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Douglas DC-5

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Douglas DC-5
Douglas DC-5
Typ Transportflugzeug
Entwurfsland
Hersteller Douglas Aircraft Company
Erstflug 20. Februar 1939
Indienststellung 1940
Produktionszeit

1939 bis 1941

Stückzahl 12
Datei:Douglas DC-5 NC21701 (15953134490).jpg
Douglas DC-5
Datei:R3D Marines maneouver1 1942.jpg
Douglas R3D-2 beim Einsatz mit US-Marines (1942)

Die Douglas DC-5 war ein zweimotoriges Transportflugzeug des US-amerikanischen Herstellers Douglas Aircraft Company. Sie ist das am wenigsten bekannte Flugzeug aus dessen DC-Reihe. Der Jungfernflug fand am 20. Februar 1939 statt.

Geschichte

Gedacht war der Schulterdecker als Ergänzung der DC-3 und DC-4 auf kurzen Strecken, für 16 bis 22 Passagiere, und nicht als Ersatz für die DC-3, wie oft behauptet wurde. Die DC-5 erregte die Aufmerksamkeit mehrerer Fluggesellschaften, und so gingen vor Kriegsausbruch Bestellungen von KLM, der britischen Imperial Airways, der Pennsylvania-Central Airlines und der kolumbianischen SCADTA ein. Auch William Edward Boeing bestellte eine DC-5 als Privatflugzeug, da sein eigenes Unternehmen kein vergleichbares Modell liefern konnte.

Der Zweite Weltkrieg beendete die Karriere der DC-5 jedoch vorzeitig, und die Fluggesellschaften zogen ihre Bestellungen nach und nach zurück. So wurden nur ein Prototyp, vier DC-5 für die KLM und sieben als R3D bezeichnete Maschinen für die US Navy und das US Marine Corps gebaut. Die niederländischen DC-5 wurden bei der Evakuierung Javas eingesetzt. Eine DC-5 der KLM wurde von der japanischen Heeresluftwaffe erbeutet, eine zweite ging durch einen Landeunfall verloren.<ref>Boeing, Historical Snapshot, Douglas DC-5</ref> Die zwei anderen DC-5 der KLM wurden von den United States Army Air Forces übernommen und dort als C-110 bezeichnet. Die letzte C-110 wurde verkauft und tauchte 1948 in Israel auf, wo sie bis zu ihrer Verschrottung 1955 bei den Luftstreitkräften eingesetzt wurde.

Die DC-5 ging als das „richtige Flugzeug zur falschen Zeit“ in die Geschichte der Douglas Aircraft Company ein. Wäre das Flugzeug mit einer Druckkabine ausgestattet worden, hätte es vermutlich der Convair CV-240 Konkurrenz machen können. Außerdem wird spekuliert, dass Boeing aus der DC-5 Kenntnisse gewann, die später an Fokker verkauft wurden. Diese Kenntnisse sollen Grundlage für die spätere Fokker F-27 gewesen sein.

Heutzutage existiert keine einzige Douglas DC-5 mehr. Damit ist die DC-5 (nach der Douglas DC-1, von der nur ein Exemplar gebaut wurde) der zweite Flugzeugtyp aus der DC-Reihe, der der Nachwelt nicht erhalten geblieben ist.

Varianten

Datei:Douglas R3D-2.jpg
Eine R3D-2 des USMC 1941 beim Absetzen von Fallschirmjägern
DC-5
ziviles Passagierflugzeug, 5 gebaut
R3D-1
militärisches Transportflugzeug für die United States Navy mit 16 Sitzplätzen, 3 gebaut
R3D-2
militärisches Transportflugzeug für das United States Marine Corps mit 22 Sitzplätzen für Fallschirmjäger, 4 gebaut
R3D-3
Bezeichnung für den von der U.S. Navy übernommenen DC-5-Prototyp, der zuvor als persönliches Flugzeug von Willam E. Boeing diente
C-110
Bezeichnung für drei von der USAAF übernommene DC-5

Zwischenfälle

Es gab fünf Totalverluste.<ref>Unfallstatistik DC-5, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 28. Januar 2016.</ref>

Eine Maschine ging bei einem Landeunfall zu Bruch, eine weitere wurde bei einem japanischen Luftangriff zerstört.

Technische Daten

Kenngröße Daten
Länge 18,96 m
Spannweite 23,77 m
Höhe 6,04 m
Flügelfläche 76,55 m²
Flügelstreckung 7,4
max. Startmasse 9072 kg
Höchstgeschwindigkeit 325 km/h
max. Reichweite 2575 km
Antrieb 2 Kolbenmotoren Wright GR-1820-F62 mit 900 PS (ca. 660 kW) Leistung

Literaturhinweise

  • Mike Hardy: Douglas Uncommercial. In: Aeroplane Monthly. 24, April 1996, ISSN 0143-7240.
  • Arthur Pearcy: Douglas Propliners DC-1 – DC-7. Airlife, Shrewsbury 1995, ISBN 1-85310-261-X.

Weblinks

Commons: Douglas DC-5 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Propellerflugzeuge:

DWCDolphinDC-1DC-2DC-3DC-4DC-5DC-6DC-7M-1M-2M-3M-4

Strahlflugzeuge:

DC-8DC-9DC-10MD-11MD-80MD-90MD-95MD119/220

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Transportflugzeuge:

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Jagdflugzeuge:

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Hubschrauber:

XH-20XHJHXHCHXHRHAH-64MD 500

Aufklärungsflugzeuge:

O-2ODO2DO-31O-35O-38O-43YO-44O-46YOA-5F-3

Seepatrouillenflugzeuge:

PDP2DP3D

Trainingsflugzeuge:

XT-30T-45

Versuchsflugzeuge und UAVs:

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C-1 • C-2 • C-3 • C-4 • C-5 • C-6 • C-7 • C-8 • C-9 • XC-10 • Y1C-11 • Y1C-12 • Y1C-14 • Y1C-15 • C-16 • Y1C-17 • C-18 • C-19 • YC-20 • C-21 • Y1C-22 • Y1C-23 • Y1C-24 • Y1C-25 • C-26 • C-27 • C-28 • C-29 • YC-30 • XC-31 • C-32 • C-33 • C-34 • XC-35 • C-36 • C-37 • C-38 • C-39 • C-40 • C-41 • C-42 • UC-43 • XC-44 • C-45 • C-46 • C-47 • C-48 • C-49 • C-50 • C-51 • C-52 • C-53 • C-54 • C-55 • C-56 • C-57 • C-58 • C-59 • C-60 • UC-61 • C-62 • C-63 • C-64 • C-65 • C-66 • UC-67 • C-68 • C-69 • UC-70 • UC-71 • UC-72 • C-73 • C-74 • C-75 • C-76 • C-77 • UC-78 • C-79 • C-80 • UC-81 • C-82 • UC-83 • C-84 • UC-85 • C-86 • C-87 • C-88 • C-89 • C-90 • C-91 • UC-92 • C-93 • UC-94 • UC-95 • UC-96 • C-97 • C-98 • XC-99 • UC-100 • UC-101 • C-102 • UC-103 • C-104 • XC-105 • C-106 • C-107 • C-108 • C-109 • C-110 • C-111 • XC-112 • XC-113 • XC-114 • XC-115 • YC-116 • C-117 • C-118 • C-119 • XC-120 • C-121A,B • ab C-121C • YC-122 • C-123 • C-124 • YC-125 • LC-126 • C-127 • C-128 • YC-129 • C-130 • C-131A • C-131B,C • C-131D • C-131E • XC-132 • C-133 • YC-134 • C-135 • C-137 • C-140 • C-141 • XC-142

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1927 bis 1930 (Transport)

TA

1926 bis 1931 (Transport)

JA (Super Universal) • JR

1931 bis 1955 (General Utility)

JA (Norseman) • JB • JD • JE • JF • J2F • J3F • J4F • JH • JK • J2K • JL • JM • JO • JQ • J2Q • JW • J2W

1935 bis 1955 (Utility Transport)

JRB • JRC • JRF • JR2F • JRK • JRM • JRS • JR2S

1939 bis 1941 (Transport, einmotorig)

GB • GH • GK • GQ

1931 bis 1962 (Transport)

RA (RA-1 bis RA-3 • RA-4) • RB • RC • R4C • R5C • RD • R2D • R3D • R4D • R5D • R6D • RE • XRK • XR2K • RM • XRO • R2O • R3O • R4O • R5O • RQ • R2Q • R3Q • R4Q • RR • RS • RT • R6V • R7V • R8V • RY • R2Y • R3Y • R4Y-1 • R4Y-2

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