Fladengreuth
Fladengreuth Gemeinde Rügland
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=Fladengreuth 49° 26′ N, 10° 34′ O
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| Höhe: | 430–445 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 23 (Jan. 2014)<ref name="Rügland">www.ruegland.de</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91622 | |||||
| Vorwahl: | 09828 | |||||
Fladengreuth (fränkisch: Graid bzw. Flohdn-graid<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 76. Dort folgendermaßen transkribiert: „graid“ bzw. „flōdngraid“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rügland im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Fladengreuth liegt in der Gemarkung Unternbibert.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Im Weiler entspringt der Fladengreuther Graben, ein linker Zufluss der Bibert. 0,5 km südöstlich liegt das Weinskershölzl, 0,5 km nördlich liegt das Bergholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2245 (0,5 km nordwestlich) bzw. nach Unternbibert zur Kreisstraße AN 24 (1,5 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1340 als „Ruetlin“ erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich also um eine Siedlung, die durch Rodung des Waldes ermöglicht wurde. Erst 1505 wurde die Form „Fladengerewt“ bezeugt, wahrscheinlich um den Ort von anderen ähnlich lautenden Orten – etwa die 8 km weiter nördlich gelegenen Orte Wilhelmsgreuth und Jobstgreuth – besser unterscheiden zu können. Das Bestimmungswort „Fladen-“ verweist auf die flache Ebene.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 76.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Fladengreuth aus zwei Höfen und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht, die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über beide Anwesen übte das Obervogteiamt Virnsberg aus.<ref name="J855">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 855.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fladengreuth dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Buch und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Buch zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 1. Oktober 1821 wurde Fladengreuth mit Daubersbach und Kräft nach Unternbibert umgemeindet. Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Unternbibert im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rügland eingemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1011.</ref><ref>Rügland > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Unternbibert) gepfarrt.<ref name="J855"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Dionysius (Virnsberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Flathengereuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 153 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 76.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Fladengreuth. In: ruegland.de. Abgerufen am 19. Juli 2023.
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archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. - Vorlage:Bavarikon Ort
- Fladengreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Fladengreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Äußere Mühle | Daubersbach | Fladengreuth | Kräft | Lindach | Obernbibert | Pilsmühle | Rosenberg | Rügland | Stockheim | Unternbibert | Untere Mühle
Sonstiger Wohnplatz: Obermühle
Wüstung: Ebenhof