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Andrei Alexandrowitsch Silnow

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Andrei Silnow Vorlage:SportPicto

Datei:Andrey Silnov IF Moscow asv2018-08.jpg
Andrei Silnow im Jahr 2018

Voller Name Andrei Alexandrowitsch Silnow
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Geburtstag 9. September 1984 (41 Jahre)
Geburtsort Schachty, Sowjetunion
Größe 198 cm
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2,38 m Freiluft
2,37 m Halle
Status zurückgetreten
Karriereende 2016
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Junioreneuropameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Peking 2008 Hochsprung
 Hallenweltmeisterschaften
Silber Istanbul 2012 Hochsprung
 Europameisterschaften
Gold Göteborg 2006 Hochsprung

Andrei Alexandrowitsch Silnow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 9. September 1984 in Schachty) ist ein ehemaliger russischer Leichtathlet, der 2008 Olympiasieger im Hochsprung wurde.

Sportliche Karriere

Silnow sprang bereits 2002 erstmals über 2,10 Meter. 2005 wurde er Neunter bei den U23-Europameisterschaften; ebenfalls 2005 verbesserte er seine persönliche Bestleistung auf 2,28 m. 2006 wurde er mit 2,28 m erstmals russischer Meister. Mit 2,31 m gewann er beim Europacup.

Bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg meisterte Silnow jede Höhe bis 2,36 m im ersten Versuch. Er wurde Europameister vor dem Tschechen Tomáš Janků und den beiden Schweden Stefan Holm und Linus Thörnblad, die jeweils über 2,34 Meter sprangen. Anschließend versuchte Silnow mit 2,41 m einen neuen russischen Rekord aufzustellen, was aber nicht gelang.

Beim Sportfest in Monaco sprang Silnow nach den Europameisterschaften mit 2,37 m die Weltjahresbestleistung 2006. Im September wurde er beim World Athletics Final in Stuttgart mit 2,33 m Zweiter hinter Thörnblad. Eine Woche später beim Weltcup in Athen wurde er mit 2,24 m Zweiter hinter Tomáš Janků.

In Osaka bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osake belegte Silnow mit 2,21 m Platz elf, nachdem er in der Qualifikation 2,29 m gesprungen war.

Bei den Olympischen Spielen in Peking erreichte er eine Höhe von 2,36 m und gewann damit den Wettbewerb und die Goldmedaille. Anschließend scheiterte er dreimal an der Höhe von 2,42 m, diese Höhe hätte neben olympischem Rekord auch eine Verbesserung von Igor Paklins sowjetischem Rekord von 2,41 m aus dem Jahr 1985 bedeutet. Vier Jahre später konnte er in London seinen Olympiaerfolg nicht wiederholen. Im Finale belegte er mit 2,25 m nur Platz zwölf.<ref>Olympia 7.8: Topfavoriten straucheln nicht; Schrott starke Achte (7. August 2012)</ref>

Silnow hatte bei einer Körpergröße von 1,98 m ein Wettkampfgewicht von 83 kg.

Dopingsperre 2021

Ende März 2020 teilte die unabhängige Integritätskommission AIU des Weltleichtathletikverbandes World Athletics mit, dass sie auf der Grundlage von Belegen aus dem McLaren-Report ein Verfahren gegen Silnow eingeleitet habe.<ref>Martin Neumann: Flash-News des Tages – Doping-Verfahren gegen Olympiasieger Silnov und Antyukh, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 28. März 2020, abgerufen am 29. März 2020</ref><ref>Zwei russische Olympiasieger am Doping-Pranger (28. März 2020)</ref> 2021 wurde er vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre bis zum 6. April 2025 gesperrt.<ref name=athleticsintegrity>Latest Sanctions for Doping and Non-Doping Violations May 2021 as of 28 May 2021, auf: athleticsintegrity.org, abgerufen am 5. Juni 2021 (pdf 209 kB)</ref> Außerdem wurden alle Ergebnisse ab dem 8. Juli 2013 gestrichen.<ref name=athleticsintegrity/><ref>THE COURT OF ARBITRATION FOR SPORT (CAS) DECISIONS IN A NUMBER OF MATTERS INVOLVING RUSSIAN ATHLETES</ref>

Literatur

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2007. SportsBooks, Cheltenham 2007, ISBN 978-1-899807-49-9.

Weblinks

Commons: Andrey Silnov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg Ellery Clark | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Irving Baxter | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Samuel Jones | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Con Leahy | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Harry Porter | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Alma Richards | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Richmond Landon | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Harold Osborn | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bob King | 1932: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg Duncan McNaughton | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Cornelius Johnson | 1948: AustralienAustralien John Winter | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Walt Davis | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Charles Dumas | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Robert Schawlakadse | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Waleri Brumel | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dick Fosbury | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jüri Tarmak | 1976: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Jacek Wszoła | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Gerd Wessig | 1984: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Dietmar Mögenburg | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Hennadij Awdjejenko | 1992: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Javier Sotomayor | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Austin | 2000: RusslandRussland Sergei Kljugin | 2004: SchwedenSchweden Stefan Holm | 2008: RusslandRussland Andrei Silnow | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Erik Kynard | 2016: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Derek Drouin | 2020: KatarDatei:Flag of Qatar.svg Mutaz Essa Barshim und ItalienItalien Gianmarco Tamberi | 2024: NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Hamish Kerr

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Kalevi Kotkas | 1938: Kurt Lundqvist | 1946: Anton Bolinder | 1950: Alan Paterson | 1954: Bengt Nilsson | 1958: Richard Dahl | 1962: Waleri Brumel | 1966: Jacques Madubost | 1969: Walentin Gawrilow | 1971: Kęstutis Šapka | 1974: Jesper Tørring | 1978: Wladimir Jaschtschenko | 1982: Dietmar Mögenburg | 1986: Igor Paklin | 1990: Dragutin Topić | 1994: Steinar Hoen | 1998: Artur Partyka | 2002: Jaroslaw Rybakow | 2006: Andrei Silnow | 2010: Alexander Schustow | 2012: Robert Grabarz | 2014: Bohdan Bondarenko | 2016: Gianmarco Tamberi | 2018: Mateusz Przybylko | 2022: Gianmarco Tamberi | 2024: Gianmarco Tamberi Vorlage:Klappleiste/Ende