Wippenau
Wippenau Markt Flachslanden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=Wippenau 49° 25′ N, 10° 30′ O
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| Höhe: | 502 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 25 (1. Jan. 2023)<ref name="flachslanden">Zahlen & Fakten. In: flachslanden.de. Abgerufen am 18. Juni 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91604 | |||||
| Vorwahl: | 09829 | |||||
Wippenau (fränkisch umgangssprachlich: Midlmaahof<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 205. Dort folgendermaßen transkribiert: „midlmāhof“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Flachslanden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Wippenau liegt in der Gemarkung Flachslanden.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Im Weiler entspringt der Katzbach, ein linker Zufluss der Fränkischen Rezat. Unmittelbar östlich des Orts liegt der Hagweiher, dahinter liegt das Fünferholz. 0,5 km nordwestlich liegt das Waldgebiet Birkach, 0,25 km nördlich der Neuwiesenschlag. Die Staatsstraße 2245 führt nach Oberdachstetten (6 km westlich) bzw. nach Großhabersdorf (22 km östlich). Die Staatsstraße 2253 führt nach Flachslanden (2,3 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Berglein (1,7 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1294 als „Wippenaw“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens Wipo, der Personenname des Gründers. Zwischenzeitlich wurde die Siedlung als Einzelhof zusammengefasst und als „Wippenauhoff“ (1732) bezeichnet. Erst nach 1900 lautete der amtliche Name des Ortes wieder Wippenau. In der mundartlichen Aussprache von „Zum Wippenauhof“ kam es durch Verschleifung zu dem heute gebräuchlichen „Midlmahof“.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 204f.</ref>
Das Kloster Heilsbronn besaß im Ort bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mindestens vier Güter.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 375.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Wippenau aus zwei Ganzhöfen. Das Hochgericht übte die Obervogteiamt Virnsberg aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über beide Anwesen hatte die Deutschordenskommende Virnsberg.<ref name="H142">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 142.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde die Wippenau dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Flachslanden und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Flachslanden zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref><ref>Flachslanden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 14. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1: Ehemaliges Wirtschaftsgut der Deutschordenskommende Virnsberg, dann Brauerei<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Flachslanden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Grenzsteine<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Flachslanden) gepfarrt.<ref name="H142"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Dionysius (Virnsberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Wippenau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 269 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 204–205.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 159.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 142 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 375 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Ortsteile > Wippenau. In: flachslanden.de. Abgerufen am 18. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Wippenau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Wippenau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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