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Röthenitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Röthenitz
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(106)&title=R%C3%B6thenitz 50° 56′ N, 12° 22′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(106) 50° 55′ 59″ N, 12° 21′ 43″ O
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Höhe: 231 (219–246) m ü. NHN
Fläche: 2,5 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Röthenitz, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 106 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 25. August 1961
Eingemeindet nach: Altkirchen
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Röthenitz in Thüringen
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Röthenitz ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Altkirchen. Für die aufgelöste Gemeinde Altkirchen (mit Röthenitz) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Der Ortsteil liegt etwa 500 Meter östlich von Altkirchen und ist über die Kreisstraße 518 verkehrsmäßig verbunden. Die Gemarkung, zu welcher neben dem Dorf selbst auch noch der Weiler Nöbden gehört, liegt im Altenburg-Zeitzer Lösshügelland im Tal der Blauen Flut.

Geschichte

Am 24. September 1140 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 239.</ref> Röthenitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 28. März 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 28. März 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Röthenitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900)<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>. Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Röthenitz samt ihren Ortsteilen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Am 25. August 1961 wurde die Gemeinde Röthenitz nach Altkirchen eingemeindet.<ref>Röthenitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> 2023 wohnten 115 Personen im Ortsteil.

Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Altkirchen nach Schmölln eingemeindet.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff. Abgerufen am 1. Januar 2019.</ref>

Eingemeindungen

Weblinks

Commons: Röthenitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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