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Williams FW06

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Williams FW06
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Williams FW06

Der Williams FW06 war das Einsatzfahrzeug von Williams Grand Prix Engineering in der Formel-1-Saison 1978 und zu Beginn der Formel-1-Saison 1979.

Entwicklungsgeschichte und Technik

Als Williams im Winter 1977/78 mit der Entwicklung des FW06 begann, hatte Lotus mit dem Type 78 und dessen Bodeneffekt die Zukunft des Rennwagenbaus in der Formel 1 bereits eingeleitet. Bei Williams ging Patrick Head bei der Konzeption des Fahrzeugs jedoch noch konservative Wege. Die Karossiere hatte eine konventionelle Keilform und die Aufhängungen wurden aus dem FW05, der ursprünglich der Hesketh 308 war, übernommen und angepasst. Das Triebwerk war auch bei diesem Formel-1-Modell der DFL-V8-Motor von Cosworth.

Renngeschichte

1978 setzte Frank Williams nur ein 1-Wagen-Team in der Formel 1 ein. Als Fahrer wurde der Australier Alan Jones verpflichtet, der 1977 bei Shadow gefahren war und in Österreich seinen ersten Formel-1-Grand-Prix gewonnen hatte.

Sein Renndebüt gab der FW06 im Januar 1978 beim Großen Preis von Argentinien in Buenos Aires. Nach einem 14. Rang im Qualifikationstraining fiel Jones in der 36. Runde durch einen Defekt am Kraftstoffsystem aus. Die erste Zielankunft gab es 14 Tage später mit dem 11. Rang beim Großen Preis von Brasilien.

Ein großes Problem waren in diesem Jahr die Reifen. Goodyear rüstete nur wenige Teams mit Reifen für das Qualifikationstraining aus. Williams gehörte nicht dazu. Da Alan Jones im Qualifikationstraining mit Rennreifen antreten musste, konnte er sich meistens nur für die hintere Hälfte des Starterfeldes qualifizieren. In den Rennen allerdings verfügten alle Teams über gleiche Reifenqualitäten. Mit großem fahrerischem Einsatz gelang es Alan Jones immer wieder dieses Manko wettzumachen.

Beim dritten Saisonrennen, dem Großen Preis von Südafrika gelang es Jones, mit dem vierten Platz gleich zu Beginn der Saison das Potential von Fahrer und Fahrzeug zu zeigen. Beim Rennen in Long Beach lag Jones zwischenzeitlich sogar auf Platz zwei, ehe ihn Motoraussetzer zu einer langsamen Fahrerweise zwangen.

Den Großen Preis von Frankreich im Juli 1978 beendete Jones als Fünfter und den Großen Preis von Deutschland als Sechster. Die beste Platzierung des Jahres und das beste Ergebnis des FW06 in der Formel-1-Weltmeisterschaft erzielte Jones beim Großen Preis der USA, als er 20 Sekunden hinter Carlos Reutemann im Ferrari 312T3 Zweiter wurde. Die Weltmeisterschaft beendete Jones als Zwölfter; in der Konstrukteursweltmeisterschaft wurde Williams Zehnter.

Da das Nachfolgemodell, der FW07, erst im Frühjahr 1979 fertiggestellt wurde, fuhren Jones und der neu ins Team gekommene Clay Regazzoni den FW06 bei den ersten vier Rennen der Saison 1979. Jones zeigte dabei mit dem dritten Rang beim Großen Preis der USA West noch einmal die Leistungsstärke von Fahrer und Rennwagen.

Aurora-AFX-Formel-1-Serie

Mitte 1979 wurden die drei Chassis an Privatfahrer verkauft, die die Rennwagen in der Aurora-AFX-Formel-1-Serie einsetzten. Unter anderem auch an das Team von Giacomo Agostini.<ref>Aurora F1 - 1979. Abgerufen am 22. März 2024.</ref>

Literatur

  • David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7.

Weblinks

Commons: Williams FW06 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Frank Williams Racing Cars
1972–1976: Politoys FX3 | Iso-Marlboro FX3B | Iso-Marlboro IR1 | Iso-Marlboro IR2 | Iso-Marlboro FW01 | Iso-Marlboro FW02 | Iso-Marlboro FW03 | FW02 | FW03 | Apollon-Williams FW03 | FW04 | FW05

Williams Grand Prix Engineering/Williams F1
1978–1984: FW06 | FW07 | FW07B | FW07C | FW08 | FW08B | FW08C | FW09

1985–1990: FW10 | FW11 | FW11B | FW12 | FW12C | FW13 | FW13B

1991–2000: FW14 | FW14B | FW15C | FW16 | FW17 | FW18 | FW19 | FW20 | FW21 | FW22

2001–2010: FW23 | FW24 | FW25 | FW26 | FW27 | FW28 | FW29 | FW30 | FW31 | FW32

2011–2020: FW33 | FW34 | FW35 | FW36 | FW37 | FW38 | FW40 | FW41 | FW42 | FW43

ab 2021: FW43B | FW44 | FW45 | FW46 | FW47

Liste der Formel-1-Rennwagen von Williams

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Brabham Tyrrell Lotus McLaren ATS Ferrari Fittipaldi Renault Shadow Surtees Wolf Ensign Hesketh Ligier Williams Martini Theodore Arrows Merzario
BT45C
BT46
BT46C
008 78
79
M26
M26E
HS1
D1
312T2
312T3
F5A RS01 DN8
DN9
TS19
TS20
WR1
WR2
WR3
WR4
WR5
WR6
N177 308E JS7
JS7/9
JS9
FW06 Mk23 TR1 FA1
A1
A1

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Lotus Tyrrell Brabham McLaren ATS Ferrari Fittipaldi Renault Shadow Wolf Ensign Merzario Ligier Williams Arrows Rebaque Alfa Romeo Kauhsen
79
80
009 BT46
BT48
BT49
M26
M28
M29
D2
D3
312T3
312T4
F5A
F6
F6A
RS01
RS10
RS11
RS12
RS14
DN9 WR7
WR8
WR9
N177
N179
A2
A3
A4
JS11 FW06
FW07
A1B
A2
Lotus 79
HR 100
177
179
004
005

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