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Das Gastmahl der sieben Weisen

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Das Gastmahl der sieben Weisen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Teil der Moralia des altgriechischen Schriftstellers Plutarch.

Es enthält in dialogischer Form die Lehren der Sieben Weisen von Griechenland.

Ort und Zeit

Die ersten volkstümlichen Darstellungen von einem Symposion der Sieben Weisen sind relativ alt. Die Sprache und die Verse weisen auf das Athen des 5. Jahrhunderts. Wo die Weisen sich getroffen haben, ob bei Kroisos, dem König von Lydien, oder in Delphi, ist unbekannt.

Skolien

Von dem Gastmahl sind Trinklieder, so genannte Skolien (anlässlich eines Symposions vorgetragenes Lied), von sechs der Sieben Weisen erhalten, die hier in der deutschen Übersetzung des Altphilologen Bruno Snell zitiert sind.

Thales

Thales von Milet war Kaufmann, Mathematiker und Naturphilosoph. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Nicht die vielen Worte verraten kluges Urteil. Such Ein Weises, wähl Ein Gutes. Sonst wirst du nur wüstredende Zungen der Schwätzer lockern. </poem>

Solon

Solon von Athen war Dichter, Philosoph und verdienter Politiker. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Hüte dich, sieh jeden an, ob er nicht heimliche Lanze trägt im Herzen, wenn er mit hellem Gesicht zu dir spricht, ob nicht zwieredig die Zunge aus schwarzem Herzen tönt. </poem>

Chilon

Chilon von Sparta war Mitglied des obersten Kontrollorgans, des Ephorats. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> An Prüfsteinen probt sich das Gold und gibt sich klar zu kennen; an der Zeit aber gibt die Gesinnung der Menschen, der guten wie der bösen, ihre Probe. </poem>

Pittakos

Pittakos von Mytilene war Tyrann der Insel Lesbos. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Mit Bogen und Köcher soll man einem Bösen begegnen. Denn nichts Zuverlässiges schwatzt durch seinen Mund die Zunge, die im Herzen zwieredige Gedanken hegt. </poem>

Bias

Bias von Priene war Tyrann seiner Heimatstadt Priene. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Den Bürgern sei allen gefällig, willst du in der Stadt bleiben. Das bringt den meisten Dank. Eigensinniges Wesen zündet oft schädliches Unheil an. </poem>

Kleobulos

Kleobulos von Lindos war Tyrann der Insel Rhodos. <poem style="margin-left: 2em; font-style: italic;"> Ungeist ist das meiste unter den Menschen und der Worte ein Haut"; doch rechtes Maß wird helfen. Ersinne Gutes. Die Freundlichkeit soll nicht wahllos sein. </poem>

Myson

Von dem Bauern Myson von Chenai ist als Einzigem kein Trinkspruch überliefert.

Zitat

  • „Ein Kopfweh verursachender, lästiger und ungezogener Tischgenosse zerstört alle Lust.“ (Kapitel 2, 147 f. – «{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)»)