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Larry Perkins

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Larry Perkins
Larry Perkins 2010
Nation: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Perkins Helm im Jahr 1977
Perkins Helm im Jahr 1977
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Spanien 1976
Letzter Start: Großer Preis von Belgien 1977
Konstrukteure
1976 Bewaking Alarm Systems und Brabham 1977 Rotary Watches Stanley B.R.M. und Team Surtees
Statistik
WM-Bilanz: keine WM-Platzierung
Starts Siege Poles SR
11
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:

Larry Clifton Perkins AM (* 18. März 1950 in Murrayville) ist ein ehemaliger australischer Automobilrennfahrer.

Karriere

Larry Perkins kam, angeregt durch seinen Landsmann Tim Schenken, nach Europa. Seine Referenz waren Erfolge in den australischen Formel-Vau-, Formel-Ford- und Formel-3-Serien.

In Europa wurde er 1972 Fünfter beim Formel-Ford-Festival und wechselte 1973 in die Formel-3-Europameisterschaft. 1974 war er in das Formel-1-Projekt von Chris Amon eingebunden. Das Chris-Amon-Racing-Team gab ihm einen Werkswagen für den Großen Preis von Deutschland am Nürburgring. Aber Perkins verunglückte im Training und der massiv beschädigte Amon AF101 konnte für das Rennen nicht mehr repariert werden. Allerdings war Perkins im Training so langsam, dass eine Qualifikation ausgeschlossen gewesen wäre.

1975 startete Perkins in der europäischen Formel 3 zurück und wurde auf einem Ralt deren Meister. 1976 kam er doch noch zu einem Formel-1-Engagement, als er bei Boro unterschrieb, und gab in Spanien sein Debüt in der höchsten Monoposto-Serie. Nach sechs Rennen mit dem unterlegenen Boro-Rennwagen kam die Gelegenheit, in der Serie richtig Fuß zu fassen, als er den zu Ferrari abgewanderten Carlos Reutemann bei Brabham ersetzte. Aber Perkins konnte die Chance nicht nutzen und fand sich 1977 im B.R.M.-Team von Louis Stanley wieder. Mit dem BRM P207 hatte er keine Möglichkeit, sein Talent zu zeigen, und verließ das Team nach zwei Rennen wieder.

Nach einem letzten erfolglosen Versuch bei Surtees ging Perkins zurück nach Australien und holte sich 1979 den Gesamtsieg in der heimischen Formel-5000-Meisterschaft.

Am Ende seiner Karriere gründete er ein Tourenwagen-Team, das nach wie vor mit Fahrzeugen von Holden an den Start geht. Perkins agiert als Teamchef und kann große Erfahrung einbringen, gewann er doch sechs Mal das Langstreckenrennen von Bathurst.

Im Jahr 1985 nahm Perkins auf VW Käfer an dem Rallye Raid Wynn’s Safari teil.<ref>Safari - 25 years of outback adventure</ref>

Statistik

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1978 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charles Ivey Racing Porsche 911 Carrera RSR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gordon Spice Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Rulon-Miller Rang 14
1984 AustralienAustralien Holden Dealer Team Australia Porsche 956 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Peter Brock Ausfall Unfall
1988 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Cogan Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Daly Rang 4

Literatur

  • Rainer W. Schlegelmilch: Portraits of the 60s Formula I. Könemann, Köln 1994, ISBN 3-89508-047-0.
  • Steve Small: Grand Prix Who’s Who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

Weblinks

Commons: Larry Perkins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1975: Larry Perkins | 1976: Riccardo Patrese | 1977: Piercarlo Ghinzani | 1978: Jan Lammers | 1979: Alain Prost | 1980: Michele Alboreto | 1981: Mauro Baldi | 1982: Oscar Larrauri | 1983: Pierluigi Martini | 1984: Ivan Capelli | 1985–2011 | 2012: Daniel Juncadella | 2013: Raffaele Marciello | 2014: Esteban Ocon | 2015: Felix Rosenqvist | 2016: Lance Stroll | 2017: Lando Norris | 2018: Mick Schumacher Vorlage:Klappleiste/Ende