Stinzendorf
Stinzendorf Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(129)&title=Stinzendorf 49° 28′ N, 10° 48′ O
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| Höhe: | 331 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 129 (2. Jan. 2019)<ref name="Langenzenn">Stinzendorf. In: Website langenzenn.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09101 | |||||
Stinzendorf (fränkisch: Schdinsn-doaf<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 95. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „schdinsndoʳf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Stinzendorf liegt in der Gemarkung Keidenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Farrnbach, der einige kleine Weiher westlich und östlich des Ortes speist. Im Süden erhebt sich die bewaldete Anhöhe Dillenberg. Dort befindet sich ein Druidenstein. Die Kreisstraße FÜ 16 führt über die Hammerschmiede nach Keidenzell (1,7 km westlich) bzw. nach Roßendorf (2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1348 als „Stintzendorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens kann entweder die Fischart Stint oder der Personenname Zinso sein.<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 95.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Stinzendorf zehn Anwesen. Das Hochgericht südlich des Farrnbachs übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Cadolzburg aus, nördlich des Farrnbachs das Stadtvogteiamt Langenzenn. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Cadolzburg. Grundherren waren das Kastenamt Cadolzburg (4 Höfe, 3 Häuser) und die Reichsstadt Nürnberg: Landesalmosenamt (2 Halbhöfe), Spitalamt (1 Hof).<ref name="H175">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 175.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Stinzendorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Keidenzell und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Keidenzell zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.</ref>
Am 1. Mai 1978 wurde Stinzendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Langenzenn eingegliedert.<ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Cäcilia (Cadolzburg) gepfarrt.<ref name="H175"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Marien (Langenzenn) zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Stinzendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 448–449 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 175 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Stinzendorf. In: Website langenzenn.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Stinzendorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Stinzendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
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Wüstung: Fallmeisterei