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Sozialdemokratische Partei Europas
Vorlage:Infobox Politische Partei
Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), PES; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), PSE) ist eine europäische politische Partei. Sie umfasst 33 sozialdemokratische und sozialistische Parteien sowie Arbeiterparteien aus der gesamten Europäischen Union, aus dem Vereinigten Königreich und aus Norwegen sowie weitere assoziierte Parteien aus mehreren anderen europäischen Ländern. Im Europäischen Parlament gehören ihr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) der 720 Europaabgeordneten an. Die Fraktion der SPE trägt den Namen Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (S&D) und umfasst {{#property:P1410|from=Q507343}} Mitglieder.
Mitgliedsparteien
Vollmitglieder
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Assoziierte Parteien
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Parteien mit Beobachterstatus
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Darüber hinaus gehören der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament Abgeordnete anderer Parteien an, die an keiner Europapartei beteiligt sind oder an einer, die nur wenige Abgeordnete stellt. Beispiele hierfür sind die italienische Partei Democrazia Solidale oder Dimokratiko Komma aus der Republik Zypern.
Geschichte
Die Anfänge der internationalen Kooperation zwischen sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien gehen auf die Arbeiterbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Die gemeinsame Mitgliedschaft in der Sozialistischen Internationale bildete für die sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien in West-Europa die Grundlage für ihre Zusammenarbeit im Rahmen der sich abzeichnenden europäischen Integration.
Im Januar 1957 führten sozialdemokratische Parteien der Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) erstmals einen Kongress in Luxemburg durch und verständigten sich auf die Schaffung eines Verbindungsbüros ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Auf dem 8. Kongress Ende Juni 1971 in Brüssel wurde das Verbindungsbüro in {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) umbenannt.
Auf der Sitzung des Verbindungsbüros am 5. April 1974 in Luxemburg wurde der in Deutschland bezeichnete Bund der Sozialdemokratischen Parteien der Europäischen Gemeinschaft als europäischer Parteienzusammenschluss gegründet. Die Parteien konnten sich allerdings nicht auf einen einheitlichen Namen einigen, was zu einer unterschiedlichen Definition des Parteizusammenschlusses führte: federatie in den Niederlanden, union in Frankreich, Bund in Deutschland, confederation in Großbritannien, confederazione in Italien und samenslutingen in Dänemark. Der Sitz des Parteibüros wurde kurze Zeit später von Luxemburg nach Brüssel verlegt. Der erste Präsident des Bundes wurde der Deutsche Wilhelm Dröscher (SPD), ihm zur Seite standen die zwei Stellvertreter Sicco Mansholt (ehemaliger Präsident der EG-Kommission) und Robert Pontillon (Internationaler Sekretär der französischen Sozialisten).
Nach den ersten unmittelbaren Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 1979 stellten die Mitgliedsparteien des Bundes die meisten Abgeordneten und konnten mit 113 gegenüber den 107 Parlamentariern der EVP die stärkste Fraktion bilden.
Die zweiten Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 1984 konnten die im Bund zusammenschlossenen Parteien deutlicher als gegenüber 1979 gewinnen und bildeten in der zweiten Legislaturperiode mit 130 Fraktionsmitgliedern gegenüber 110 der EVP erneut die stärkste Gruppierung im Parlament.
Aufgrund des Maastricht-Vertrages zur Gründung der Europäischen Union und des revidierten EG-Vertrag mit Artikel 138a der eine Norm zu europäischen Parteien beinhaltet, wurde auf dem Kongress in Den Haag am 9. und 10. November 1992 die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) gegründet (in den Landessprachen einiger Mitgliedsparteien unter dem Namen Sozialistische Partei Europas). Ebenfalls 1992 schlossen sich die sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen als Europäische Jungsozialisten (ECOSY) zusammen.
Die europäische Parteienvereinigung besteht aus 32 Parteien aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie der norwegischen Arbeiderpartiet. In Kroatien, Mazedonien, der Schweiz und der Türkei ist die SPE mit assoziierten Parteien vertreten.
Von April 2004 bis zum 24. November 2011 war der ehemalige dänische Ministerpräsident und Europaabgeordnete Poul Nyrup Rasmussen Vorsitzender der SPE. Sein Nachfolger ist der Vorsitzende der Bulgarischen Sozialistischen Partei Sergei Stanischew, welcher das Amt zunächst als Interimspräsident ausübte<ref>New PES leader opposes a ‘Europe of different speeds’. In: Euractiv. 29. November 2011, abgerufen am 7. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und auf dem Parteikongress im September 2012 formell im Amt bestätigt wurde.
Im Europäischen Parlament bildet die SPE eine eigene Fraktion, der jedoch auch einige nationale Parteien angehören, die nicht Mitglied der SPE sind. Die Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&D) ist seit der Europawahl 2009 mit 184 Sitzen die zweitstärkste Fraktion des Parlaments und die einzige, die Mitglieder aus allen 27 EU-Staaten hat. Fraktionsvorsitzender ist der österreichische Sozialdemokrat Hannes Swoboda.
Parteivorsitzende
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Die folgende Liste führt die Präsidenten der SPE (bzw. bis November 1992 des Bundes der Sozialdemokratischen Parteien der EG) auf.
Generalsekretäre
Parteikongress
Die SPE organisiert alle zweieinhalb Jahre einen europaweiten Kongress,<ref>PES Statutes. (PDF; 363 kB) adopted by the 10th PES Congress on 12th June 2015. 12. Juli 2015, S. 10, abgerufen am 8. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kapitel IV Artikel 23): „The Congress shall be held on a regular basis, twice during each parliamentary term of the European Parliament.“</ref> einmal im Jahr der Wahlen zum Europäischen Parlament, und einmal zur Halbzeit.
SPE-Mitglieder in europäischen Institutionen
Überblick
| Organisation | Institution | Sitze |
|---|---|---|
| Europäisches Parlament | <div style="background:#FF0000;color:var(--color-base, #202122);width:Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <px;height:20px;">
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| Europäische Kommission | <div style="background:#FF0000;color:var(--color-base, #202122);width:Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“px;height:20px;">
<abbr style="background-color:light-dark(rgb(234 236 240 / .8),rgb(39 41 45 / .8));color:inherit;" title="Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ %">Vorlage:MdEK-Zahl/Vorlage:MdEK-Zahl | |
| Europäischer Rat (Staats- und Regierungschefs) |
<div style="background:#FF0000;color:var(--color-base, #202122);width:Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“px;height:20px;">
<abbr style="background-color:light-dark(rgb(234 236 240 / .8),rgb(39 41 45 / .8));color:inherit;" title="Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ %">Vorlage:MdER-Zahl/Vorlage:MdER-Zahl |
Europäischer Rat
Die SPE stellt derzeit (Mai 2025) drei der 27 Mitglieder (Staats- und/oder Regierungschefs) des Europäischen Rats:
- Datei:Flag of Spain.svg Spanien: Pedro Sánchez (PSOE)
- Datei:Flag of Malta.svg Malta: Robert Abela (PL)
- Datei:Flag of Denmark.svg Dänemark: Mette Frederiksen (A)
Außerdem stellt die SPE mit dem Portugiesen António Costa (PS) den nicht stimmberechtigten Ratspräsidenten.
Europäische Kommission
Der seit dem 1. Dezember 2024 amtierenden Kommission von der Leyen II gehören vier Kommissare aus Mitgliedsparteien der SPE an. Zwei davon sind Vizepräsidentinnen der Kommission.
Europäisches Parlament
Zuletzt war aus den Reihen der SPE von 2019 bis 2022 der Italiener David Sassoli von der PD Präsident des Europäischen Parlaments. Die SPE stellt derzeit {{#property:P1410|from=Q507343}} der insgesamt Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Europaabgeordneten.
Mitgliedschaften
Die SPE ist Mitglied in der Europäischen Bewegung International und der Sozialistischen Internationalen.
Finanzierung
Als registrierte europäische politische Partei hat die Partei Anspruch auf öffentliche europäische Finanzmittel, die sie seit 2004 kontinuierlich erhält.<ref>Funding from the European Parliament to European political parties per party and per year. (PDF) In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>
Nachstehend ist die Entwicklung der europäischen öffentlichen Mittel dargestellt, die die Partei erhalten hat.
In Übereinstimmung mit der Verordnung über europäische politische Parteien und europäische politische Stiftungen sammelt die Partei auch private Mittel, um ihre Aktivitäten mitzufinanzieren. Ab 2025 müssen europäische Parteien mindestens 10 % ihrer erstattungsfähigen Ausgaben aus privaten Quellen aufbringen, während der Rest aus europäischen öffentlichen Mitteln gedeckt werden kann.<ref>Für die Zwecke der europäischen Parteienfinanzierung beziehen sich „Beiträge“ auf finanzielle oder Sachleistungen von Parteimitgliedern, während „Spenden“ dasselbe bezeichnen, jedoch von Nichtmitgliedern geleistet werden.</ref>
Nachstehend ist die Entwicklung der von der Partei erhaltenen Beiträge und Spenden dargestellt.<ref>Audit reports and donations. In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 19. Februar 2024.</ref><ref>EPFO - Understanding party funding. In: European Party Funding Observatory. Abgerufen am 16. Februar 2024.</ref>
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{{#chart:Donations raised by European political parties.Line.chart |arg:cols=year,PES }}
Weblinks
- Socialists & Democrats
- Informationen zur SPE im Register der Behörde für Europäische Politische Parteien
- SPD-Europaabgeordnete
- SPÖ-Europaabgeordnete
- Andreas von Gehlen: Europäische Parteiendemokratie? Publikation mit ausführlicher Untersuchung der Geschichte, Organisationsform und Programmatik der SPE
- Björn Hacker, Gero Maaß: Ein Grundsatzprogramm für die SPE: Baustellen, Gemeinsamkeiten und Eckpunkte aus deutscher Perspektive. (PDF; 115 kB.) Friedrich-Ebert-Stiftung, 2010
- Aktenbestand der Sozialistischen Fraktion des EP im Historischen Archiv der EU in Florenz
Einzelnachweise
<references />
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Assoziierte Parteien
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Parteien mit Beobachterstatus
Ägypten: Ägyptische Sozialdemokratische Partei | Andorra: Partit Socialdemòcrata | Armenien: Armenische Revolutionäre Föderation | Belarus: Hramada (2023 verboten) · Narodnaya Hramada (2023 verboten) | Israel: Avoda | Lettland: Latvijas Sociāldemokrātiskā Strādnieku partija | Marokko: Union Socialiste des Forces Populaires | Nordzypern: Cumhuriyetçi Türk Partisi | Palästina: Fatah | Rumänien: Pro România | San Marino: Partito dei Socialisti e dei Democratici | Tunesien: Ettakatol
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