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Schatura

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{{#if: befasst sich mit der Stadt in Russland, für Informationen zum gleichnamigen Dorf in der ukrainischen Oblast Tschernihiw siehe Schatura (Ukraine).

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}} Vorlage:Infobox Ort in Russland Schatura (Vorlage:RuS) ist eine Stadt mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD)<ref name="einwohner_aktuell" /> in Russland und Rajonzentrum in der Oblast Moskau. Sie liegt 124 km östlich von Moskau, mitten in der Meschtschora-Tiefebene.

Geschichte

Datei:Shatura bus station.jpg
Der Busbahnhof von Schatura (2007)

Der Ort entstand ab 1917: Damals wurde mit dem Abbau des Torfs begonnen, von dem es in der sumpfreichen Umgebung der heutigen Stadt zahlreiche Lagerstätten gibt. Ein Jahr später begann der Bau eines Heizkraftwerkes in einem benachbarten Dorf. An dessen Errichtung war auch der renommierte Ingenieur Wladimir Schuchow beteiligt. 1920 wurde für die Arbeiter dieses Kraftwerkes eine Arbeitersiedlung angelegt, die 1928 zusammen mit den Torfabbausiedlungen den Ort namens Schatura bildeten. Der Name Schatura stammt von einem in Meschtschora verbreiteten Hydronym Schat-Ur, das eine finno-ugrische Abstammung aufweist.

Datei:RIAN archive 20101 Building Shatura electrical power station.jpg
Transparent zum Bau eines 50.000-Kilowatt-Generators im Kraftwerk Schatura 1931

1936 erhielt Schatura den Status einer Stadt. Während des deutschen Angriffs auf Moskau (1941/42) im Zweiten Weltkrieg spielte das Schaturaer Kraftwerk eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung der umkämpften Hauptstadt.

In den Nachkriegsjahren entwickelte sich die Stadt wirtschaftlich weiter; es entstanden hier neue Industriebetriebe (darunter eine überregional bekannte Möbelfabrik) und mehrere wissenschaftliche Forschungseinrichtungen.

2004 wurden die Siedlung Kerwa und das Dorf Botino eingemeindet, im Jahr darauf mit 23 ländlichen Siedlungen die kommunale Einheit Städtische Siedlung Schatura gegründet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1926 2.260
1939 15.122
1959 19.629
1970 24.482
1979 29.367
1989 31.635
2002 30.393
2010 32.885

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr

Schatura verfügt über einen Bahnhof an einer Teilstrecke von Moskau über Murom der Transsibirischen Eisenbahn. Es bestehen direkte Regionalzugverbindungen mit dem Kasaner Bahnhof Moskaus. Außerdem gibt es regelmäßige Überlandbusverbindungen mit Moskau, Rjasan und mehreren Städten der östlichen Moskauer Oblast.

Sehenswürdigkeiten

Während die Stadt relativ jung ist und daher kaum architektonische Denkmäler hat, ist die Umgebung Schaturas vor allem für ihre malerische Natur bekannt. Sie ist Teil der Landschaften der Meschtschora und weist eine Vielzahl von Wäldern, Waldseen und Sümpfen auf. Daher gilt der Rajon Schatura als ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Angler und Pilzesammler. Der torfreiche Boden der Wälder rund um Schatura verursacht allerdings immer wieder Waldbrände, die sich in Extremfällen – so zuletzt im Sommer 2002 – mit einem Smog selbst in Moskau bemerkbar machen.

Söhne und Töchter der Stadt

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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