Caster Semenya
| Caster Semenya Vorlage:SportPicto | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Voller Name | Mokgadi Caster Semenya | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of South Africa.svg Südafrika | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 7. Januar 1991 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Pietersburg, Südafrika | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 178 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 73<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil ( vom 22. Juli 2012 im Internet Archive) bei bbc.co.uk (englisch; Archivversion).</ref> kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | 800 m | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 1:54,25 min | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Maria de Lurdes Mutola | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 15. Dezember 2019 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Mokgadi Caster Semenya (* 7. Januar 1991 in Pietersburg) ist eine südafrikanische Mittelstreckenläuferin und mehrfache Olympiasiegerin sowie Weltmeisterin im 800-Meter-Lauf. Für die Saison 2020 hatte die intergeschlechtliche Athletin als Fußballerin beim JVW FC einen Vertrag unterschrieben.<ref>Semenya signs for South African football team. ESPN Africa, 6. September 2019.</ref>
Werdegang und Debatte um Intergeschlechtlichkeit
Semenya wurde im Dorf Ga-Masehlong in der Nähe von Pietersburg, dem heutigen Polokwane, geboren. Sie ist eine intergeschlechtliche Frau, die bei der Geburt als weiblich eingestuft wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Financial Times, 2. Mai 2019 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Semenya studierte ab 2009 Sportwissenschaften an der Universität Pretoria.<ref>Caster Semenya row: 'Who are white people to question the makeup of an African girl? It is racism'. In: The Guardian. 23. August 2009, abgerufen am 8. Mai 2015 (englisch).</ref>
Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2008 in Bydgoszcz schied sie im 800-Meter-Lauf noch mit einer Zeit von 2:11,98 min in der Vorrunde aus. Im folgenden Jahr stellte sie im Juli mit 1:56,72 min eine Weltjahresbestleistung auf.
Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin gewann sie die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf. In persönlicher Bestzeit von 1:55,45 min distanzierte sie die Kenianerin Janeth Jepkosgei Busienei und die Britin Jennifer Meadows auf den folgenden Plätzen um über zwei Sekunden.
Im Vorfeld des WM-Laufes kamen erste Mutmaßungen hinsichtlich einer möglichen Intergeschlechtlichkeit Semenyas auf. Als Indizien wurden die ungewöhnliche Leistungssteigerung innerhalb nur eines Jahres, die tiefe Stimme und das maskuline Aussehen genannt. Ein Startverbot lehnte der Leichtathletikweltverband IAAF mangels Beweisen ab. Nach ihrem deutlichen Sieg in Berlin reagierte der Verband jedoch auf die zunehmenden Zweifel und ordnete einen Test zur Überprüfung des Geschlechts von Semenya an.<ref>Jan Reschke: Geschlechtstest bei Leichtathletik-WM: XY ungelöst. In: Spiegel Online. 20. August 2008.</ref> Die Entscheidung wurde in Südafrika mit Empörung aufgenommen<ref>Geschlechtstest bei Semenya: Südafrika will Uno einschalten. In: Spiegel Online. 21. August 2009.</ref> und auch von Menschenrechtsaktivisten wurden die Tests kritisiert.<ref>Oliver Tolmein: XY: Geschlecht kann man nicht testen. In: Der Freitag. 26. August 2009.</ref>
IAAF-Generalsekretär Pierre Weiss teilte der Presse mit: „Es ist klar, dass sie eine Frau ist, aber vielleicht nicht zu 100 Prozent.“<ref>Weltverband will Gewissheit über Semenya. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. September 2009.</ref> Ansonsten verzichtete die IAAF darauf, Presseberichte über Semenyas angebliche Intergeschlechtlichkeit zu kommentieren.<ref>Jens Hungermann, Christian Putsch: Weltmeisterin Semenya soll ein Zwitter sein. In: Die Welt. 11. September 2009.</ref> Kurz danach wurde bekannt, dass der südafrikanische Leichtathletikverband (ASA) bereits vor den Weltmeisterschaften bei Semenya einen Geschlechtstest angeordnet hatte, um die Startberechtigung für Frauenrennen zu prüfen. Daraufhin gelangte Verbandspräsident Leonard Chuene in die Kritik, der gemeinsam mit Politikern Tests stets bestritten und die IAAF für die Behandlung des Semenya-Falles kritisiert hatte.<ref>Michael Rensch: Caster Semenya: Missbraucht für Gold. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. September 2009.</ref>
Anfang November 2009 wurde Leonard Chuene samt Präsidium von der South African Sports Confederation and Olympic Committee (SASCOC) suspendiert, nachdem sein Verband zuvor Abbitte für das Fehlverhalten im Fall der 800-Meter-Weltmeisterin geleistet hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschlechtsskandal um Semenya: Verband leistet Abbitte, Präsident gefeuert. ( vom 8. November 2009 im Internet Archive) In: Rheinische Post. 5. November 2009.</ref> Zwei Wochen später teilte das südafrikanische Sportministerium mit, dass Semenya die Goldmedaille und das Preisgeld behalten dürfe. Die medizinischen Untersuchungen wurden weiterhin vertraulich behandelt.<ref>Semenya darf 800-m-WM-Gold behalten. In: Neue Zürcher Zeitung. 19. November 2009.</ref>
Am 6. Juli 2010 gab die IAAF bekannt, dass Semenya mit sofortiger Wirkung wieder bei den Frauen starten darf.<ref>Caster Semenya may compete. In: IAAF.org. 6. Juli 2010.</ref> Im Zuge der durch den Fall Semenya ausgelösten Kontroverse passte das Internationale Olympische Komitee im Juni 2012 die für die Olympischen Spiele in London gültigen Richtlinien zu weiblichem Hyperandrogenismus an.<ref>Internationales Olympisches Komitee: IOC Regulations on Female Hyperandrogenism (PDF; 73 kB). 22. Juni 2012, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).</ref> Danach müssen sich weibliche Athleten, bei denen durch das Vorliegen eines für Männer typischen Androgenwertes ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Frauen vermutet wird, einer androgensenkenden Behandlung unterziehen, wenn sie weiterhin an Wettkämpfen unter Frauen teilnehmen wollen. Im Mai 2011 hatte bereits die IAAF entsprechende Regeln eingeführt.<ref>Anja Herrlitz: IAAF legt Geschlechterregel fest. In: Leichtathletik. 12. April 2011, abgerufen am 26. August 2013.</ref><ref>Amended IAAF Rules and new & updated IAAF Regulations – In Force as of 1 May 2011. In: IAAF.org. 1. Mai 2011, abgerufen am 26. August 2013 (englisch/französisch).</ref><ref>Lukas Brems: Caster Semenya: Es geht um mehr als Testosteron In: Zeit Online, 23. Oktober 2018, abgerufen am 29. Oktober 2018.</ref>
2011 musste sich Semenya bei den Weltmeisterschaften in Daegu über 800 Meter nur der Russin Marija Sawinowa geschlagen geben und gewann mit einer Zeit von 1:56,35 min die Silbermedaille. Ab November 2011 wurde sie von der mosambikanischen Olympiasiegerin und mehrfachen Weltmeisterin Maria de Lurdes Mutola trainiert.<ref>Trainerin Mutola: Semenya wird Weltrekord laufen. In: Freie Presse. 5. April 2012, abgerufen am 16. Dezember 2012.</ref> Bei den Olympischen Spielen 2012 in London belegte Semenya mit 1:57,23 min erneut nach Sawinowa den zweiten Platz. Sawinowa wurde jedoch 2015 wegen Dopings disqualifiziert, so dass Semenya die Goldmedaillen der Weltmeisterschaften 2011 und der Olympischen Spiele 2012 zuerkannt wurden.
Für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau konnte sich Semenya nicht qualifizieren, da sie nach Überstehen einer langwierigen Knieverletzung die geforderte Normzeit verfehlte.<ref>Leichtathletik: Semenya verpasst die WM-Norm. In: Spiegel Online. 28. Juli 2013, abgerufen am 26. August 2013.</ref><ref>Caster not in provisional SA team. In: IOL. 19. Juli 2013, abgerufen am 26. August 2013 (englisch).</ref>
2015 wurden die Regeln zur Androgenbehandlung vom Internationalen Sportgerichtshof aufgehoben und der IAAF zwei Jahre Zeit gegeben, die medizinische Notwendigkeit zu beweisen. Sportlerinnen mit erhöhtem Testosteronspiegel dürfen seither ohne Behandlung wieder an Wettkämpfen teilnehmen,<ref>Dutee Chand thematisiert Testosteron bei Frauen. medmix.at, abgerufen am 21. August 2016.</ref> was bei Semenya mit einer signifikant gestiegenen Leistung einherging:<ref name="London 2017">Läuferin Caster Semenya – „Wenn ich pinkele, pinkele ich wie eine Frau“ auf faz.net, 7. August 2017, abgerufen 8. August 2017.</ref><ref>Cas-Entscheid zu Caster Semenya – Wann ist eine Frau eine Frau? (1. Mai 2019).</ref> Nachdem sie bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking im 800-Meter-Lauf noch als Letzte ihres Halbfinallaufes gescheitert war, steigerte sie ihre Vorjahresbestzeit (1:59,59 min) bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro als Siegerin mit persönlicher Bestleistung und nationalem Rekord um mehr als vier Sekunden auf 1:55,28 min, einer Zeit, die seit etwa zehn Jahren nicht mehr erreicht worden war.<ref name="London 2017" />
Bei den Weltmeisterschaften 2017 in London verteidigte Semenya ihren Titel im 800-Meter-Lauf erfolgreich. Außerdem gewann sie im 1500-Meter-Lauf hinter Faith Kipyegon aus Kenia und Jennifer Simpson aus den Vereinigten Staaten die Bronzemedaille. Am 27. August 2017, zwei Wochen nach den Weltmeisterschaften, stellte sie beim ISTAF Berlin eine neue Weltbestleistung auf über die nichtolympische Distanz von 600 Meter mit 1:21,77 min.
2018 siegte Semenya bei den Commonwealth Games in Gold Coast sowohl über 800 als auch über 1500 Meter. Beim Meeting de Paris steigerte sie ihre 800-Meter-Bestleistung auf 1:54,25 min und setzte sich damit auf den vierten Platz der ewigen Weltbestenliste.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Semenya’s 1:54.25 one of seven world leads in Paris – IAAF Diamond League.] IAAF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Dezember 2018 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im 400-Meter-Lauf der Afrikameisterschaften in Asaba blieb sie mit ihrer Siegerzeit von 49,96 s erstmals unter der 50-Sekunden-Marke.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Semenya clocks 49.96, Amos defeats Korir in Asaba – African Championships, day three.] IAAF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Dezember 2018 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zwei Tage später triumphierte sie auch im 800-Meter-Lauf und unterbot in 1:56,06 min den 25 Jahre alten Meisterschaftsrekord ihrer Trainerin Maria de Lurdes Mutola um zwei Zehntelsekunden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kenya takes six more titles as African Championships conclude in Asaba.] IAAF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Dezember 2018 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Ende April 2019 siegte Semenya bei den Südafrikanischen Meisterschaften über 5000 Meter.<ref>Caster Semenya lehnt Hormonbehandlung ab. In: zeit.de. Zeit Online GmbH, 4. Mai 2019, abgerufen am 2. August 2019.</ref> An den wegen der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio konnte Semenya ihren Titel über 800 Meter nicht verteidigen, da sie die von World Athletics verlangte Senkung ihres Testosteronspiegels auf unter 5 nmol/l für mindestens sechs Monate ablehnte.<ref name="DW2026">Matt Pearson: Semenya hits out at impact of Olympic ban on DSD athletes. In: Deutsche Welle. 2. April 2026, abgerufen am 6. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2024 gab Semenya ihre Absicht bekannt, Präsidentin des Leichtathletikweltverbandes World Athletics zu werden.<ref>Exklusives ARD-Interview : Semenya will Präsidentin von World Athletics werden. In: sportschau.de. 8. August 2024, abgerufen am 8. August 2024.</ref>
Medizinische Befunde
Semenya besitzt männliche XY-Chromosomen und einen natürlich erhöhten Testosteronspiegel.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Slate, 1. Mai 2019. Abgerufen am 5. Mai 2019 (english). „Semenya who "are born as women, reared and socialized as women, who have been legally recognized as women for their entire lives," her lawyers note—with 46,XY DSD who experience a "material androgenizing effect." Many different conditions fall within the 46,XY DSD umbrella, depending on the interaction of multiple genes, hormones, and hormone receptors. These conditions share the presence of one X chromosome and one Y chromosome in each cell“Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Letsrun, 2. Mai 2019. Abgerufen am 5. Mai 2019 (english). „Caster Semenya has XY chromosomes. It was generally accepted by people following the case closely that Semenya was XY, but now it's been confirmed as fact since the CAS press release specifically says, “The DSD covered by the Regulations are limited to athletes with ’46 XY DSD’ – i.e. conditions where the affected individual has XY chromosomes.” If she wasn’t XY, the IAAF’s regulations wouldn’t apply to her and she’d have no reason to challenge them.“Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Maßgeblich für die Wirkung des Testosterons ist allerdings seine körperliche Rezeption. Es gibt Menschen, die einen (männlichen) XY-Chromosomensatz aufweisen, aber deren Körperzellen keine Testosteronrezeptoren haben – sie werden meist als „weiblich aussehend“ wahrgenommen und leben oft als Frauen. Sie weisen einen seltenen männlichen, geschlechtlich unklaren bis zu komplett weiblichen Phänotyp auf. Diese Form der Intersexualität wird als Androgen-Insensitivitäts-Syndrom (AIS) bezeichnet, das vermutlich auf einer Störung der Geschlechtsentwicklung durch 5α-Reduktase-2-Mangel beruht.<ref>Sean Ingle: Caster Semenya accuses IAAF of using her as a ‘guinea pig experiment’ | Caster Semenya. In: theguardian.com. 18. Juni 2019, abgerufen am 4. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ob die betroffenen «XY-Frauen» bei Sportwettkämpfen gegenüber anderen Frauen einen physischen Leistungsvorteil haben, ist umstritten.<ref>Oliver Tolmein: Geschlecht kann man nicht testen. 26. August 2009, abgerufen am 4. Dezember 2023.</ref><ref>"Sportethik tut Not!" Medizinethikerin der Universitätsmedizin Göttingen nimmt Stellung. Abgerufen am 4. Dezember 2023.</ref> Der Sportwissenschaftler Alun Williams bezeichnete die Beweislage für einen Leistungsvorteil von Athletinnen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung trotz Y-Chromosoms im Frühjahr 2026 weiterhin als stark umstritten und warnte zugleich vor erheblichen ethischen Problemen einer breiten genetischen Testung, insbesondere bei Minderjährigen.<ref name="DW2026" />
Bei Semenya ist ihre Intersexualität infolge des AIS anatomisch damit verbunden, dass sie von Geburt an keine Eierstöcke und Gebärmutter, dafür aber innenliegende Hoden besitzt; letztere verursachen den hohen Testosteronspiegel.<ref></ref><ref>Geschlechtstest: Weltmeisterin Semenya soll ein Zwitter sein - WELT. 3. Oktober 2015, abgerufen am 4. Dezember 2023.</ref> Damit ist eine medizinische Parallele gegeben zu einem Fall im österreichischen Skirennsport; die Weltmeisterin Erika Schinegger, bei der durch einen Geschlechtstest 1968 ein vergleichbarer Phänotyp festgestellt wurde, transitionierte allerdings später zu Erik Schinegger.
Gerichtliche Verfahren
Internationaler Sportgerichtshof
Am 1. Mai 2019 verkündete der Internationale Sportgerichtshof (CAS) seine Entscheidung<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pressemitteilung des CAS zur Entscheidung.] CAS, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Mai 2019 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> über die neue Regelung der IAAF zur Testosteron-Obergrenze von fünf nmol/l für Frauen bei Rennen zwischen 400 Meter und der Meile, die Läuferinnen mit einem 46,XY-Chromosomensatz zwingen soll, sechs Monate vor internationalen Wettkämpfen ihren Testosteronspiegel mit Medikamenten zu senken (Gesamt-Testosteron bei Männern: 10,4–34,7 nmol/l, bei Frauen vor den Wechseljahren: < 3 nmol/l, siehe Geschlechtsüberprüfung beim Sport). Er bestätigte mit 2:1 Stimmen zwar die Ansicht der Klägerseite (bestehend aus Semenya und dem südafrikanischen Leichtathletikverband ASA), dass eine Diskriminierung vorliege, diese sei aber notwendig, angemessen und verhältnismäßig, um die Integrität der Frauenleichtathletik zu schützen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Cas-Entscheid zu Caster Semenya: Wann ist eine Frau eine Frau?] Sueddeutsche Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Mai 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Angemahnt wurde aber auch, dass ständig auf die Fairness der Umsetzung der Verordnungen zu achten sei und diese gegebenenfalls anzupassen seien. Mögliche Nebeneffekte der Hormonbehandlung könnten in Zukunft zu einem anderen Urteil führen. Für die Distanzen von 1500 Meter und der Meile hielt der CAS außerdem die Beweislage für einen Leistungsvorteil für gering und empfahl eine Aussetzung der Regel diesbezüglich.
Schweizer Bundesgericht
Semenya erhob Beschwerde vor dem Schweizer Bundesgericht und verlangte eine Aussetzung der Regel. Diese wurde vom Gericht Ende Juli 2019 im Eilverfahren abgelehnt. Die „Gewährung provisorischer Massnahmen“ erfordere bei erster summarischer Prüfung eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit. Dies sei vorliegend nicht der Fall.<ref>Entscheid des Bundesgerichts – Testosteron-Regel gilt wieder für Semenya. In: srf.ch. 30. Juli 2019, abgerufen am 31. Juli 2019.</ref> Mit Entscheid vom 25. August 2020 wies das Gericht die Beschwerde Semenyas endgültig ab. Das Gericht sah in den Forderungen von World Athletics keinen Verstoß gegen die öffentliche Ordnung der Schweiz.<ref>Caster Semenya unterliegt vor Gericht.</ref>
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Ende Februar 2021 gab Semenya bekannt, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Klage gegen das Urteil des Schweizer Bundesgerichtes eingereicht zu haben.<ref></ref><ref>Leichtathletik: Semenya zieht vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In: Der Spiegel. 25. Februar 2021, abgerufen am 3. April 2021.</ref> Im März 2023 verschärfte der Leichtathletikweltverband World Athletics die Regeln für Athleten mit Störungen der Geschlechtsentwicklung; seitdem müssen diese den Testosteronspiegel mindestens 24 Monate lang vor Wettkämpfen unter einen Grenzwert von 2,5 nmol/l gesenkt haben.<ref>World governing body bans transgender women athletes. In: reuters.com. 24. März 2023, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Semenyas Klage gegen die Schweiz war vor dem EGMR im Juli 2023 erfolgreich. Die Richter urteilten mit einer 4:3-Mehrheit, Semenya sei diskriminiert worden. Sie habe keine ausreichenden institutionellen und verfahrensrechtlichen Garantien erhalten, die ihr eine wirksame Prüfung ihrer Beschwerden ermöglicht hätten.<ref>In Bezug auf Testosteronwert – Europäischer Gerichtshof heisst Klage von Semenya gut. In: SRF. 11. Juli 2023, abgerufen am 11. Juli 2023.</ref><ref>Caster Semenya wins appeal at European Court of Human Rights. In: BBC. 11. Juli 2023, abgerufen am 11. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Regeln von World Athletics selbst wurden durch die Entscheidung des EGMR jedoch nicht aufgehoben und World Athletics erklärte, dass die Vorschriften ungeachtet der Entscheidung des EGMR „in Kraft bleiben“ würden.<ref>Olympic champion Caster Semenya wins appeal against testosterone rules in human rights court. 11. Juli 2023, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf Antrag der Schweiz wurde der Fall an die Große Kammer des EGMR verwiesen.<ref>Semenya case referred to European rights court’s grand chamber – Reuters.</ref> Diese entschied im Juli 2025 letztinstanzlich, Semenya sei nicht diskriminiert worden, habe aber auch „kein faires Verfahren erhalten“. Es bestehe ein „strukturelles Ungleichgewicht“ in der Sportgerichtsbarkeit und das Schweizer Bundesgericht habe eine dadurch erforderliche „besonders strenge Prüfung“ ihrer Persönlichkeitsrechte nicht durchgeführt. Semenya wurde deshalb Schadensersatz in Höhe von 80.000 Euro zugesprochen.<ref>Caster Semenya verliert in letzter Instanz vor Europäischem Gerichtshof. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. Juli 2025, abgerufen am 10. Juli 2025.</ref> Im Frühjahr 2026 beschloss das IOC eine neue Richtlinie zum Schutz der Frauenkategorie im olympischen Sport, die nur eine seltene Ausnahme für Athletinnen mit diagnostiziertem vollständigem Androgeninsensitivitätssyndrom (CAIS) oder anderen seltenen Varianten der Geschlechtsentwicklung ohne leistungssteigernde Testosteronwirkung vorsah und im Übrigen wieder genetische SRY-Tests mittels Wangenschleimhautabstrich anwandte.<ref name="DW2026" /> Semenya bezeichnete diese Entscheidung als Schande und erklärte, genetisches Screening schütze Mädchen und Frauen im Sport nicht, sondern verschleiere Ausschluss unter anderem Namen.<ref name="DW2026" /> Sie betonte zudem, sportliche Spitzenleistungen entstünden durch Training, harte Arbeit, tägliche Disziplin und Hingabe, nicht durch angeborene körperliche Unterschiede.<ref name="DW2026" /> Obwohl sie dem IOC im Vorfeld der Entscheidung ihre Sichtweise darlegen konnte, zeigte sie sich insbesondere von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry enttäuscht, von der sie sich als afrikanische Frau ein anderes Vorgehen erhofft hatte.<ref name="DW2026" />
Privates
Im Januar 2017 heiratete Semenya ihre Partnerin Violet Raseboya, nachdem sich das Paar bereits im Dezember 2015 in einer traditionellen Zeremonie das Jawort gegeben hatte.<ref>https://www.l-mag.de/k-word/k-word-182-neues-aus-der-lesbenwelt.html</ref>
Bestleistungen
- 400 m: 49,62 s, 8. September 2018, Ostrava
- 600 m: 1:21,77 min, 27. August 2017, Berlin
- 800 m: 1:54,25 min, 30. Juni 2018, Paris
- 1000 m: 2:30,70 min, 2. September 2018, Berlin
- 1500 m: 3:59,92 min, 4. Mai 2018, Doha
- 2000 m: 5:38,19 min, 11. Juni 2019, Montreuil
- 3000 m: 9:04,20 min, 6. Mai 2021, Potchefstroom
- 5000 m: 15:32,14 min, 28. Mai 2021, Durban
Auszeichnungen
2014 wurde Semenya mit dem südafrikanischen Order of Ikhamanga in Bronze ausgezeichnet.<ref>National Orders Recipients 2014. In: South African History Online (englisch), abgerufen am 27. Dezember 2015</ref> 2020 wurde sie vom Magazin Forbes eine der 50 mächtigsten Frauen Afrikas genannt.<ref>Forbes Africa: Africa’s 50 Most Powerful Women. In: Forbes Africa. 6. März 2020, abgerufen am 30. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siehe auch
- Intergeschlechtlichkeit beim Sport (Geschlechterunterschiede)
- Liste intergeschlechtlicher Sportler
Werke
- The Race to Be Myself. A Memoir. Norton, 2023, ISBN 978-1-324-03577-0.
Literatur
- Dennis Krämer: Intersexualität im Sport: Mediale und medizinische Körperpolitiken. Transcript, Bielefeld 2020, ISBN 978-3-8376-5035-8, S. 297–388: Caster Semenya (Doktorarbeit Universität Hamburg 2019).
- Astrid Propst: „Ich habe mich selbst geopfert“. Interview mit Caster Semenya, Die Zeit Nr. 49, 23. November 2023,
Weblinks
- Caster Semenya in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Thomas Hummel: Geschlechtstest im Sport – Schwierige Trennung von Mann und Frau. Hintergrundartikel von in der Süddeutschen Zeitung, 16. April 2011 (mit Chronologie des Falles Caster Semenya.)
Einzelnachweise
<references responsive />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1928: Datei:Flag of Germany (3-2).svg Lina Radke | 1960: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Ljudmila Schewzowa | 1964: Vereinigtes Königreich Ann Packer | 1968: Vereinigte Staaten Madeline Manning | 1972: Datei:Flag of Germany.svg Hildegard Falck | 1976: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tatjana Kasankina | 1980: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Nadija Olisarenko | 1984: Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Doina Melinte | 1988: Datei:Flag of East Germany.svg Sigrun Wodars | 1992: Niederlande Ellen van Langen | 1996: Russland Swetlana Masterkowa | 2000: Datei:Flag of Mozambique.svg Maria de Lurdes Mutola | 2004: Vereinigtes Königreich Kelly Holmes | 2008: Datei:Flag of Kenya.svg Pamela Jelimo | 2012: Datei:Flag of South Africa.svg Caster Semenya | 2016: Datei:Flag of South Africa.svg Caster Semenya | 2020: Vereinigte Staaten Athing Mu | 2024: Vereinigtes Königreich Keely Hodgkinson
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1983: Jarmila Kratochvílová | 1987: Sigrun Wodars | 1991: Lilija Nurutdinowa | 1993: Maria de Lurdes Mutola | 1995: Ana Fidelia Quirot | 1997: Ana Fidelia Quirot | 1999: Ludmila Formanová | 2001: Maria de Lurdes Mutola | 2003: Maria de Lurdes Mutola | 2005: Zulia Calatayud | 2007: Janeth Jepkosgei Busienei | 2009: Caster Semenya | 2011: Caster Semenya | 2013: Eunice Jepkoech Sum | 2015: Maryna Arsamassawa | 2017: Caster Semenya | 2019: Halimah Nakaayi | 2022: Athing Mu | 2023: Mary Moraa | 2025: Lilian Odira
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1979: Grace Bakari | 1982: Ruth Atuti | 1984: Ruth Atuti | 1985: Kehinde Vaughan | 1988: Airat Bakare | 1989: Falilat Ogunkoya | 1990: Fatima Yusuf | 1992: Omotayo Akinremi | 1993: Tina Paulino | 1996: Saidat Onanuga | 1998: Falilat Ogunkoya | 2000: Claudine Komgang | 2002: Kaltouma Nadjina | 2004: Fatou Bintou Fall | 2006: Amy Mbacké Thiam | 2008: Amantle Montsho | 2010: Amantle Montsho | 2012: Amantle Montsho | 2014: Folashade Abugan | 2016: Kabange Mupopo | 2018: Caster Semenya | 2022: Miranda Coetzee | 2024: Miranda Coetzee Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1979: Mary Chemweno | 1982: Evelyn Adiru | 1984: Justina Chepchirchir | 1985: Selina Chirchir | 1988: Hassiba Boulmerka | 1989: Hassiba Boulmerka | 1990: Maria de Lurdes Mutola | 1992: Zewde Hailemariam | 1993: Maria de Lurdes Mutola | 1996: Naomi Mugo | 1998: Maria de Lurdes Mutola | 2000: Hasna Benhassi | 2002: Maria de Lurdes Mutola | 2004: Saïda el-Mehdi | 2006: Janeth Jepkosgei Busienei | 2008: Pamela Jelimo | 2010: Zahra Bouras | 2012: Francine Niyonsaba | 2014: Eunice Jepkoech Sum | 2016: Caster Semenya | 2018: Caster Semenya | 2022: Jarinter Mwasya | 2024: Sarah Moraa Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1979: Sakina Boutamine | 1982: Justina Chepchirchir | 1984: Justina Chepchirchir | 1985: Mary Chemweno | 1988: Hassiba Boulmerka | 1989: Hassiba Boulmerka | 1990: Maria de Lurdes Mutola | 1992: Elana Meyer | 1993: Elana Meyer | 1996: Naomi Mugo | 1998: Jackline Maranga | 2000: Nouria Mérah-Benida | 2002: Jackline Maranga | 2004: Nancy Jebet Langat | 2006: Nouria Mérah-Benida | 2008: Gelete Burka | 2010: Nancy Jebet Langat | 2012: Rababe Arafi | 2014: Hellen Obiri | 2016: Caster Semenya | 2018: Winny Chebet | 2022: Winny Chebet | 2024: Saron Berhe Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Afrikameisterinnen im 4×400-Meter-Staffellauf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Semenya, Caster |
| ALTERNATIVNAMEN | Semenya, Mokgadi Caster |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanische Mittelstreckenläuferin |
| GEBURTSDATUM | 7. Januar 1991 |
| GEBURTSORT | Polokwane |
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- Südafrikaner
- Geboren 1991
- Intergeschlechtliche Person
- Frau
- Teilnehmer an den Commonwealth Games (Südafrika)