Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/P – Wikipedia (Deutsch) – Lokale KopieZum Inhalt springen
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pace … Pace tua
pace …: „in friedlicher Absicht gegenüber …“ – zur Ankündigung, dass man in der Sache gegen den anschließend Benannten, aber nicht gegen dessen Person argumentieren will.
Davon abgeleitet: pace tua – „mit deiner Erlaubnis“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pace facta
„Nach dem Friedensschluss“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pacem te poscimus omnes.
„Um Frieden bitten wir alle dich.“
Ein Halbvers aus der Äneis des Vergil. Er lautet vollständig (11,362):
„Nulla salus bello, pacem te poscimus omnes“ („Unheil nur kommt vom Krieg, um Frieden bitten wir alle dich“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pacem volo, bellum paro.
„Den Frieden will ich, daher rüste ich zum Krieg.“
Arria die Ältere, Frau des römischen Politikers Aulus Caecina Paetus, soll mit diesen Worten ihrem Mann den Dolch, den sie sich in die Brust gestoßen hatte, zum gemeinsamen Suizid gereicht haben.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Tuta sub aegide Pallas.
„Geschützt ist Pallas hinter ihrem Aigis-Schild.“ – In Anlehnung an Ovid, Metamorphosen 5,46, wo die kriegerische Pallas Athene ihren Bruder Perseus beschützt.
Signet des niederländischen Verlags Brill, Leiden, mit Allegorie der Pallas Athene als Beschirmerin der Wissenschaft und Kunst sowie des Hermes als Schutzherr des Handels.
„Wenn man auf das Holz des Palmbaums große Gewichte legt und ihn so sehr beschwert, dass er der großen Last nicht standhalten kann, dann weicht die Palme nicht nach unten aus und wird auch nicht gebogen, sondern steht gegen die Belastung wieder auf und richtet sich ungekrümmt empor.“
Der Spruch ist als Wappendevise mehrmals nachgewiesen, zum Beispiel für das Fürstentum Waldeck-Pyrmont.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Palmam, qui meruit, ferat.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pane egeo iam mellitis potiore placentis.
„Brot ist mir jetzt lieber als honigsüße Kuchen.“ – Horaz, Epistulae 1,10,11.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Panem et circenses
„Brot und Zirkusspiele“
Der Ausdruck stammt vom römischen Dichter Juvenal, der in einer Satire das römische Volk kritisiert, das die Macht an den Kaiser verloren habe und sich nur noch diese beiden Dinge wünsche: „Brot und Spiele“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Panem nostrum cotidianum da nobis hodie.
„Unser tägliches Brot gib uns heute.“ – Bitte aus dem Vaterunser, die auch unter „Panem nostrum supersubstantialem da nobis hodie“ bekannt ist (Evangelium nach Matthäus 6{{#if:11|,11}} {{#switch: LUT
| NA =LUT
| OT
| BHS =LUT
| LXX =LUT
| VUL =LUT
| #default =LUT}}, 6{{#if:11|,11}} {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Panis sine fermento
„Ungesäuertes Brot“
Ungesäuertes Brot wird gebacken, noch bevor die Sauerteiggärung beginnt. Matzen sind die koscheren, flachen, ungesäuerten Brotfladen der jüdischen Küche, die in der Pessach-Woche zur Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten verspeist werden.
Pange
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pange lingua
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Thomas von Aquin, 1263/64:
Pange, lingua, gloriosi
Corporis mysterium,
Sanguinisque pretiosi,
quem in mundi pretium
fructus ventris generosi
Rex effudit Gentium.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Heinrich Bone, 1847:
Preise, Zunge, das Geheimnis
dieses Leibs voll Herrlichkeit
und des unschätzbaren Blutes,
das, zum Heil der Welt geweiht,
Jesus Christus hat vergossen,
Herr der Völker aller Zeit.
Horaz nennt ironisch die Söhne des Quintus Arrius wegen ihrer gemeinsamen Nichtnutzigkeit, Albernheit und bösen Gelüste geradezu ein Zwillingspaar („nequitia et nugis pravorum et amore gemellum“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Par pari respondere/referre
„Gleiches mit Gleichem vergelten“
Cicero verwendet allerdings den Singularpar pari respondere nur im Sinn von „bar zahlen“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Parce, puer, stimulis et fortius utere loris.
„Sei zurückhaltend mit dem Treibstachel, Knabe, und benutze mehr die Zügel!“ – Ovid, Metamorphosen 2,127.
In dieser Verwandlungssage wird erzählt, wie der Sonnengott Phoebus seinen Sohn Phaeton davor warnt, die Pferde, die den Sonnenwagen ziehen, zu schnell laufen zu lassen. Doch Phaethon hält sich nicht daran, das Viergespann rast los und gerät außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe aus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Parcere subiectis et debellare superbos
„Unterworfene schonen und Hochmütige niederschlagen“
Das Selbstverständnis des augusteischen Roms, dichterisch dem Anchises als Prophezeiung an seinen Sohn Aeneas in den Mund gelegt (Vergil, Aeneis 6,853).
„Kreißen werden die Berge, geboren werden wird eine lächerliche Maus.“ – Horaz, Ars Poetica 139.
Etwas freiere Übersetzung: „Es kreißen die Berge, geboren wird eine lächerliche Maus.“ Das beruht auf einer bekannten alternativen Lesart mit Präsens statt Futur im ersten Teilsatz: „Parturiunt montes, nascetur ridiculus mus.“<ref>Beispiel: Ars poetica 139 in der lateinischen Wikisource (verwendet H. A. Dalton, Select Epodes And Ars Poetica of Horace, London 1884, vergleiche Digitalisat in Wikimedia Commons, Beginn von S. 25).</ref> („Es kreißen die Berge, geboren werden wird eine lächerliche Maus.“) Schon Hieronymus zitierte die Stelle in dieser Variante.<ref>Hieronymus, Adversus Iovinianum 1,3,238, vergleiche Adversus Iovinianum (Hieronymus) in der lateinischen Wikisource (J. P. Migne, 1845 Corpus Corporum der Universität Zürich).</ref>
Sinn: Etwas, das mit großem Aufwand vorbereitet oder großspurig angekündigt wurde, hat wenig Effekt oder ist völlig unspektakulär.
Im Deutschen häufig verkürzt oder variiert, zum Beispiel als „der kreißende Berg gebiert eine Maus“ oder es wird nur der erste Teil erwähnt im Vertrauen darauf, dass der zweite Teil gedanklich ergänzt wird („Die Berge kreißten …“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Parva sub ingenti
„Die Kleine unter dem Riesen“
Wappenspruch der kanadischen Provinz Prince Edward Island, der sowohl flächenmäßig als auch von der Einwohnerzahl her kleinsten Provinz Kanadas.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Parvum addas parvo, magnus acervus erit.
„Kleines gib zu Kleinem und es wird ein großer Haufen sein.“
Entspricht dem deutschem Sprichwort „Kleinvieh macht auch Mist“.
Passibus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Passibus ut tacitis haec transit mobilis umbra, sic transit quidquid maximus orbis habet.
„Wie der bewegliche Schatten dies mit schweigenden Schritten durchläuft, so durchläuft er alles, was der riesige Erdkreis umfasst.“
Fachterminus, der in wissenschaftlichen Texten anstelle von konkreten Seitenangaben gebraucht wird, wenn keine konkrete Zeile oder kein bestimmter Absatz zum Sachverhalt angegeben werden kann, sondern der Sachverhalt sich durch den gesamten Text oder ein großes Textstück zieht.
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}) lautet: „Pater, peccavi in caelum et coram te“ („Vater, ich habe gesündigt, gegen den Himmel und vor dir“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pater semper incertus est.
„Der Vater ist immer ungewiss.“
Rechtssprichwort im Gegensatz zu „Mater semper certa est“ („Die Mutter ist immer sicher“).
Um einer solchen Rechtsunsicherheit vorzubeugen, heißt es: „pater est, quem nuptiae demonstrant“ („Vater ist, wen die Verheiratung bezeichnet“).
„Väter (und) Beigeordnete“ – Anrede an die versammelten Senatoren in Rom.
Die patres waren die Angehörigen der alten Patrizierfamilien, nach größeren Ausrottungen in den Ständekämpfen wurde der Senat für weitere Kreise, die conscripti, geöffnet.
Patet
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Patet omnibus (veritas)
„(Die Wahrheit) ist allen zugänglich.“
Patior
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Patior, ut potiar
„Das Vermögen der Armen“ – im Mittelalter Bezeichnung für das Kirchenvermögen.
Paupertas
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Paupertas meretrix est.
„Die Armut ist eine Hure.“
Der Satz wurde von den Humanisten als Sprichwort zitiert. Der Konsistorialsekretär Andreas Joseph Nunn nahm ihn 1805 ebenfalls auf und ergänzte ihn zu einem Distichon:<ref>Andreas Joseph Nunn, Reine Liebe im Kampfe mit Luxus und Sittenverfall. Prag, 1805, S. 63.</ref>
„Paupertas meretrix, verum est opulentia leno. / Allicit illa malos, inquinat ista bonos.“ („Armut ist eine Dirne, aber Luxus dagegen ein Kuppler. / Verführt jene die Schlechten, zieht dieser die Guten in den Schmutz.“)
Eine vergleichbare Behauptung enthält der Satz: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“<ref>Bertolt Brecht, Ballade über die Frage „Wovon lebt der Mensch“.</ref>
Pax
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pax Americana
„Amerikanischer Frieden“ – Euphemismus für die USA und ihre Einflusssphäre; vergleiche Pax Romana.
„Arabischer Frieden“ – Friedenstiftung nach arabischem Muster, notfalls auch mit Anwendung militärischer Macht, zur Sicherung der von ihren Verfechtern gewünschten Vorherrschaft arabischer Werte. Ableitung mutmaßlich von Pax Americana.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pax Augusta
„Augusteischer Frieden“ – die langanhaltende innere Friedenszeit, die mit der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus begann.
„Friede bringt den Ackerbau zum Gedeihen, Friedens Zögling ist der Ackerbau.“ – Ovid, Fasti 1,704.
Ovid verwendete hier Ceres als Göttin des Ackerbaus metonymisch.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pax Dei
„Göttlicher Frieden“
Gottesfriedensbewegung, die im 10. Jahrhundert in Frankreich aufkam. Die Kirche fühlte sich durch die Privatkriege des Adels und seine Übergriffe auf das Kirchengut bedroht und versuchte, durch Anteilnahme an der Friedenswahrung Einfluss auf das politische Leben zu gewinnen.Datei:Pax et Bonum - Frieden und Wohlergehen.jpgPax et bonum: Frieden und Heil
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pax Domini (sit semper vobiscum)
„Der Friede des Herrn (sei alle Zeit mit Euch).“
Friedensgruß des Priesters nach dem Pater noster gemäß der Messordnung der römisch-katholischen Kirche.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pax et bonum
Ein durch westliche Autoren geprägter Ausdruck, um die relativ stabilen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Inneren des Mongolischen Reiches zu beschreiben. Die Legende spricht davon, dass eine Jungfrau mit einem Topf voll Gold das Territorium unbegleitet durchqueren konnte, ohne sich vor Belästigungen fürchten zu müssen. Ableitung von Pax Augusta.
„Esto peccator et pecca fortiter, sed fortius fide et gaude in Christo, qui victor est peccati, mortis et mundi!“ („Sei ein Sünder und sündige kräftig, aber glaube noch stärker und freue dich in Christus, welcher der Sieger ist über die Sünde, den Tod und die Welt!“)
Peccavi
Datei:PunchMai1844.jpgPunch vom 18. Mai 1844. Der Abschnitt „Foreign Affairs“ ganz rechts unten ist der zitierte Text.
Peccavi
„Ich habe gesündigt.“
Generalmajor Charles James Napier soll 1843 mit dem einen Wort „Peccavi“ die Eroberung Sindhs (damalige Schreibung „Scinde“) nach London telegrafiert haben.<ref>Byron Farwell: Queen Victoria’s Little Wars. Wordsworth Editions Limited, Hertfordshire 1999, S. 30.</ref> Die neu gegründete Zeitschrift Punch veröffentlichte dazu am 18. Mai 1844 folgenden Text:
{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@-
| {{#if:trim|It is a common idea that the most laconic military despatch ever issued was that sent by Cæsar to the Horse-Guards at Rome, containing the three memorable words ‘Veni, vidi, vici,’ and, perhaps, until our own day, no like instance of brevity has been found. The despatch of Sir Charles Napier, after the capture of Scinde, to Lord Ellenborough, both for brevity and thruth, is, however, far beyond it. The despatch consisted of one emphatic word—‘Peccavi,’ ‘I have Scinde,’ (sinned).}}
| {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@
| {{#ifeq: en | de
| „{{#if:trim|It is a common idea that the most laconic military despatch ever issued was that sent by Cæsar to the Horse-Guards at Rome, containing the three memorable words ‘Veni, vidi, vici,’ and, perhaps, until our own day, no like instance of brevity has been found. The despatch of Sir Charles Napier, after the capture of Scinde, to Lord Ellenborough, both for brevity and thruth, is, however, far beyond it. The despatch consisted of one emphatic word—‘Peccavi,’ ‘I have Scinde,’ (sinned).}}“
| {{#invoke:Text|quoteUnquoted| It is a common idea that the most laconic military despatch ever issued was that sent by Cæsar to the Horse-Guards at Rome, containing the three memorable words ‘Veni, vidi, vici,’ and, perhaps, until our own day, no like instance of brevity has been found. The despatch of Sir Charles Napier, after the capture of Scinde, to Lord Ellenborough, both for brevity and thruth, is, however, far beyond it. The despatch consisted of one emphatic word—‘Peccavi,’ ‘I have Scinde,’ (sinned). | en }} }}
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#if: Es ist ein verbreiteter Gedanke, dass die lakonischste je aufgegebene militärische Depesche die von Caesar an die Reitertruppen in Rom abgesandte war, die die drei denkwürdigen Worte ‚Veni, vidi, vici‘ enthielt, und vielleicht wurde bis zu unserem Tag kein ähnliches Beispiel der Kürze gefunden. Die Depesche von Sir Charles Napier nach der Eroberung Scindes an Lord Ellenborough geht jedoch an Kürze und Ehrlichkeit weit über diese hinaus. Die Depesche bestand aus einem nachdrücklichen Wort – ‚Peccavi‘, ‚ich habe Scinde‘ (gesündigt). || <ref>Mark Lemon, Henry Mayhew (Hrsg.): Punch or the London Charivari. London 1844. Band VI, S. 207.</ref> }}
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„Es ist ein verbreiteter Gedanke, dass die lakonischste je aufgegebene militärische Depesche die von Caesar an die Reitertruppen in Rom abgesandte war, die die drei denkwürdigen Worte ‚Veni, vidi, vici‘ enthielt, und vielleicht wurde bis zu unserem Tag kein ähnliches Beispiel der Kürze gefunden. Die Depesche von Sir Charles Napier nach der Eroberung Scindes an Lord Ellenborough geht jedoch an Kürze und Ehrlichkeit weit über diese hinaus. Die Depesche bestand aus einem nachdrücklichen Wort – ‚Peccavi‘, ‚ich habe Scinde‘ (gesündigt).“{{#if: || <ref>Mark Lemon, Henry Mayhew (Hrsg.): Punch or the London Charivari. London 1844. Band VI, S. 207.</ref> }}
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Der Encyclopedia of Britain von Bamber Gascoigne (1993) zufolge stammte das Wortspiel in Wahrheit von Catherine Winkworth.<ref>Encyclopedia of Britain: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20111007214454
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pecunia est nervus belli.
„Geld ist die Sehne (die Triebfeder) des Krieges.“
Nach Ciceros Rede De imperio Cn. Pompei, 17 (Über den Oberbefehl des Gnäus Pompeius) – wo es allerdings „Etenim si vectigalia nervos esse rei publicae semper duximus […]“ heißt („Wenn wir nämlich immer der Ansicht waren, dass Steuereinnahmen für den Staat die Triebfedern sind […]“) – und seiner 5. Philippischen Rede,<ref>Cicero, Philippica 5.5.</ref> wo Cicero von „nervos belli, pecuniam infinitam“ („die Sehnen des Krieges, unbegrenzte Geldreserven“) spricht.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pecunia non olet.
„Geld stinkt nicht.“
Das Zitat geht auf den römischen Kaiser Vespasian und dessen Idee zurück, auf die Benutzung der Bedürfnisanstalten eine Steuer zu erheben.
Überliefert hat dies der Geschichtsschreiber Sueton in seinen Kaiserbiographien im Text über Vespasian.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pecunia, si uti scias, ancilla est, si nescias, domina.
„Das Geld ist, wenn du es zu nutzen weißt, eine Magd, wenn nicht, eine Herrin.“ – Zitat aus den Werken des Dichters Publilius Syrus,
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pecuniae imperare oportet, non servire.
Man muss dem Geld befehlen, nicht dienen. – Pseudo-Seneca.<ref>Eine fälschlicherweise dem Philosophen Seneca zugeschriebene Sammlung von Lebensregeln, die unter verschiedenen Titeln überliefert ist, zum Beispiel De institutione morum („Unterweisung im richtigen Verhalten“) oder De moribus („Über die Sitten“), Nr. 58.</ref>
Heute wird der Begriff vor allem in der Rechtssprache als Abgrenzung verwendet für eine Leistung oder einen Zustand schlechter als der normierte Zustand.
„Durch die Definition“ – erklärtermaßen; einer (expliziten, nicht unbedingt im Kontext erwähnten) Definition nach.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Per faciem non erat infima, per abundantium litterarum erat suprema.
„Vom Aussehen her war sie nicht die schlechteste, vom Überfluss ihres Wissens her war sie die beste.“ – Der Philosoph Peter Abaelard über seine Geliebte Heloisa.
„Per fas et nefas“ ist entsprechend „durch Recht und Unrecht“, das heißt „mit allen Mitteln“ oder: „Mit dem Schicksal oder gegen das Schicksal“, das heißt zusammenhalten durch/gegen alle Widrigkeiten.
„Ohne dies zugestehen zu wollen“ – rein hypothetisch angenommen.
Kennzeichnet vor allem in der altertümlichen Rechtssprache sowie noch heute in der Rechtssprache anderer Sprachen eine Annahme oder Möglichkeit als bloß hypothetisch angeführt, ohne dass der Autor in den Ruch geraten will, ihr tatsächliches Zutreffen behauptet zu haben. Auch in der Variante „ad inconcessum“ sowie in gesteigerter Form „(per) maxime inconcessum“ („ohne dies im Entferntesten zugestehen zu wollen“) verbreitet.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Per me reges regnant.
„Durch mich regieren die Könige.“
Rote Inschrift auf der vierten, der Christus-Platte, der Reichskrone, die den auferstandenen und über dem Weltkreis thronenden Christus zeigt, von zwei Erzengeln gerahmt; Verweis auf das Gottesgnadentum.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Per mensem
„monatlich“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Per os (p. o.)
„Durch den Mund“ – auf ärztlichen Verschreibungen: „oral“.
„Auf die Stämme (verteilt)“ – „pro Familienzweig“.
Gebraucht in einem Testament, um festzulegen, dass das Erbe gleichmäßig auf die Stämme einer Familie verteilt werden soll. Der Gegensatz dazu ist „per capita“ – „Auf die Köpfe“, „pro Kopf“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pereunt et imputantur.
„Sie vergehen und werden uns angerechnet.“ – Verkürzt aus dem Epigramm 5,20 des Dichters Martial.
Vollständig (Verse 11–13):<ref>Martialis: Epigramme (Auswahl für die Schule, lateinisch und deutsch), Navicula Bacchi (Egon Gottwein); für die deutsche Übersetzung vergleiche Die Epigramme des Marcus Valerius Martialis, in den Versmaßen des Originals übersetzt von Dr. Alexander Berg, Stuttgart 1865, S. 176 ({{#if:bub_gb_Yv8NAAAAYAAJ
<poem lang="la" style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Nunc vivit necuter sibi, bonosque
Soles effugere atque abire sentit,
Qui nobis pereunt et imputantur.
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em;">
Jetzt lebt keiner von uns sich selbst und merket,
Dass verschwinden und fliehn die guten Tage,
Die, verloren auch, uns gerechnet werden.
</poem>
Perfer
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Perfer et obdura
„Erdulde und harre aus“ – nach Catull, Carmina 8,11f.:
„Sed obstinata mente perfer, obdura. Vale, puella, iam Catullus obdurat, […]“ („Halt aus, halt eigensinnig aus, sei standhaft! – Nun, Mädchen, lebe wohl! Catull ist standhaft […]“)
Ovid verwendet diese Phrase in Amores 3,11,7 – „Perfer et obdura, dolor hic tibi proderit olim“ („Erdulde und harre aus, dieser Schmerz wird dir einst nützen“) – sowie in den Tristia 5,11,7: „Perfer et obdura, multo graviora tulisti“ („Erdulde und harre aus: Du hast schon viel Schwereres ertragen“).
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pessimum genus inimicorum laudantes.
„Die schlimmste Art von Feinden sind die Lobredner.“
Pestis
Datei:Martin Luther Pestis eram.jpgPorträt Luthers mit dem Zitat „Pestis eram […]“ und der Fortsetzung: „Geh nun, und stelle selber Christus über dich“; darunter die Jahreszahl seines Todes
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pestis eram vivus, moriens ero mors tua, Papa.
„Lebend war ich dir eine Pest, sterbend werde ich dein Tod sein, Papst.“
Diesen Vers nannte Martin Luther in Schmalkalden 1537 und öfter polemisch als Grabspruch für sich; er wurde nach seinem Tod häufig zitiert und Porträts von ihm beigegeben.<ref>Inschrift: Göttingen, St. Marienkirche. In: inschriften.net, abgerufen am 13. Juni 2017.</ref>
Ursprünglich griechisch überlieferter Satz: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„Bei Philippi wirst du mich wiedersehen.“)
Nach der Erzählung des griechischen Schriftstellers Plutarch (Leben des Caesar 69,11) erschien Cäsar seinem Mörder Brutus als Geist und prophezeite ihm seine Niederlage bei Philippi:
„Tuus sum“, inquit, „Brute, malus genius; in Philippis me videbis.“ („Ich bin Dein böser Geist, Brutus“, sagte er, „in Philippi wirst Du mich wiedersehen.“)
Meist wird auch nur der zweite Teil wiedergegeben: „(Cras) Philippis (iterum) me videbis.“
Formulierung, die auf das griechische {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zurückgeht. Es ist der Inbegriff für etwas völlig Unnötiges. Es gibt außerdem die Version des Humanisten Erasmus von Rotterdam „Delphinum natare doces“ („Du lehrst einen Delfin schwimmen“).
„Fische müssen schwimmen.“ – Zitat aus dem Satyricon des römischen Dichters Petronius, das im Zusammenhang mit dem Weintrinken nach Fischgenuss verwendet wird.
Pittacus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pittacus atque Bias, Periander cum Clebulo, Spartanus Chilo cumque Solone Thales
„Pittakos und Bias, Periander mit Kleobulos, der Spartaner Chilon und mit SolonThales“ – Merkvers zum Memorieren der Sieben Weisen, einer Gruppe von bis zu 22 legendären griechischen Persönlichkeiten in der griechischen Antike des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr.
Medizinisches Präparat, welches keinen pharmazeutischen Wirkstoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff ausgelöste pharmakologische Wirkung entfalten kann.
Das Gegenstück ist der Nocebo-Effekt („Nocebo“ – „Ich werde schaden“). Hierbei handelt es sich um negative Wirkungen.
Eingedeutscht als Plazet. Mit einem Plazet zeigt jemand sein Einverständnis an.
Der Gebrauch geht auf die römische Antike zurück: Mit dem Wort „placet“ drückte man seine Zustimmung zu einem gestellten Antrag aus, beispielsweise im römischen Senat.
Plaudite
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plaudite cives, plaudite amici, finita est comoedia.
„Applaudiert Bürger, applaudiert Freunde, die Komödie ist zu Ende!“
Nach Sueton die letzten Worte des Kaisers Augustus. Eigentlich handelte es sich dabei um die Aufforderung an das Publikum am Ende einer Theater- oder Zirkus-Aufführung.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pleno iure
„Mit vollem Recht“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pleno titulo
„Mit vollem Titel“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plenus venter non studet libenter.
„Voller Bauch studiert nicht gern.“
Schülerspruch mit der weniger bekannten Variante „Plenus si venter, renuit studere libenter“ („Wenn der Bauch voll ist, verweigert er williges Studieren“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plenus venter facile de ieiuniis disputat.
Auch Pluralis maiestaticus, demzufolge der Herrscher „wir“ statt „ich“ sagt. Grund der Wahl der Mehrzahl ist, dass Monarchen oder andere Autoritäten immer für ihre Untergebenen sprechen und gleichzeitig eine Hervorhebung der eigenen Person stattfindet.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plures adorant solem orientem quam occidentem.
„Die aufgehende Sonne hat mehr Verehrer/Anbeter als die untergehende.“
Das Dictum ist die lateinische Übersetzung des griechischen Originals: Plutarch, Pompeius 14. Dort spielt mit diesen Worten Pompeius gegenüber Cinna auf seinen eigenen Aufstieg und auf Sullas sinkenden Stern an.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plurimum valet gallus in aedibus suis.
„Der Hahn gilt am meisten auf seinem Hof.“
Plus
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plus docet quam scit.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plus dolet, quam necesse est, qui ante dolet, quam necesse est.
„Mehr leidet, als nötig ist, wer leidet, bevor es nötig ist.“ – Zitat aus Seneca, Epistulae morales 98,8.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plus exempla quam peccata nocent.
„Beispiele schaden mehr als Sünden.“ – Zitat nach Cicero, De legibus 3,32:
„Plusque exemplo quam peccato nocent“ („und sie [sc. führende Leute im Staat] schaden mehr durch ihr [schlechtes] Beispiel als durch die eigentliche Verfehlung“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plus ratio quam vis caeca valere solet.
„Vernunft pflegt mehr auszurichten als blinde Gewalt.“
Das Motto bezieht sich auf die Säulen des Herakles an der Meerenge von Gibraltar. Von alters her galten die Säulen des Herakles als Grenze der bewohnbaren Welt, dies war ein non plus ultra (i. e. hier ging es nicht mehr weiter). Als die spanischen Könige im Laufe des 16. Jahrhunderts begannen, ihr Weltreich mit den Besitzungen in Amerika aufzubauen, verstießen sie ihrer Ansicht nach erfolgreich gegen die Mahnung des „nicht mehr weiter“ und modifizierten den Spruch in Plus Ultra („Darüber hinaus“, „Immer weiter“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Plus vident oculi quam oculus.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}pollice verso
„Mit umgedrehtem Daumen“
Der römische Dichter Iuvenal kommentierte die Gladiatorenkämpfe mit folgenden Worten (Satire 3,36f.):
„Munera nunc edunt et, verso pollice vulgus cum iubet, occidunt populariter.“ („Nun geben sie Gladiatorenkämpfe, und wenn es mit umgedrehtem Daumen der Pöbel verlangt, töten sie ganz demokratisch.“)
Die Deutung, dass der Daumen nach unten zeigte, ist modern, siehe dazu im Hauptartikel.
„utroque pollice laudare“ „mit beiden (gedrückten) Daumen Erfolg wünschen“ (nach Horaz, Epistulae 1,18,66)
In der modernen Forschung wird häufig davon ausgegangen, dass dieser Gestus bei den Gladiatorenspielen den Wunsch nach Begnadigung des Unterlegenen anzeigte, vergleiche den entsprechenden Abschnitt im Hauptartikel Pollice verso.
Der Ausdruck stammt aus späteren lateinischen Übersetzungen von PlatonsDialogGorgias, in dem zu Anfang geschildert wird, wie Sokrates zu einem Fest unterwegs ist, wo auch der berühmte Redner Gorgias von Leontinoi auftritt. Sokrates trifft erst ein, als Gorgias schon einige Redebeiträge zum Besten gegeben hat, und fragt, ob er und sein Gefährte zu spät gekommen seien, eben „nach dem Fest“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Post hoc ergo propter hoc
„Danach, also deshalb“ – ein logischer Fehlschluss
verkürzt auch „post hoc“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Post hoc non propter hoc
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Post meridiem (p. m.)
„Nach Mittag“
Die Zeit zwischen 12:00 und 23:59 Uhr (zwischen Mittag und Mitternacht); sie wird unter anderem im englischen Sprachraum Uhrzeitangaben als pm oder p. m. nachgestellt (Beispiel: 19:00 Uhr schreibt man: 7:00 pm). Der Gegensatz ist ante meridiem.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Post mortem
„Nach dem Tod“
Der Begriff wird in der Medizin oder Kriminologie benutzt, wenn etwas nach dem Tod mit dem toten Körper passiert.
Sowohl in der Projekt- als auch der Softwareentwicklung kennt man eine Post-mortem-Analyse (siehe im Artikel).
Phoebus ist ein Beiname des Gottes Apollon, der auch mit dem Sonnengott Helios gleichgesetzt wird. Das Sprichwort bedeutet also so viel wie unser „Auf Regen folgt Sonnenschein.“
„Post nubila Phoebus“ ist auch der Titel eines Gedichts von Simon Dach mit den Zeilen „Nach den Wolcken vnd dem Regen / Kömpt die güldne Sonn' herfür.“
Medizinischer Fachbegriff, aus der Sicht der Frau gesehen. Gebraucht zum Beispiel in der Wendung „Komplikationen post partum“: Komplikationen, die bei der Frau – im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt – nach der Geburt auftreten (wenn sich beispielsweise der Mutterkuchen nicht richtig löst oder starke Nachblutungen auftreten).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Post scriptum (p. s.)
„Nachträglich Geschriebenes“ – Briefzusatz nach der Unterschrift.
Während im Schriftverkehr der eigentliche Text unterschrieben wird, so tut man dies nicht mit dem Postskriptum.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Potuit, decuit, ergo fecit.
„Er konnte (es), es ziemte (sich), also machte er (es).“
Mit Hilfe dieses auf den heiligen Eadmer<ref>Eadmer, Tractatus de conceptione S. Mariae („Abhandlung über die Empfängnis der heiligen Maria“).</ref> zurückgehenden und von Johannes Duns Scotus vertretenen Syllogismus setzte sich in der römisch-katholischen Theologie die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Marias durch: Gott konnte eine erbsündelose Frau erschaffen – es war angebracht, dass der Sohn Gottes eine erbsündelose Mutter hatte – also sorgte Gott für die Existenz einer solchen Frau.
Potus
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Potus non frangit ieiunium.
„Trinken bricht das Fasten nicht.“ – Klosterregel, geschätzt als Begründung für den Genuss von Wein und Bier in der Fastenzeit.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Praeceptor Germaniae
„Lehrer Deutschlands“
Ehrentitel Philipp Melanchthons, der wichtige Lehrbücher zu Fächern wie Rhetorik, Ethik, Physik, Geschichte und Geographie schrieb, die in vielen Schulen des 16. Jahrhunderts als Unterrichtsstoff vorgeschrieben waren. Er vertrat auch die Meinung, man könne nicht Theologie betreiben, ohne die drei alten Sprachen (Hebräisch, Griechisch und Latein) zu beherrschen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Praedicare de Remo et Romulo
„Von Remus und Romulus erzählen“ – in dem Sinn: Ereignisse aus grauer Vorzeit verkünden.
Die Redensart zitiert Cicero in seiner Schrift De legibus („Über die Gesetze“): In der dialogischen Einleitung des Werks<ref>Cicero, De legibus 1,8.</ref> weist Atticus auf die bedeutenden Ereignisse der Gegenwart hin und meint, Cicero werde die Leistungen des Pompeius und seine eigenen vorstellen, „quae ab isto malo praedicari quam, ut aiunt, de Remo et Romulo“ („die ich von ihm lieber gerühmt hören will als, wie man sagt, etwas über Remus und Romulus“).
Als Abkürzung in Schreiben für die eigentlich vorauszuschickenden Titel, Anreden und so weiter; auch im Amtsstil des 19. Jahrhunderts: „Der pp. Meier hat …“
Eine moderne Abwandlung in pp. findet sich in der Rechtssprache „in der Sache“, als Abkürzung für das Rubrum einer Entscheidung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Praemisso titulo (P.T.)
„Nach vorausgeschicktem gebührendem Titel“ – Form der schriftlichen Anrede anstelle der Aufzählung sämtlicher Titel
Praeter
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Praeter propter (pr. pr.)
„entfernter oder näher“ – „mehr oder weniger“, „etwa“, „ungefähr“
Laut dem Grammatiker Fronto<ref>bei Gellius, Noctes Atticae 19,10,1 ff.</ref> galt der Ausdruck zu seiner Zeit, also im 2. Jahrhundert, als veraltet und vulgär, wurde aber zur Zeit der Republik literarisch gebraucht.
„Er ist klüger, als er aussieht.“ – Wörtlich: „Entgegen dem Anschein ist er/sie klug/weise.“
Die Wendung „praeter speciem“ („entgegen dem Anschein“) wird in solchen Zusammenhängen häufig verwendet; vergleiche Plautus, Mostellaria 965: „praeter speciem stultus es“ („du bist noch dümmer, als du aussiehst“).
„Wehre den Anfängen!“ – Vernichte das Übel im Keim; nach Ovid aus Remedia Amoris 91 („Mittel gegen die Liebe“):
„Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.“ („Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.“)
„Für Brasilien soll Außerordentliches entstehen.“ – Motto des brasilianischen Bundesstaates São Paulo
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro captu lectoris habent sua fata libelli.
„Je nach dem Verständnis des Lesers haben Bücher ihre eigenen Schicksale.“
Dieser Satz von Terentianus Maurus, der oft in seiner Kurzform „habent sua fata libelli“ zitiert wird, soll bedeuten, dass die Bestimmung der Bücher verschieden ist.
„für die Verteidigung“ oder „zur Verteidigung“ – Titel des Ehrenpreises des österreichischen Heeres
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro Deo et patria (mori)
„Für Gott und Vaterland (sterben)“
Motto, Kriegen eine Legitimation zu verschaffen, Geld dafür aufzubringen (Kontributionsmünze) oder qua Orden Tapferkeit auszuzeichnen. Wahlspruch mehrerer Burschenschaften und Religionsgemeinschaften.
„Für das Haus“ – in eigener Sache, im eigenen Interesse
Nach Ciceros Rede De domo sua, in der er sich nach seiner Verbannung für die Rückerstattung seines Besitzes einsetzte.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro et contra
„Das Für und Wider“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro forma
„Der Form halber“ – zum Schein
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro hac vice
„Für diesen einen Fall“
An einen speziellen Fall gebundene Ausnahmeregelung, zum Beispiel im US-amerikanischen Rechtssystem, Sondergenehmigung für einen nicht im jeweiligen Bundesstaat akkreditierten Anwalt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro Helvetia
«Für die Schweiz» – Kulturstiftung für die kulturelle Darstellung der Schweiz im Ausland, für den kulturellen Dialog zwischen den verschiedenen Landesteilen sowie für die Förderung der Künste im überregionalen Zusammenhang
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro hominibus constitutus
Der Ausdruck entspricht der Charakteristik bei Paulus (Hebräerbrief 5{{#if:1|,1}} {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}, {{#switch: {{{4}}}
| NA ={{{4}}}
| OT
| BHS ={{{4}}}
| LXX ={{{4}}}
| VUL ={{{4}}}
| #default =EU}}): „Omnis pontifex ex hominibus adsumptus pro hominibus constituitur in his quae sunt ad Deum.“ („Jeder Hohepriester wird aus den Menschen genommen und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott.“)
Heute Inschrift über den Eingängen zu Sportplätzen und Motto der STRPGA (Star Trek Role Playing Game Association).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro rata
„Im Verhältnis“ – das heißt „proportional“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro rata temporis
„Entsprechend dem Zeitablauf“
Im Versicherungswesen ist hiermit die taggenaue Abrechnung der Prämie gemeint. Im Kontext des Steuerrechts steht der Begriff indes für die monatsgenaue Berechnung der Absetzung für Abnutzung eines Anlageguts bei unterjährigem Erwerb.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro re nata (prn)
„Für den entstandenen Umstand“ – wie benötigt, nach Bedarf.
Auf ärztlichen Verschreibungen.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro rege, lege et grege
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro studio et labore
„Für Eifer und Arbeit“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro tanto quid retribuamus?
„Was sollen wir für so Großes zurückzahlen?“ – Wahlspruch der Stadt Belfast (vergleiche Vorlage:Bibel/Link beziehungsweise 116{{#if:12|,12}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Pro tempore
„Das gemeine Volk“ – Stammbuch der expressionistische Künstlergruppe Die Brücke nach einem Zitat aus den Werken des Dichters Horaz:
„Odi profanum vulgus.“ („Ich hasse den gemeinen Pöbel.“)
Prognosis
Prognosis …
Unter einer Prognose versteht man in der Medizin die Vorhersage des wahrscheinlichen Krankheitsverlaufs. Diese Prognosen werden unterschiedlich klassifiziert:
{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Prognosen nach der Perspektive des Patienten:
Prognosis quoad vitam
Prognosis quoad restitutionem
Prognosis quoad rehabilitationem
Prognosis quoad valetudinem
Prognosis quoad laborem
Prognosis quoad functionem
Prognosis quoad vitam, valetudinem, restitutionem
Prognose in Bezug auf das Leben
Prognose in Bezug auf die Wiederherstellung
Prognose in Bezug auf die Rehabilitation
Prognose in Bezug auf die Gesundheit
Prognose in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit
Prognose in Bezug auf die Funktion
Aussicht auf Leben, Gesundung, Wiederherstellung der Verrichtungen
{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Prognosen nach dem Ausgang der Krankheit:
Prognosis bona
Prognosis incerta
Prognosis dubia
Prognosis mala
Prognosis infausta
Prognosis letalis
Gute Prognose
Unsichere Prognose
Zweifelhafte Prognose
Schlechte Prognose
Hoffnungslose Prognose
Tödliche Prognose
Promissa
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Promissa nec aspera curans
Entstammt einer Liedzeile des Alfanus von Salerno über die Heilige Katharina (Carmen 42, Vers 9f.): „Auxilio stabilita Dei, mortalibus audax restitit insidiis, promissa nec aspera curans.“ („Durch die Hilfe Gottes gestärkt, widerstand sie kühn den Anfeindungen der Menschen, wobei sie sich um Verheißungen kümmerte, nicht um irdische Widrigkeiten.“)<ref>Carmen 42. In: I carmi di Alfano I, arcivescovo di Salerno. Hrsg. von Anselmo Lentini, Faustino Avagliano. [s. n.], Montecassino 1974, i. e. 1975, OCLC8993369 (lateinisch, mit einführendem Material in italienisch). Zitiert nach Leitspruch – „Sich um Verheißungen kümmern, nicht um Widrigkeiten“ – Die Legende hinter dem Uni-Siegel. Webpräsenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (bibliographisch ergänzt), abgerufen am 14 November 2025.</ref>
Promoveatur
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Promoveatur ut amoveatur.
„Er möge befördert werden, damit man ihn los wird.“
Propria
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Propria manu (p. m.)
Mit dem springenden Punkt meinte Aristoteles ursprünglich das Herz eines Küken-Embryos, das bei Gegenlicht als zuckender Punkt im Ei zu sehen ist, griechisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}; wörtlich „blutiger Punkt“).
Die lateinische Übersetzung punctum saliens stammt von William Harvey aus seinem Werk Exercitationes de Generatione Animalium („Studien über die Erzeugung der Tiere“) von 1651. Er übernahm das von der lateinischen Übersetzung des Aristoteles-Textes durch Theodoros Gazes im 15. Jahrhundert, in der die Textstelle als „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Dieser Punkt springt/hüpft schon und bewegt sich wie ein Tier“) erscheint.
Erst später entwickelte sich aus diesem Begriff die Bedeutung „die entscheidende Frage“.