Illsitz
Illsitz Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87)&title=Illsitz 50° 56′ N, 12° 22′ O
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| Höhe: | 219–235 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 3,19 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Illsitz, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 87 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 27 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1938 | |||||
| Eingemeindet nach: | Röthenitz | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034491 | |||||
Lage von Illsitz in Thüringen
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Illsitz ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Altkirchen. Für die aufgelöste Gemeinde Altkirchen (mit Illsitz) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Im Schmöllner Lösshügelland östlich von Altkirchen befindet sich Illsitz. Der Ort liegt südlich der Blauen Flut, einem Zufluss der Pleiße.
Geschichte
Am 24. September 1140 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 131.</ref> Illsitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 6. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 6. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Illsitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. April 1938 wurde das Dorf nach Röthenitz eingemeindet.<ref>Illsitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Illsitz als Ortsteil von Röthenitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Mit der Eingliederung der Gemeinde Röthenitz in die Gemeinde Altkirchen wurde Illsitz am 5. August 1961 ein Ortsteil von Altkirchen. 2023 wohnten 88 Personen in Illsitz. Mit der Eingemeindung der Gemeinde Altkirchen nach Schmölln ist Illsitz seit dem 1. Januar 2019 ein Ortsteil von Schmölln.
Kirche
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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