Kleintauscha
Kleintauscha Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(39)&title=Kleintauscha 50° 56′ N, 12° 16′ O
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| Höhe: | 279–288 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,15 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kleintauscha, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 39 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Lumpzig | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034495 | |||||
Lage von Kleintauscha in Thüringen
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Kleintauscha ist ein weilerartiger Ortsteil von Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Lumpzig. Für die aufgelöste Gemeinde Lumpzig (mit Kleintauscha) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Kleintauscha liegt südlich von Lumpzig und westlich von Altenburg im Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland, einem Teilgebiet der Leipziger Tieflandbucht. Die Kreisstraße 528 erschließt den Ortsteil verkehrsmäßig. In der Nähe des Orts entspringt der Kleine Gerstenbach, ein Quellfluss des Gerstenbachs.
Geschichte
Am 24. September 1140 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 147.</ref> Kleintauscha gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 6. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 6. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 wurde Kleintauscha nach Lumpzig eingemeindet.<ref>Kleintauscha im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kleintauscha als Ortsteil der Gemeinde Lumpzig mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Lumpzig aufgelöst und Kleintauscha ein Ortsteil der Stadt Schmölln.
Grabhügel
Ein auffallender Grabhügel (Höckhübel) befindet sich einen halben Kilometer südlich vom Dorf. Im Umfeld des 1926 ausgegrabenen „Höckhübels“ befinden sich mehrere Grabfelder, die nach den Ergebnissen der bisherigen Untersuchungen alle an das Ende der Jungsteinzeit datiert werden können. Sie gehören der Kultur der mitteldeutschen Schnurkeramik (2400–1800 v. Chr.) an<ref>Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer – Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen. Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 181.</ref><ref>Ortstafel des Thüringer Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie 2013.</ref>
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Alte Weide auf dem Grabhügel „Höckhübel“
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Südwestseite des Grabhügels
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Südostseite des Grabhügels
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Nordwestseite des Grabhügels
Weblinks
- Kleintauscha auf der Website der Gemeinde Lumpzig. Abgerufen am 6. April 2020.
Einzelnachweise
<references />
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