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Europäische Freie Allianz

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Vorlage:Infobox Politische Partei

Die Europäische Freie Allianz (EFA) ist eine europäische politische Partei, die nationale, regionale und autonome Parteien der Europäischen Union umfasst. Heute sind 40 europäische Regionalparteien Mitglied der EFA. Parteivorsitzende ist Lorena Lopez de Lacalle von der Eusko Alkartasuna (Baskenland/Spanien).

Die Mitgliedsparteien treten zur Europawahl an. Derzeit ist die EFA mit 10 Abgeordneten im Europaparlament vertreten. Die EFA bildet seit 1999 eine Fraktionsgemeinschaft mit den Grünen unter dem Namen Die Grünen/Europäische Freie Allianz. Der Vorsitzende der EFA-Gruppe ist gleichzeitig erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender; dies ist seit dem Juni 2024 Diana Riba von der Esquerra Republicana de Catalunya. Davon abweichend schließen sich einzelne, meist spanische, EFA-Mitglieder der Fraktion Die Linke an und die Abgeordneten der flämischen N-VA gehören seit 2014 der nationalkonservativen EKR-Fraktion an.<ref>e-f-a.org</ref>

Im Ausschuss der Regionen gehören die Mitglieder der EFA der Fraktion Europäische Allianz an.

Geschichte

Mitglieder der EFA im Europaparlament
jeweils zu Beginn der Legislatur
Jahr Abgeordnete Fraktion
1979
1/410
CDI
1984
3/434
RBW
1989
8/518
RBW
1994
3/567
ERA
1999
7/626
G/EFA
2004
5/732
G/EFA
2009
7/736
G/EFA
2014
11/751
G/EFA, EKR
2019
12/751
G/EFA, EKR
2024
8/720
G/EFA, EKR, Linke, EVP

Im Juni 1979, kurz nach der ersten direkten Wahl zum Europäischen Parlament, unterzeichneten acht regionalistische und nationalische Parteien die "Charta der Zusammenarbeit für den Aufbau eines Europas der Nationen". Dies führte zur Gründung der EFA 1981 in Brüssel.<ref name=":0">https://e-f-a.org/wp-content/uploads/2019/05/EFA_Study_Internationalism.pdf</ref> Gründungsmitglieder waren sechs Parteien – die flämische Volksunie (VU), die friesische Fryske Nasjonale Partij (FNP), die irische Independent Fianna Fáil unter Neil Blaney, die Partei der deutschsprachigen Belgier (PDB), die Partei für die Organisation einer Freien Bretagne und die Elsass-Lothringen Nationale Vereinigung – sowie drei Beobachter: die französisch-korsische Unione di u Populu Corsu (UPC), die südfranzösische Partit Occitan und die katalanische Convergència Democràtica de Catalunya (CDC). In der Gründungserklärung erklärte die EFA erklärte "integrierten" Regionalismus, Dezentralisierung und Subsidiarität zu ihren Zielen.<ref name=":0" /> Von diesen Parteien war nur die VU im Europaparlament vertreten, nach der Europawahl 1984 auch die CDC. Die VU-Abgeordneten waren dabei ab 1984 Mitglied der ersten Regenbogenfraktion, der auch Abgeordnete andere regionalistische Parteien sowie Grüne angehörten. Nachdem der Europawahl 1989 bildete sich die zweite Regenbogenfraktion, deren Mitglieder größtenteils der EFA angehörten, wenn sich auch nicht alle Mitglieder der EFA der Regenbogenfraktion angehörten.<ref>http://www.parties-and-elections.eu/eu-groups1989.html</ref> So waren die CDC-Abgeordneten Mitglieder der liberalen Fraktion, die CDC wechselte dann später auch zur Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa. 1991 hatte die EFA bereits 21 Mitgliedsparteien.<ref name=":0" />

1995 konstituierte sich die EFA im Einklang mit den Bestimmungen des Artikels 138a des EG-Vertrag als Europapartei unter dem Namen Demokratische Partei der Völker Europas – Europäische Freie Allianz (DPPE-EFA) neu.<ref name=":0" /> Bei der Europawahl im selben Jahr verloren die Parteien der EFA den Großteil der Mandate. Die drei verbleibenden EFA-Abgeordneten (je einer von SNP, VU und CC) schlossen sich der Fraktion der Radikalen Europäischen Allianz an. Die größte EFA-Mitgliedspartei, die italienische Lega Nord, wurde dabei vor der Wahl suspendiert, nachdem sie eine Koalition mit der postfaschistischen Alleanza Nazionale eingegangen war. Nach der Europawahl 1999 konnte die EFA sich auch zehn Mandate verbessern. Zusammen mit der Europäischen Föderation Grüner Parteien bildete man die noch heute bestehende Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz.

Am 9. November 2000 veröffentlichte die EFA eine programmatische Brüsseler Deklaration. Die EFA sieht sich darin selbst als eine Allianz staatenloser Völker, die Anerkennung, Autonomie, Unabhängigkeit anstreben und eine richtige Stimme in Europa wollen. Sie ist EFA Verfechterin einer Europäischen Union freier und untereinander solidarischer Völker, begründet auf dem Subsidiaritätsprinzip. Zeitgleich gründet sich die EFA-Jugend.<ref name=":0" />

Auf dem EFA-Kongress am 25. und 26. März 2004 in Barcelona wurde die EFA als politische Partei gemäß den neuen EU-Vorschriften (EC 2004/2003; Entscheid des Rats und des Europäischen Parlaments vom 4. November 2003) gegründet und am 13. Oktober 2004 offiziell als politische Partei auf europäischer Ebene anerkannt. Damit löste sich die Partei auch organisatorisch von der EFA-Gruppe innerhalb der Grünen/EFA-Fraktion.<ref name=":0" /> Bei der Europawahl 2004 konnten nur vier Kandidierende der EFA ins Europaparlament einziehen. 2007 wurden die Grundsätze der EFA in der Bilbao-Deklaration erweitert. Im September 2007 gründete die EFA ihre politische Stiftung, das Centre Maurits Coppieters, benannt nach Maurits Coppieters (VU), einem der Gründungsväter der EFA.

Bei der Europawahl 2009 zog die EFA mit sechs Abgeordneten ins Europäische Parlament ein. Nach der Wahl trat auch die Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA) der EFA bei, die sich beim Zerfall der VU als ehemals rechter Flügel der Partei den konstituiert hatte. 2011 hatte die EFA 36 Mitgliedsparteien.<ref name=":0" /> Bei der Europawahl 2014 konnte sich die EFA nicht zuletzt werden der N-VA auf elf Mandate verbessern. Aufgrund ideologischer Differenzen mit den flämischen Grünen schlossen sich die vier MdEP der N-VA jedoch der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) an. Bei der Europawahl 2019 konnte die Zahl der Mandate gehalten werden. Jedoch verlor die EFA durch den Brexit im Januar 2020 die vier Mandate der britischen Mitgliedsparteien SNP und Plaid Cymru. Bei der Europawahl 2024 hielt man die nun acht Mandate. Diese teilen sich aber inzwischen vier Fraktionen auf.

Finanzierung

Als registrierte europäische politische Partei hat die Partei Anspruch auf öffentliche europäische Finanzmittel, die sie seit 2004 kontinuierlich erhält.<ref>Funding from the European Parliament to European political parties per party and per year. In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 9. Juli 2025.</ref>

Nachstehend ist die Entwicklung der europäischen öffentlichen Mittel dargestellt, die die Partei erhalten hat.

{{#chart:Evolution_of_public_funding_of_European_political_parties.Line.chart |arg:where=party |arg:eq=EFA |arg:cols=year,maximum_allocated,amount_received }}

In Übereinstimmung mit der Verordnung über europäische politische Parteien und europäische politische Stiftungen sammelt die Partei auch private Mittel, um ihre Aktivitäten mitzufinanzieren. Ab 2025 müssen europäische Parteien mindestens 10 % ihrer erstattungsfähigen Ausgaben aus privaten Quellen aufbringen, während der Rest aus europäischen öffentlichen Mitteln gedeckt werden kann.<ref>Für die Zwecke der europäischen Parteienfinanzierung beziehen sich „Beiträge“ auf finanzielle oder Sachleistungen von Parteimitgliedern, während „Spenden“ dasselbe bezeichnen, jedoch von Nichtmitgliedern geleistet werden.</ref>

Nachstehend ist die Entwicklung der von der Partei erhaltenen Beiträge und Spenden dargestellt.<ref>Audit reports and donations. In: Europäisches Parlament. Abgerufen am 19. Februar 2024.</ref><ref>EPFO - Understanding party funding. In: European Party Funding Observatory. Abgerufen am 16. Februar 2024.</ref>

{{#chart:Contributions raised by European political parties.Line.chart |arg:cols=year,EFA }}

{{#chart:Donations raised by European political parties.Line.chart |arg:cols=year,EFA }}

Mitgliedsparteien

Die EFA hat (Stand 15. Februar 2024) 40 Mitgliedsparteien:<ref name="Members">Mitgliedsparteien der Europäischen Freien Allianz</ref>

Land Partei<ref name="Members" /> Region bzw. Minderheit MdEP Nationale
Abgeordnete
AlbanienDatei:Flag of Albania.svg Albanien Aleanca Maqedonase për Integrimin Europian Mazedonier Nicht in der EU
AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan Demokratische Partei Arzachs Vorlage:Arzach Nicht in der EU
7/33
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Nieuw-Vlaamse Alliantie FlandernDatei:Flag of Flanders.svg Flandern
3/12
25/150
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien OMO Ilinden PIRIN Slawische Mazedonier
DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark Schleswigsche Partei Deutsche in Nordschleswig
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Bayernpartei BayernDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern
Südschleswigscher Wählerverband Dänen und Nordfriesen in Südschleswig
1/733
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland Ålands Framtid ÅlandDatei:Flag of Åland.svg Åland
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Unvaniezh Demokratel Breizh Bretonen in der BretagneDatei:Flag of Brittany (Gwenn ha du).svg Bretagne
1/577
Unitat Catalana KatalonienDatei:Flag of Catalonia.svg KatalonienNordkatalonien (Languedoc-Roussillon)
Partit Occitan OkzitanienDatei:Flag of Occitania.svg Okzitanien
Femu a Corsica KorsikaDatei:Flag of Corsica.svg Korsika
2/577
Partitu di a Nazione Corsa KorsikaDatei:Flag of Corsica.svg Korsika
1/577
Mouvement Région Savoie SavoyenDatei:Flag of Savoie.svg Savoyen
Unser Land ElsassDatei:Flag of Alsace.svg Elsass
GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Komma Isotitas, Irinis ke Filias<ref name="nat15">nationalia.info</ref> Westthrakientürken -
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Alliance Valdôtaine Datei:Flag of Valle d'Aosta.svg Aostatal
Union Valdôtaine Datei:Flag of Valle d'Aosta.svg Aostatal
1/400
Comitato Libertà Toscana Datei:Flag of Tuscany.svg Toskana
Patto per l’Autonomia Datei:Bandiere dal Friûl.svg Friaul
Siciliani Liberi Datei:Flag of Sicily.svg Sizilien
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Fryske Nasjonale Partij Datei:Frisian flag.svg Fryslân
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich Enotna Lista Kärntner Slowenen
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Erdélyi Magyar Szövetség Ungarn in Rumänien
1/330
SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien Liga socijaldemokrata Vojvodine VojvodinaDatei:Flag of Vojvodina.svg Vojvodina Nicht in der EU
4/250
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien Oljka – stranka slovenske Istre Datei:Coat of arms of Istria.svg Istrien
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Andalucía por Sí AndalusienDatei:Bandera de Andalucía.svg Andalusien
Estau Aragonés AragonienDatei:Flag of Aragon.svg Aragonien
Eusko Alkartasuna BaskenlandDatei:Flag of the Basque Country.svg BaskenlandFranzösisches Baskenland und NavarraDatei:Bandera de Navarra.svg Navarra
Bloque Nacionalista Galego GalicienDatei:Flag of Galicia.svg Galicien
1/61
1/350
Esquerra Republicana de Catalunya KatalonienDatei:Flag of Catalonia.svg KatalonienNordkatalonien (Languedoc-Roussillon)
1/61
7/350
PSM-Entesa Nacionalista Balearische InselnDatei:Flag of the Balearic Islands.svg Balearische Inseln
Datei:Flag of Mallorca.svg Mallorca
Més per Menorca Balearische InselnDatei:Flag of the Balearic Islands.svg Balearische Inseln
Datei:Bandera de Menorca.svg Menorca
Nueva Canarias Kanarische InselnDatei:Flag of the Canary Islands.svg Kanarische Inseln
Més-Compromís ValenciaDatei:Flag of the Land of Valencia (official).svg Valencia
1/61
1/350
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Moravské zemské hnutí Datei:Flag of Moravia with eagle.svg Mähren
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich Scottish National Party SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Schottland Nicht in der EU
9/650
Plaid Cymru WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Wales
4/650
Mebyon Kernow – The Party for Cornwall<ref>Mebyon Kernow – The Party for Cornwall</ref> Datei:Flag of Cornwall.svg Cornwall
Yorkshire Party Datei:FlagOfYorkshire.svg Yorkshire

Individuelle Mitglieder (Mitglieder des Europaparlaments)

Land MdEP-Name Partei
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Manuela Ripa Ökologisch-Demokratische Partei
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Pernando Barrena EH Bildu

Mitglieder der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz (3)
Mitglieder der Fraktion Europäische Konservative und Reformer (3)
Mitglieder der Fraktion Die Linke im Europäischen Parlament – GUE/NGL (1)
Mitglieder der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (1)

Ehemalige Mitglieder

Land Partei Region bzw. Minderheit Bemerkung
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Die Friesen Friesen in Datei:Ostfriesland Flagge mit Wappen.0.2.svg Ost-Friesland im Jahr 2019 nicht mehr Mitglied, 2023 aufgelöst
Lausitzer Allianz Datei:Flag of Sorbs.svg Lausitz und Sorben in Sachsen und Brandenburg
BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Partei der deutschsprachigen Belgier Deutschsprachige GemeinschaftDatei:Flag of the German Community in Belgium.svg Deutschsprachige Gemeinschaft 2009 aufgelöst, die meisten Mitglieder sind in die ProDG eingetreten, welche de facto die Nachfolge-Organisation ist
ProDG Deutschsprachige GemeinschaftDatei:Flag of the German Community in Belgium.svg Deutschsprachige Gemeinschaft
Volksunie FlandernDatei:Flag of Flanders.svg Flandern 2001 Aktivitäten eingestellt
Sociaal-liberale Partij FlandernDatei:Flag of Flanders.svg Flandern 2009 Aktivitäten eingestellt
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Ligue Savoisienne SavoyenDatei:Flag of Savoie.svg Savoyen
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Lega Nord Padanien 1994 suspendiert, 1996 ausgetreten
Alleanza Libera Emiliana – Libertà Emiliana Emilia-RomagnaDatei:Regione-Emilia-Romagna-Stemma.svg Emilia-Romagna
Partito Sardo d’Azione Datei:Flag of Sardinia.svg Sardinien 2018 suspendiert,<ref>«Con la Lega Psd’Az snaturato». In: La Nuova Sardegna, 28. April 2018.</ref> 2020 ausgeschlossen<ref>Roberto C. Sonaglia: Il Partito Sardo d’Azione espulso dalla European Free Alliance: farsene una ragione. In: etnie. Scienza, Geopolitica e Cultura dei Popoli. 21. Oktober 2020, abgerufen am 26. Februar 2025.</ref>
Union für Südtirol SudtirolDatei:Flag of South Tyrol.svg Südtirol 2008 ausgeschlossen (aufgrund ihrer Opposition zur Bilbao-Deklaration von 2007)
Süd-Tiroler Freiheit
SudtirolDatei:Flag of South Tyrol.svg Südtirol
2024 ausgetreten
Movimento per l’Indipendenza della Sicilia Datei:Flag of Sicily.svg Sizilien
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien Lista per Fiume – Lista za Rijeku Datei:Flag of the Free State of Fiume.svg Fiume/Rijeka
LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland Latvijas Krievu savienība Russen Am 8. April 2022 suspendiert (aufgrund der Weigerung, Russland für den Überfall auf die Ukraine ab 24. Februar 2022 zu verurteilen), 2024 ausgeschlossen<ref>EFA expels Latvian Russian Union. In: e-f-a.org. 15. Februar 2024, abgerufen am 16. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen Polska Partita Ludowa Polnische Minderheit in Litauen
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Kaszëbskô Jednota Datei:Kashubian flag.svg Kaschuben
Ruch Autonomii Śląska Datei:Flagge Preußen - Provinz Oberschlesien.svg Schlesien
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Erdély-Bánság Liga Siebenbürgen und Banat
SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei Magyar Föderalista Párt Ungarn in der Slowakei Aktivitäten eingestellt
Strana zivnostnikov Slovenska SzS Prešov und Košice
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Eusko Alderdi Jeltzalea-Partido Nacionalista Vasco BaskenlandDatei:Flag of the Basque Country.svg Baskenland 2004 ausgetreten, nun Mitglied der EDP
Chunta Aragonesista AragonienDatei:Flag of Aragon.svg Aragonien im Jahr 2018 nicht mehr Mitglied
Partido Andalucista AndalusienDatei:Bandera de Andalucía.svg Andalusien 2015 aufgelöst
Aralar BaskenlandDatei:Flag of the Basque Country.svg Baskenland und NavarraDatei:Bandera de Navarra.svg Navarra 2017 aufgelöst
UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn Megújult Magyarországi Roma Összefogás Párt Roma

Ehemalige Individuelle Mitglieder

Land MdEP-Name Partei Fraktion Bemerkung
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Klaus Buchner Ökologisch-Demokratische Partei G/EFA Im September 2019 beigetreten<ref>MEP Klaus Buchner joins EFA party as an individual member. In: e-f-a.org. 6. September 2019, abgerufen am 16. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, übergab sein Mandat am 15. Juli 2020 an Manuela Ripa<ref>Prof. Dr. Klaus Buchner legt EU-Abgeordnetenmandat nieder. In: oedp.de. ÖDP Bundesverband, 18. Juni 2020, abgerufen am 16. März 2024.</ref>
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich François Alfonsi Femu a Corsica G/EFA Im Parteien-Bündnis Régions et peuples solidaires
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Piernicola Pedicini parteilos G/EFA

EFA-Mitglieder in europäischen Institutionen

Organisation Institution Sitze
Europaische UnionDatei:Flag of Europe.svg Europäische Union Europäisches Parlament
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Europäische Kommission
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Europäischer Rat
(Staats- und Regierungschefs)
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Ziele

Am 9. November 2000 veröffentlichte die EFA eine programmatische Brüsseler Deklaration, in der die „staatenlosen Nationen“ Europas die Prinzipien ihres Regionalismus darlegen. Demnach ist die EFA Verfechterin einer Europäischen Union freier und untereinander solidarischer Völker, begründet auf dem Subsidiaritätsprinzip. Sie handelt im Sinne:

  • der Verteidigung der Menschen- und Völkerrechte,
  • des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung,
  • eines Aufbaus einer gerechten Gesellschaft mit einer politischen Solidarität, die Fortschritt, sozialen Zusammenhalt und Chancengleichheit fördert,
  • einer Neuorientierung der Europäischen Union, die zu sehr von ihren wirtschaftlichen Konzepten beeinflusst ist und die zu sehr zu einer Politik der Liberalisierung, des Wettbewerbs und des Zentralismus tendiert,
  • der Gewaltlosigkeit beim Verfolgen politischer Ziele,
  • der Abschaffung der Kernenergie und der Entwicklung alternativer Energien,
  • der Sicherstellung der Teilnahme der Regionen mit konstitutioneller Machtbefugnis an den Sitzungen des Ministerrats, wenn sich diese mit Angelegenheiten befassen, die in den Kompetenzbereich der Regionen fallen, zwecks Verbesserung der Anerkennung der historischen Nationen und Regionen,
  • des direkten Zugangs der historischen Nationen und Regionen zum Europäischen Gerichtshof,
  • der demokratischen Reformen der europäischen Institutionen und einer Stärkung des Ausschusses der Regionen und
  • der Verteidigung und des Schutzes der sprachlichen und kulturellen Unterschiede in der Europäischen Union.

2007 wurden die Grundsätze der EFA in der Bilbao-Deklaration erweitert. Diese enthält:

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Registrierte Parteien

Allianz der Europäischen Linken (AEL) • Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) • Europa der Souveränen Nationen (ESN) • Europäische Christliche Politische Partei (ECPP) • Europäische Demokratische Partei (EDP) • Europäische Freie Allianz (EFA) • Europäische Grüne Partei (EGP) • Europäische Konservative und Reformer (EKR) • Europäische Volkspartei (EVP) • Partei der Europäischen Linken (EL) • Patriots.eu (P.EU) • Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)

Nicht registrierte
im Europaparlament

Animal Politics EU (APEU) • Europäische Kommunistische Aktion (EKA) • Europäische Piratenpartei (PPEU) • Volt Europa (Volt)

Weitere
Transnationale Parteien

Allianz für Frieden und Freiheit (APF) • Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) • Europa – Demokratie – Esperanto (EDE) • Europäische Föderalistische Partei (EFP)

Ehemalige Parteien
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Demokratische Partei Arzachs (Aserbaidschan/Bergkarabach) | Nieuw-Vlaamse Alliantie (Belgien/Flandern) | OMO Ilinden PIRIN (Bulgarien/Mazedonier) | Schleswigsche Partei (Dänemark/Deutsche) | Bayernpartei (Deutschland/Bayern) | Südschleswigscher Wählerverband (Deutschland/Dänen und Nordfriesen) | Ålands Framtid (Finnland/Åland) | Unvaniezh Demokratel Breizh (Frankreich/Bretagne) | Unitat Catalana (Frankreich/Nord-Katalonien) | Partit Occitan (Frankreich/Okzitanien) | Femu a Corsica (Frankreich/Korsika) | Partitu di a Nazione Corsa (Frankreich/Korsika) | Mouvement Région Savoie (Frankreich/Savoyen) | Unser Land (Frankreich/Elsass) | Komma Isotitas, Irinis ke Filias (Griechenland/Westthrakientürken) | Süd-Tiroler Freiheit (Italien/Südtirol) | Alliance Valdôtaine (Italien/Aostatal) | Union Valdôtaine (Italien/Aostatal) | Comitato Libertà Toscana (Italien/Toskana) | Patto per l’Autonomia (Italien/Friaul) | Siciliani Liberi (Italien/Sizilien) | Fryske Nasjonale Partij (Niederlande/Friesland) | Enotna Lista (Österreich/Slowenen) | Erdélyi Magyar Szövetség (Rumänien/Magyaren) | Liga socijaldemokrata Vojvodine (Serbien/Vojvodina) | Oljka – stranka slovenske Istre (Slowenien/Istrien) | Andalucía por Sí (Spanien/Andalusien) | Estau Aragonés (Spanien/Aragonien) | Eusko Alkartasuna (Spanien und Frankreich/Baskenland und Navarra) | Bloque Nacionalista Galego (Spanien/Galicien) | Esquerra Republicana de Catalunya (Spanien/Katalonien) | PSM-Entesa Nacionalista (Spanien/Mallorca) | Més per Menorca (Spanien/Menorca) | Nueva Canarias (Spanien/Kanaren) | Més-Compromís (Spanien/Valencia) | Moravské zemské hnutí (Tschechien/Mähren) | Scottish National Party (UK/Schottland) | Plaid Cymru (UK/Wales) | Mebyon Kernow (UK/Cornwall) | Yorkshire Party (UK/Yorkshire)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein