 2:3 2:2 (H) 0:1 (A)
Gruppenphase BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Standard Lüttich 6:5 5:1 (H) 1:4 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Kalmar FF 7:1 4:1 (A) 3:0 (H)
2. Runde TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg FK Dukla Prag (a)1:1(a) 0:0 (A) 1:1 (H)
1987/88 UEFA-Pokal 1. Runde OsterreichDatei:Flag of Austria.svg FK Austria Wien 5:1 0:0 (A) 5:1 (H)
2. Runde FrankreichDatei:Flag of France.svg FC Toulouse 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
3. Runde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Feyenoord Rotterdam 3:2 2:2 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona 1:0 0:0 (H) 1:0 (A)
Halbfinale DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Werder Bremen 1:0 1:0 (H) 0:0 (A)
Finale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Espanyol Barcelona 3:3
(3:2 i. E.)
0:3 (A) 3:0 n. V. (H)
1988/89 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Belenenses Lissabon 0:2 0:1 (H) 0:1 (A)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg FC Twente Enschede 2:1 1:0 (H) 1:1 n. V. (A)
2. Runde PolenDatei:Flag of Poland.svg GKS Katowice 6:1 2:1 (A) 4:0 (H)
3. Runde DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Brøndby IF 0:3 0:3 (A) 0:0 (H)
1993/94 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg FC Boby Brünn 5:0 2:0 (H) 3:0 (A)
2. Runde GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen 5:3 4:1 (A) 1:2 (H)
Viertelfinale PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon (a)5:5(a) 1:1 (A) 4:4 (H)
1994/95 UEFA-Pokal 1. Runde NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg PSV Eindhoven 5:4 5:4 (H) 0:0 (A)
2. Runde UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Kispest Honvéd FC 7:0 2:0 (A) 5:0 (H)
3. Runde PolenDatei:Flag of Poland.svg GKS Katowice 8:1 4:1 (A) 4:0 (H)
Viertelfinale FrankreichDatei:Flag of France.svg FC Nantes 5:1 5:1 (H) 0:0 (A)
Halbfinale Vorlage:ITA-1946 1:5 1:2 (H) 0:3 (A)
1995 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg OFI Kreta 1:0 1:0 (H)
EstlandDatei:Flag of Estonia.svg JK Pärnu Tervis 6:1 6:1 (A)
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg FK Budućnost Podgorica 3:0 3:0 (H)
Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Nea Salamis Famagusta 2:0 2:0 (A)
Achtelfinale DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Odense BK 5:2 5:2 (H)
Viertelfinale OsterreichDatei:Flag of Austria.svg FC Tirol Innsbruck 2:2
(3:5 i. E.)
2:2 n. V. (A)
1997/98 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Georgien 1990Datei:Flag of Georgia (1990-2004).svg Dinamo Tiflis 6:2 6:1 (H) 0:1 (A)
Gruppenphase BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Lierse SK 3:0 1:0 (H) 2:0 (A)
MonacoDatei:Flag of Monaco.svg AS Monaco 2:6 0:4 (A) 2:2 (H)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Sporting Lissabon 6:1 2:0 (A) 4:1 (H)
Viertelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 1:4 1:1 (H) 0:3 (A)
1998/99 UEFA-Pokal 1. Runde Vorlage:ITA-1946 2:1 1:1 (A) 1:0 (H)
2. Runde SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Glasgow Rangers 2:3 1:2 (H) 1:1 (A)
1999/2000 UEFA Champions League 1. Gruppenphase Vorlage:ITA-1946 2:2 1:1 (H) 1:1 (A)
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg NK Maribor 2:0 2:0 (A) 0:0 (H)
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Dynamo Kiew 3:5 1:1 (H) 2:4 (A)
1999/2000 UEFA-Pokal 3. Runde Vorlage:ITA-1946 (a)2:2(a) 1:0 (A) 1:2 (H)
2000/01 UEFA Champions League 1. Gruppenphase RusslandDatei:Flag of Russia.svg Spartak Moskau 1:2 0:2 (A) 1:0 (H)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Sporting Lissabon 3:2 3:2 (H) 0:0 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 5:8 2:3 (H) 3:5 (A)
2000/01 UEFA-Pokal 3. Runde GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg AEK Athen 4:6 4:4 (H) 0:2 (A)
2001/02 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg FK Roter Stern Belgrad 3:0 0:0 (A) 3:0 (H)
1. Gruppenphase FrankreichDatei:Flag of France.svg Olympique Lyon 3:4 1:0 (A) 2:4 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona 3:3 2:1 (H) 1:2 (A)
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Fenerbahçe Istanbul 4:2 2:1 (H) 2:1 (A)
2. Gruppenphase Vorlage:ITA-1946 3:5 0:4 (A) 3:1 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Deportivo La Coruña 6:1 3:0 (H) 3:1 (A)
EnglandDatei:Flag of England.svg FC Arsenal 2:5 1:1 (H) 1:4 (A)
Viertelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool 4:3 0:1 (A) 4:2 (H)
Halbfinale EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United (a)3:3(a) 2:2 (A) 1:1 (H)
Finale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 1:2 1:2 (N)
2002/03 UEFA Champions League 1. Gruppenphase GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Olympiakos Piräus 4:6 2:6 (A) 2:0 (H)
EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 1:4 1:2 (H) 0:2 (A)
IsraelDatei:Flag of Israel.svg Maccabi Haifa 4:1 2:0 (N) 2:1 (H)
2. Gruppenphase SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona 1:4 1:2 (H) 0:2 (A)
Vorlage:ITA-1946 2:5 2:3 (A) 0:2 (H)
EnglandDatei:Flag of England.svg Newcastle United 2:6 1:3 (H) 1:3 (A)
2004/05 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg FC Baník Ostrava 6:2 5:0 (H) 1:2 (A)
1. Gruppenphase SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid 4:1 3:0 (H) 1:1 (A)
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Dynamo Kiew 3:3 2:4 (A) 3:0 (H)
Vorlage:ITA-2003 4:2 3:1 (H) 1:1 (A)
Achtelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool 2:6 1:3 (A) 1:3 (H)
2005/06 UEFA-Pokal 1. Runde BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg ZSKA Sofia 0:2 0:1 (H) 0:1 (A)
2006/07 UEFA-Pokal 1. Runde SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg FC Sion 3:1 0:0 (A) 3:1 (H)
Gruppenphase BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg FC Brügge 1:1 1:1 (A)
EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 0:1 0:1 (H)
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Dinamo Bukarest 1:2 1:2 (A)
TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Beşiktaş Istanbul 2:1 2:1 (H)
Sechzehntelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg Blackburn Rovers 3:2 3:2 (H) 0:0 (A)
Achtelfinale FrankreichDatei:Flag of France.svg RC Lens 4:2 1:2 (A) 3:0 (H)
Viertelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg CA Osasuna 0:4 0:3 (H) 0:1 (A)
2007/08 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalDatei:Flag of Portugal.svg União Leiria 5:4 3:1 (H) 2:3 (A)
Gruppenphase FrankreichDatei:Flag of France.svg FC Toulouse 1:0 1:0 (H)
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Spartak Moskau 1:2 1:2 (A)
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Sparta Prag 1:0 1:0 (H)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg FC Zürich 5:0 5:0 (A)
Sechzehntelfinale TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Galatasaray Istanbul 5:1 0:0 (A) 5:1 (H)
Achtelfinale DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburger SV (a)3:3(a) 1:0 (H) 2:3 (A)
Viertelfinale RusslandDatei:Flag of Russia.svg Zenit St. Petersburg 2:4 1:4 (H) 1:0 (A)
2010/11 UEFA Europa League Play-offs UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Tawrija Simferopol 6:1 3:0 (H) 3:1 (A)
Gruppenphase NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Rosenborg Trondheim 5:0 4:0 (H) 1:0 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atlético Madrid 2:2 1:1 (A) 1:1 (H)
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Aris Thessaloniki 1:0 0:0 (A) 1:0 (H)
Sechzehntelfinale UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Metalist Charkiw 6:0 4:0 (A) 2:0 (H)
Achtelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Villarreal 3:5 2:3 (H) 1:2 (A)
2011/12 UEFA Champions League Gruppenphase EnglandDatei:Flag of England.svg FC Chelsea 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg KRC Genk 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Valencia 3:4 2:1 (H) 1:3 (A)
Achtelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona 2:10 1:3 (H) 1:7 (A)
2012/13 UEFA Europa League Gruppenphase UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Metalist Charkiw 0:2 0:0 (H) 0:2 (A)
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Rosenborg Trondheim 2:0 1:0 (A) 1:0 (H)
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SK Rapid Wien 7:0 4:0 (A) 3:0 (H)
Sechzehntelfinale PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon 1:3 0:1 (H) 1:2 (A)
2013/14 UEFA Champions League Gruppenphase EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United 2:9 2:4 (A) 0:5 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Sociedad 3:1 2:1 (H) 1:0 (A)
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Schachtar Donezk 4:0 4:0 (H) 0:0 (A)
Achtelfinale FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris Saint-Germain 1:6 0:4 (H) 1:2 (A)
2014/15 UEFA Champions League Play-offs DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg FC Kopenhagen 7:2 3:2 (A) 4:0 (H)
Gruppenphase MonacoDatei:Flag of Monaco.svg AS Monaco 0:2 0:1 (A) 0:1 (H)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon 3:1 3:1 (H) 0:0 (A)
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Zenit St. Petersburg 4:1 2:0 (H) 2:1 (A)
Achtelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atlético Madrid 1:1
(2:3 i. E.)
1:0 (H) 0:1 n. V. (A)
2015/16 UEFA Champions League Play-offs ItalienDatei:Flag of Italy.svg Lazio Rom 3:1 0:1 (A) 3:0 (H)
Gruppenphase BelarusDatei:Flag of Belarus.svg BATE Baryssau 5:2 4:1 (H) 1:1 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona 2:3 1:2 (A) 1:1 (H)
ItalienDatei:Flag of Italy.svg AS Rom 6:7 4:4 (H) 2:3 (A)
2015/16 UEFA Europa League Sechzehntelfinale PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Sporting Lissabon 4:1 1:0 (A) 3:1 (H)
Achtelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Villarreal 0:2 0:2 (A) 0:0 (H)
2016/17 UEFA Champions League Gruppenphase RusslandDatei:Flag of Russia.svg ZSKA Moskau 3:3 2:2 (H) 1:1 (A)
MonacoDatei:Flag of Monaco.svg AS Monaco 4:1 1:1 (A) 3:0 (H)
EnglandDatei:Flag of England.svg Tottenham Hotspur 1:0 0:0 (H) 1:0 (A)
Achtelfinale SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atlético Madrid 2:4 2:4 (H) 0:0 (A)
2018/19 UEFA Europa League Gruppenphase BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Ludogorez Rasgrad 4:3 3:2 (A) 1:1 (H)
Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg AEK Larnaka 9:3 4:2 (H) 5:1 (A)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg FC Zürich 3:3 2:3 (A) 1:0 (H)
Sechzehntelfinale RusslandDatei:Flag of Russia.svg FK Krasnodar (a)1:1(a) 0:0 (A) 1:1 (H)
2019/20 UEFA Champions League Gruppenphase RusslandDatei:Flag of Russia.svg Lokomotive Moskau 3:2 1:2 (H) 2:0 (A)
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Juventus Turin 0:5 0:3 (A) 0:2 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atlético Madrid 2:2 0:1 (A) 2:1 (H)
2019/20 UEFA Europa League Sechzehntelfinale PortugalDatei:Flag of Portugal.svg FC Porto 5:2 2:1 (H) 3:1 (A)
Achtelfinale SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Glasgow Rangers 4:1 3:1 (A) 1:0 (H)
Viertelfinale ItalienDatei:Flag of Italy.svg Inter Mailand 1:2 1:2 (N)
2020/21 UEFA Europa League Gruppenphase FrankreichDatei:Flag of France.svg OGC Nizza 9:4 6:2 (H) 3:2 (A)
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Slavia Prag 4:1 0:1 (A) 4:0 (H)
IsraelDatei:Flag of Israel.svg Hapoel Be’er Scheva 8:3 4:2 (A) 4:1 (H)
Sechzehntelfinale SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Young Boys Bern 3:6 3:4 (A) 0:2 (H)
2021/22 UEFA Europa League Gruppenphase UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ferencváros Budapest 2:2 2:1 (H) 0:1 (A)
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Celtic Glasgow 7:2 4:0 (A) 3:2 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Betis Sevilla 5:1 1:1 (A) 4:0 (H)
Achtelfinale ItalienDatei:Flag of Italy.svg Atalanta Bergamo 2:4 2:3 (A) 0:1 (H)
2022/23 UEFA Champions League Gruppenphase BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg FC Brügge 0:1 0:1 (A) 0:0 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atletico Madrid 4:2 2:0 (H) 2:2 (A)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg FC Porto 0:5 0:2 (A) 0:3 (H)
2022/23 UEFA Europa League Zwischenrunde MonacoDatei:Flag of Monaco.svg AS Monaco 5:5
(5:3 i. E.)
2:3 (H) 3:2 n. V. (A)
Achtelfinale UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ferencváros Budapest 4:0 2:0 (H) 2:0 (A)
Viertelfinale BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Royale Union Saint-Gilloise 5:2 1:1 (H) 4:1 (A)
Halbfinale ItalienDatei:Flag of Italy.svg AS Rom 0:1 0:1 (A) 0:0 (H)
2023/24 UEFA Europa League Gruppenphase SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg BK Häcken 6:0 4:0 (H) 2:0 (A)
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Molde FK 7:2 2:1 (A) 5:1 (H)
AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Qarabağ Ağdam 6:1 5:1 (H) 1:0 (A)
Achtelfinale AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Qarabağ Ağdam 5:4 2:2 (A) 3:2 (H)
Viertelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg West Ham United 3:1 2:0 (H) 1:1 (A)
Halbfinale ItalienDatei:Flag of Italy.svg AS Rom 4:2 2:0 (A) 2:2 (H)
Finale ItalienDatei:Flag of Italy.svg Atalanta Bergamo 0:3 0:3 (N)
2024/25 UEFA Champions League Ligaphase NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Feyenoord Rotterdam 4:0 4:0 (A)
ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand 1:0 1:0 (H)
FrankreichDatei:Flag of France.svg Stade Brest 1:1 1:1 (A)
EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool 0:4 0:4 (A)
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg FC Red Bull Salzburg 5:0 5:0 (H)
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Inter Mailand 1:0 1:0 (H)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Atlético Madrid 1:2 1:2 (A)
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Sparta Prag 2:0 2:0 (H)
Achtelfinale DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München 0:5 0:3 (A) 0:2 (H)
2025/26 UEFA Champions League Ligaphase DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg FC Kopenhagen 2:2 2:2 (A)
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg PSV Eindhoven 1:1 1:1 (H)
FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris Saint-Germain 2:7 2:7 (H)
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon 1:0 1:0 (A)
EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester City 2:0 2:0 (A)
EnglandDatei:Flag of England.svg Newcastle United 2:2 2:2 (H)
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Olympiakos Piräus 0:2 0:2 (A)
SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Villarreal 3:0 3:0 (H)
Play-offs GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Olympiakos Piräus 2:0 2:0 (A) 0:0 (H)
Achtelfinale EnglandDatei:Flag of England.svg FC Arsenal 1:3 1:1 (H) 0:2 (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung


Siege

Datei:Bayer 04 - Statistik.png
Platzierungen Leverkusens in der Fußball-Bundesliga (1979–2018)

Am 18. März 2000 gewann Bayer Leverkusen das Auswärtsspiel bei Aufsteiger SSV Ulm 1846 mit 9:1. Bei Leverkusens höchstem Auswärtssieg in der Bundesliga konnten sich Emerson (2), Zé Roberto (2), Paulo Rink, Ulf Kirsten, Oliver Neuville, Michael Ballack, Bernd Schneider sowie der Ulmer Leandro Fonseca in die Torschützenliste eintragen.

Der höchste Heimsieg in einem Pflichtspiel gelang Leverkusen am 4. Dezember 2021 gegen die SpVgg Greuther Fürth, die zu diesem Zeitpunkt nach 13 Bundesligaspielen nur einen Punkt hatte erringen können. Beim 7:1-Sieg schoss Patrik Schick 4 Tore, die er alle in der zweiten Halbzeit erzielte. Dabei gelang ihm auch innerhalb von 25 Minuten ein lupenreiner Hattrick.

Der höchste Sieg im DFB-Pokal war das 11:0 gegen den damaligen Regionalligisten BSV Stahl Brandenburg am 13. März 1994.<ref>Bayer 04 Leverkusen. In: uefa.com. Abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref> Der zweithöchste Sieg im DFB-Pokal, ebenfalls auswärts, war ein 11:1 gegen den FK Pirmasens am 14. August 2010.<ref>Christian Oeynhausen: Leverkusen feiert Schützenfest. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 14. August 2012, abgerufen am 12. Oktober 2019.</ref>

Niederlagen

Die höchste Auswärtsniederlage in der Bundesliga war ein 1:6 gegen Hannover 96 am 26. März 1988. Am ersten Spieltag der Oberliga-Saison 1952/53 (damals höchste deutsche Spielklasse) verlor die Werkself gar mit 1:8 bei Rot-Weiss Essen.<ref>Rot-Weiss Essen - SV Bayer 04 Leverkusen 8:1 (Oberliga West (1947-63) 1952/1953, 1. Spieltag). Abgerufen am 12. Februar 2020.</ref>

Die höchste Heimniederlage Leverkusens ist ein 0:5, das der Werkself am 27. November 2013 gegen Manchester United widerfuhr.

Am 29. August 2010 verlor Bayer 04 das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:6. Nie zuvor hatte die Mannschaft sechs Gegentore in einem Bundesliga-Heimspiel hinnehmen müssen.

Eine weitere denkwürdige Niederlage war das 4:7 gegen den FC Schalke 04 am 11. Februar 2006, da es mit elf Treffern das torreichste Spiel war, an dem Leverkusen in der Bundesliga beteiligt war.

Die höchste Auswärtsniederlage in der Champions League gab es am 7. März 2012 im Achtelfinale gegen den FC Barcelona mit 1:7.

Rekordspieler

Mit 401 Bundesligaspielen von 1984 bis 1999 ist Rüdiger Vollborn Leverkusens Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Während er bis 1996 Stammtorhüter war, kam er bis 1999 nur noch sporadisch zum Einsatz und beendete dann seine Profikarriere. Bis 2012 war er Torwarttrainer des Vereins.

Die weiteren Rekordspieler sind Ulf Kirsten (1990–2003) mit 350, Stefan Kießling (2006–2018) mit 344, Carsten Ramelow (1996–2008) mit 333, Thomas Hörster (1977–1991) mit 332, Simon Rolfes (2005–2015) mit 288, Gonzalo Castro (2005–2015) mit 286, Bernd Schneider (1999–2009) mit 263 und Jens Nowotny (1996–2006) mit 230 Einsätzen in der Bundesliga.

Rekordtrainer

Die meisten Spiele als Trainer absolvierte Willibert Kremer mit 219 Spielen.

Rekordtorschützen

Datei:Ulf Kirsten.jpg
Ulf Kirsten, der erfolgreichste Torschütze der Leverkusener Bundesliga-Geschichte

Rekordschütze von Bayer 04 ist Ulf Kirsten mit 181 Toren in 350 Bundesligaspielen, was einer Trefferquote von 0,52 Toren pro Spiel entspricht. Kirsten, der seine gesamte Bundesligalaufbahn von 1990 bis 2003 bei Leverkusen verbrachte, ist zudem der erfolgreichste Bundesligatorjäger der 1990er Jahre. Mit großem Abstand folgen als erfolgreichste Werkself-Torschützen Stefan Kießling (2006–2018) mit 131, Herbert Waas mit 72 (1982–1990), Dimitar Berbatow mit 69 (2001–2006), und Christian Schreier mit 63 Toren (1985–1991) (Stand: 25. Mai 2018).

Sonstiges

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  • Mit acht Platzverweisen hält Jens Nowotny den Vereins- und Bundesligarekord in dieser Kategorie.
  • Mit 2237 Punkten (1,56 pro Spiel) belegt Bayer 04 Leverkusen den zehnten Platz der ewigen Tabelle der Bundesliga.<ref>Ewige Tabelle der Bundesliga. In: kicker.de. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>
  • Bayer 04 Leverkusen führte insgesamt 104 Mal die Tabelle der Bundesliga an.
  • Als erste Bundesliga-Mannschaft überhaupt blieb Leverkusen über eine gesamte Saison (2023/24) ungeschlagen. Die Saisonbilanz für die Saison 2023/24 lautete: 28 Siege, 6 Unentschieden, 0 Niederlagen.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Amateurelf und Jugendarbeit

2. Mannschaft

Bayer Leverkusen löste nach der Saison 2013/14 seine 2. Männermannschaft auf. Für die Heranführung von talentierten Spielern an den Profikader und die Gewährung von Spielpraxis im Männerbereich hatte die Reserveelf bis zu diesem Zeitpunkt in vielen Spielzeiten dritt- und viertklassig in (Amateur-)Oberliga und Regionalliga gespielt. Fünfmal konnte die nach dem Eintritt der 1. Mannschaft in den Profifußball als Amateur-Team antretende und ab der Saison 2005/06 als Bayer 04 Leverkusen II in den Punktspielen agierende Vertretung den Mittelrheinpokal damit wiederkehrend, zuletzt 2007/08, am deutschen Vereinspokal teilnehmen.

Nachwuchszentrum

Nach der Ausgliederung der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH wurde zu Beginn des Jahres 2000 das Nachwuchsleistungszentrum Kurtekotten eröffnet, das unter anderem vier Plätze und einen modernen Funktionsbereich bietet.<ref>Nachwuchsleistungszentrum. In: bayer04.de. Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH, abgerufen am 13. August 2018.</ref> Auf einem der rund 1.100 Zuschauer fassenden Plätze trägt auch die Bundesliga-Mannschaft der Frauen ihre Heimspiele aus.

Die späteren Nationaltorhüter René Adler und Tim Wiese wurden ebenso mehrere Jahre im Leverkusener Nachwuchs ausgebildet wie auch der mehrfache deutsche und englische Meister Leroy Sané sowie der Champions-League-Sieger Kai Havertz. Letztere sind ebenfalls DFB-Nationalspieler. Von den deutschen Meistern der Saison 2023/24 spielte keiner zuvor mehrere Jahre für Juniorenteams von Bayer 04, wohingegen Florian Wirtz nach seinem Wechsel aus der Kölner U17 nach nur wenigen Spielen für Leverkusens A-Junioren bereits in den Profikader integriert wurde.<ref>Bayer 04 Leverkusen – Jugendarbeit, transfermarkt.de, abgerufen am 28. April 2024</ref>

Juniorenmannschaften

Das Angebot für Jungspieler reicht von der U10 bis hoch zur U19, welche zurzeit in der U19-DFB-Nachwuchsliga antritt.

1986, 2000 und 2007 wurden die Leverkusener A-Junioren deutscher Meister, 2007 hatten sie zuvor auch schon die westdeutsche Meisterschaft gewonnen. Im Jahr 2008 holten sie dann auch den DFB-Pokal der Junioren. Die U17 des Vereins war bislang ähnlich erfolgreich; in den Jahren 1992 und 2016 wurde auch sie deutscher sowie 2010 westdeutscher Meister.

Frauenfußball

Am 1. Juli 2008 übernahm Bayer 04 Leverkusen die Frauenfußballabteilung des TuS Köln rrh. Die erste Mannschaft spielte zunächst in der 2. Bundesliga Süd und stieg 2010 in die Bundesliga auf, aus der sie 2017 abstieg. Die zweite Mannschaft stieg 2010 in die Regionalliga West auf. Dazu kommen drei Mädchenmannschaften.

Weblinks

Commons: Bayer 04 Leverkusen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/Anfang FC Augsburg | 1. FC Union Berlin | Werder Bremen | Borussia Dortmund | Eintracht Frankfurt | SC Freiburg | Hamburger SV | 1. FC Heidenheim | TSG 1899 Hoffenheim | 1. FC Köln | RB Leipzig | Bayer 04 Leverkusen | 1. FSV Mainz 05 | Borussia Mönchengladbach | FC Bayern München | FC St. Pauli | VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg Vorlage:Klappleiste/Ende