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Kreis Bublitz

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Datei:Pommern Kr Bublitz.png
Der Kreis Bublitz 1905

Der Kreis Bublitz war von 1872 bis 1932 ein Landkreis im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern. Das Landratsamt befand sich in der Stadt Bublitz. 1925 hatte der Kreis auf einer Fläche von 708 km² 22.183 Einwohner.<ref name="gem">Regierungsbezirk Köslin im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2023; abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref><ref name="verw">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> Das ehemalige Kreisgebiet liegt heute in den Powiaten Kołobrzeski (Kolberger Kreis) und Białogardzki (Belgarder Kreis) in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Verwaltungsgeschichte

Der aus dem historischen Territorium des Bistums Cammin hervorgegangene Kreis Fürstenthum in der Provinz Pommern wurde zum 1. September 1872 aufgelöst. Es entstanden die drei neuen Kreise Bublitz, Cöslin und Colberg-Cörlin.<ref>Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Cöslin 1872. Nr. 35, S. 165 (Digitalisat – Erlass zur Auflösung des Kreises Fürstenthum Cammin).</ref><ref>Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Cöslin 1872. Nr. 38, S. 185 (Digitalisat – Genaue Gebietsbeschreibung der neuen Kreise).</ref> Der Kreis Bublitz umfasste zu Beginn seines Bestehens die Stadt Bublitz, 38 Landgemeinden und 51 Gutsbezirke.<ref name="vz1871">Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung 1871</ref>

Zum 30. September 1928 fand im Kreis Bublitz wie im übrigen Freistaat Preußen eine Gebietsreform statt, bei der die Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.<ref>Sonderamtsblatt der Preußischen Regierung in Köslin vom 28. September 1928 (nach Stück 38)</ref>

Zum 1. Oktober 1932 wurde der Kreis Bublitz aufgelöst:<ref>Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen vom 1. August 1932. In: Preußische Gesetzsammlung 1932. Berlin 3. August 1932 (Digitalisat).</ref>

Einwohnerentwicklung

Anzahl Einwohner<ref name="vz1871"/><ref name="verw" />
Jahr 187118851890190019101925
Einwohner 21.19921.00320.37520.91620.96022.183

Landräte

Städte und Gemeinden

Zum Ende seines Bestehens im Jahr 1932 umfasste der Kreis Bublitz eine Stadt, 37 Landgemeinden und einen gemeindefreien Gutsbezirk:

Die Gemeinde Priddargen wurde ca. 1928 nach Dubbertech eingemeindet.<ref>Priddargen, Przydargiń im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Verkehr

Der Kreis Bublitz wurde von der Preußischen Staatsbahn erschlossen, die 1896/97 ihre Strecke von Gramenz bis Bublitz führte und 1903 nach Pollnow und 1921 bis Zollbrück verlängerte. 1905 kam noch die Schmalspurstrecke – Spurweite 750 mm – Manow – Schwellin – Bublitz mit Abzweigung Schwellin – Belgard der AG der Vereinigten Kleinbahnen der Kreise Köslin, Bublitz, Belgard hinzu.

Literatur

  • Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 132–133, Ziffer 10 (Google Books).
  • Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt. Berlin 1874, S. 126–131 (Google Books).
  • Arthur Zechlin: Das Fürstentum Kammin. Historisch-topographisch dargestellt. In: Globus, Band 60, Nr. 14, Braunschweig 1891, S. 215–220, insbesondere S. 217–220: Der Kreis Bublitz (Google Books); S. 232–238: Der Kösliner Kreis (Google Books) und S. 246–252: Der Kolberg-Körliner Kreis (Google Books).

Einzelnachweise

<references/>

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