Volkersdorf (Sachsen bei Ansbach)
Volkersdorf Gemeinde Sachsen bei Ansbach
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(286)&title=Volkersdorf 49° 17′ N, 10° 40′ O
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| Höhe: | 392 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | ca. 286 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91623 | |||||
| Vorwahl: | 09827 | |||||
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Volkersdorf (fränkisch: Folkasch-dorf<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 191. Dort folgendermaßen transkribiert: „volkəschdorf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sachsen bei Ansbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Volkersdorf hat eine Fläche von 4,802 km². Sie ist in 592 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 8111,97 m² haben.<ref name="Gindex">Gemarkung Volkersdorf (093232). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 17. September 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Rutzendorf und die Rutzendorfer Mühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Südlich des Dorfes fließt die Fränkische Rezat, unmittelbar westlich des Ortes mündet der Iggraben als linker Zufluss in die Fränkische Rezat. 0,5 km östlich erhebt sich der Galgenberg (422 m ü. NHN). Der Ort bildet mit dem westlich gelegenen Sachsen eine geschlossene Siedlung.
Südlich von Volkersdorf verläuft die Staatsstraße 2223 an Sachsen und Alberndorf vorbei nach Eyb (5 km westlich) bzw. an Lichtenau und Malmersdorf vorbei zur Anschlussstelle 53 der Bundesautobahn 6 (3,7 km östlich). Die Kreisstraße AN 12 führt nach Sachsen (1 km nördlich) bzw. nach Lichtenau (0,8 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Sachsen (0,6 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1283 als „Volkalsdorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Volkolt. Eine Person dieses Namens ist als Gründer der Siedlung anzunehmen.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 191.</ref> Aufgrund der günstigen Lage und der guten Bodenbeschaffenheit zählt der Ort zu den Ursiedlungen im Rezatgebiet, die im 8. Jahrhundert angelegt wurden.<ref>G. Rusam: Grundlagen und Anfänge kirchlicher Organisation an der mittleren Rezat. In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. Band 17, 1949, S. 70 (Digitalisat).</ref>
Im Jahre 1405 verkaufte Friedrich von Heideck dem Gumbertusstift ein Gut zu Volkersdorf.<ref>G. Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte. S. 24.</ref> Die übrigen Güter gelangten 1406 an die Reichsstadt Nürnberg.
Im Salbuch des nürnbergischen Pflegamtes Lichtenau von 1515 wurden für Volkersdorf 15 Anwesen und ein Hirtenhaus angegeben: 10 Untertanen unterstanden der Reichsstadt Nürnberg, dazu zählten noch 3 Handrossgüter. 2 Untertanen unterstanden der Schallerin zu Ansbach.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 744.</ref>
Infolge des Dreißigjährigen Krieges lag der Ort schon im Jahr 1633 in Asche. Nur zwei Haushalte blieben verschont.<ref>G. Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte. S. 118.</ref>
Laut der Amtsbeschreibung des Pflegamtes Lichtenau aus dem Jahr 1748 zählte der Ort zur Hauptmannschaft Sachsen. Es gab 17 Untertansfamilien, von denen 15 nürnbergisch waren.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 747.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Volkersdorf 20 Anwesen. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das Pflegamt Lichtenau der Reichsstadt Nürnberg aus. Grundherren waren die Reichsstadt Nürnberg (Landesalmosenamt: 4 Halbhöfe, 3 Güter, 2 Gütlein; Pflegamt Lichtenau: 1 Halbhof, 2 Güter, 2 Halbgütlein, 1 Zapfenwirtshaus; St.-Klara-Klosteramt: 2 Halbhöfe; Spital- und Katharinenklosteramt: 1 Halbhof) und das brandenburg-ansbachischen Hofkastenamt Ansbach (2 Güter). Neben den Anwesen gab es noch kommunale Gebäude (Hirtenhaus, Brechhaus).<ref name="J921">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 921.</ref>
Im Jahre 1806 kam Volkersdorf an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Volkersdorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sachsen und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Sachsen zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 963.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Volkersdorf, zu der Rutzendorf und Rutzendorfer Mühle gehörten.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 44 (Digitalisat).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach. Zeitweise zählten die Lichtenauer Kellerhäuser zur Gemeinde.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 1013. So in einem Kataster von Volkersdorf aus dem Jahre 1830 oder in Ortsverzeichnissen von 1846 und 1856. Dem widerspricht allerdings Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat). Hiernach können aufgrund der Einwohnerzahl für die Gemeinde Volkersdorf die Lichtenauer Kellerhäuser kein Ortsteil gewesen sein.</ref> Von 1862 bis 1879 gehörte Volkersdorf zum Bezirksamt Heilsbronn, ab 1880 zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt) und zum Rentamt Heilsbronn (1919–1929: Finanzamt Heilsbronn, seit 1929: Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Heilsbronn (1879 in Amtsgericht Heilsbronn umbenannt), seit 1956 ist das Amtsgericht Ansbach zuständig.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 1013.</ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,429 km².<ref name="OV 1961"/>
Am 1. April 1971 wurde Volkersdorf im Rahmen der Gebietsreform in Bayern nach Sachsen eingemeindet.<ref> </ref><ref>Sachsen bei Ansbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Bau- und Bodendenkmäler
- Brücke: einbogiger Quaderbau über den Bach, wohl frühes 19. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Sachsen bei Ansbach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- ehemaliges Wohnstallhaus<ref name="Denkmalliste"/>
- Siedlung vorgeschichtlicher Zeitstellung<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Gemeinde Volkersdorf
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 240 | 261 | 267 | 259 | 263 | 292 | 281 | 290 | 283 | 261 | 266 | 250 | 241 | 240 | 246 | 235 | 248 | 250 | 238 | 345 | 348 | 336 | 300 | 285 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 43 | 46 | 52 | 58 | 55 | 53 | 48 | 51 | 56 | |||||||||||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 98 (Digitalisat). Für die Gemeinde Volkersdorf zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Rutzendorf (S. 79).</ref> | <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 153 (Digitalisat). Laut dem Historischen Gemeindeverzeichnis 1953 hatte die Gemeinde im Jahr 1840 240 Einwohner. Die Differenz ergibt sich durch die Nichtberücksichtigung des Ortsteils Kellerhäuser.</ref> | <ref name="HGV1">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV1"/> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1044, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 165 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1210, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1096 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV2">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1161 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1198 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1031 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 758 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 171 (Digitalisat).</ref> |
Ort Volkersdorf
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 144 | 142 | 154 | 179 | 167 | 161 | 167 | 229 | 211 | 215 | 169 |
| Häuser<ref name="Häuser"/> | 23 | 24 | 37 | 34 | 34 | 39 | 43 | 45 | |||
| Quelle | <ref name="OV 1818"/> | <ref name="OV 1846"/> | <ref name="OV 1861"/> | <ref name="OV 1875"/> | <ref name="OV 1885"/> | <ref name="OV 1900"/> | <ref name="OV 1925"/> | <ref name="OV 1950"/> | <ref name="OV 1961"/> | <ref name="OV 1970"/> | <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 331 (Digitalisat).</ref> |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Alban gepfarrt.<ref name="J921"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Unsere Liebe Frau gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Johannes zuständig.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Volkersdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 39 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3000050604 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 191.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, OCLC 17146040, S. 201.
- Georg Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte. C. Brügel & Sohn, Ansbach 1940, DNB 575937491, OCLC 72078529, S. 24, 312 f., 343–352 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Volkersdorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Volkersdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Alberndorf | Büchenmühle | Hirschbronn | Milmersdorf | Neukirchen | Obere Walkmühle | Ratzenwinden | Rutzendorf | Sachsen | Steinbach | Steinhof | Untere Walkmühle | Volkersdorf
Sonstiger Wohnplatz: Rutzendorfer Mühle
Wüstung: Silbermühle
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ortsteil von Sachsen bei Ansbach
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Ersterwähnung 1283
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1971
- Ort an der Fränkischen Rezat
- Gemarkung im Landkreis Ansbach