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Borowoje (Kaliningrad)

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Siedlung
Borowoje/Bekarten
auch: Melonkeim und Rohrmühle

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Flagge Wappen
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Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Bagrationowsk
Gegründet {{#property:P571}}
Frühere Namen Bekarten (bis 1946)
Melonkeim (bis 1946)
Rohrmühle (bis 1946)
Bevölkerung 24 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)<ref name="einwohner_aktuell">Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)</ref>
Zeitzone UTC+2
Postleitzahl 238421
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 203 000 003
Geographische Lage
Koordinaten 54° 23′ N, 20° 43′ OKoordinaten: 54° 23′ 0″ N, 20° 43′ 0″ O
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auch: Melonkeim und Rohrmühle
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Borowoje (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Borowoje (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Borowoje (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Borowoje (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad

Borowoje ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch Bekarten, Melonkeim und Rohrmühle) ist der gemeinsame Name ehemals selbständiger Orte in der russischen Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)). Sie liegen im Rajon Bagrationowsk (Kreis Preußisch Eylau) und gehören als gemeinsame Ortschaft zur Gwardeiskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Gwardeiskoje (Mühlhausen)).

Geographische Lage

Das heutige Borowoje an dem Flüsschen Beisleide (russisch: Reswaja) liegt im äußersten Südosten des Rajon Bagrationowsk und grenzt im Osten an die Grenze zum Rajon Prawdinsk (Kreis Friedland (Ostpr.)). Im Süden verläuft die russisch-polnische Staatsgrenze zwischen der Oblast Kaliningrad und der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Die Rajonshauptstadt Bagrationowsk (Preußisch Eylau) liegt im Westen und ist auf einer Nebenstraße über Bolschoje Osjornoje (Klein Sausgarten) zu erreichen. Ein Bahnanschluss besteht über Bagrationowsk, dem Endpunkt der Bahnstrecke von Kaliningrad (Königsberg), einem Teilstück der ehemaligen Ostpreußischen Südbahn.

Geschichte

Borowoje/Bekarten (bis 1945)

Der einst Bekarten<ref>Ortsinformationen-Bildarchiv Ostpreußen: Bekarten</ref> genannte Ortsteil liegt 5,5 Kilometer östlich von Bagrationowsk unmittelbar an der Straße 27A-017, die die Rajonshauptstadt mit Jagodnoje (Kapsitten) und Domnowo (Domtau) verbindet. Zwischen 1874 und 1945 war die Landgemeinde in den Amtsbezirk Loschen<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Loschen</ref> (russisch: Lawrowo, nicht mehr existent) eingegliedert und gehörte zum Landkreis Preußisch Eylau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen.

Im Jahre 1910 lebten in Bekarten 82 Einwohner<ref>M. W. Ehrenreich: Landkreis Preußisch Eylau. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Juni 2015; abgerufen am 20. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).</ref>, deren Zahl durch die Eingemeindung von Rohrmühle (heute russisch ebenfalls: Borowoje) bis 1933 auf 133 stieg und 1939 noch 129 betrug<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>.

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam Bekarten mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion und erhielt 1946 die russische Bezeichnung „Borowoje“.

Borowoje/Melonkeim (bis 1945)

Der ehemals Melonkeim<ref>Ortsinformationen-Bildarchiv Ostpreußen: Melonkeim</ref> genannte Ort liegt 4,5 Kilometer östlich von Bagrationowsk (Preußisch Eylau) und war bis 1945 ein Gutsdorf. Es gehörte wie Bekarten von 1874 bis 1945 zum Amtsbezirk Loschen<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Loschen (wie oben)</ref> im Landkreis Preußisch Eylau im Regierungsbezirk Königsberg der Provinz Ostpreußen. Hier waren im Jahre 1910 39 Einwohner registriert<ref>Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis (wie oben)</ref>.

Am 30. September 1928 gab Melonkeim seine Selbständigkeit auf und wurde mit dem Nachbarort Auklappen (heute russisch: Maloje Osjornoje) in die Gemeinde Klein Sausgarten (Bolschoje Osjornoje) eingegliedert. 1945 kam der Ort zur Sowjetunion und heißt seit dem Jahre 1946 „Borowoje“.

Borowoje/Rohrmühle (bis 1945)

Die früher Rohrmühle<ref>Ortsinformationen-Bildarchiv Ostpreußen: Rohrmühle</ref> genannte Ortschaft liegt 4,5 Kilometer von Bagrationowsk (Preußisch Eylau) entfernt und besaß ein Gut und eine Wassermühle. Auch Rohrmühle war in den Amtsbezirk Loschen<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Loschen (wie oben)</ref> eingegliedert und gehörte so zum Landkreis Preußisch Eylau im Regierungsbezirk Königsberg in der Provinz Ostpreußen. Hier lebten im Jahre 1910 42 Menschen<ref>Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis (wie oben)</ref>. Am 30. September 1928 wurde Rohrmühle nach Bekarten (heute russisch: Borowoje) eingemeindet und erlebte 1945 wie alle Orte des nördlichen Ostpreußens die Eingliederung in die Sowjetunion. Seit 1946 heißt der Ort „Borowoje“.

Borowoje (ab 1946)

Im Jahre 1946 wurden die Dörfer Bekarten, Melonkeim und Rohrmühle unter dem russischen Namen „Borowoje“ in der Sowjetunion vereint. Die so bezeichnete Ortschaft war bis zum Jahre 2009 in den Nadeschdinski sowjet (Dorfsowjet Nadeschdino (Lampasch)) eingegliedert. Seither ist sie – aufgrund einer Struktur- und Verwaltungsreform<ref>Nach dem Gesetz über die Zusammensetzung und Territorien der munizipalen Gebilde der Oblast Kaliningrad vom 25. Juni/1. Juli 2009, nebst Gesetz Nr. 253 vom 30. Juni 2008, präzisiert durch Gesetz Nr. 370 vom 1. Juli 2009</ref> eine als Siedlung (russisch: possjolok) qualifizierte Ortschaft innerhalb der Gwardeiskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Gwardeiskoje (Mühlhausen)) im Rajon Bagrationowsk.

Kirche

Bis 1945

Die Bevölkerung von Bekarten, Melonkeim und Rohrmühle war vor 1945 fast ausnahmslos evangelischer Konfession. Die Dörfer waren in das Kirchspiel Schmoditten (heute russisch: Rjabinowka) eingepfarrt und gehörten zum Kirchenkreis Preußisch Eylau (Bagrationowsk) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Der letzte deutsche Geistliche war Pfarrer Max Kuehnert.

Seit 1946

Das heutige Borowoje liegt im Einzugsbereich der neun Kilometer nordöstlich gelegenen und in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Domnowo (Domtau). Diese ist Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) und ist Teil der Propstei Kaliningrad<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)</ref> in der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Stadt: Bagrationowsk (Preußisch Eylau)

Siedlungen: Awgustowka (Drangsitten und Graventhien) | Berjosowka (Groß Sausgarten) | Bogatowo (Bornehnen und Rositten) | Bolschakowskoje (Leidtkeim) | Bolschedoroschnoje (Julienhof, Kopainen und Laukitten) | Bolschoje Osjornoje (Klein Sausgarten) | Borowoje (Melonkeim und Rohrmühle) | Dolgorukowo (Domtau, Leißen, Pompicken und Stablack) | Dubki (Neucken) | Dubrowka (Görken und Pilzen) | Gwardeiskoje (Mühlhausen) | Iljitschowka (Lank) | Iljuschino (Bönkeim) | Jablotschkino (Lokehnen) | Jenino (1947–1965) | Juschny (Jesau und Katharinenhof) | Kalmykowo (Heyde) | Kamenka ((Groß) Krücken) | Kornewo (Zinten) | Kossatuchino (Barsen) | Krasnoarmeiskoje (Sollau und Kilgis) | Krasnosnamenskoje (Dollstädt und Vogelsang) | Kunzewo (Weßlienen) | Kurskoje zu (Althof) | Lermontowo (Wogau) | Lineinoje (Bögen und Arweiden) | Maiskoje (Groß Bajohren/Baiersfelde) | Maloje Osjornoje (Auklappen) | Maloje Otwaschnoje (Klein Wickbold) | Marijskoje (Weißenstein) | Medowoje (Sollnicken und Tykrigehnen) | Minino (Bögen) | Moskowskoje (Mükühnen und Partheinen) | Moskowskoje (Schrombehnen) | Muschkino (Stobecken) | Nadeschdino (Lampasch) | Nagornoje (Groß Dexen und Roditten) | Newskoje (Groß Lauth) | Niwenskoje (Wittenberg und Friederikenthal) | Nowo-Moskowskoje (Poplitten, Pörschken und Luisenhof) | Nowosjolki (Klein Waldeck) | Nowosjolowo (Groß Rödersdorf) | Oktjabrskoje (Patranken und Wargitten) | Orechowo (Althof) | Ossokino (Groß Waldeck) | Otwaschnoje (Wickbold und Braxeinswalde) | Partisanskoje (Schönmohr) | Perwomaiskoje (Pottlitten) | Pessotschnoje (Gallitten und Palpasch) | Pjatidoroschnoje (Bladiau) | Pobeda (Arnsberg) | Pobereschje (Schnakeinen, Porschkeim und Kissitten) | Podgornoje (Penken) | Pogranitschnoje (Hussehnen) | Pogranitschny (Hermsdorf) | Primorskoje (Wolittnick) | Proletarskoje (Legnitten) | Prudki (Knauten) | Puschkino (Posmahlen) | Rasdolnoje ((Adlig) Pohren) | Rjabinowka (Schmoditten) | Sadowoje | Sagorodnoje (Schloditten) | Saretschnoje (Ramsen und Dopsattel) | Schirokoje (Strobehnen) | Schukowka (Quilitten) | Sergejewo (Klein Lauth) | Sewerny | Slawjanowka (Romitten) | Slawskoje (Kreuzburg) | Snamenka (Groß Hoppenbruch) | Snamenskoje (Kutschitten) | Soldatskoje (Lewitten) | Solnetschnoje (Thomsdorf) | Sosnowka (Schwanis) | Sowchosnoje (Rippen) | Starosselje (Schultitten) [teilw.] | Strelnja (Schultitten) [teilw.] | Tambowskoje (Vierzighuben) | Timirjasewo (Rauschnick) | Tischino (Abschwangen) | Tropinino (Heide) | Tschapajewo (Schlauthienen und Jerlauken) | Tschechowo (Uderwangen) | Walki (Waldkeim) | Wetrowo (Schölen) | Wladimirowo (Tharau und Ernsthof) | Wyssokoje (Tiefenthal) Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang Albeneck | Albenlauk | Albenort | Alkehnen | Alt Legden | Amalienwalde | Arweiden (Lineinoje) | Augustenhof (Kolodino) | Balga (Wessjoloje) | Barslack (Woinowo) | Bartlangen | Baumgart | Bekarten (Borowoje) | Bilshöfen | Boggentin (Lermontowo) | Bolbitten | Bomben (Alexandrowskoje) | Bombitten (Ochotnoje) | Braxeinshof (Kandijewo) | Bruch Wedderau | Bükühnen | Dagwitten (Bolschedoroschnoje) | Deutsch Thierau (Iwanzowo) | Diedersdorf (Jasnaja Poljana) | Dinge | Dingort (Welikopolje) | Döbnicken (Woinowo) | Dösen (Skworzowo) | Dösenbruch | Domlitten | Dorotheenhof (Aksjonowo) | Dothen (Donskoje) | Düsterwalde | Ellermühle | Erichswalde | Ernstfelde | Fabiansfelde (Newskoje) | Fedderau | Follendorf (Rybakowo) | Freihof | Frenzelswalde | Freudenthal | Friederikenthal (Niwenskoje) | Friedrichshof | Frisching (Prochladnoje) | Fuchsberg | Galben [Kr. 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