Fröschau (Bechhofen)
Fröschau Markt Bechhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(69)&title=Fr%C3%B6schau 49° 10′ N, 10° 34′ O
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dim=10000 | globe= | name=Fröschau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 425 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 69 (31. Dez. 2023)<ref name="Bechhofen">Halbjahresstatistik. (PDF; 19KB) Markt Bechhofen, 31. Dezember 2023, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91572 | |||||
| Vorwahl: | 09822 | |||||
Fröschau ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Fröschau liegt in der Gemarkung Birkach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Nordufer der Wieseth direkt dem Ort Heinersdorf gegenüber. Im Westen grenzt das Gewerbegebiet von Bechhofen an. Im Norden fließt der Bronnenwiesengraben, der 1,5 km weiter östlich bei Voggendorf als linker Zufluss in die Wieseth mündet. Die Kreisstraße AN 57 führt nach Voggendorf (1,5 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 2221 beim Gewerbegebiet Bechhofen (0,2 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Heinersdorf (0,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Fröschau war ursprünglich nur eine inoffizielle Bezeichnung für den nördlich der Wieseth gelegenen Teil von Heinersdorf. Durch Heinersdorf verlief die Fraischgrenze zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen und dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen. Diese orientierte sich an der Wieseth. Der nördlich gelegene Teil gehörte zu Feuchtwangen. 1732 bestand Fröschau aus 7 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Verwalteramt Waizendorf (1 Hof, 2 Güter, 1 Gut mit Schmiede) und das eichstättische Kastenamt Ornbau (3 Höfe).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Fröschau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 415f. Abweichend wurden die vier Anwesen des Verwalteramt Waizendorf als 1 Hof, 1 Gut und 2 Gütlein qualifiziert.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Fröschau oder Heinersdorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 185 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 226.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Fröschau dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Unterkönigshofen zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref> 1818 erfolgte die Umgemeindung in die neu gebildete Ruralgemeinde Birkach (1870 nach Heinersdorf umbenannt).<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Fröschau am 1. Juli 1971 nach Bechhofen eingemeindet.<ref>Bechhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Maria (Königshofen an der Heide) gepfarrt,<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 415.</ref> seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Johannis (Bechhofen) zuständig.<ref name="OV 1950"/> Die Katholiken sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 18. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Fröschau oder Heinersdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 226 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Fröschau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Fröschau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Aub | Bechhofen | Birkach | Burgstallmühle | Fröschau | Großenried | Heinersdorf | Kallert | Kaudorf | Kleinried | Königshofen an der Heide | Lettenmühle | Liebersdorf | Mörlach | Oberkönigshofen | Reichenau | Rohrbach | Röttenbach | Rottnersdorf | Sachsbach | Selingsdorf | Thann | Voggendorf | Waizendorf | Weidendorf | Weihermühle | Wiesethbruck | Winkel
Sonstige Wohnplätze: Gastenfelden | Rangenmühle