Gauchsmühle (Langenzenn)
Gauchsmühle Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Gauchsm%C3%BChle 49° 30′ N, 10° 46′ O
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| Höhe: | 308 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 0 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09101 | |||||
Gauchsmühle (fränkisch: Gaugs-miel<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 41. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „gaugsmīl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Gauchsmühle liegt in der Gemarkung Langenzenn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Südufer der Zenn. Die Windsheimer Straße (= Kreisstraße FÜ 11) führt zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 8 (0,1 km südwestlich) bzw. nach Langenzenn (0,8 km östlich). Südlich der Anschlussstelle befindet sich die Gewerbegebiet Süd 5 (Mühlleite).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Salbuch des Amtes Cadolzburg von 1414 als „Gawchsmulen“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Übername „Gouch“ (= Kuckuck, Tor, Narr), eine Eigenschaft, die der erste Mühlenbesitzer gehabt haben muss.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 41 f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Gauchsmühle zur Realgemeinde Langenzenn. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg als Grundherrn.<ref name="H135">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 135.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Gauchsmühle die Hausnummer 155 des Ortes Langenzenn.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Gauchsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Langenzenn und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Langenzenn zugeordnet.<ref name="H230">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.</ref><ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Gauchsmühle 1: Wohn- und Mühlengebäude mit Scheune<ref>Denkmalliste für Langenzenn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt.<ref name="H135"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Marien (Langenzenn) gepfarrt.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Literatur
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 451450957, S. 195.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 135 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gauchsmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gauchsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
Sonstige Wohnplätze: Heinersdorfer Mühle | Neumühle
Wüstung: Fallmeisterei