Hagenmühle (Langenzenn)
Hagenmühle Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hagenm%C3%BChle 49° 31′ N, 10° 48′ O
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| Höhe: | 318 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09101 | |||||
Hagenmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hagenmühle liegt in der Gemarkung Kirchfembach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt an der Erlach (im Unterlauf Fembach genannt), einem linken Zufluss der Zenn. Im Südwesten grenzt das Mühlholz an, 0,5 km südlich liegt das Hardhoffeld. Mittlerweile ist der Ort als Haus Nr. 22 des Hagenmühlwegs aufgegangen.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1504 als „Hagenmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt wahrscheinlich das mittelhochdeutsche Wort „hac“ (= Dornbusch, Strauch) zugrunde.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth. S. 49 f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hagenmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthischen Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Mühle hatte das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg als Grundherrn.<ref name="H99">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth. S. 99.</ref> Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hagenmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Hagenbüchach und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Kirchfembach zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth. S. 202.</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hagenmühle am 1. Januar 1972 nach Langenzenn eingegliedert.<ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Hagenmühlweg 22: ehemalige Mühle<ref>Denkmalliste für Langenzenn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian gepfarrt.<ref name="H99"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Marien zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hagenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 466 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 99 (Digitalisat). Ebd. S. 202 (Digitalisat).
- Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 105.
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 81–82.
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hagenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hagenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
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