Meucha
Meucha Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(17)&title=Meucha 50° 57′ N, 12° 18′ O
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| Höhe: | 250 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,67 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Meucha, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 17 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 6 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Prehna | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034495 | |||||
Lage von Meucha in Thüringen
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Meucha ist eine Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2025 zur Gemeinde Dobitschen. Für die aufgelöste Gemeinde Dobitschen (mit Meucha) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref><ref>Eingliederungsvertrag für Dobitschen. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Meucha liegt nur einige Hundert Meter südlich von Dobitschen an der Kreisstraße 527 mit Kreuzung der Landesstraße 1362 aus Richtung Göhren nach Altenburg. Die Gemarkung des Weilers befindet sich in der Altenburger-Zeitzer Lösshügellandschaft. Der Ort liegt am Kleinen Jordan, einem Zufluss der Blauen Flut.
Geschichte
Bereits am 24. September 1140 wurde der Weiler erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 180.</ref> Meucha gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 17. März 2021.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 17. März 2021.</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Meucha bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Die Eingemeindung des landwirtschaftlich geprägten Weilers nach Prehna wurde am 1. Juli 1950 wirksam.<ref>Meucha im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Am 1. Januar 1957 wurde Meucha nach Dobitschen umgegliedert, während Prehna nach Lumpzig eingemeindet wurde.
Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Meucha als Ortsteil der Gemeinde Prehna bzw. später der Gemeinde Dobitschen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. 20 Einwohner lebten 2012 in dem Ort. Zum 1. Januar 2026 wurde Meucha durch die Eingemeindung von Dobitschen ein Ortsteil von Schmölln.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 13/2025, abgerufen am 1. Januar 2026</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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