Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Bagrationowsk – Wikipedia Zum Inhalt springen

Bagrationowsk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Preußisch Eylau)

Vorlage:Hinweisbaustein

Stadt
Bagrationowsk
Preußisch Eylau

{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Flagge Wappen
[[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|alt=|Flagge]]
Datei:Bagrationovsk gerb.svg
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Bagrationowsk
Bürgermeister Pjotr Grigorjewitsch Bondarew
Gegründet 1325
Frühere Namen Preußisch Eylau (bis 1946)
Stadt seit 1585
Fläche 8 km²
Bevölkerung 6417 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)<ref name="einwohner_aktuell">Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)</ref>
Bevölkerungsdichte 802 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 70 m
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40156
Postleitzahl 238420
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 203 501
Website gorod-bagrat.ru
Geographische Lage
Koordinaten 54° 23′ N, 20° 38′ OKoordinaten: 54° 23′ 26″ N, 20° 38′ 27″ O
 {{#coordinates:54,390511111111|20,640833333333|primary
dim=10000 globe= name=Bagrationowsk
Preußisch Eylau
region=RU-KGD type=city
  }}
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Kaliningrad
Liste der Städte in Russland
Datei:Весна. Цветёт боярышник Paul's Scarlet..JPG
Ehemaliges Gebäude der Kreisverwaltung Preußisch-Eylau, erbaut 1901, beherbergt heute ein Kultur- und Freizeitzentrum, eine Kunstschule für Kinder und ein Museum zur Geschichte der Region (seit 1993)
Datei:Памятник немецкой архитектуры XIX века. Здание Королевской учительской семинарии, 1861..JPG
Gebäude des ehemaligen Königlichen Lehrerseminars, erbaut 1861, beherbergt heute die Bezirksverwaltung, die Pensionskasse sowie die Abteilung des Innenministeriums der Russischen Föderation und die Abteilung für Migration
Datei:Elbing-Königsberg1910.jpg
Preußisch Eylau, nordöstlich von Elbing, östlich von Braunsberg und südlich von Königsberg i. Pr., auf einer Landkarte von 1910

Bagrationowsk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), deutsch Preußisch Eylau (1945–1946 kyrillisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), ist eine Stadt in der russischen Oblast Kaliningrad (Königsberg). Sie hat 6417 Einwohner (Stand 1. Oktober 2021)<ref name="einwohner_aktuell" /> und ist Verwaltungszentrum der kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Bagrationowsk im gleichnamigen Rajon Bagrationowsk. Die Stadt ist benannt nach Pjotr Iwanowitsch Bagration, einem russischen General aus der Zeit des Russlandfeldzugs 1812.

Geographische Lage

Die Stadt liegt in der historischen Region Ostpreußen, etwa 37 Kilometer südöstlich von Königsberg (Kaliningrad).

Geschichte

Stadtgeschichte bis 1945

Im Jahr 1401 hieß der Ort Ilaw.<ref name=boett /> Während der Herrschaft des Deutschen Ordens wurde im altpreußischen Gau Natangen im Zeitraum 1325–1330 von Arnolph von Eylenstein unter dem Hochmeister Werner von Orseln die Burg Ilaw erbaut, aus der sich später die Ortschaft Henriettenhof entwickelte. Im Jahr 1492 überließ der Hochmeister Johann von Tiefen Burg und Amt Eylau dem Ordensbruder Heinrich Reuß von Plauen auf Lebenszeit. Im Jahr 1336 wurde die daneben liegende, mit zwölf Krugstellen versehene Lischke vom Komtur von Balga, Heinrich von Muro, zur Stadt erhoben; 1450 wird Preußisch Eylau noch die „lischke czur Ilaw“ genannt.<ref name=boett >Adolf Boetticher: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen, Heft II: Die Bau- und Kunstdenkmäler in Natangen, Bernh. Teichert, Königsberg 1892, S. 74–78 (Google Books).</ref>

Der Balgaer Komtur verlieh der Siedlung 1348 eine Handfeste. Die Burg wurde 1455 durch ein Feuer zerstört. 1514 wurde die Marktgerechtigkeit verliehen, und 1585 verlieh Herzog Georg Friedrich das volle Stadtrecht. In den Jahren 1520 und 1525 wurde der Ort durch polnische Truppen verwüstet, die Burg aber vergeblich belagert.

Ein Großfeuer richtete 1802 großen Schaden in der Stadt an.

Am 7. und 8. Februar 1807 fand in der Nähe der Stadt die unentschieden beendete Schlacht bei Preußisch Eylau, zwischen Napoleon Bonapartes Truppen und russischen Truppen, unter General Graf Bennigsen statt, welche die russischen Truppen mit Hilfe eines preußischen Kontingents unter General L’Estocq zwar nicht für sich entscheiden konnten, allerdings erreichten, dass Napoléon erstmals nicht als Sieger das Schlachtfeld verließ. Die Stadt ist heute nach dem russischen General Fürst Bagration benannt, einem Teilnehmer der Schlacht.

Nach der preußischen Verwaltungsreform wurde Preußisch Eylau 1819 Kreisstadt des Landkreises Preußisch Eylau. Schon 1821 war hier ein Schullehrerseminar;<ref name="AAM5" /> am 8. Januar 1835 wurde ein neues Seminargebäude bezogen.<ref>Das Seminar zu Pr. Eylau. In: Preußische Provinzial-Blätter, 1835, Band 13, Königsberg, S. 411–412. books.google.de</ref> 1866 wurde der Anschluss an die Ostpreußische Südbahn vollzogen.

Im Ersten Weltkrieg wurde die Stadt im August 1914 zeitweilig von russischen Truppen besetzt.

Im Jahr 1939 hatte Preußisch Eylau 7461 Einwohner. Als Wirtschaftsbetriebe waren eine Tuchweberei, eine Eisengießerei, die Maschinenfabrik Johnen, die Genossenschafts-Molkerei, Schadwinkels Getreidemühle und Tauliens Fassfabrik ansässig.

Ortschaften/Abbaue

Grünthal

Der Abbau Grünthal wurde vor 1800 gegründet und bestand aus kleinen Gehöften. Außerdem beherbergte der Ort ein Schützenhaus.<ref>Dietrich Lange: Grünthal. In: Geographisches Ortsregister Ostpreußen, bildarchiv-ostpreussen.de, 2005.</ref> Er lag 2,5 Kilometer westlich des Warschkeiter Sees (heute russisch Osero Warschkeiterskoje) auf heute polnischem Gebiet. Ein polnischer Name ist jedoch nicht bekannt. Da der Ort nach 1945 im polnisch-russischen Grenzgebiet lag, ist seine Existenz nicht mehr wahrscheinlich.

Heinrichshöfchen

Nach 1835 wurde Heinrichshöfchen gegründet.<ref>Dietrich Lange: Heinrichshöfchen. bildarchiv-ostpreussen.de</ref> Es handelte sich um einen kleinen Hof, der zwei Kilometer südwestlich des Stadtgebietes westlich des Warschkeiter Sees lag. Seine Ortsstelle liegt heute auf polnischem Boden im Grenzgebiet und deshalb unzugänglich und wohl auch gar nicht mehr vorhanden. Der polnische Name ist Wężykówko.<ref name=mp>Vorlage:Monitor Polski</ref>

Henriettenhof

Das 1326 gegründete Henriettenhof war ein Guts- und Amtsdorf der Stadt Preußisch Eylau, später ein königliches Domänenamt, am südwestlichen Stadtrand.<ref>Dietrich Lange: Henriettenhof. bildarchiv-ostpreussen.de</ref> Zwischen 1874 und 1928 war es Sitz eines Amtsbezirks.<ref name="Jehke" /> Im Jahre 1910 zählte der Gutsbezirk 183 Einwohner.<ref name="Schubert">Der Landkreis Preußisch Eylau im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> Am 30. September 1928 wurde Henriettenhof in die Stadt Preußisch Eylau eingegliedert.<ref name="Jehke" /> Ein russischer Name ist nicht bekannt.

Nußwalde

Der 1866 gegründete Abbau war ein Vorwerk des Gutsbezirks Henriettenhof im Kreis Preußisch Eylau.<ref>Dietrich Lange: Nußwalde. bildarchiv-ostpreussen.de</ref> Es lag drei Kilometer nordwestlich der Stadt Preußisch Eylau. Zusammen mit Henriettenhof kam Nußwalde 1928 zur Stadtgemeinde Preußisch Eylau. 1945 wurde es unter dem Namen Orzesze zunächst Teil Polens.<ref name=mp/> Ein russischer Name ist nicht bekannt, auch ist seine Ortsstelle nicht mehr erkennbar.

Stadtfreiheit

Die Stadtfreiheit<ref>Dietrich Lange: Stadtfreiheit. bildarchiv-ostpreussen.de</ref> war ein Gutsbezirk und lag 1,25 Kilometer westlich des Stadtzentrums. Ihm war ein Forstamt und die Oberförsterei Preußisch Eylau zugeordnet. Im Jahre 1910 zählte der Gutsbezirk 100 Einwohner.<ref name="Schubert" /> Er war seit 1874 Teil des Amtsbezirks Henriettenhof (Kreis Preußisch Eylau) und kam am 15. November 1928 zur Stadtgemeinde Preußisch Eylau.<ref name="Jehke">Rolf Jehke: Amtsbezirk Henriettenhof/Althof. territorial.de</ref> 1945 kam der Ortsteil zunächst unter dem Namen Miejska Wola zu Polen.<ref name=mp/> Die Ortsstelle ist heute russisches Gebiet, ist aber nicht mit einem besonderen Namen versehen und gilt als nicht existent.

Seit 1945

Am 9. Februar 1945 wurde die Stadt durch die Rote Armee erobert. In der ehemaligen Infanteriekaserne an der Warschkeiter Chaussee bestand von Mai 1945 bis Herbst 1948 das Kriegsgefangenen- und Internierungslager 533 des NKWD für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs<ref>Erich Maschke (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> und Zivilpersonen. Von den etwa 13.000 Zivilpersonen im Lager 533 kamen etwa 6000 ums Leben.<ref>Horst Schulz: Preußisch Eylau – eine Kreisstadt in Ostpreußen. Geschichte, Dokumentation, Erinnerungen, Literatur. Lübeck 1998.</ref> Die ansässige deutsche Bevölkerung wurde, sofern sie nicht bereits geflüchtet war, in der Folge vertrieben.

Im Jahre 1945 hatte die Sowjetunion die Stadt zunächst der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen, die ihr den polonisierten Namen Iławka gab. Bei der neuen Festlegung der Demarkationslinie zwischen den russischen und polnischen Verwaltungsbezirken in Ostpreußen durch die Sowjetunion vom 1. Januar 1946 wurde Preußisch Eylau dem sowjetischen Verwaltungsbezirk zugeschlagen; die Grenze verläuft seither unmittelbar südlich der Stadt. Am 7. September 1946 wurde Preußisch Eylau nach Fürst Bagration (siehe oben) in Bagrationowsk umbenannt. Durch die Lage an der neuen sowjetisch-polnischen Grenze lag die Stadt nun in einem wirtschaftlich und infrastrukturell toten Winkel, der die weitere Entwicklung der Stadt behinderte. Zunächst wurden durch die aus Zentralrussland, Weißrussland, dem Wolgagebiet und der Ukraine angesiedelten Neubürger in der Umgebung der Stadt kollektivierte Landwirtschaftsformen aufgebaut. Das Wirtschaftsleben der Stadt richtete sich nun auch vollständig hierauf aus. Das Stadtbild Bagrationowsks änderte sich durch den Neubau von Wohnhäusern, Abriss der vielen kriegszerstörten Bauten und durch Vernachlässigung der alten Bausubstanz maßgeblich.

Bagrationowsk wurde Sitz eines Rajons. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gewann die Stadt wieder an Bedeutung als Transitstadt, da sich hier der wichtigste Grenzübergang der Kaliningrader Oblast nach Polen befindet.

2008 wurde ein Gedenkstein mit deutscher und russischer Inschrift errichtet: Den Einwohnern von Preußisch Eylau, die durch den Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren haben, zum Gedenken / Errichtet von den Überlebenden und ihren Nachkommen / 2008.<ref>Mahn- und Gedenkstätten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. (PDF) Bund der Vertriebenen.</ref>

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1768 1369 <ref name="LK">Leopold Krug: Die Preussische Monarchie. Teil 1: Provinz Ostpreussen, Berlin 1833, S. 544–548 (Google Books).</ref>
1782 1455 ohne die Garnison (drei Kompanien Infanterie)<ref name="JFG">Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I. Königsberg / Leipzig 1785, S. 16, Nr. 5; Textarchiv – Internet Archive.</ref>
1798 1682 <ref name="LK" />
1802 1620 Stadt<ref name="AAM5" />
1810 1424 Stadt,<ref name="AAM5" /> darunter vier Katholiken und sieben Mennoniten, alle übrigen Bewohner sind evangelisch<ref name="LK" />
1816 1426 Stadt, darunter 1401 Evangelische, zwei Katholiken und 14 Juden<ref name="AAM5">Alexander August Mützell, Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z. Halle 1823, S. 272–279, Ziffer 144 (Google Books).</ref>
1821 1768 Kreisstadt, mit einem alten Schloss, einem Schullehrerseminar und 191 Privatwohnhäusern<ref name="AAM5" />
1828 2677 davon 23 Katholiken, acht Mennoniten und 33 Juden, alle übrigen Bewohner sind evangelisch<ref name="LK" />
1831 2064 <ref>August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 516–517, Ziffer 118 (Google Books).</ref><ref name="LK" />
1858 3252 davon 3100 in der Stadt (3017 Evangelische, 13 Katholiken und 70 Juden) und 152 in den Randbezirken (Mühle, Oberförsterei, Amtsfreiheit, Amtskrug und Fabrik)<ref>Adolf Schlott: Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Königsberg, nach amtlichen Quellen. Hartung, Königsberg 1861, S. 52, Ziffer 78–83 (Google Books).</ref>
1864 3956 am 3. Dezember, davon 3734 in der Stadt und 222 in der Königlichen Oberförsterei (Gutsbezirk)<ref name="PF" >Preußisches Finanzministerium: Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg: Berlin 1966, 3. Kreis Pr. Eylau, S. 10–17, Ziffer 60–61 (Google Books).</ref>
1871 3723 <ref name="GN1874" >Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 16–17, Ziffer 10 (Google Books)</ref>
1875 3738 <ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1890 3446 davon 42 Katholiken und 42 Juden<ref name="MR" />
1910 3270 Kreisstadt, mit einem Landratsamt, einem Amtsgericht, einer evangelischen Pfarrkirche, einer katholischen Pfarrkirche, einem Lehrerseminar, einem Krankenhaus, einer Bahnmeisterei, einer Brauerei, Mühlen, einer Molkerei, Obst- und Honigverwertung, einer Gießerei, einer Gerberei, einem Sägewerk sowie Leinen-, Vieh- und Pferdemärkten<ref name=mgaz >Preußisch Eylau, Kreisstadt, am Pasmar, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Preußisch Eylau (meyersgaz.org).</ref><ref name="Schubert" />
1933 4322 <ref name="MR" />
1939 7461 <ref name="MR" />
Bevölkerungsentwicklung seit 1946
Jahr 1959 1970 1979 1989 2002 2010 2021
Anzahl Einwohner 4438 5563 6049 6728 7216 6400 6417
Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wappen

Blasonierung: „Von Schwarz und Silber geteilt; oben ein wachsender, goldener, rotbewehrter Löwe, unten nebeneinander drei schwarze Deutschordenskreuze.“<ref>Erich Keyser: Deutsches Städtebuch – Handbuch städtischer Geschichte. Band I. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1939; Nordostdeutschland: S. 95–96.</ref>

Die Burg Ilaw nebst dem dabei erwachsenen Orte gab Hochmeister Johann von Tiefen dem Ordensbruder Heinrich Reuß von Plauen auf Lebenszeit. Dessen Wappen war ein goldener Löwe in Schwarz. Obiges Wappen zeigt das älteste bekannte SIGILLVM CIVITATIS EILV. BORVSS. ANNO 1558.<ref>Otto Hupp: Deutsche Ortswappen. Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen, 1925.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Sehenswürdigkeiten

Ordensburg Eylau

Von der 1325 errichteten Ordensburg blieben Gebäudeteile erhalten. Die Burganlage folgte als vierflügeliges Kastell dem klassischen Schema der Deutschordensburgen. Die Flügel waren als zwei Hauptflügel im Westen und Süden und zwei Nebenflügel im Norden und Osten ausgebildet, wobei der östliche Flügel der jüngste Bauteil ist. Ein quadratischer Bergfried stand in der nordöstlichen Ecke des Kastells. Ein Pfleger ist für 1347 belegt.<ref>Christofer Herrmann: Burgen im Ordensland: Ein Reisehandbuch zu den Deutschordens- und Bischofsburgen in Ost- und Westpreußen. Freiburg 2006, ISBN 3-87057-271-X, S. 209–210.</ref>

Burg und Siedlung gab Hochmeister Johann von Tiefen (um 1440–1497) dem Ordensbruder Heinrich Reuß von Plauen (1400–1470) auf Lebenszeit. Die Burg wurde 1455 durch ein Feuer zerstört, 1520 und 1525 durch polnische Truppen verwüstet, aber nicht eingenommen.

Verkehr

Mit dem Straßennetz ist Bagrationowsk über die Regionalstraße 27A-017 (= ex A195, ehemalige deutsche Reichsstraße 128) von Königsberg (Kaliningrad) nach Allenstein (Olsztyn) in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren verbunden. Der Grenzübergang befindet sich zwei Kilometer südlich der Stadt.

Kirche

Evangelisch

Kirchengemeinde

Die Reformation fasste in Preußisch Eylau schon früh Fuß. Der erste namentlich bekannte lutherische Geistliche war Pfarrer Johann Karaus, der bereits 1535 in der Stadt amtierte. Sehr bald wurde auch ein zweiter Geistlicher („Diakonus“) eingesetzt. Gehörte Preußisch Eylau ursprünglich zur Inspektion Bartenstein (heute polnisch: Bartoszyce), so war die Stadt bis 1945 dann Superintendentursitz und namensgebender Ort des Kirchenkreises, der innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert war.

Flucht und Vertreibung in den Jahren 1945 und später ließen die Gemeinde fast auf Null schrumpfen. In den 1990er Jahren entstanden in der Oblast Kaliningrad neue evangelische Gemeinden, nicht aber in Bagrationowsk. Die nächstliegende Gemeinde ist die Dorfkirchengemeinde in Gwardeiskoje (Mühlhausen) in zehn Kilometern Entfernung. Sie ist eine Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) und gehört zur Propstei Kaliningrad<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ev.-luth. Propstei Kaliningrad (Memento vom 29. August 2011 im Internet Archive)</ref> der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).

Kirchspielorte

Außer der Stadt Preußisch Eylau gehörten noch dreißig Orte zum Kirchspiel der Stadt:<ref>Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 470</ref>

Deutscher Name Polnischer bzw. russischer Name Deutscher Name Polnischer bzw. Russischer Name
Beisleiden Bezledy (PL) Perguschen Piergozy (PL)
Bothoswalde Bodzewo (PL) Perscheln
(1928–1945: Zohlen-Perscheln)
Piersele (PL)
Glamslack Głamsławki (PL) Poschloschen Posłusze (PL)
Grünhöfchen Grądzik (PL) Rothenen Rotajny (PL)
Grünthal Sardienen Żardyny (PL)
Heinrichshöfchen Schewecken Żywkowo (PL)
Heinrichswalde Wężykowo (PL) Serpallen Kaschtanowka (RUS)
Henriettenhof (RUS)<ref>Kein russischer Name bekannt</ref> Storchnest Schirokoje (RUS)
Kissitten (bei Legden) Kisity (PL) Strobehnen Schirokoje (RUS)
Kromargen Kromarki (PL) Stilgen Styligi (PL)
Legden Lejdy (PL) Tenknitten Muromskoje (RUS)
Loschen Lawrowo (RUS) Walkaschken Wilkaski (PL)
Ludwigsgabe Sądki (PL) Warschkeiten Warszkajty (PL)
Mollwitten Molwity (PL) Zehsen Sajzy (PL)
Nußwalde Zohlen
(1928–1945: Zohlen-Perscheln)
Solno (PL)
Datei:Pr-Eylau, Evangelische Pfarrkirche, Altaraufsatz, 1681, Bildhauer Joh. Pfeffer (zugeschrieben).jpg
Altaraufsatz von 1681 in der Kirche

Kirchengebäude

Die Pfarrkirche wurde zwischen 1317 und 1325 im Stil der Backsteingotik errichtet und war zwischen 1525 und 1945 evangelisch.<ref>Die evangelische Kirche in Preußisch Eylau. ostpreussen.net</ref> 1807 wurde sie bei der Schlacht bei Preußisch Eylau beschädigt, erfuhr 1879 eine grundlegende Veränderung und überstand die letzten Kriegstage 1945 mit nur wenigen Beschädigungen. Bis in die 1960er Jahre diente die Kirche als Pferdestall und wurde dann bis zur Unkenntlichkeit zu einer Fabrikhalle umgebaut.<ref>prussia39.ru</ref>

Pfarrer

Die Stadt Preußisch Eylau mit dem dazugehörigen Kirchspiel betreuten bis 1945 jeweils zwei Geistliche:<ref>Friedwald Moeller: Altpreußisches Evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945. Hamburg 1968, S. 114–115.</ref>

  • Johann Karaus, 1535/1554
  • NN.
  • David Rhodius, ab 1572
  • Johann Schönfeldt, bis 1579
  • Matthias Bienwald, 1588–1593
  • Thilo Balthasar, bis 1593
  • NN., bis 1602
  • Caspar Tiefholtz, bis 1603
  • Thilo Valentin, ab 1603
  • NN., bis 1607
  • Johann Hän, ab 1607
  • Valentin Damerow, 1610–1616
  • Jacob Murray, 1616–1637
  • Christoph Cotenius, bis 1617
  • Christoph Lange, 1617–1629
  • Johann Benedict Reinhardi, 1629–1636
  • Zahcharias Reinhardi, 1636–1656
  • Johann Lang, 1637–1645
  • Johann Georg Faber, 1647–1655
  • Martin Glenius, ab 1656
  • Pancratius Buck, 1656–1680
  • Andreas Strauß, 1657–1663
  • Gottfried Teschendorf, 1663–1671
  • Sebastian Kuppelich, 1678–1694
  • Christoph Coggius, 1682–1704
  • Christoph Jetzel, 1694–1729
  • Gottfried Heling, bis 1724
  • Christian Friedrich Wegner, 1724–1731
  • Johann Behrendt, 1729–1745
  • Martin Lindenau, 1731–1735
  • Georg Theodor Hein, 1735–1783
  • Christoph Albrecht Stein, 1746–1751
  • Georg Friedrich Lamhardt, 1751–1790
  • Johann Daniel Friedrich Petzold, 1783–1823
  • Johann Fröloff, 1791–1807
  • Adolf Reinhold Ziegner, 1809–1816
  • Gottlieb Emanuel Gäsbeck, 1816–1854
  • Johann Carl Rauschke, 1824–1831
  • Karl Wilhelm Glodkowski, 1832–1839
  • Gustav Michael Prange, 1839–1871
  • Johann Wilhelm Warschutzki, 1854–1871
  • Carl Louis Friese, 1871–1885
  • Carl Gustav Wiebe, 1872–1876
  • Paul Gustav Adolf Strehl, 1873–1880
  • Johann Gottlieb Malletke, 1876–1881
  • Rudolf Moritz Krieger, 1885–1890
  • Ernst Karl W. Bourwieg, 1886–1911
  • Karl Rudolf Arthur Hering, 1890–1892
  • Gustav Friedrich Büchler, 1892–1912
  • Adalbert Gottlieb Immanuel Ebel, 1911–1921
  • Alfred Müller, 1912–1919
  • Walter Wittkowsky, 1914–1915
  • Paul Terpitz, 1918–1919
  • Konrad Grottian, 1919–1926
  • Karl Wilhelm Heinrich Müller, 1922–1944
  • Walter Kaminski, 1927–1934
  • Martin Braun, 1935–1945

Kirchenkreis

Vor 1945 war Preußisch Eylau Superintendentursitz und namensgebender Ort eines Kirchenkreises innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Der Bezirk war in zwei Superintendenturbezirke aufgeteilt: Landsberg (polnisch Górowo Iławeckie) und Preußisch Eylau.

Dem Kirchenkreis Preußisch Eylau mit seinen zwei Superintendenturbezirken (I und II) waren 21 Pfarrorte mit ihren Kirchspielen zugehörig, die heute zum Teil auf russischem (RUS), zum Teil aber auch auf polnischem (PL) Staatsgebiet liegen:<ref>Preußisch-Eylau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum, abgeglichen mit Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 468–470; Die römischen Zahlen I und II verweisen auf die Zugehörigkeit zum Superintendenturbezirk: I = Landsberg, II = Preußisch Eylau</ref>

Name (bis 1946) Heutiger Name/Staat Name (bis 1946) Heutiger Name/Staat
Albrechtsdorf (I) Wojciechy/PL Kreuzburg (II) Slawskoje/RUS
Almenhausen–Abschwangen (II) KaschtanowoTischino/RUS Landsberg (I) Górowo Iławeckie/PL
Borken (I) Borki/PL Mühlhausen (II) Gwardeiskoje/RUS
Buchholz (I) Bukowiec/PL Petershagen (I) Pieszkowo/PL
Dollstädt (II) Krasnosnamenskoje/RUS Preußisch Eylau (II) Bagrationowsk/RUS
Eichhorn (I) Wiewiórki/PL Reddenau (I) Rodnowo/PL
Groß Peisten–Hanshagen (I) Piasty WielkieJanikowo/PL Schmoditten (II) Rjabinowka/RUS
Guttenfeld (I) Dobrzynka/PL Stablack (Gartenstadt) (ab 1938) (II) Dolgorukowo/RUS
Jesau (II) Juschny/RUS Tharau (II) Wladimirowo/RUS
Kanditten (I) Kandyty/PL Uderwangen (II) Tschechowo/RUS
Klein Dexen (bis 1937) (II) Furmanowo/RUS
Datei:Orthodoxe Kirche Pr.Eylau.jpg
Die russisch-orthodoxe Kirche in Bagrationowsk

Römisch-katholisch

Bis 1945 gab es in Preußisch Eylau eine römisch-katholische Pfarrgemeinde, deren Bestand ebenfalls durch Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg endete. Preußisch Eylau gehörte damals zum Bistum Ermland.

Russisch-orthodox

Seit den 1990er Jahren gibt es in Bagrationowsk eine orthodoxe Gemeinde, die über ein neu errichtetes Gotteshaus verfügt. Sie ist in die Diözese Kaliningrad und Baltijsk (Königsberg und Pillau) der Russisch-Orthodoxen Kirche eingegliedert.

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Preußisch Eylau in der Weltliteratur

Die Schlacht bei Preußisch Eylau von 1807 ist der Ausgangspunkt der 1832 von Honoré de Balzac geschriebenen Erzählung Le Colonel Chabert. Der Titelheld wird als Oberst unter dem französischen Feldmarschall Joachim Murat (1806–1808 Großherzog von Berg-Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen) bei „Eylau“ schwer verwundet und für tot gehalten, bei Heilsberg in einem Massengrab lebendig beerdigt, jedoch durch eine Heilsberger Bauersfrau gerettet.

Literatur

  • Preußisch Eylau, Kreisstadt, am Pasmar, Regierungsbezirk Königsberg, Provinz Ostpreußen, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Preußisch Eylau (meyersgaz.org).
  • Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I. Königsberg / Leipzig 1785, S. 16, Nr. 5; Textarchiv – Internet Archive.
  • Leopold Krug: Die Preussische Monarchie. Teil 1: Provinz Ostpreussen, Berlin 1833, S. 544–548 (Google Books).
  • Horst Schulz (Bearb.): In Natangen. Der ostpreußische Landkreis Preußisch Eylau in 1470 Bildern. Verden 1986, ISBN 3-9801029-1-2.
  • Horst Wolf: Ich sage die Wahrheit, oder ich schweige. Als Arzt in Preußisch Eylau / Ostpreußen bei der Roten Armee. 2. Auflage. Leer 1987.
  • Horst Schulz (Bearb.): Die Städte und Gemeinden des Kreises Preussisch Eylau. Geschichte und Dokumentation. Verden 1990.
  • Horst Schulz: Preußisch Eylau – eine Kreisstadt in Ostpreußen. Geschichte, Dokumentation, Erinnerungen, Literatur. Lübeck 1998.
  • Vorlage:MerianTopo
  • Adolf Boetticher: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen, Heft II: Die Bau- und Kunstdenkmäler in Natangen, Bernh. Teichert, Königsberg 1892, S. 74–78 (Google Books).

Weblinks

Commons: Bagrationowsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Verwaltungszentrum: Kaliningrad
Städte

BagrationowskR | BaltijskS | GurjewskR | GussewR | GwardeiskR | KaliningradS | KrasnosnamenskR | LaduschkinS | MamonowoS | NemanR | NesterowR | OsjorskR | PionerskiS | PolesskR | PrawdinskR | Primorsk | SelenogradskR | SlawskR | SowetskS | SwetlogorskS | SwetlyS | TschernjachowskR

Siedlungen städtischen Typs

JantarnyS

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Stadt: Bagrationowsk (Preußisch Eylau)

Siedlungen: Awgustowka (Drangsitten und Graventhien) | Berjosowka (Groß Sausgarten) | Bogatowo (Bornehnen und Rositten) | Bolschakowskoje (Leidtkeim) | Bolschedoroschnoje (Julienhof, Kopainen und Laukitten) | Bolschoje Osjornoje (Klein Sausgarten) | Borowoje (Melonkeim und Rohrmühle) | Dolgorukowo (Domtau, Leißen, Pompicken und Stablack) | Dubki (Neucken) | Dubrowka (Görken und Pilzen) | Gwardeiskoje (Mühlhausen) | Iljitschowka (Lank) | Iljuschino (Bönkeim) | Jablotschkino (Lokehnen) | Jenino (1947–1965) | Juschny (Jesau und Katharinenhof) | Kalmykowo (Heyde) | Kamenka ((Groß) Krücken) | Kornewo (Zinten) | Kossatuchino (Barsen) | Krasnoarmeiskoje (Sollau und Kilgis) | Krasnosnamenskoje (Dollstädt und Vogelsang) | Kunzewo (Weßlienen) | Kurskoje zu (Althof) | Lermontowo (Wogau) | Lineinoje (Bögen und Arweiden) | Maiskoje (Groß Bajohren/Baiersfelde) | Maloje Osjornoje (Auklappen) | Maloje Otwaschnoje (Klein Wickbold) | Marijskoje (Weißenstein) | Medowoje (Sollnicken und Tykrigehnen) | Minino (Bögen) | Moskowskoje (Mükühnen und Partheinen) | Moskowskoje (Schrombehnen) | Muschkino (Stobecken) | Nadeschdino (Lampasch) | Nagornoje (Groß Dexen und Roditten) | Newskoje (Groß Lauth) | Niwenskoje (Wittenberg und Friederikenthal) | Nowo-Moskowskoje (Poplitten, Pörschken und Luisenhof) | Nowosjolki (Klein Waldeck) | Nowosjolowo (Groß Rödersdorf) | Oktjabrskoje (Patranken und Wargitten) | Orechowo (Althof) | Ossokino (Groß Waldeck) | Otwaschnoje (Wickbold und Braxeinswalde) | Partisanskoje (Schönmohr) | Perwomaiskoje (Pottlitten) | Pessotschnoje (Gallitten und Palpasch) | Pjatidoroschnoje (Bladiau) | Pobeda (Arnsberg) | Pobereschje (Schnakeinen, Porschkeim und Kissitten) | Podgornoje (Penken) | Pogranitschnoje (Hussehnen) | Pogranitschny (Hermsdorf) | Primorskoje (Wolittnick) | Proletarskoje (Legnitten) | Prudki (Knauten) | Puschkino (Posmahlen) | Rasdolnoje ((Adlig) Pohren) | Rjabinowka (Schmoditten) | Sadowoje | Sagorodnoje (Schloditten) | Saretschnoje (Ramsen und Dopsattel) | Schirokoje (Strobehnen) | Schukowka (Quilitten) | Sergejewo (Klein Lauth) | Sewerny | Slawjanowka (Romitten) | Slawskoje (Kreuzburg) | Snamenka (Groß Hoppenbruch) | Snamenskoje (Kutschitten) | Soldatskoje (Lewitten) | Solnetschnoje (Thomsdorf) | Sosnowka (Schwanis) | Sowchosnoje (Rippen) | Starosselje (Schultitten) [teilw.] | Strelnja (Schultitten) [teilw.] | Tambowskoje (Vierzighuben) | Timirjasewo (Rauschnick) | Tischino (Abschwangen) | Tropinino (Heide) | Tschapajewo (Schlauthienen und Jerlauken) | Tschechowo (Uderwangen) | Walki (Waldkeim) | Wetrowo (Schölen) | Wladimirowo (Tharau und Ernsthof) | Wyssokoje (Tiefenthal) Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein