Winkel (Bechhofen)
Winkel Markt Bechhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(89)&title=Winkel 49° 13′ N, 10° 33′ O
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dim=10000 | globe= | name=Winkel | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 89 (31. Dez. 2023)<ref name="Bechhofen">Halbjahresstatistik. (PDF; 19 KB) Markt Bechhofen, 31. Dezember 2023, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91572 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
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Winkel (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Winkel liegt in der Gemarkung Thann.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
In einem Weiher südwestlich des Dorfes entspringt der Karlsgraben, ein linker Zufluss der Altmühl. Im Norden grenzt die Steinbachforst an, im Nordosten das Waldgebiet Ratzengarten. Im Südosten liegt das Winklerfeld, 0,5 km im Osten die Brünstlein. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Niederoberbach (2 km östlich) bzw. zur Kreisstraße AN 55 (0,5 km westlich), die nach Thann (0,5 km südlich) bzw. nach Velden (1 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Aus einer Urkunde des Jahres 1342 geht hervor, dass das Ansbacher Gumbertusstift in Winkel Grundherr über drei Anwesen war.<ref>Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 141. </ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts – vermutlich aber schon früher – lag der Ort im Fraischbezirk des Oberamtes Ansbach. Es gab 11 Haushalte. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft wurde vom Rittergut Thann der Herren von Crailsheim ausgeübt. Grundherren waren das Rittergut Thann (10 Anwesen) und das eichstättische Kastenamt Herrieden (1 Anwesen).<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Bd. 6, Sp. 264:
„Winkel, freyherrlich von Creilsheimischer Weiler in der Fraisch des Markgräflichen Oberamts Ansbach, eine Viertelstunde südöstlich unter Herrieden gegen Sommersdorf zu im Altmühlgrunde dem Weiler Than fast gegenüber unweit Velden gelegen, zählt 11 Unterthanen, wovon 10 samt der Gemeindherrschaft Creilsheimisch und nach Sommersdorf, einer aber Eichstättisch und zum oberländischen Ober- und Kastenamte Wahrberg Herrieden gehörig ist. Diesen Eichstättischen Hof besitzt die Engelhardische Familie schon über 200 Jahre fort.“
</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Winkel dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sommersdorf zugeordnet. Es gehörte auch der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Sommersdorf an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es nach Thann umgemeindet. Am 1. Januar 1971 wurde Winkel im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bechhofen eingemeindet.<ref>Bechhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 18. April 2025.</ref>
Von 1903 bis 1966 gab es am westlichen Ortsrand einen mit „Thann“ benannten Haltepunkt der Bahnstrecke Leutershausen-Wiedersbach–Bechhofen.
Baudenkmäler
- Haus Nr. 11: zugehörig Kleintierstall, massiv, 1851<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Bechhofen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Flachsbrechhaus am westlichen Ortsausgang; frühes 19. Jahrhundert<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen. S. 143. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Holzfeld: Wegkreuz, Holzkruzifix, 19. Jh.; am westlichen Ortsausgang<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Thann) gepfarrt. Die Katholiken sind nach Mariä Heimsuchung (Rauenzell) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 18. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Winkel. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 264 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 143.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Winkel in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Winkel im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Aub | Bechhofen | Birkach | Burgstallmühle | Fröschau | Großenried | Heinersdorf | Kallert | Kaudorf | Kleinried | Königshofen an der Heide | Lettenmühle | Liebersdorf | Mörlach | Oberkönigshofen | Reichenau | Rohrbach | Röttenbach | Rottnersdorf | Sachsbach | Selingsdorf | Thann | Voggendorf | Waizendorf | Weidendorf | Weihermühle | Wiesethbruck | Winkel
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