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Kłanino (Bobolice)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kłanino
Vorlage:Platzhalterbild
Kłanino (Polen)
Kłanino (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Koszalin
Gmina: Bobolice
Geographische Lage: 54° 2′ N, 16° 28′ OKoordinaten: 54° 1′ 57″ N, 16° 27′ 45″ O
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Einwohner: 470
Telefonvorwahl: (+48) 59
Kfz-Kennzeichen: ZKO
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Landesstraße 11: KołobrzegKoszalinBoboliceSzczecinekPosenBytom
Eisenbahn: kein Bahnanschluss
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów

Kłanino (deutsch Klannin) ist ein Dorf bei Bobolice (Bublitz) im Powiat Koszaliński der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage

Kłanino (Klannin) liegt in Hinterpommern, etwa 17 Kilometer nordwestlich von Bobolice (Bublitz) und 26 Kilometer südöstlich von Koszalin (Köslin) am Teilabschnitt Koszalin – Bobolice (Köslin – Bublitz) der polnischen Landesstraße 11<ref>Straßenkarte PL003: Hinterpommern. Köslin - Stolp - Danzig. 9. Auflage, Höfer-Verlag, Dietzenbach 2005, ISBN 978-3-931103-14-9, Planquadrat C8.</ref> (ehemalige deutsche Reichsstraße 160). Nachbardörfer sind Grzybnica (Alt Griebnitz) im Nordwesten, Dobrociechy (Dubbertech) im Süden und Ubiedrze (Ubedel) im Südosten.

Geschichte

Datei:Kłanino1.JPG
Ehemaliges Gutshaus Klannin

Klannin, früher auch Clannin, war ursprünglich ein Kirchdorf, zu dem ein Vorwerk gehörte. Um 1780 gab es in dem Dorf außerdem 14 Bauern, einen Prediger, einen Küster und insgesamt 21 Feuerstellen (Haushalte).<ref>Ludwig Wilhelm Brüggemann (Hrsg.): Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern: II. Teil, 2. Band. Stettin 1784, S. 554-555, Nr. 12.</ref> Um 1865 gab es in dem Ort 37 Wohnhäuser, 35 Wirtschaftsgebäude und eine Schule.

Das Rittergut Klannin war in früheren Zeiten ein Lehen der Familie von Ristow gewesen.<ref>Heinrich Berghaus (Hrsg.): Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. III. Teil, 1. Band, Anklam 1867, S. 355–356.</ref> Es gehörte anschließend dem Stiftsvoigts Anton von Bonin, der es an andere Mitglieder der Familie Bonin weitergab. Weitere Zwischenbesitzer waren danach die Familien von Münchow und von Böhn. 1753 wurde das Gut von dem preußischen Generalleutnant Anselm Christoph von Bonin aufgekauft. Danach kam es in den Besitz der Familie von Hellermann und anschließend in den Besitz der Familie von Gaudecker.

Bis 1945 bildete Klannin eine Gemeinde im Kreis Köslin in der preußischen Provinz Pommern. Zur Gemeinde gehörten neben Klannin die Wohnplätze Forsthaus Grünhaus, Friedrichshof, Grandhof, Riegnitz, Theresienhof und Vorwerk Klannin.<REF> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinde Klannin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Januar 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gemeinde.klannin.kreis-koeslin.de im Informationssystem Pommern. </REF>

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt und anschließend – wie ganz Hinterpommern – unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutschen Einheimischen wurden bis circa 1947 vertrieben und durch zuwandernde Polen ersetzt.

Heute gehört der Ort zur Gmina Bobolice (Stadt- und Landgemeinde Bublitz), in der er ein eigenes Schulzenamt bildet.<ref>Sołectwa auf der Webseite der Gmina Bobolice.</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl

  • 1860: 360<ref>Wilhelm Hoffmann (Hrsg.): Enzyklopädie der Erd-, Völker-, und Staatenkunde - eine geographisch-statistische Darstellung. 2. Band, Leipzig 1866, S. 1242.</ref>
  • 1867: 454

Persönlichkeiten

Fußnoten

<references />