Beulbar
Beulbar Gemeinde Bürgel
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Beulbar 50° 55′ N, 11° 45′ O
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| Höhe: | 270 m ü. NN | |||||
| Eingemeindet nach: | Beulbar-Ilmsdorf | |||||
| Postleitzahl: | 07616 | |||||
| Vorwahl: | 036692 | |||||
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Beulbar ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Die Ortsteile Beulbar, Ilmsdorf und Gerega haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref> Die Gemarkung Beulbar/Ilmsdorf umfasst diese beiden Ortsteile mit 146 Einwohnern (Stand ca. 2011) und einer Fläche von 2,57 km².<ref name="Gindex">Gemarkung Beulbar/Ilmsdorf, Stadt Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt südlich der Stadt Bürgel an einer alten Handels- und Heeresstraße vom Süden nach Norden verlaufend und bei Bürgel über die Gleisefurt Quere Richtung Altenburg und Leipzig in kupierten Gelände weiterführend durch das vom Kloster Thalbürgel geschaffene Ackerbaugebiet.
Geschichte
Die urkundliche Ersterwähnung von Beulbar fand 1240 statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 31.</ref> Eine kleine Burg lag im nordöstlichen Teil des Ortes im sogenannten Hofgarten. Es war ein mittelalterlicher Herrensitz. Herren von Beulbar werden seit 1328 genannt. Um 1500 stand an dieser Stelle eine Marienkapelle der Herren von Beulbar. Reste der Burg sind der Ruinehügel und der Befestigungsgraben. Außerdem steht auf dieser Stelle noch ein Spitzahorn.<ref>Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 66.</ref> Das Dorf war und ist landwirtschaftlich und heute noch dazu kulturell geprägt.
Der adlige Ort gehörte zum Besitz des Klosters Bürgel und kam nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach, 1827. Abgerufen am 7. Dezember 2023.</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte.<ref>II. Verwaltungsbezirk (Apolda). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref> 1920 kam Beulbar zum Land Thüringen.
Beulbar heute
Im Ort befindet sich die Freilichtbühne Am-Vieh-Theater zu Beulbar, auf der verschiedene kulturelle Veranstaltungen stattfinden.<ref>Website des Am-Vieh-Theaters</ref>
Einzelnachweise
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Weblinks
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