Kräft (Rügland)
Kräft Gemeinde Rügland
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Kr%C3%A4ft 49° 26′ N, 10° 36′ O
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dim=10000 | globe= | name=Kräft | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 391 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 24 (Jan. 2014)<ref name="Rügland">www.ruegland.de</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91622 | |||||
| Vorwahl: | 09828 | |||||
Kräft (fränkisch: Gräft<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 117. Dort folgendermaßen transkribiert: „gręft“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rügland im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kräft liegt in der Gemarkung Unternbibert.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Beim Weiler entspringt der Feldgraben, ein rechter Zufluss des Mögelheubachs, der rechts in die Zenn fließt. Im Nordosten liegen die Flur Heiligenleiten und das Neuhofer Holz.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt in beiden Richtungen zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße. Die 0,6 km nördlich von Kräft verlaufende Gemeindeverbindungsstraße führt nach Daubersbach (1,3 km südwestlich) bzw. zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km nordöstlich) zwischen Stöckach (0,6 km nördlich) und Oberfeldbrecht (1,4 km südöstlich). Die 0,7 km südöstlich verlaufende Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2245 (0,2 km südwestlich) bzw. nach Oberfeldbrecht zur Staatsstraße 2255 (1 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1297 als „Ascrefte“ erstmals urkundlich erwähnt. Davon ausgehend kann der Ortsname als Siedlung beim Eschengraben gedeutet werden. Es bleibt jedoch unklar, wie es zu der Änderung des Ortsnamens zu „Tagßkrefft“ (1536) bzw. „Tagskrafft“ (1684) kam. Seit 1732 gibt es nur noch die Kurzform „Cräfft“.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 117f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kräft fünf Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das Obervogteiamt Virnsberg aus. Grundherren waren das Obervogteiamt Virnsberg (3 Güter, 1 Leerhaus) und das brandenburg-ansbachische Vogtamt Jochsberg (1 Hof).<ref name="J877">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 877.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kräft dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Buch und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Buch zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 1. Oktober 1821 wurde Kräft mit Daubersbach und Fladengreuth nach Unternbibert umgemeindet. Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Unternbibert im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rügland eingemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1011.</ref><ref>Rügland > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Trautskirchen) gepfarrt.<ref name="J877"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Dionysius (Virnsberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Cräfft. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 540 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 117–118.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 334 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Kräft. In: ruegland.de. Abgerufen am 18. Juni 2023.
- Kräft auf der Website bibert.de
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kräft in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kräft im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Äußere Mühle | Daubersbach | Fladengreuth | Kräft | Lindach | Obernbibert | Pilsmühle | Rosenberg | Rügland | Stockheim | Unternbibert | Untere Mühle
Sonstiger Wohnplatz: Obermühle
Wüstung: Ebenhof