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Tunnel Lange Issel

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Tunnel Lange Issel
Verkehrsverbindung Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main
Ort Nentershausen
Länge 1015 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr Deutsche Bahn
Baubeginn 1999
Betrieb
Betreiber DB Netz
Freigabe 2002
Lagekarte
Koordinaten
Westportal 50° 24′ 50,4″ N, 7° 55′ 37,2″ O
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Ostportal 50° 24′ 50,4″ N, 7° 56′ 34,8″ O
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Der Tunnel Lange Issel ist ein 1015 m langer Eisenbahntunnel der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Er liegt südlich der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Nentershausen.

Verlauf

Datei:Frankfurt-Cologne 15.09.2005 10-27-17.JPG
Der Tunnel "Lange Issel" folgt auf die im Bild zu sehende Senke. Es ist der einzige Tunnel der Strecke, der unmittelbar an einem solchen Wechsel von Gefälle, Senke und Steigung liegt.

Die Trasse verläuft im Tunnel gerade.

Im Tunnel unterquert die Strecke die Bundesautobahn 3 sowie die Landesstraßen 317 und 318. In der Nähe des Ostportals wird darüber hinaus die Anschlussstelle Diez in einem separaten Bauwerk unterquert.

Die Gradiente fällt im Tunnel durchgehend Richtung Frankfurt am Main ab. Im Bereich des Ostportals liegt dabei ein Wendepunkt des Höhenbands, ab dem die Strecke ansteigt.<ref name="db-2000-06">DB Projekt Köln-Rhein/Main GmbH (Hrsg.): Streckenkarte Neubaustrecke Köln-Rhein/Main. Frankfurt am Main, Juni 2000.</ref>

Nach jeweils einem Abschnitt freier Strecke folgen westlich der Tunnel Eichen-Diekenscheid und östlich der Tunnel Elzer Berg.

Geschichte

Bereits Ende 1995 lag die geplante Länge des Bauwerks bei 1015 m.<ref name="db-1995-11">Deutsche Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Projektleitung NBS Köln–Rhein/Main (Hrsg.): Streckenkarte Neubaustrecke Köln-Rhein/Main. Karte mit Stand von November 1995, Frankfurt 1995.</ref> Zu diesem Zeitpunkt war das Raumordnungsverfahren abgeschlossen.

Die Bauarbeiten wurden am 9. Juni 1999 offiziell begonnen. Der Tunnel ging dabei als letzte Röhre im Baulos B der Neubaustrecke in Bau. Als Tunnelpatin fungierte Ursula Greiser, die Ehefrau des Ortsbürgermeisters von Nentershausen, Hans-Jürgen Greiser. Mehr als tausend Bürger folgten der Einladung, am Rande der Feierlichkeiten zum Tunnelanschlag einen Blick in das Tunnelbauwerk zu werfen.<ref name="db-zt-1999-6-10">DBProjekt Köln–Rhein/Main (Hrsg.): Grünes Licht für Flughafenanbindung; Runder Tisch im Westerwald; Tunnelbau: Die Mineure legen los. In: Zum Thema, ZDB-ID 2115698-0, Heft Juni 1999, Frankfurt am Main, S. 10 f.</ref>

Das Bauwerk wurde größtenteils in bergmännischer Bauweise erstellt, lediglich die Unterfahrung der Landesstraße L 318 wurde in offener Bauweise angelegt.<ref name="krm-mitteb-1999-7">DBProjekt GmbH Köln–Rhein/Main, Projektleitung (Hrsg.): Neubaustrecke Köln–Rhein/Main: Bauabschnitt Mitte Los B: Selters–Brechen, Broschüre (20 Seiten), Frankfurt am Main, Januar 1999, S. 7.</ref>

Im 2. Halbjahr 2014 sollten die Schienen im Tunnel gewechselt werden.<ref name="ted-217-378306">Deutschland-Frankfurt am Main: Lüftungsvorrichtungen. Dokument 2013/S 217-378306 vom 8. November 2013 im Supplement zum Elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Tunnel Troisdorf | Siegauen-Tunnel | Ittenbachtunnel | Aegidienbergtunnel | Rottbitzetunnel | Günterscheidtunnel | Ammerichtunnel | Fernthaltunnel | Deesen-Tunnel | Oberhaider-Wald-Tunnel | Dernbacher Tunnel | Himmelbergtunnel | Eichheidetunnel | Eichen-Diekenscheid-Tunnel | Tunnel Lange Issel | Tunnel Elzer Berg | Limburger Tunnel | Idsteintunnel | Niedernhausener Tunnel | Hellenbergtunnel | Schulwaldtunnel | Tunnel Breckenheim | Kelsterbach-Tunnel | Frankfurter-Kreuz-Tunnel Vorlage:Klappleiste/Ende