Landkreis Rügen
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Landkreis Ruegen COA.svg | Datei:Locator map RÜG in Germany.svg | |||||
| Basisdaten (Stand 2011) | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(67526) 54° 26′ N, 13° 23′ O
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| Bestandszeitraum: | 1818–2011 | |||||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |||||
| Verwaltungssitz: | Bergen auf Rügen | |||||
| Fläche: | 974 km² | |||||
| Einwohner: | 67.526 (31. Dez. 2010) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | RÜG | |||||
| Kreisschlüssel: | 13 0 61 | |||||
| Kreisgliederung: | 41 Gemeinden | |||||
| Landrätin: | Kerstin Kassner | |||||
| Lage des Landkreises Rügen in Mecklenburg-Vorpommern | ||||||
| <imagemap>
Datei:Mecklenburg-Vorpommern RÜG.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte
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Der Landkreis Rügen war ein Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, der im Zuge der Kreisgebietsreform 2011 im Landkreis Vorpommern-Rügen aufging.
Geographie
Der Landkreis Rügen war von 1994 bis 2011 der flächenkleinste sowie, gemessen an der Einwohnerzahl, nach dem Landkreis Müritz der zweitkleinste Landkreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der Landkreis umfasste die gleichnamige Insel Rügen (95 % des Landkreises) – die größte Insel Deutschlands – in der Ostsee, sowie deren westlich vorgelagerte Inseln Hiddensee, Ummanz und einige kleinere Inseln. Auf dem Festland lagen der Landkreis Nordvorpommern sowie die kreisfreie Stadt Stralsund dem Landkreis Rügen am nächsten.
Geschichte
Noch unter schwedischer Herrschaft wurde Neuvorpommern 1806 in die vier Ämter (schwedisch: Härade) Bergen, Franzburg, Greifswald und Grimmen gegliedert.<ref>Friedrich Hermann Sonnenschmidt (Hrsg.): Sammlung der für Neu-Vorpommern und Rügen in den Jahren 1802 bis Schluss 1817 ergangenen Gesetze. Band 1. Stralsund 1844, S. 288 (Digitalisat – Königlicher Erlass vom 9. Juli 1806).</ref> Aus Neuvorpommern, das im Oktober 1815 an Preußen gefallen war und Teil der Provinz Pommern wurde, wurde 1818 der Regierungsbezirk Stralsund gebildet. Aus den 1806 gebildeten schwedischen Ämtern wurden preußische Landkreise, darunter aus dem Amt Bergen der Kreis Bergen der seinerzeit auch Bergenscher Kreis genannt wurde.<ref>Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. IV. Teil, Band I. W. Dietze, Berlin / Anklam 1866, Territorialgeschichte von Neu-Vorpommern und Rügen, S. 1 (Digitalisat).</ref> Das Landratsamt des Kreises befand sich in Bergen auf Rügen.
Der Kreis Bergen wurde 1842 in Kreis Rügen umbenannt.<ref>Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Stralsund 1842. Stralsund 1842, S. 171. (Digitalisat)</ref> Seit dem 1. Juli 1867 gehörte er zum Norddeutschen Bund und seit dem 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. Der Kreis umfasste 1871 die beiden Städte Bergen und Garz, 72 Landgemeinden und 248 Gutsbezirke.<ref name="vz1871" />
Gegen Ende der 1920er Jahre fand im Kreis Rügen wie im übrigen Freistaat Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle Gutsbezirke aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.<ref>Preußisches Ministerium des Innern (Hrsg.): Ministerialblatt für die preußische innere Verwaltung. Band 1928. Berlin, Auflösung der Gutsbezirke, Runderlass vom 10. August 1928, S. 883.</ref> Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Der Kreis umfasste 1939 die beiden Städte Bergen und Garz sowie 60 weitere Gemeinden, von denen Binz, Putbus und Saßnitz mehr als 2.000 Einwohner besaßen.<ref name="demand" />
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und Bestandteil der Sowjetischen Besatzungszone. 1952 wurden die Länder der DDR aufgelöst und eine umfassende Gebietsreform durchgeführt. Dabei wurde der nunmehr Landkreis Rügen genannte Kreis aufgelöst und in die beiden neuen Kreise Bergen und Putbus geteilt, die Teil des Bezirks Rostock wurden. 1956 wurden die beiden Kreise wieder zu einem Kreis Rügen vereinigt. Seit 1990 war der nun wieder als Landkreis bezeichnete Kreis Teil des neugebildeten Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Im Zuge der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 wurden die Landkreise Rügen, Nordvorpommern und die Hansestadt Stralsund Teile des neuen Landkreises Vorpommern-Rügen mit Verwaltungssitz in Stralsund.<ref>MV Landesregierung (Hrsg.): Verwaltungsreform. Archivierung.</ref>
Demographie
Der Landkreis Rügen verlor in der Zeit von der politischen Wende 1990 bis zum März 2004 fast 15 % seiner Bevölkerung. Diese und die ähnlichen Zahlen anderer Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern ließen Gremien in der Landesregierung immer wieder über eine Zusammenlegung / Neuordnung von Landkreisen sprechen. Die Bevölkerung des Landkreises Rügen sprach sich am 13. Juni 2004 in einem Bürgerentscheid zur Selbständigkeit Rügens mit über 92 % für den Erhalt des Landkreises aus.
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Politik
Kreistag
Der Kreistag des Landkreises Rügen bestand zuletzt aus 47 Abgeordneten. Nach der Wahl vom 7. Juni 2009 setzte er sich wie folgt zusammen:
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CDU | 16 |
| Die Linke | 11 |
| FDP | 7 |
| Bündnis für Rügen (BfR) | 6 |
| SPD | 5 |
| Grüne | 2 |
Näheres zum Wahlverfahren und zu rechtlichen Bestimmungen: Kreistag (Mecklenburg-Vorpommern)
Landräte
- 1818–1836 J. von Engeström (bereits seit 1815 Kreishauptmann / Rittmeister)<ref>1815, In: Friedrich Hermann Sonnenschmidt (Hrsg.): Sammlung der für Neu-Vorpommern und Rügen in den Jahren 1812 bis Schluß 1817 ergangenen Gesetze, Königl. Schreiben, Regierungs-Patente, Rescripte und sonstigen Bekanntmachungen und Verordnungen. Zweiter Band (1810 bis Schluß 1817 umfassend), Königliche Regierungs-Buchdruckerei, Stralsund 1847, 1815, S. LII. (Digitalisat)</ref><ref>Vgl. Nils Wilhelm Lundequist: Handbok Svenska Landtbruket. Fjerde tillökade upplagan. P. A. Huldbergs Bokhandel, Stockholm 1855, S. 278. (Digitalisat)</ref>
- 1838–1841 K. P. von Kathen (Regierungsrat)<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1914. Achter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1913, S. 498. (Digitalisat)</ref>
- 1841–1856 Gustav von der Lancken (1801–1880)
- 1856–1868 Wilhelm von Platen (1816–1870)
- 1873–1880 Axel Eggert von Usedom (1839–1884)
- 1880–1886 Kurt (Kurd) von Reiswitz (1847–1918)
- 1886–1896 Victor von Koerber (1851–1918)
- 1896–1903 Joachim von Lattorff
- 1903–1920 Hans Jaspar von Maltzahn (1869–1929)
- 1921–1933 Richard Paul Franz Milenz (1870–1940)
- 1933–1934 Gottfried von Bismarck-Schönhausen (1901–1949)
- 1934–1936 Schiedlausky (vertretungsweise)
- 1936–1945 Hermann Weißenborn
- 1945–1948 Arno Hübner (1893–1973)
- 1993–2001 Karin Timmel (* 1958)
- 2001–2011 Kerstin Kassner (* 1958)
Kommunalverfassung bis 1945
Der Landkreis Rügen gliederte sich in Städte, in Landgemeinden und – bis zu deren Auflösung im Jahre 1928 – in Gutsbezirke. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.
Wappen, Flagge und Dienstsiegel
Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat dem Landkreis am 18. Januar 1993 die Genehmigung erteilt, das nachfolgend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 68 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert ist. Der Entwurf des Wappens stammt von Gerhard Koggelmann aus Sagard.
- Wappenbeschreibung
- „Geteilt von Gold über Blau; oben ein rot gekrönter und bewehrter schwarzer Löwe mit Doppelschweif, der aus dem im unteren Felde befindlichen, aus fünf roten Steinen gebildeten Stufengiebel hervorwächst. Auf dem Schild ruht eine Volkskrone; sie besteht aus einem mit roten Steinen geschmückten goldenen Reifen, der mit fünf ornamentalen Blättern besetzt ist.“<ref name="Hauptsatzung_2">§ 2 der Hauptsatzung des Landkreises Rügen</ref>
Der Kreistag des Landkreises hat in seiner Sitzung am 7. Dezember 1995<ref>Flaggenkurier Nr. 3, Achim 1996, Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Flaggenkunde, ISSN 0949-6173</ref> die Annahme der nachfolgend beschriebenen Flagge beschlossen.
- Flaggenbeschreibung
- „Die Flagge des ehemaligen Landkreises Rügen ist eine Wappenflagge. Sie zeigt zwei gleich breite Längsstreifen in den Farben Gelb (oben) und Blau (unten). Auf dem oberen Streifen liegt ein rot gekrönter und bewehrter Schwarzer Löwe mit Doppelschweif, welcher aus dem auf dem unteren Streifen liegenden, aus fünf roten Steinen gebildeten Stufengiebel hervorwächst. Die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 5:3.“<ref name="Hauptsatzung_2" />
- Dienstsiegel
Der Landkreis Rügen führte ein Dienstsiegel. Das Dienstsiegel enthält das Wappen mit der Umschrift „LANDKREIS RÜGEN“ sowie eine Kennnummer.<ref name="Hauptsatzung_2" />
Städte und Gemeinden
(Einwohner am 31. Dezember 2010<ref>Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 203 kB)</ref>)
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Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden und Städten
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Gebietsänderungen
In den Jahren seit 1993 fanden im Gebiet des Landkreises Rügen wie im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Gebietsänderungen statt.
Aus den ursprünglich sieben Ämtern wurden nach Abschluss der Gebietsreform am 1. Januar 2005 vier Ämter. Die Stadt Bergen auf Rügen und die Gemeinde Insel Hiddensee verloren ihre Amtsfreiheit. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 45 auf 41.
Ämterfusionen
- Fusion der Ämter Jasmund und Wittow zum neuen Amt Nord-Rügen am 1. Januar 2005
- Fusion der Ämter Gingst und Südwest-Rügen sowie der bisher amtsfreien Gemeinde Insel Hiddensee zum neuen Amt West-Rügen am 1. Januar 2005
- Fusion der Ämter Bergen-Land und Garz sowie der bisher amtsfreien Stadt Bergen auf Rügen zum neuen Amt Bergen auf Rügen am 1. Januar 2005
- die Gemeinde Zirkow wechselte vom ehemaligen Amt Bergen-Land in das Amt Mönchgut-Granitz am 1. Januar 2005
Eingemeindungen
- Eingemeindung der Gemeinde Groß Schoritz nach Garz/Rügen am 1. Januar 2001
- Eingemeindung der Gemeinde Karnitz nach Garz/Rügen am 1. Januar 2004
- Eingemeindung der Gemeinde Zudar nach Garz/Rügen am 13. Juni 2004
- Eingemeindung der Gemeinde Thesenvitz nach Bergen auf Rügen am 1. Januar 2011
Namensänderungen
- Hiddensee → Insel Hiddensee am 2. Februar 1993
- Saßnitz → Sassnitz am 2. Februar 1993
- Thießow → Thiessow am 20. März 1995
- Bergen/Rügen → Bergen auf Rügen am 6. November 1995
- Ummanz (Insel) → Ummanz am 15. Januar 1996
Weitere ehemalige Gemeinden
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts verloren zahlreiche Gemeinden des Kreises Rügen ihre Selbständigkeit:<ref>Landkreis Rügen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juli 2024; abgerufen am 28. Februar 2026.</ref><ref name="demand" /><ref>GenWiki: Landkreis Rügen</ref>
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Kfz-Kennzeichen
Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen RÜG. Es wird bis heute im Landkreis Vorpommern-Rügen (ohne die Hansestadt Stralsund) ausgegeben.
Literatur
- Königliches Statistisches Bureau (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt. Selbstverlag (Dr. Engel), Berlin 1874, S. 178–193 (Digitalisat).
- Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Der Kreis Rügen in der ehemaligen Provinz Pommern. (2011).
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Einzelnachweise
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