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Istra

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ort in Russland

Istra (Vorlage:RuS) ist eine Stadt mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD)<ref name="einwohner_aktuell" /> im Westen der Oblast Moskau, etwa 56 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt. Sie liegt am gleichnamigen Fluss Istra.

Geschichte

Istra wurde im Jahr 1589 als Woskressenskoje (Vorlage:Lang, „Auferstehungs(ort)“) erstmals erwähnt und 1781 zur Stadt Woskressensk (Воскресенск) erhoben. Ihre heutige Bezeichnung, welche die Lage der Stadt am Fluss Istra widerspiegelt, erhielt sie erst in sowjetischer Zeit im Jahre 1930.

Im Zweiten Weltkrieg war Istra für kurze Zeit unter deutscher Besatzung und wurde bei Gefechten schwer getroffen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1926 3.281
1939 7.323
1959 6.982
1970 16.272
1979 30.263
1989 35.046
2002 33.652
2010 35.111

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Sehenswürdigkeiten

Datei:Gate and cathedral of the New Jerusalem monastery.JPG
Eingangstore des Klosters Neu-Jerusalem in Istra

Die wohl größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist das aus dem 17. Jahrhundert stammende orthodoxe Neu-Jerusalemer Auferstehungs-Männerkloster (Vorlage:Lang). Es wurde im Jahre 1656 vom Patriarchen Nikon gegründet und beherbergt bis heute mehrere Sakralbauten aus dem 17. Jahrhundert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Industrie spielt in Istra keine große Rolle. Es gibt in der Stadt einige Nahrungsmittelfabriken, eine Möbel- und eine Textilfabrik. Die Fabrik „Roentgenprom“ produziert medizinische Röntgenapparate.

Westlich von Istra befindet sich bei 55° 55′ 26″ N, 36° 49′ 10″ O eine große Hochspannungsversuchsanlage. Im Forschungsinstitut für Elektromechanik entwickelte man elektrische Schutzsysteme für Raumfahrzeuge, Flugzeuge und Kraftwerke. Der Marx-Generator wurde für eine Entladungsleistung von drei Megawatt konzipiert, der Impulsspannungsgenerator liefert neun Megawatt. Damit wurden mitunter 150 Meter lange Blitze erzeugt. Nahe der Forschungseinrichtung befindet sich das Testgelände »Allure« mit einem stationären EMP-Simulator. Teile des Allure-Komplexes mit einer Kuppel von 118,40 Metern Höhe und 236,50 Metern Durchmesser stürzten am 25. Januar 1985 am Ende der Bauarbeiten ein. Der mit der Bauaufsicht betraute Parteifunktionär wurde versetzt und durch Boris Jelzin ersetzt.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>

In der Umgebung ist die Landwirtschaft weit verbreitet. Dank der Nähe des Klosters Neu-Jerusalem stellt auch der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.

Über die Fernstraße M9 ist Istra an das russische Schnellstraßennetz angeschlossen. Sie hat des Weiteren einen Bahnhof an der Bahnstrecke Moskau–Riga. Über diesen bestehen regelmäßige Regionalverkehrsverbindungen mit Moskau, darunter dem Rigaer Bahnhof.

Persönlichkeiten

Partnergemeinden

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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