Daubersbach
Daubersbach Gemeinde Rügland
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(50)&title=Daubersbach 49° 26′ N, 10° 36′ O
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| Höhe: | 382–404 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 50 (Jan. 2021)<ref name="Rügland">www.ruegland.de</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91622 | |||||
| Vorwahl: | 09828 | |||||
Daubersbach (fränkisch: Daubaschba<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 63. Dort folgendermaßen transkribiert: „daubəschba“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rügland im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Daubersbach liegt in der Gemarkung Unternbibert.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Im Dorf entspringt der Mögelheubach, ein rechter Zufluss der Zenn. Südöstlich des Ortes liegt die Flur Winterleiten, 1 km nordwestlich liegt das Bergholz, 0,75 km südwestlich liegt das Weinskershölzl. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft zur Staatsstraße 2245 (0,5 km südlich) bzw. zu einer anderen Gemeindeverbindungsstraße (1,75 km nordöstlich), die von Stöckach (0,6 km nördlich) nach Oberfeldbrecht führt (1,4 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1296 im Rothenburger Ächtbuch als „Tauerspach“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Übername Duher (= der Schieber). Eine Person dieses Namens ist als Gründer dieser Siedlung anzunehmen.<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 63.</ref> Ursprünglich übte die Deutschordenskommende Virnsberg das Herrschaftrecht aus. Es ist ein Kaufbrief aus dem Jahr 1345 erhalten, in dem Rapot von Kulsheim der Kommende Virnsberg den Ort samt Untertanen für 601 Pfund und 71⁄2 Schilling überließ. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort vollständig zerstört und musste neu aufgebaut werden.<ref>Daubersbach auf der Website www.bibert.de</ref> 1732 wurde die heutige Form „Daubersbach“ erstmals bezeugt.<ref name="Fechter"/>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Daubersbach 7 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das Obervogteiamt Virnsberg aus. Grundherren waren das Obervogteiamt Virnsberg (1 Hof, 1 Dreiviertelhof, 2 Halbhöfe, 1 Gut) und das brandenburg-ansbachischen Vogtamt Jochsberg (2 Güter).<ref name="J847">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 847.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Daubersbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Buch und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Buch zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 1. Oktober 1821 wurde Daubersbach mit Fladengreuth und Kräft nach Unternbibert umgemeindet. Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Unternbibert im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rügland eingemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 1011.</ref><ref>Rügland > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Laurentius (Trautskirchen) gepfarrt.<ref name="J847"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dabersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 569 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Daffersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 572 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 63.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Daubersbach. In: ruegland.de. Abgerufen am 19. Juli 2023.
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archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. - Vorlage:Bavarikon Ort
- Daubersbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Daubersbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Äußere Mühle | Daubersbach | Fladengreuth | Kräft | Lindach | Obernbibert | Pilsmühle | Rosenberg | Rügland | Stockheim | Unternbibert | Untere Mühle
Sonstiger Wohnplatz: Obermühle
Wüstung: Ebenhof