Ödenhof (Langenzenn)
Ödenhof Stadt Langenzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=%C3%96denhof 49° 28′ N, 10° 47′ O
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dim=10000 | globe= | name=Ödenhof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 354 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 90579 | |||||
| Vorwahl: | 09101 | |||||
Ödenhof (fränkisch: Ejdn-huhf<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 71. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „eidnhūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Langenzenn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Ödenhof liegt in der Gemarkung Keidenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Nördlich der Einöde grenzt der Große Wald an. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße FÜ 16 bei der Hammerschmiede (0,4 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1535 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname verweist auf dessen abgeschiedene Lage.<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 71.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ödenhof zur Realgemeinde Keidenzell. Das Anwesen hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg als Grundherrn.<ref name="H130">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 130.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt der Ödenhof die Hausnummer 26 des Ortes Keidenzell.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Ödenhof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Keidenzell und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Keidenzell zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.</ref>
Am 1. Mai 1978 wurde Ödenhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Langenzenn eingegliedert.<ref>Langenzenn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt.<ref name="H130"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Marien (Langenzenn) zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 130 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
Fußnoten
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Alizberg | Burggrafenhof | Erlachskirchen | Gauchsmühle | Göckershof | Hagenmühle | Hammermühle | Hammerschmiede | Hardhof | Hausen | Heinersdorf | Horbach | Keidenzell | Kirchfembach | Klaushof | Langenzenn | Laubendorf | Lohe | Lohmühle | Ödenhof | Stinzendorf | Wasenmühle | Wittinghof
Sonstige Wohnplätze: Heinersdorfer Mühle | Neumühle
Wüstung: Fallmeisterei