Rangenmühle (Flachslanden)
Rangenmühle Markt Flachslanden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Rangenm%C3%BChle 49° 23′ N, 10° 31′ O
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dim=10000 | globe= | name=Rangenmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 430 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91604 | |||||
| Vorwahl: | 09829 | |||||
Rangenmühle (fränkisch: Ranga-mil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 156. Dort folgendermaßen transkribiert: „rangəmíl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Flachslanden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Rangenmühle liegt in der Gemarkung Kettenhöfstetten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt weniger als einen halben Kilometer nach dem Dorf Borsbach und einen Kilometer vor dem Weiler Kellern an dessen Mündung am Borsbach, einem linken Zufluss der Fränkischen Rezat. Im Süden grenzt der Forst Birkenfels auf dem 488 m ü. NHN hohen Heßberg an, 0,5 km nordwestlich liegt das viel kleinere Kellerholz auf bis zu 463 m ü. NHN.
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Borsbach zur Kreisstraße AN 21 (0,4 km nordöstlich) bzw. nach Kellern (1 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1536 als „Rangenmuel“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Mühle am Berghang.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 156.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Rangenmühle zur Realgemeinde Borsbach. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Vogtamt Birkenfels als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Rangenmühle die Hausnummer 24 des Ortes Borsbach.<ref name="J841">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 841.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Rangenmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 23 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 419.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J998">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 998.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde die Rangenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Flachslanden und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Flachslanden zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 24. August 1830 wurde die Rangenmühle in die neu gebildete Gemeinde Kettenhöfstetten umgemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 948.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 wieder in den Markt Flachslanden eingegliedert.<ref name="J998"/><ref>Flachslanden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 14. März 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Zweigeschossiger Bau des 18. Jahrhunderts mit verputzten Fachwerkobergeschossen und Walmdach<ref>G. P Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 84. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Flachslanden) gepfarrt.<ref name="J841"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Dionysius (Virnsberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Rangenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 419 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 156.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 84.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rangenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rangenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Birkenfels | Borsbach | Boxau | Flachslanden | Hainklingen | Hummelhof | Kellern | Kemmathen | Kettenhöfstetten | Lockenmühle | Neustetten | Rangenmühle | Rohrmühle | Rosenbach | Ruppersdorf | Schmalnbühl | Sondernohe | Virnsberg | Wippenau
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