Göckershof
Göckershof Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(12)&title=G%C3%B6ckershof 49° 30′ N, 10° 49′ O
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| Höhe: | 304 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 12 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09101 | |||||
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Göckershof (fränkisch: Giegeas-huhf<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 42. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „gīgeʳshūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Göckershof liegt in der Gemarkung Horbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Südufer der Zenn. Nördlich des Ortes liegt das Waldgebiet Hart, südlich das Eichholz und östlich das Grundfeld. Die Kreisstraße FÜ 17 führt nach Langenzenn (2,2 km südwestlich) bzw. nach Raindorf (1,7 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1306 als „Gygershove“ erstmals urkundlich erwähnt, als Heinrich von Berg eine Wiese des Ortes an die Burggrafschaft Nürnberg verkaufte. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 42.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Göckershof zwei Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Stadtvogteiamt Langenzenn aus. Der eine Hof hatte das brandenburg-ansbachische Klosteramt Langenzenn als Grundherrn, der andere Hof das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg.<ref name="H118">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 118.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Göckershof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Seukendorf und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Horbach zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 229.</ref>
Am 1. Mai 1978 wurde Göckershof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Langenzenn eingegliedert.<ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt.<ref name="H118"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Marien (Langenzenn) zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Göckershof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 347 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 118 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Göckershof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Göckershof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
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